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	<title>Justus Knecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-17T10:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Justus Knecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1839]] in [[Bruchsal]]; † [[31. Januar]] [[1921]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116251263/Knecht+Friedrich+Justus+Heinrich |titel=Knecht Friedrich Justus Heinrich – Detailseite – LEO-BW |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] [[Theologe]], Schriftsteller und [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Freiburg|Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629030657/http://www.bautz.de/bbkl/k/Knecht_f_j.shtml |autor=Hartmut Lohmann|band=4|spalten=122-124}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Justus Knecht.jpg|mini|Justus Knecht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Justus Heinrich Knecht wurde als viertes von sieben Kindern des Bruchsaler [[Schneider]]meisters Heinrich Ludwig Knecht und der Catharina geb. Schmer in [[Bruchsal]] geboren. Er besuchte von 1843 bis 1849 die [[Volksschule]] und von 1849 bis 1856 das Gymnasium in Bruchsal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jkg-bruchsal.de/?page_id=180 |titel=Wer war Justus Knecht? {{!}} Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[evangelisch]] getaufte Justus Knecht&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/gnd/116251263 Friedrich Justus Knecht] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; wechselte 1855 zusammen mit seinem Vater und den damals noch lebenden drei Geschwistern auf Wunsch der Mutter zum katholischen Glauben über.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Schlitz: &amp;#039;&amp;#039;Sippenbuch der Stadt Bruchsal&amp;#039;&amp;#039; (im Entwurf). Bemerkung: 1855 unterschreibt Julius als Friedrich Knecht&amp;lt;br /&amp;gt;Kinder des Heinrich Ludwig Knecht * 1804 und der Catharina Schmer * 1802:&amp;lt;br /&amp;gt;1. Lorenz Engelbert * 1829–1830, 2. Margaretha * 1831–1834, 3. Maria * 1833–1833, 4. Friedrich Justus * 1839–1921, 5. Maria * um 1842, 6. Georg * um 1846, 7. Elisabeth * um 1849.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 besuchte er das [[Rastatt]]er [[Lyzeum (Hochschule)|Lyzeum]]. Nach dem  [[Abitur]] 1858 dort und dem Studium der katholischen [[Theologie]] in Freiburg (1858–1861) trat er 1861 ins Priesterseminar in [[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]] ein und wurde dort am 5. August 1862 von Erzbischof [[Hermann von Vicari]] zum Priester geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116251263/Knecht+Friedrich+Justus+Heinrich |titel=Knecht Friedrich Justus Heinrich – Detailseite – LEO-BW |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Vikar]] war er von 1862 bis 1864 in [[Durmersheim]], [[Rastatt]] und [[Freiburg im Breisgau]] [[St. Martin (Freiburg-Altstadt)|(St. Martin)]] tätig. Ab 1863 war er gleichzeitig [[Repetent]] am Erzbischöflichen [[Bischöfliches Knabenseminar|Knabenseminar]] und [[Religionslehrer]] an der Höheren [[Bürgerschule]] in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Quasipfarrei|Kuratieverweser]] kam er 1864 nach [[Emmendingen]] und erhielt dort 1866 eine Pfarrstelle. Von 1869 bis 1871 war Knecht [[Benefiziat]]sverweser in [[Gengenbach]], 1871 Pfarrverweser in [[Seelbach (Schutter)|Seelbach]] und schließlich von 1871 bis 1877 Pfarrer in [[Reichenbach (Lahr)|Reichenbach/Lahr]]. In diese Zeit fiel seine Berufung zum Erzbischöflichen Schulinspektor (1874) und sein Eingreifen in die Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Staat im [[Kulturkampf]]. Unter anderem nahm er zweimal auf den [[Deutscher Katholikentag|Deutschen Katholikentagen]] gegen die Ausweitung der Staatsaufsicht Stellung. Von 1877 bis 1879 war Justus Knecht Pfarrverweser mit Absenz in [[Erlach (Renchen)|Erlach]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1878 in [[Tübingen]] zum [[Doctor theologiae|Doktor der Theologie]]. In den Jahren von 1879 bis 1882 übte er das Pfarreramt in [[Schuttertal]] aus. Im Jahr 1881 wurde Knecht zum Ehrenmitglied der [[KDStV Hercynia Freiburg im Breisgau]] ernannt, der er zeitlebens sehr verbunden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Vaterland (Zeitung) vom [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vtl&amp;amp;datum=18980813&amp;amp;seite=5&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22hercynia%22%2B%22freiburg%22&amp;amp;ref=anno-search Samstag, 13. August 1898], Wien, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1882 berief ihn Erzbischof [[Johann Baptist Orbin]] in sein [[Domkapitel]] und betraute ihn mit der besonderen Verantwortung für Schule und Religionsunterricht in der Erzdiözese Freiburg. Im selben Jahr verfasste Justus Knecht den &amp;#039;&amp;#039;Praktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, der ein ganzes Menschenalter hindurch im deutschen Sprachgebiet in Gebrauch war. Die darin vertretene antijüdische Konzeption der Heilsgeschichte gilt heute als Negativbeispiel katholischer Lehre.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Justus Knecht: &amp;#039;&amp;#039;Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte mit einer Anweisung zur Erteilung des biblischen Geschichtsunterrichts und eine Konkordanz der Biblischen Geschichte und des Katechismus&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1913, S. 759f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte im selben Jahr die Herausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Kurzen Biblischen Geschichte für die unteren Schuljahre der Katholischen Volksschule&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Schulbuch war zu seiner Zeit außerordentlich beliebt und wurde in insgesamt 20 Sprachen übersetzt. Sein 1925 übersetzter &amp;#039;&amp;#039;Praktischer Kommentar zur Biblischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; war eine der Grundlagen der katholischen [[Mission (Christentum)|Mission]] in China.