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	<title>Justinus-Felsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:32:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Justinus-Felsen&amp;diff=1543461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.: ergänze Kategorie:Geschichte (Bad Schwalbach)</title>
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		<updated>2025-11-16T15:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geschichte_(Bad_Schwalbach)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geschichte (Bad Schwalbach) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geschichte (Bad Schwalbach)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Justinusfelsen-gesamt.jpg|mini|Gesamtansicht des Felsens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Justinusfelsen Inschrift.jpg|mini|Inschrift in Augenhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Justinusfelsen - Infotafel.jpg|mini|Infotafel]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Justinus-Felsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Block aus [[Tonschiefer|blauem Tonschiefer]] mit [[Antike|antiker]] [[Inschrift]]. Er steht auf dem Gebiet des Ortes [[Lindschied]] bei [[Bad Schwalbach]] im [[Aar (Lahn)|Aartal]], direkt an der [[Aartalbahn]] bei Bahnkilometer 25,7. Am besten zu erreichen ist der Felsen über Bad Schwalbach-[[Adolfseck]]. Zwar liegt der Felsen geographisch auf Lindschieder Gebiet, aber Lindschied selbst liegt auf der Höhe, der Felsen befindet sich aber im Aartal unweit des Ortes Adolfseck am Osthang des Seifenberges. Es ist die einzige bekannte römische Felsinschrift [[Hessen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der ebenen Felswand hat sich, vermutlich zur Zeit der [[Römisches Reich|römischen]] Besatzung, ein Mann namens &amp;#039;&amp;#039;Ianuarius Iustinus&amp;#039;&amp;#039; mit seinem Namen verewigt. Vermutlich handelte es sich bei Iustinus um einen römischen [[Auxiliartruppen|Auxiliarsoldaten]] oder [[Römische Legion|Legionär]], der entweder am 200&amp;amp;nbsp;m entfernten [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanischen Limes]] Wachdienst leistete oder Steinbrucharbeiten durchführte und hier seinen Arbeitsplatz markiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweizeilige Inschrift IANVA / RIVS IVSTINVS aus 3 bis 6 cm großen Buchstaben befindet sich in einer Höhe von 1,50 m über dem Boden eingemeißelt auf einer Fläche von etwa 47 × 11 cm am Hangfuß eines 3,80 m hohen Einzelfelsens aus blauem Tonschiefer. Dessen ozeanische Entstehung wird in das [[Devon (Geologie)|Unterdevon]] gelegt. Offenbar bietet die vertikale glatte Struktur der leicht überhängenden Felswand sowie die wettergeschützte Lage an der Ostseite eine geschützte Stelle, so dass die Inschrift bis heute nicht [[Verwitterung|verwitterte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Infotafel am Ort, nach Forschungen von Dr. E. Kümmerle, Eltville.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist außerdem, dass der Felsen sich schon nördlich der Grenzlinie, also schon außerhalb des römischen Gebiets, befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde die Inschrift anlässlich der Eröffnung des [[Wanderweg]]s zum Justinusfelsen farbig gekennzeichnet; einerseits zur Hervorhebung der Inschrift als auch um weitere Verwitterung aufzuhalten. Bei den konservatorischen Arbeiten wurden damals die Spuren von zwei älteren Fassungen angetroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-TB-20110318-0002 &amp;#039;&amp;#039;Justinusfelsen bei Lindschied&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital.&amp;#039;&amp;#039; (Informationssystem über die Historische Kulturlandschaft und das landschaftliche Kulturelle Erbe); abgerufen am 22. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietwulf Baatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Gebr. Mann, Berlin 2000, ISBN 3-7861-2347-0, S.&amp;amp;nbsp;116.&lt;br /&gt;
* Margot Klee: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes zwischen Rhein und Main.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0276-1, S.&amp;amp;nbsp;64.&lt;br /&gt;
* Stephan Bender: &amp;#039;&amp;#039;Der Justinusfelsen. Führungsblatt zu der römischen Felsinschrift und den Limesanlagen im Aartal bei Bad Schwalbach, Rheingau-Taunus-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; (Archäologische Denkmäler in Hessen, Heft 165). Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden, ISBN 3-89822-165-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Justinusfelsen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.taunus-wetterau-limes.de/index2.htm?kemel.htm &amp;#039;&amp;#039;Das Numeruskastell Kemel und der Justinus-Felsen im Aartal bei Adolfseck&amp;#039;&amp;#039;] auf der privaten Limesprojektseite von Stefan Dornbusch&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/P-TB-20110318-0002 &amp;#039;&amp;#039;Justinusfelsen bei Lindschied&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital.&amp;#039;&amp;#039; (Informationssystem über die Historische Kulturlandschaft und das landschaftliche Kulturelle Erbe)&lt;br /&gt;
* [https://www.taunus.info/poi/justinusfelsen &amp;#039;&amp;#039;Justinusfelsen&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;www.taunus.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-schwalbach.de/freizeit-tourismus/sehenswertes/limes/ &amp;#039;&amp;#039;Der Justinusfelsen&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Der Justinusfelsen&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;https://www.bad-schwalbach.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.16714|EW=8.07546|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Schwalbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bad Schwalbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.</name></author>
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