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	<title>Just Dillgardt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:55:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Just_Dillgardt&amp;diff=754706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bujo: /* Sonstige Funktionen */ wlink</title>
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		<updated>2025-12-09T07:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstige Funktionen: &lt;/span&gt; wlink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Just Dillgardt.jpg|mini|Das Grab von Just Dillgardt und seiner Ehefrau Grete auf dem [[Ostfriedhof Essen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Just Dillgardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1889]] als August Dillgarth in [[Spiesen-Elversberg|Elversberg]]; † [[14. September]] [[1960]] in [[Essen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Lokalpolitiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]), [[Verbandsfunktionär]] und Konzernmanager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteizugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Dillgardt trat zum 1. April 1928 der NSDAP ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 85.244)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6380296&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Jahr der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 35.615), ab dem 20. April 1939 führte er den Rang eines [[SS-Oberführer]]s. Eine nach dem Krieg öfters behauptete angeblich „distanzierte Haltung“ zu seiner Partei ist nirgends belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.saarland-lexikon.de/index.php5/Just_Dillgardt | archive-is=20130212063234 | text=Eintrag Saarland-Lexikon}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Dillgardt war der Sohn eines Bergmanns. Er besuchte das Realgymnasium in [[Weimar]] und begann ein Studium eines Elektro-Maschineningenieurs. Im Ersten Weltkrieg wurde er zur U-Boot-Waffe eingezogen. Das Studium schloss er nicht ab. Er kam 1920 nach Essen und arbeitete in verschiedenen Industrieunternehmen. Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten 1933 machte er schnell Karriere. Am 18. April 1933 wurde er kommissarischer Verbandsdirektor des [[Regionalverband Ruhr|Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk]]. Am 13. Juli 1933 zog er als technischer Beigeordneter in den Essener Stadtrat ein. Zum 13. Dezember 1934 übernahm er in [[Duisburg]] zunächst kommissarisch und zum 1. Januar 1935 endgültig das Bürgermeisteramt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt seines Amtsvorgängers [[Theodor Reismann-Grone]] am 30. April 1937 wurde Dillgardt am 1. Mai 1937 kommissarischer Oberbürgermeister von Essen. In der Stadtchronik schilderte er 1937 seine Aufgabe, aus der Essener Bevölkerung „die nicht Besserungsfähigen und die rassisch Minderwertigen abzusondern bzw. auszumerzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert in: [[Frank Bajohr]], Michael Gaigalat: &amp;#039;&amp;#039;Essens wilder Norden&amp;#039;&amp;#039;. Ergebnisse Verlag, 1991, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dillgardt blieb Oberbürgermeister bis zur kampflosen Übergabe der Stadt und seiner Verhaftung durch die [[9. US-Armee]] am 11. April 1945. Nach Kriegsende wurde er zu einer Haftstrafe von 28 Monaten verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rodney P. Carlisle, Dominic J. Monetta: &amp;#039;&amp;#039;Brandy, Our Man In Acapulco – The Life And Times Of Colonel Frank M. Brandstetter.&amp;#039;&amp;#039; Resource Alternatives, Inc. (USA), 1999, S. 81, ISBN 1-57441-069-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Dillgardt denunzierte 1943 [[Wilhelm Ricken]], der bei [[RWE]] zum technischen Vorstand berufen worden war und sich regimekritisch geäußert hatte. Ricken wurde 1944 vom [[Volksgerichtshof]] [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Dillgardt wurde nach dem Krieg wegen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit angeklagt, das Verfahren aber 1950 vom [[Landgericht Essen]] nach dem [[Straffreiheitsgesetz]] eingestellt. Nach einer Revision des [[Bundesgerichtshof]]s wurde er 1953 vom Landgericht Essen freigesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Funktionen ==&lt;br /&gt;
Anfang 1934 wurde Dillgardt Essener Bezirksvorstand des neugegründeten Reichsverbandes der Elektrizitätsversorgung (REV). 1938 wurde er 3. Vorsitzer des Aufsichtsrates des [[RWE|RWE-Konzerns]]. Von 1938 bis 1940 war Dillgardt Vorstandsmitglied des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] |Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0 |Seiten=588–589}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Januar 1939 ernannte ihn [[Hermann Göring]] zum Generalbevollmächtigten der Deutschen Energiewirtschaft, von der Funktion trat er Mitte März 1941 wieder zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Hachtmann]], Winfried Süss: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Kommissare.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, 2006, S. 141–145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|Besetzung Polens]] koordinierte er die Übernahme der dortigen Energiewirtschaft durch deutsche Unternehmen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fabian Scheffczyk]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Provinzialverband der preußischen Provinz Brandenburg 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; [[Mohr Siebeck Verlag|Mohr Siebeck]], 2008, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war unter anderem an der Ausbeutung des [[Norwegen unter deutscher Besatzung|besetzten Norwegens]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Reichskommissariat Norwegen.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, 2000, S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Dickhoff: &amp;#039;&amp;#039;Essener Straßen – Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen.&amp;#039;&amp;#039; Richard Bacht, Essen 1979, ISBN 3-87034-030-4.&lt;br /&gt;
* Ernst Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Essener Persönlichkeiten – Biographische Aufsätze zur Essener Verwaltungs- und Kulturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Neustadt/Aisch 1986, ISBN 3-87707-060-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Essen, 9. März 1953&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966, Bd. X, bearbeitet von Adelheid L. Rüter-Ehlermann, H. H. Fuchs, [[C. F. Rüter]]. Amsterdam, University Press, 1973, Nr. 350 S. 587–601 [https://web.archive.org/web/20020306020522/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd350.htm &amp;#039;&amp;#039;Denunziation eines technischen Direktors der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke in Essen wegen abfälliger Äusserungen über die deutsche Kriegslage und die nationalsozialistische Führung. Der Denunzierte wurde daraufhin vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberbürgermeister von Duisburg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116127775|VIAF=64750072}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dillgardt, Just}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Duisburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angeklagter in NS-Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dillgardt, Just&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dillgarth, August (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lokalpolitiker (NSDAP), Verbandsfunktionär und Konzernmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Spiesen-Elversberg|Elversberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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