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	<title>Justus Lipsius - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2025-12-15T20:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portret van Justus Lipsius, RP-P-1937-941.jpg|mini|Justus Lipsius]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Paul Rubens 118.jpg|mini|Justus Lipsius (2. von rechts) zusammen mit seinem Schüler Jan van der Wouwere (ganz rechts) sowie den beiden Brüdern [[Peter Paul Rubens|Peter Paul]] und Philipp Rubens (2. von links)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joest Lips&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[18. Oktober]] [[1547]] in [[Overijse]]; † [[23. März]] [[1606]] in [[Löwen]]) war ein [[Spanische Niederlande|flämischer]] Philosoph und [[Philologe]] sowie [[Militärwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Justus Lipsius war der Sohn des königlichen Magistratsbeamten in Brüssel Aegidius (Gilles) Lipsius († 1565) und dessen Ehefrau Isabella Durieu († 1565). Der Mönch und Humanist [[Martin Lipsius]] war sein Großonkel väterlicherseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch in Brüssel und [[Ath]] studierte er ab 1559 auf dem Jesuitenkolleg in [[Köln]]. Nachdem sich Lipsius hier immer intensiver mit dem Eintritt ins Kloster beschäftigte, schickte ihn sein Vater an die [[Geschichte der Universität Löwen#Die alte Universität (1425–1797)|Universität Löwen]]. Ab 1563 studierte Lipsius dort Jura, interessierte sich aber immer mehr für die [[Humaniora]]. Löwen war zu dieser Zeit das Zentrum der späthumanistischen niederländischen Philologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da seine Familie sehr wohlhabend war, konnte sich Lipsius ab 1565, nach dem Tod seines Vaters, frei von wirtschaftlicher Not ganz der Forschung widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er sein erstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Variarum lectionum libri II&amp;#039;&amp;#039; dem Kardinal [[Antoine Perrenot de Granvelle]] widmete, konnte Lipsius diesen als Mäzen gewinnen. Der Kardinal nahm Lipsius 1567 als Sekretär mit nach Rom und machte ihn dort u. a. mit den Humanisten [[Paulus Manutius]] und [[Marcus Antonius Muretus]] bekannt. Während seines zweijährigen Aufenthalts studierte Lipsius auch an der [[Vatikanische Bibliothek|Vatikanischen Bibliothek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1569 kehrte Lipsius nach Löwen zurück. 1570 begab er sich auf eine Studienreise, die ihn zunächst nach Wien führte, wo er mit den Humanisten um Kaiser [[Maximilian II. (HRR)|Maximilian II.]] bekannt wurde. Er reiste weiter durch Böhmen, Sachsen und Thüringen und nahm 1572 einen Ruf als Professor für Beredsamkeit und Geschichte an der lutherischen [[Universität Jena]] an. Aus unbekannten Gründen verließ er Jena bereits 1573 wieder und ging nach Köln. Dort heiratete er noch im selben Jahr Anna van den Calstere, die Witwe des Tuchhändlers Hendrik Lottyns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1576 hielt Lipsius in Löwen Vorlesungen. Nach dem Sieg von Don [[Juan de Austria]] über die Generalstaaten am 31. Januar 1578 ging er, da seine katholische Rechtgläubigkeit angezweifelt wurde, nach [[Antwerpen]], später ins [[Calvinismus|kalvinistische]] [[Leiden (Stadt)|Leiden]]. Dort wurde er 1578 an den Lehrstuhl für Geschichte berufen. Im Folgejahr wechselte er an den Lehrstuhl für Geschichte und Jura. Neben [[Isaac Casaubon]] und [[Joseph Justus Scaliger]] wurde Lipsius zum führenden Philologen dieser protestantischen Universität. Zudem war er in den Jahren 1579–1581 sowie 1587–1589 [[Liste der Rektoren der Universität Leiden|Rektor der Alma Mater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1581 verhöhnte er seine Kritiker mit einem [[Pasquill]] nach dem Vorbild der antiken [[Satire#Menippeische Satire|menippeischen Satire]]; die [[Schmähschrift]] trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Satyra Menippea: Somnium, sive lusus in nostri aevi criticos&amp;#039;&amp;#039;. Sie brachte ihm bei Wenigen