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	<title>Justin Sonder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fridolin freudenfett: /* Darstellung Sonders in der bildenden Kunst */ + EN</title>
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		<updated>2025-10-11T08:28:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Darstellung Sonders in der bildenden Kunst: &lt;/span&gt; + EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:C Justin-Sonder 4105.jpg|mini|Justin Sonder im Jahr 2016]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Justin Sonder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Oktober]] [[1925]] in [[Chemnitz]]; † [[3. November]] [[2020]] ebenda) war ein deutscher Überlebender des [[KZ Auschwitz]] und [[Zeitzeuge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Justin Sonder wurde als Sohn einer Hausfrau, Cäcilie, genannt Zita (ermordet 1943 in Auschwitz-Birkenau), und eines Kaufmanns, [[Leo Sonder]] (1899–1949)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemnitz.de/de/unsere-stadt/geschichte/stolpersteine/2021_sonder &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Chemnitz. Leo Sonder.&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;chemnitz.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 24. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der Industriestadt Chemnitz geboren. Seine Eltern waren etwa ein Jahr vorher aus [[Unterfranken]] nach Chemnitz gezogen. Bereits in jungen Jahren mit dem wachsenden [[Antisemitismus]] konfrontiert, musste er in Chemnitz die [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]] am 9. November 1938 miterleben. Justin Sonder begann nach dem Schulabschluss 1941 eine Lehre als [[Koch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung im Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstätte-bei-Wetterfeld.jpg|mini|Gedenkstätte bei [[Wetterfeld (Roding)|Wetterfeld]] für Sonder und andere Überlebende: Vor dem Holzkreuz sind drei Tafeln mit dem [[Davidstern]], einem [[Lateinisches Kreuz|westlichen]] und einem [[Orthodoxes Kreuz|orthodoxen Kreuz]] aufgestellt.]]&lt;br /&gt;
Schon im Herbst desselben Jahres wurde er zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] in einem [[Rüstungsbetrieb]] verpflichtet. Am 27. Februar 1943 wurde er wegen seiner [[Juden|jüdischen]] Herkunft polizeilich festgenommen. Er kam zuerst in das [[Judenlager Hellerberg]] und wurde am 3. März von Dresden aus nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] überführt, wo er an der Rampe für das [[KZ Auschwitz III Monowitz]] selektiert wurde. Sonder erhielt die [[Häftlingsnummer]] 105027 eintätowiert. Insgesamt überlebte er in Auschwitz 17 [[Selektion (Konzentrationslager)|Selektionen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Klaus Hillenbrand]] |url=https://taz.de/Auschwitz-Prozess-in-Detmold/!5277627/ |titel=Auschwitz-Prozess in Detmold: Keine „guten SSler“ erlebt |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2016-02-12 |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor [[Befreiung von Auschwitz]] wurde er am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 nach [[Gliwice|Gleiwitz]] auf einen [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] geschickt und schließlich auf offenen Kohlewaggons mit weiteren 7000 Häftlingen [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]]. Er kam am 26.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 im [[KZ Flossenbürg]] an, wurde von dort aus am 16.&amp;amp;nbsp;April 1945 auf einen weiteren Todesmarsch in Richtung [[KZ Dachau]] geschickt und letztlich am 23. April 1945 nahe [[Wetterfeld (Roding)|Wetterfeld]] von US-amerikanischen Soldaten befreit. Er war einer der wenigen Überlebenden von Auschwitz und der [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen#Zum und vom KZ Dachau, München|Todesmärsche von Flossenbürg]]. Wenige Hundert Meter davon wurden auch 597 Ermordete des Todesmarsches begraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2 Leben&amp;quot;&amp;gt;[https://taz.de/Nachruf-auf-Auschwitz-Ueberlebenden/!5724087/ &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Auschwitz-Überlebenden: Die zwei Leben des Justin Sonder.&amp;#039;&amp;#039;] In der TAZ (Online-Ausgabe) vom 9. November 2020; abgerufen am 12. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Zufall traf er kurze Zeit später seinen Vater Leo Sonder in [[Hof (Saale)|Hof]] wieder, der aus dem KZ Dachau befreit worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chemnitz.de/de/unsere-stadt/stadtmarketing/die-stadt-bin-ich/macherderwoche/2017/justin_sonder &amp;#039;&amp;#039;Justin Sonder: In dieser Stadt soll Frieden herrschen&amp;#039;&amp;#039; (Interview)] auf &amp;#039;&amp;#039;chemnitz.de&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 24. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Cäcilie wurde wie 21 andere Verwandte im [[Holocaust]] ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2 Leben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere bei der Kriminalpolizei  ===&lt;br /&gt;
