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	<title>Juri-Gagarin-Ring - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T00:28:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juri-Gagarin-Ring&amp;diff=1301190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WiesbAdler am 19. Februar 2026 um 15:10 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-19T15:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Juri Gagarin memorial Erfurt 1 (aka).jpg|mini|hochkant|Gagarindenkmal am Krämpfertor]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juri-Gagarin-Ring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 2300 Meter lange Ringstraße, die den Kern der [[Erfurt-Altstadt|Altstadt]] [[Erfurt]]s im Süden und Osten umgibt. Angelegt wurde der Straßenzug 1898, nachdem bereits unter dem Oberbürgermeister [[Richard Breslau]] Planungen dazu angestellt wurden. Seit 1964 ist er nach dem sowjetischen Raumfahrer [[Juri Gagarin]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Nachdem der Ring angelegt wurde, erhielt er 1903 auf den Abschnitten unterschiedliche Namen. Der nördliche Teil bis zum Hospitalplatz wurde &amp;#039;&amp;#039;Johannesring&amp;#039;&amp;#039;, der östliche Teil zwischen Hospitalplatz und Trommsdorffstraße &amp;#039;&amp;#039;Krämpferring&amp;#039;&amp;#039;, der südöstliche Teil zwischen Trommsdorffstraße und Bahnhofstraße &amp;#039;&amp;#039;Reglerring&amp;#039;&amp;#039;, der südliche Teil zwischen Bahnhofstraße und Löberstraße &amp;#039;&amp;#039;Löberring&amp;#039;&amp;#039; und der südwestliche Teil von der Löberstraße bis zum Karl-Marx-Platz &amp;#039;&amp;#039;Kartäuserring&amp;#039;&amp;#039; genannt. Diese Namensgebung blieb bis 1951 bestehen. Damals wurden die Abschnitte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mao-Tse-Tung-Ring&amp;#039;&amp;#039; nach dem chinesischen Diktator [[Mao Zedong]] zusammengefasst. 1964 erfolgte die Umbenennung in Juri-Gagarin-Ring, da man zu dieser Zeit mit Personen wie [[Stalin]] und Mao Zedong brach. Juri Gagarin besuchte Erfurt 1963, damals weilte er im [[Erfurter Hof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Lage im Stadtraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Inneres Johannestor Erfurt.JPG|mini|Beginn des Rings am Inneren Johannestor (Zustand 2008 vor dem Umbau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trommsdorffstraße-Gagarinring Erfurt.JPG|mini|Blick von der Kreuzung Trommsdorffstraße nach Norden zum Krämpfertor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-77400-0010, Erfurt, HO-Warenhaus.jpg|mini|Blick über das alte Krämpferviertel 1960]]&lt;br /&gt;
Der Verlauf des heutigen Rings zeichnet den Verlauf der ältesten, inneren Stadtmauer Erfurts aus der Zeit um 1000 nach. Parallel zu dieser Mauer verlief bis 1898 die [[Wilde Gera (Erfurt)|Wilde Gera]], ein Flussarm der [[Gera (Fluss)|Gera]] im Erfurter Stadtgebiet. Damals wollte man die Hochwassergefahr für die Altstadt bannen und legte den [[Flutgraben (Erfurt)|Flutgraben]] an. Er verläuft parallel zur Wilden Gera etwa 200 Meter weiter außerhalb und kann wesentlich mehr Wasser abführen als die Wilde Gera. Sie wurde daraufhin unter Verwendung der Bausubstanz der abgerissenen Stadtmauer zugeschüttet und auf ihr die Ringstraße gebaut, die die Innenstadt entlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ring beginnt am inneren Johannestor im Norden der Stadt. Dort ist er über die [[Johannesstraße (Erfurt)|Johannesstraße]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Talknoten&amp;#039;&amp;#039; verbunden, an dem der [[Erfurter Stadtring]] die Straße nach [[Ilversgehofen]] (weiter nach [[Erfurt-Mittelhausen|Mittelhausen]] und [[Sömmerda]] über die [[Magdeburger Allee]]) kreuzt. Als Nächstes kreuzt er die Franckestraße, die heutige Landesstraße nach Sömmerda und [[Stotternheim]] nördlich von Erfurt. Es folgt die Kreuzung mit der Krämpferstraße, die über die Leipziger Straße nach [[Kerspleben]] und [[Buttelstedt]] führt. Im südöstlichen Bereich ändert sich die Verlaufsrichtung des Rings in einem weiten Bogen von Nord-Süd auf Ost-West; hier kreuzen die Meyfartstraße, die zum &amp;#039;&amp;#039;Schmidstedter Knoten&amp;#039;&amp;#039; am Stadtring führende Trommsdorffstraße und die Bürgermeister-Wagner-Straße, die zum Hauptbahnhof und Busbahnhof führt. Es folgt die Kreuzung mit der [[Bahnhofstraße (Erfurt)|Bahnhofstraße]], die als Fußgängerzone und Straßenbahnstrecke dient. Weiter westlich beginnt die &amp;#039;&amp;#039;Löberstraße&amp;#039;&amp;#039; am Ring, sie führt nach [[Arnstadt]]. Das westliche Ende des Rings ist der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Marx-Platz&amp;#039;&amp;#039;, der über den Straßenzug Dalbergsweg–Walkmühlstraße–Bonifaciusstraße mit dem [[Gothaer Platz]] am Stadtring verbunden ist. Von dort aus geht es weiter nach [[Gotha]] sowie [[Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den innerstädtischen Verkehr ist der durch zehn Ampelkreuzungen unterbrochene Juri-Gagarin-Ring bis heute von enormer verkehrlicher Bedeutung. Der Fernverkehr kann hingegen auf den [[Erfurter Stadtring]] und den [[Erfurter Ring]] ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Bau des Ringes wurden einige alte Häuser in diesem Bereich abgerissen und durch größere Neubauten im Stil des [[Historismus]] ersetzt. Später folgten vereinzelt Bauwerke des [[Bauhaus]]es und der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]]. Dieser „alte“ Juri-Gagarin-Ring ist heute zwischen Meyfart- und Bahnhofstraße am besten sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einschneidendsten baulichen Veränderungen erlebte der Juri-Gagarin-Ring in den 1960er-Jahren beim Ausbau zur [[Magistrale]] nach sowjetischem Vorbild. Dabei wurden ganze Altstadtbereiche, beispielsweise das Krämpferviertel, abgetragen. An ihre Stelle traten Parkplatzbereiche, eine Straßenverbreiterung und Plattenbauten mit mehr Wohnraum, als ihn die alten Häuser bieten konnten. Es entstanden als Punkthochhäuser das &amp;#039;&amp;#039;Ringhotel&amp;#039;&amp;#039;, das [[Interhotel]] Kosmos (heute [[Radisson Blu]]), das Hochhaus am Hospitalplatz und die [[PH 16|Hochhäuser am Krämpfertor]] (Nr. 126 A, B und C). Zusätzlich wurden am Krämpfertor drei je etwa 100 Meter lange elfgeschossige Plattenbauten errichtet. Außerdem befinden sich am Löbertor ein 250 Meter und zwei 200 Meter lange elfgeschossige Plattenbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juri-Gagarin-Ring 10.jpg|mini|Gedenktafel an das Geburtshaus von Max und Alfred Weber, heute Juri-Gagarin-Ring 10]] &lt;br /&gt;