amüsierten Beifall, bei Vielen dagegen verstärkte Gegnerschaft ein. 1589 veröffentlichte er &amp;#039;&amp;#039;Politicorum sive civilis doctrinae libri sex&amp;#039;&amp;#039;. Im dritten Kapitel des vierten Buchs mit der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;De una religione&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11282624_00196.html Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte er die [[konfession]]elle Geschlossenheit eines Staates als Ideal dar und forderte die Fürsten und Obrigkeiten auf, der öffentlichen Ausübung abweichender Glaubensrichtungen mit staatlichen Gewaltmitteln zu begegnen. Das machte ihn, der formell immer noch Katholik war, in Leiden unhaltbar. Im Frühjahr 1590 reiste er unter Vorgabe von gesundheitlichen Gründen zum Kurort [[Spa (Belgien)|Spa]], von dort aber weiter nach [[Mainz]] und [[Lüttich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner öffentlichen Aussöhnung mit der katholischen Kirche (1591 in Mainz)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Barbara Beuys]]: &amp;#039;&amp;#039;Der große Kurfürst. Der Mann, der Preußen schuf&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1979, ISBN 3-498-00456-5, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekam er aus allen katholischen Staaten Lehrstühle angeboten; sogar Papst [[Clemens VIII. (Papst)|Clemens VIII.]] wollte ihn in den Vatikan holen. Lipsius entschied sich für seine Heimat Löwen und lehrte ab 1592 dort als Professor für Geschichte. Als solcher wurde er vom spanischen König [[Philipp II. (Spanien)|Philipp II.]] zum Hofhistoriographen ernannt. Ende der 1590er Jahre entdeckte er die [[Wachtendoncksche Psalmen|Wachtendonckschen Psalmen]], einen der ältesten [[altniederländisch]]en Texte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erzherzog Albrecht erhielt er den Titel eines Staatsrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 58 Jahren starb Justus Lipsius am 23. März 1606 in Löwen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Houghton NC5 L6698 582se - Justus Lipsius, amphitheatri interior, 1592.jpg|mini|Illustration aus einer Ausgabe von Lipsius’ &amp;#039;&amp;#039;De Amphitheatro Liber&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1590]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lipsius 013.JPG|mini|Titelseite von &amp;#039;&amp;#039;De Militia Romana&amp;#039;&amp;#039; (Über das römische Militärwesen), erschienen in Antwerpen 1598]]&lt;br /&gt;
Neben [[Erasmus von Rotterdam]] gilt Lipsius als der bedeutendste [[Epistolografie|Epistolograph]] des [[Humanismus]]. Er stand nicht nur mit vielen bedeutenden Zeitgenossen in Briefwechsel, sondern arbeitete gleichzeitig – entgegen dem herrschenden [[Ciceronianismus]] – an einer Stillehre, die sich an der &amp;#039;&amp;#039;brevitas&amp;#039;&amp;#039; des [[Tacitus]] orientierte. Durch beides wirkte er stilbildend für seine Zeit. Seine Briefe wurden von ihm selbst (Leiden 1586–90, 2 Bände) und von [[Pieter Burman der Ältere|Pieter Burman]] (Amsterdam 1725, 5 Bände) gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin arbeitete Lipsius an der Edition wichtiger antiker Texte. Bekannt wurde er, als er die erste kritische [[Tacitus]]-Werkausgabe veröffentlichte (Antwerpen 1574, Neuauflagen 1581, 1585, 1588); weitere Editionen machen die historischen Schriften von [[Titus Livius|Livius]] (1579), [[Gaius Iulius Caesar|Caesar]] (1585) und [[Velleius Paterculus]] (1591) zugänglich. Weitere Verdienste erwarb er sich besonders durch die Kritik lateinischer Texte, vorzugsweise aus der [[Goldene Latinität|silbernen Latinität]]. In dieser Beziehung sind seine Leistungen zu [[Plautus]], [[Nonius Marcellus|Nonius]], Velleius Paterculus, [[Valerius Maximus]], [[Seneca]] und [[Plinius der Jüngere|Plinius]] hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schreibstil im Lateinischen ist eine Verschmelzung der archaistischen Latinität mit der von [[Apuleius]], [[Tertullian]], [[Cyprian von Karthago|Cyprian]] und [[Arnobius der Ältere|Arnobius]]. Dies hatte nach Ansicht