Nachdem Sonder am 19. Juni 1945 nach Chemnitz zurückgekehrt war, schlug er eine Laufbahn in der sächsischen Landespolizei ein. Bereits im Oktober 1945 war er Revierschutzmann auf Prüfung und wurde danach Wachtmeister in Chemnitz. 1947 wurde er in den [[Kriminalpolizei|Kriminaldienst]] übernommen, 1952 Leiter eines Kommissariates und war von 1956 bis 1985 Dezernatsleiter für schwere Verbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBS Chemnitz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Justin Sonder |url=http://geschichtsbaustelle-chemnitz.de/erinnerungen/justin-sonder/ |titel=Meine illegale Arbeit im KZ Auschwitz |werk=Geschichtsbaustelle Chemnitz |hrsg= Klinke e. V. Chemnitz |abruf=2020-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches und gesellschaftliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Sonder trat 1945 in die [[SPD]] ein und wurde nach deren [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] Mitglied der [[SED]]. Er engagierte sich in der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] und war zeitweise deren Landesvorsitzender in Sachsen. 1947 trat er zudem in die [[FDJ]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBS Chemnitz&amp;quot; /&amp;gt; Er berichtete noch im Alter von über 90 Jahren an Schulen über die Verfolgung der Juden in der [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonder gehörte als von der Partei [[Die Linke]] in Sachsen nominiertes Mitglied der [[Bundesversammlung (Deutschland)#13. Bundesversammlung (23. Mai 2009)|13. Bundesversammlung]] an. 2011 war er Teil der Delegation, als mit dem damaligen Bundespräsidenten [[Christian Wulff]] erstmals ein deutscher [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] bei den Gedenkfeiern in Auschwitz sprach. 2015 erhielt er die Ehrenmedaille des [[Internationales Auschwitz Komitee|Internationalen Auschwitz-Komitees]] für sein Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Holocaust und gegen das Vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2016 reiste Sonder 90-jährig nach [[Detmold]], um als Zeuge im [[Auschwitzprozesse#Detmolder Auschwitzprozess|Prozess]] gegen den 94-jährigen ehemaligen [[SS-Unterscharführer]] [[Reinhold Hanning]] auszusagen, der als Wachmann in Auschwitz arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hans Holzhaider]] |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/auschwitz-du-denkst-die-ganze-zeit-gelingt-es-mir-noch-einmal-zu-ueberleben-1.2858367 |titel=Auschwitz – „Du denkst die ganze Zeit: Gelingt es mir noch einmal, zu überleben?“ |werk=[[Süddeutsche Zeitung|sueddeutsche.de]] |datum=2016-02-10 |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 2017 wurde ihm die Auszeichnung als Chemnitzer Ehrenbürger zuteil „in Anerkennung seines unermüdlichen Engagements, mit dem er als einer der wenigen Auschwitz-Überlebenden und als einer der letzten Zeitzeugen überhaupt die Erinnerung an die Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes wachhält.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;PresseChemnitz&amp;quot;&amp;gt;Pressestelle der Stadt Chemnitz, 10. Dezember 2020, zur Trauerfeier.&amp;lt;!-- https://www.chemnitz.de/de/aktuell/presse/pressemitteilungen/detail?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=1548290&amp;amp;cHash=0b0804dddf5fe28ca93f3b1c1cc29e64 falls jeman den Link richtig einsetzen kann, danke--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
Sonder war verheiratet und hatte eine Tochter und zwei Söhne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Olaf Glöckner]] |url=https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ich-erinnere-mich-genau/ |titel=Porträt der Woche: „Ich erinnere mich genau“. Justin Sonder hat Auschwitz überlebt und tritt in Detmold als Nebenkläger auf |werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2016-06-14 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verstarb wenige Tage nach seinem 95. Geburtstag in einer Chemnitzer Pflegeeinrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Lasch: &amp;#039;&amp;#039;Die Erwartungen eines Überlebenden. Von Chemnitz nach Auschwitz und zurück: Justin Sonder ist im Alter von 95 Jahren gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: nd. „Der Tag“ vom 12. November 2020, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle &amp;lt;!