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	<title>Justus Amadeus Lecerf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Justus_Amadeus_Lecerf&amp;diff=1635072&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2025-04-24T13:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Justus Amadeus Lecerf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1789]] in [[Rosendorf (Thüringen)|Rosendorf]] bei [[Weißenfels]];&amp;lt;ref&amp;gt;Bei der Angabe der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Deutschen Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Lecerf sei in „Bosendorf bei Weißenfels“ geboren, handelt es sich vermutlich um einen Druckfehler, denn ein Ort dieses Namens ist in Deutschland nicht nachweisbar. Dagegen liegt die Gemeinde Rosendorf tatsächlich 60&amp;amp;nbsp;km südlich von Weißenfels.&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[28. März]] [[1868]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Komponist]], [[Musiklehrer]] und städtischer [[Musikdirektor]] in [[Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Lecerf übersiedelte noch in jungen Jahren nach [[Leipzig]], wo er die Schule besuchte, durch [[Thomaskantor]] [[August Eberhard Müller]] ersten Klavierunterricht erhielt und bereits 1803/04 durch [[Klavierkonzert]]e von [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] und [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] auf sich aufmerksam machte. Um 1807 begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] und schloss dieses mit der Zulassung zum [[Rechtsanwalt]] ab. Während dieser Zeit blieb aber seine Neigung zur Musik stets lebendig, und so entschloss er sich ab 1815 eine Ausbildung zum Pianisten an der [[Kreuzschule]] in [[Dresden]] bei [[Christian Theodor Weinlig]] und anschließend in [[Paris]] bei [[Anton Reicha]] zu absolvieren, der ihn darüber hinaus in die Theorie des [[Kontrapunkt]]es einwies. Nach dieser Zeit übernahm Lecerf im Jahr 1817 als [[Privatlehrer]] den Klavier- und Gesangsunterricht für die Prinzessinnen des polnischen Adelshauses [[Schoenaich-Carolath]], ging aber bereits drei Jahre später zurück nach Paris, wo er in gleicher Funktion tätig war. Wiederum drei Jahre später siedelte er  aus familiären Gründen zunächst nach Dresden über, bevor er im Jahr 1824 einem Ruf nach Aachen folgte, wo er bis 1829 als Städtischer Musikdirektor für das [[Sinfonieorchester Aachen]] am dortigen [[Theater Aachen]] zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 ließ er sich in [[Berlin]] nieder, wo er bis 1843 als Gesanglehrer am [[Köllnisches Gymnasium|Köllnischen Gymnasium]] und einigen Privatschulen tätig war. 1832 bewarb er sich um die Stelle des Direktors der [[Sing-Akademie zu Berlin|Berliner Singakademie]], die jedoch [[Carl Friedrich Rungenhagen]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Schünemann]], &amp;#039;&amp;#039;Die Singakademie zu Berlin 1791–1941&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 1941, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; 1838 bis 1840 korrespondierte er mit [[Robert Schumann]]&amp;amp;nbsp;– zumeist in eigener Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich zog es ihn 1843 wiederum aus familiären Gründen zurück nach Dresden, wo er nun bis zu seinem Ableben im Jahr 1868 privaten Gesang- und Klavierunterricht erteilte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schaffen==&lt;br /&gt;
Am [[Königliches Hoftheater Dresden|Dresdner Hoftheater]] kam 1848 sein neu vertontes Singspiel nach Texten von [[Johann Wolfgang von Goethe]]s &amp;#039;&amp;#039;Jery und Bätely&amp;#039;&amp;#039; mit einer von Goethe eigens für Lecerf hinzugefügten Schlussszene  zur Aufführung. Darüber hinaus komponierte er neun Gesänge zu [[Goethes Faust]], eine [[Motette|Trauermotette]] zum Tod [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III.]], zahlreiche Lieder, Balladen und zwei Klaviersonaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neun Gesänge zu Goethes Faust&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Magazin für Kunst, Geographie und Musik, 1825 – Überarbeitete Neuausgabe 1838 bei [[Adolf Martin Schlesinger]] in Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesänge und Gesangsübungen für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Erstes Heft, 1835&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trauermotette „Des Lebens Tag ist schwer und schwül“ zum Tod Friedrich Wilhelm III.&amp;#039;&amp;#039; für vier Singstimmen und Klavier, Berlin: Trautwein 1840&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviersonate C-Dur&amp;#039;&amp;#039; op.&amp;amp;nbsp;21/1, Berlin: Trautwein 1840&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviersonate g-Moll&amp;#039;&amp;#039; op. 21/2, Berlin: Trautwein 1840&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jery und Bätely&amp;#039;&amp;#039;, Singspiel 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|104|105|Lecerf, Justus Amadeus|[[Moritz Fürstenau]]|ADB:Lecerf, Justus Amadeus}} &lt;br /&gt;
* [[Hermann Mendel]], &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Enzyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;6, Berlin 1876, S. 272f. ([https://archive.org/stream/musikalischescon06mend#page/272/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116850434}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Klaus Martin Kopitz]], Eva Katharina Klein und [[Thomas Synofzik]] (= &amp;#039;&amp;#039;Schumann-Briefedition&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 17), Köln: Dohr 2015, S. 351–359, ISBN 978-3-86846-028-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.recmusic.org/lieder/l/lecerf.html | wayback=20150419110039 | text=Liedkompositionen von J. A. Lecerf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116850434|VIAF=22903906}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lecerf, Justus Amadeus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikdirektor (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weißenfels)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lecerf, Justus Amadeus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist, Musiklehrer und städtischer Musikdirektor in Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=Juni 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Bosendorf bei [[Weißenfels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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