verschiedener Wissenschaftler einen negativen Einfluss auf den Stil der nachfolgenden Philologen. Anderen gilt Lipsius dagegen als vorbildlicher Stilist und Prototyp des neuzeitlichen „Tacitismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Editionstätigkeit ist Lipsius mit einer Reihe philosophischer Schriften hervorgetreten. Sein Werk „&amp;#039;&amp;#039;De constantia in malis publicis libri duo&amp;#039;&amp;#039;“ (Antwerpen 1584), eine dialogische Abhandlung über die Standhaftigkeit, überträgt wichtige Elemente der [[Stoa|stoischen]] Lehre in die zeitgenössische Gegenwart, um Trost und Beständigkeit in Krisenzeiten zu spenden. Dem unterhaltsam gefassten Werk war großer Erfolg beschieden und es hat unter anderem Einfluss auf das barocke Trauerspiel genommen, dessen Märtyrerfiguren sich in ihrem Ideal der Standhaftigkeit an der Abhandlung zu orientieren scheinen. Spätere Veröffentlichungen („&amp;#039;&amp;#039;Manuductio ad Stoicam Philosophiam&amp;#039;&amp;#039;“ und „&amp;#039;&amp;#039;Physiologiae stoicorum&amp;#039;&amp;#039;“) versuchen, die stoische Lehre noch systematischer darzustellen. Die „&amp;#039;&amp;#039;Politicorum libri&amp;#039;&amp;#039;“ (1589) stellen die politisch-ethische Lehre vor, sind ein wichtiger Grundstein für die moderne Staatslehre und gelten als Wegbereiter des [[Absolutismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben verfasste er unter anderem: &amp;#039;&amp;#039;„Epistolicarum quaestionum libri V“&amp;#039;&amp;#039; (Antwerpen 1577). Seine „&amp;#039;&amp;#039;Opera omnia&amp;#039;&amp;#039;“ erschienen zu Antwerpen (1585, 8 Bde.), vollständiger zu Wesel (1675, 4 Bde.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1588 korrespondierte [[Michel de Montaigne]] mit Lipsius, der Montaigne den „französischen [[Thales]]“ nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Bakewell: &amp;#039;&amp;#039;Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten.&amp;#039;&amp;#039; Übers. v. Rita Seuß, C. H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-63969-2, S. 321; bzw. [http://michel-montaigne.virtusens.de/montaigne_biographie.php?lpos=7 michel-montaigne.virtusens.de/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch seine Schriften zum Militärwesen, in denen er die Notwendigkeit stehender Heere nachwies, begründete er die Verwissenschaftlichung des Kriegswesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1853 wurde ihm in Löwen ein Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
* Das Hauptgebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Leiden]] ist benannt nach Lipsius.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hum.leidenuniv.nl/organisatie/adressen/adres-faculteit.html ndl. Fakultätsseite], [http://visitors.leiden.edu/buildings/lipsius.html leiden.edu/buildings/lipsius (engl.)] (3. Okt. 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Gedenken an ihn trägt das [[Justus-Lipsius-Gebäude]] in Brüssel, in dem der [[Rat der Europäischen Union]] tagt, seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Constantia Libri Duo, Qui alloquium praecipue continent in Publicis malis.&amp;#039;&amp;#039; Apud Christophorum Plantinum, Antverpiae 1584, [https://archive.org/stream/ivstilipsidecons00lips#page/n7/mode/2up (online)]; [https://ia600702.us.archive.org/21/items/ivstilipsidecons00lips/ivstilipsidecons00lips_bw.pdf (weitere online-Fassung)]; Tertia editio, melior &amp;amp; notis auctior. Apud Christophorum Plantinum, Antverpiae 1586, [http://books.google.de/books?id=OgY6AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)]; Apud Nicolaum Lescuyer, sub Scuto Argenteo 1615, [http://books.google.de/books?id=hZs01JHs8GwC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politicorum sive Civilis Doctrinae Libri Sex.&amp;#039;&amp;#039; Leiden, 1589.&lt;br /&gt;