--|autor=micm --&amp;gt; |url=https://www.freiepresse.de/chemnitz/ehrenbuerger-und-ueberlebender-des-kz-auschwitz-justin-sonder-ist-tot-artikel11182716 |titel=Ehrenbürger und Überlebender des KZ Auschwitz Justin Sonder ist tot |werk=Freie Presse |datum=2020-11-03 |kommentar=Teaser mit Information lesbar |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der [[Coronaviridae|Corona]]-[[Pandemie]] wurde seine [[Weltliche Trauerfeier|Trauerfeier]] auf Wunsch vieler Chemnitzer als Livestream auf der Website der Stadt gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PresseChemnitz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2007: Eintragung ins &amp;#039;&amp;#039;Goldene Buch&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Chemnitz&lt;br /&gt;
* 2008: Ehrenpreis des [[Chemnitzer Friedenspreis]]es&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2017/34.html |titel=Ehrenbürgerschaft für Justin Sonder |titelerg=Pressemitteilung 34 |werk=chemnitz.de |datum=2017-01-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170126231108/http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2017/34.html |archiv-datum=2017-01-26 |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Ehrenmedaille des [[Internationales Auschwitz Komitee|Internationalen Auschwitz Komitees]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Rechtenbach |url=http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Auschwitz-Komitee-verleiht-Ehrenmedaille-an-Chemnitzer-artikel9360242.php |titel=Auschwitz-Komitee verleiht Ehrenmedaille an Chemnitzer |werk=Freie Presse |datum=2015-11-19 |seiten=11 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20151120183319/http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Auschwitz-Komitee-verleiht-Ehrenmedaille-an-Chemnitzer-artikel9360242.php |archiv-datum=2015-11-20 |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: [[Ehrenbürger]]würde von Chemnitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Chemnitz-macht-Auschwitz-Ueberlebenden-Justin-Sonder-zu-Ehrenbuerger-artikel9819499.php |titel=Chemnitz macht Auschwitz-Überlebenden Justin Sonder zu Ehrenbürger |werk=Freie Presse |datum=2017-01-25 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20170125151545/http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Chemnitz-macht-Auschwitz-Ueberlebenden-Justin-Sonder-zu-Ehrenbuerger-artikel9819499.php |archiv-datum=2017-01-25 |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Sonders in der bildenden Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2025-01-26-Chemnitz-Bank-für-Justin-Sonder-2.jpg|mini|2024 eingeweihte Skulptur „Bank für Justin Sonder“ auf dem Brühl in Chemnitz (Januar 2025).]]&lt;br /&gt;
* Julia Kausch (* 1985): Denkmal für Justin Sonder (2024; Sitzfigur, Bronze; Chemnitz, [[Chemnitz-Zentrum#Brühl-Viertel|Brühl]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://juliakausch.de/work#group1portrait-JustinSonderEhrenmal(Detail)-1 |titel=work: Julia Kausch |abruf=2025-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Umsetzung des Gedenkprojekts „Eine Bank für Justin Sonder“. An der feierlichen [[Fest|Einweihung]] am 9. November 2024 nahmen neben Familienangehörigen und vielen Chemnitzern der Chemnitzer [[Oberbürgermeister]] [[Sven Schulze (Politiker, 1971)|Sven Schulze]], [[Christoph Heubner]], Vorsitzender des Internationalen Auschwitzkomitees, der ehemalige Bundespräsident [[Christian Wulff]] und der Sächsische Ministerpräsident [[Michael Kretschmer]] teil.&lt;br /&gt;
* [[Herakut|Falk Lehmann]], alias „Akut“, malte und sprayte im April 2025 ein Wandbild auf eine Fassade im Chemnitzer Stadtteil Sonneberg. Das Wandbild ist Teil des Chemnitzer Street-Art-Projektes „Hallenkunst“. Zu dem Porträt von Justin Sonder gehören auch Buchstaben, die den Satz: „Ich wollte überleben“ bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.radiochemnitz.de/beitrag/graffiti-mit-hintergrund-akut-sprayt-justin-sonder-863358/ |titel=Graffiti mit Hintergrund! AKUT sprayt Justin Sonder |datum=2025-04-14 |sprache=de |abruf=2025-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Über das Leben Sonders wurde 2017 durch die Chemnitzer Produktionsfirma &amp;#039;&amp;#039;Red Tower Films&amp;#039;&amp;#039; eine dreiteilige [[Kurzfilm]]serie u.&amp;amp;nbsp;a. mit Interviewmaterial aus dem 2017er Filmprojekt „Kinder im Krieg“ geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=_R6xtjXDlAc &amp;#039;&amp;#039;Justin Sonder / Episode 1: Kindheit &amp;#039;&amp;#039;], [https://www.youtube.com/watch?v=7fLSi9yovOU &amp;#039;&amp;#039;Justin Sonder / Episode 2: Deportation und Rückkehr&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.youtube.com/watch?v=2mKiBCDlP5c &amp;#039;&amp;#039;Justin Sonder / Episode 3: Erinnerungskultur&amp;#039;&amp;#039;], alle auf &amp;#039;&amp;#039;youtube.com&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 24. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Biographien ===&lt;br /&gt;