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Roman Malek]]: &amp;#039;&amp;#039;Das gedruckte Wort im Dienst der Evangelisierung. Publikationstätigkeit der Steyler Missionare in Shandong.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;China heute.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 34 (2015), S. 182–189, hier S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich kam 1907 seine &amp;#039;&amp;#039;Biblische Geschichte für Schule und Haus&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei seiner Ernennung zum [[Domkapitular]] sollte Justus Knecht nach dem Willen von [[Leo XIII.|Papst Leo XIII.]] zum [[Weihbischof]] ernannt werden. Laut &amp;#039;&amp;#039;Necrologium Friburgense&amp;#039;&amp;#039; von 1926 stellten sich jedoch „Hindernisse verschiedener Art“ in den Weg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://freidok.uni-freiburg.de/data/6117 |titel=FreiDok plus – Freiburger Diözesan-Archiv / Freiburger Diözesan-Archiv : Zeitschr. d. Kirchengeschichtlichen Vereins für Geschichte, Christliche Kunst, Altertums- und Literaturkunde des Erzbistums Freiburg mit Berücks. d. angrenzenden Bistümer ; Band 54 (1926) |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1893 erhielt er von [[Leo XIII.|Papst Leo XIII.]] den Ehrentitel „Päpstlicher Geheimkämmerer“ und wurde am 4. Februar 1894 zum [[Titularbischof]] von [[Titularbistum Neve|Neve]] (einem untergegangenen Bistum mit Sitz am Berg [[Nebo]] in Jordanien) und zum Weihbischof in Freiburg ernannt. Die [[Weihesakrament#Presbyterat|Bischofsweihe]] empfing er am 4. April desselben Jahres durch Erzbischof [[Christian Roos (Bischof)|Christian Roos]]. [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Bischof von [[Bistum Mainz|Mainz]], [[Paul Leopold Haffner]], und Weihbischof [[Charles Marbach]] aus [[Erzbistum Straßburg|Straßburg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Foto Weihbischof Knecht.tif|mini|Diese seltene Fotoaufnahme zeigt Weihbischof Justus Knecht in fortgeschrittenem Lebensalter.]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Erzbischof [[Johann Baptist Orbin]] 1886 galt er als möglicher Nachfolger, wurde jedoch von Seiten der Badischen Landesregierung von der Kandidatenliste gestrichen. Im Jahre 1896 wurde Justus Knecht zum Freiburger [[Domdekan]] und somit als [[Kapitularvikar]] zum Vorsteher des [[Domkapitel]]s ernannt. So war er nach dem Tod von Erzbischof [[Christian Roos (Bischof)|Johannes Christian Roos]] 1896 bis 1898 Erzbistumsverweser, erlangte 1903 die Titel „Päpstlicher Thronassistent und Comes Romanus“ und leitete während der zwei Jahre andauernden [[Sedisvakanz]] bis zur Ernennung von [[Georg Ignaz Komp]] die [[Erzbistum Freiburg|Erzdiözese Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jkg-bruchsal.de/?page_id=180 |titel=Wer war Justus Knecht? {{!}} Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/116251263/Knecht+Friedrich+Justus+Heinrich |titel=Knecht Friedrich Justus Heinrich – Detailseite – LEO-BW |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anerkennung für seine großen Verdienste als [[Religionspädagoge]] und seine erfolgreichen schriftstellerischen Aktivitäten verlieh ihm der Bruchsaler Stadtrat anlässlich seines bevorstehenden 80. Geburtstages am 2. Oktober 1919 das [[Ehrenbürger]]recht. Im Alter von 81 Jahren verstarb der Bruchsaler Ehrenbürger Justus Knecht am 31. Januar 1921 in Freiburg, wo er am 3. Februar im nördlichen Chorumgang des [[Freiburger Münster|Münsters]] in der Heimhofer-Kapelle beigesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige [[Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal]], die frühere Oberrealschule, erhielt am 25. Februar 1946 mit Zustimmung des Bruchsaler Stadtrates den Namen Justus-Knecht-Realgymnasium. Man wollte damit das Lebenswerk des in Bruchsal geborenen Friedrich Justus Knecht würdigen und den kommenden Generationen in Erinnerung rufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116251263}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=bishop|ID=bknecht|Abruf=2012-11-29}}&lt;br /&gt;
* [https://www.jkg-bruchsal.de/?page_id=180 Biografie mit Porträtfoto auf den Seiten des nach ihm benannten Justus-Knecht-Gymnasiums Bruchsal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/k/knecht_f_j.shtml|autor=Hartmut Lohmann|artikel=Friedrich Justus Knecht|band=4|spalten=122-124}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Freiburg (seit 1828)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116251263|LCCN=n82137025|VIAF=27817002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knecht, Justus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Päpstlicher Thronassistent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bruchsal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knecht, Justus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knecht, Friedrich Justus Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher katholischer Theologe, Schriftsteller und Weihbischof in Freiburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bruchsal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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