** Erste deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Von Unterweisung zum Weltlichen Regiment oder, Von Bürgerlicher Lehr, Sechs Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Amberg, 1599.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De bibliothecis syntagma.&amp;#039;&amp;#039; Antwerpen, 1602.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Manuductionis ad Stoicam Philosophiam Libri Tres, L. Annaeo Senecae, aliisque scriptoribus illustrandis.&amp;#039;&amp;#039; Antwerpen, 1604.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annaei Senecae Philosophi Opera, Quae Existant Omnia, A Iusto Lipsio emendata, et Scholiis illustrata.&amp;#039;&amp;#039; Antwerpen, 1605.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diva Virgo Hallensis.&amp;#039;&amp;#039; Antwerpen, 1605.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I. Lipsi monita et exempla politica.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdami 1630 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-592245}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fasciculus ... Opusculorum Passionem Crucemque Dominicam Ex Antiquitate &amp;amp; Philologia Illustrantium.&amp;#039;&amp;#039; vander Smissen, Dusseldorpii 1730. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-16961 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Pieter Burmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sylloge epistolarum a viris illustribus scriptarum&amp;#039;&amp;#039;. Apud Samuelem Luchtmans, Leidae 1727. Band 1 [https://www.uni-mannheim.de/mateo/cera/burman1/Burman_sylloge_tom_1.html Lipsius&amp;#039; Briefe, Digitalisierte Ausgabe] der [[Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
* Pieter Burmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sylloge epistolarum a viris illustribus scriptarum&amp;#039;&amp;#039;. Apud Samuelem Luchtmans, Leidae 1727. Band 2 [https://www.uni-mannheim.de/mateo/cera/burman1/Burman_sylloge_tom_2.html Lipsius&amp;#039; Briefe, Digitalisierte Ausgabe] der [[Universität Mannheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Florian Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius: De constantia. Von der Standhaftigkeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Excerpta classica&amp;#039;&amp;#039; 16). Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 1998, ISBN 3-87162-046-7 (lateinischer Text und deutsche Übersetzung)&lt;br /&gt;
* Jan Waszink (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius: Politica. Six books of politics or political instruction&amp;#039;&amp;#039;. Van Gorcum, Assen 2004, ISBN 90-232-4038-3.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Weber (Historiker, 1950)|Wolfgang Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius: De Militia Romana Libri Quinque. De Constantia Libri Duo.&amp;#039;&amp;#039; Olms-Weidmann, Hildesheim 2002, ISBN 3-487-11469-0 (Nachdruck der Ausgaben Antwerpen 1602 bzw. 1605 mit Einleitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Abel (Philosoph)|Günter Abel]]: &amp;#039;&amp;#039;Stoizismus und Frühe Neuzeit. Zur Entstehungsgeschichte modernen Denkens im Felde von Ethik und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin / New York 1978&lt;br /&gt;
* Claudia Banz: &amp;#039;&amp;#039;Höfisches Mäzenatentum in Brüssel.&amp;#039;&amp;#039; Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2309-8.&lt;br /&gt;
* Karl Beuth: &amp;#039;&amp;#039;Weisheit und Geistesstärke. Eine philosophiegeschichtliche Untersuchung zur „Constantia“ des Justus Lipsius.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main; Bern; New York; Paris: Lang, 1990 (= Europäische Hochschulschriften: Reihe 20, Philosophie; Band 297), ISBN 3-631-42327-6.&lt;br /&gt;
* Erik De Bom (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;(Un)masking the realities of power. Justus Lipsius and the dynamics of political writing in early modern Europe&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 2011, ISBN 978-90-04-19128-0.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|676|680|Lipsius, Justus|Heinz Dollinger|11857342X}}&lt;br /&gt;