* [[Margitta Zellmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chemnitz – Auschwitz und zurück: aus dem Leben von Justin Sonder.&amp;#039;&amp;#039; Klinke e. V. Chemnitz, Chemnitz 2013, {{DNB|1128077868}}.&lt;br /&gt;
* Klaus Müller, Justin Sonder: &amp;#039;&amp;#039;105027 Monowitz – Ich will leben! Von Chemnitz nach Auschwitz – über Bayern zurück.&amp;#039;&amp;#039; Nora Verlag, 2013, ISBN 978-3-86557-321-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Essays in der Presse ===&lt;br /&gt;
* Enrico Hilbert: &amp;#039;&amp;#039;Seine Beobachtungsgabe und Neugier retteten ihn. Der Auschwitz-Überlebende Justin Sonder wird heute Ehrenbürger der Stadt Chemnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. April 2017, S. 16.&lt;br /&gt;
* Marianne Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Nur einmal hat er geweint.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Januar 2014, S. 11.&amp;lt;!-- https://www.freiepresse.de/nur-einmal-hat-er-geweint-artikel8686084 nur hinter Bezahlschranke --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Zwarg]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem Hotel der Hölle entkommen&amp;#039;&amp;#039;. In: Freie Presse, Chemnitz, 11. Januar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1045165786}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Sächsische Landeszentrale für politische Bildung]] (Hrsg.) |url=https://www.slpb.de/themen/geschichte/1933-bis-1945/justin-sonder-ich-wollte-ueberleben |titel=Justin Sonder – Ich wollte überleben |format=Videosammlung |datum=2020-11-12 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Justin Sonder |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/1130520.ich-klage-an-die-ohrfeige.html?sstr=justin%7Csonder |titel=Ich klage an: Die Ohrfeige |werk=[[Neues Deutschland|neues-deutschland.de]] |datum=2019-12-23 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Klaus Hillenbrand]] |url=https://taz.de/NS-Verfahren-in-Detmold/!5275905/ |titel=NS-Verfahren in Detmold: Der Zeuge von Auschwitz |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2016-02-17 |abruf=2020-11-04}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Klaus Müller |url=https://www.nd-aktuell.de/artikel/142657.auschwitz-ueberlebt.html |titel=Auschwitz überlebt: Der 82-jährige Justin Sonder beantwortet Fragen junger Leute |werk=[[Neues Deutschland]] |datum=2009-01-24 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Thomas Muggenthaler]], Christian Stücken |url=https://www.br.de/mediathek/video/die-story-die-todesmaersche-von-flossenbuerg-av:584f80cc3b46790011990fd7 |titel=Die Todesmärsche von Flossenbürg |werk=[[Kontrovers – Das Politikmagazin]] |datum=2015-04-22 |format=Video; 17:50&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Olaf Glöckner]] |url=https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/ich-erinnere-mich-genau/ |titel=Porträt der Woche: „Ich erinnere mich genau“. Justin Sonder hat Auschwitz überlebt und tritt in Detmold als Nebenkläger auf |werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2016-06-14 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/trauer-um-justin-sonder/ |titel=Trauer um Justin Sonder: Der Schoa-Überlebende und engagierte Zeitzeuge verstarb 95-jährig |werk=Jüdische Allgemeine |datum=2020-11-04 |abruf=2020-11-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=deutschlandfunkkultur.de |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/portraet-des-holocaust-ueberlebenden-justin-sonder-an-hausfassade-in-chemnitz-100.html |titel=Porträt des Holocaust-Überlebenden Justin Sonder an Hausfassade in Chemnitz |werk=deutschlandfunkkultur.de |datum=2016-02-10 |abruf=2025-10-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1045165786|VIAF=305437983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sonder, Justin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Flossenbürg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Chemnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sonder, Justin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Auschwitz-Überlebender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fridolin freudenfett</name></author>
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