* François Moreau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le stoïcisme au XVIe et au XVIIe siècle. Le retour des philosophies antiques à l’Âge classique.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1999&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Oestreich]]: &amp;#039;&amp;#039;Antiker Geist und moderner Staat bei Justus Lipsius (1547–1606): der Neustoizismus als politische Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1989, ISBN 3-525-35938-1 [https://digi20.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb00044500_00001.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Jason Lewis Saunders: &amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius. The Philosophy of Renaissance Stoicism.&amp;#039;&amp;#039; New York 1955&lt;br /&gt;
* Alois Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Justus Lipsius und der europäische Späthumanismus in Oberdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-10674-3.&lt;br /&gt;
* Andreas Urs Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Vivere militare est. Die Funktion und philosophische Tragweite militärischer Metaphern bei Seneca und Lipsius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Begriffsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 43, 2001, S. 59–82.&lt;br /&gt;
* Michael Stolleis: &amp;#039;&amp;#039;Lipsius-Rezeption in der politisch-juristischen Literatur des 17. Jahrhunderts in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Staat und Staatsräson in der frühen Neuzeit. Studien zur Geschichte des öffentlichen Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1990, 232–267&lt;br /&gt;
* Gilbert Tournoy, Jeanine de Landtsheer, Jan Papy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Iustus Lipsius, Europae lumen et columen. Proceedings of the International Colloquium Leuven 17–19 September 1997.&amp;#039;&amp;#039; Leuven 1999&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Justus Lipsius}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11857342X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11857342X}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke|VD=17|PPN=004061292}}&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/justus-lipsius/||Jan Papy}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|https://www.iep.utm.edu/l/lipsius.htm||[[John Sellars]]}}&lt;br /&gt;
* John Sellars: [http://earlymodernstoicism.blogspot.de/2013/01/week-1-lipsius-on-fate.html &amp;#039;&amp;#039;Stoicism and Early Modern Philosophy&amp;#039;&amp;#039;]. Birkbeck/King’s Research Seminar, King’s College London, Spring 2013.&lt;br /&gt;
* Karl Beuth (Übersetzer): [https://www.lipsius-constantia.de/ &amp;#039;&amp;#039;Von der Geistesstärke – Die CONSTANTIA des Justus Lipsius&amp;#039;&amp;#039;] – Kostenfreie Übersetzung (Downloadmöglichkeit)&lt;br /&gt;
* Jeanine de Landtsheer, A.Th. Bouwman: &amp;#039;&amp;#039;[http://bc.ub.leidenuniv.nl/bc/tentoonstelling/Justus_Lipsius/8Lipsius_politieke.html Justus Lipsius 1606–2006.]&amp;#039;&amp;#039; Webpräsentation der Universitaire Bibliotheken Leiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11857342X|LCCN=n50051738|NDL=00621004|VIAF=51706656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lipsius, Justus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Neulatein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Löwen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leiden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leiden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michel de Montaigne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1547]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1606]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lipsius, Justus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Joest Lips&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Rechtsphilosoph und Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1547&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Overijse]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. März 1606&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Löwen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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