Am Ring befinden sich des Weiteren die [[Neue Synagoge (Erfurt)|Neue Synagoge]], das [[Kartäuserkloster Erfurt|Kartäuserkloster]] und das [[Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt]]. Am Karthäuser Mühlsteg 44 (heute Juri-Gagarin-Ring 10) wurden die Soziologen [[Max Weber|Max]] und [[Alfred Weber]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980er Jahren entstanden konkrete Pläne zum &amp;#039;&amp;#039;Ringschluss&amp;#039;&amp;#039;. Dabei sollte ausgehend vom Johannestor die Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Hügel&amp;#039;&amp;#039; ausgebaut und der Ring in der Verlängerung der &amp;#039;&amp;#039;Augustinerstraße&amp;#039;&amp;#039; über die &amp;#039;&amp;#039;Lehmannsbrücke&amp;#039;&amp;#039;, durch die &amp;#039;&amp;#039;Pergamentergasse&amp;#039;&amp;#039;, über den &amp;#039;&amp;#039;Domplatz&amp;#039;&amp;#039; und durch den [[Brühler Garten]] bis zum &amp;#039;&amp;#039;Karl-Marx-Platz&amp;#039;&amp;#039; fortgeführt werden. Dies hätte den Abriss zahlreicher Häuser, besonders des historischen [[Andreasviertel]]s bedeutet, weshalb sich 1986 eine Bürgerinitiative formierte, die gemeinsam mit Denkmalschützern im Mai 1987 die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Stadtgerechter Verkehr – verkehrsgerechte Stadt&amp;#039;&amp;#039; in der [[Michaeliskirche (Erfurt)|Michaeliskirche]] organisierte. Auf Grund dieses Protestes und nicht zuletzt im Zuge der [[Wende (DDR)|Wende]] wurden die Pläne schließlich ad acta gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten am Ring ==&lt;br /&gt;
=== Vor dem Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Katholisch-Apostolische Kirche Erfurt.JPG|Katholisch-Apostolische Kirche an der Johannesmauer&lt;br /&gt;
Reglerkirche Erfurt.JPG|Reglerkirche an der Ecke Bahnhofstraße (1130)&lt;br /&gt;
Neuwerkskirche Erfurt.JPG|Neuwerkskirche am Karl-Marx-Platz (1735)&lt;br /&gt;
Volkskundemuseum Erfurt.JPG|[[Großes Hospital]], jetzt Volkskundemuseum (1547)&lt;br /&gt;
Dalbergsweg 1 Erfurt 20250427 0001.jpg|Presseklub am Karl-Marx-Platz&lt;br /&gt;
Druckerei Fortschritt Erfurt.JPG|Gebäude der Druckerei Fortschritt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutsche Bank Erfurt.JPG|Deutsche Bank an der Ecke Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
Eisenbahnbundesamt Erfurt.JPG|Reichsbank. Heute Eisenbahnbundesamt, Dienststelle Erfurt an der Ecke Trommsdorffstraße&lt;br /&gt;
Gagarinring-Meyfarthstraße Erfurt.JPG|Handelshäuser am Ring zwischen Meyfarth- und Trommsdorffstraße&lt;br /&gt;
Postscheckamt Erfurt.JPG|Postscheckamt (heute Telekom) an der Ecke Bürgermeister-Wagner-Straße (1924)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DDR-Zeit ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Synagoge Erfurt.JPG|Neue Synagoge (1952) an der Ecke Hopfengasse&lt;br /&gt;
Haus der sozialen Dienste Erfurt.JPG|Haus der sozialen Dienste (1955) an der Ecke Franckestraße&lt;br /&gt;
Hochhaus am Hospitalplatz Erfurt.JPG|Hochhaus Hospitalplatz&lt;br /&gt;
Juri-Gagarin-Ring 126abc Erfurt.JPG|Hochhäuser Nr. 126 A, B und C am Krämpfertor&lt;br /&gt;
Krämpfertor Erfurt.JPG|Wohnblock an der Ecke Krämpferstraße&lt;br /&gt;
Wohnscheibe C Löbertor Erfurt.JPG|Wohnscheibe C am Löbertor (1984)&lt;br /&gt;
Radisson Erfurt.JPG|Hotel Radisson an der Ecke Krämpferstraße&lt;br /&gt;
TA-Hochhaus Erfurt.JPG|Hochhaus der Zeitung Thüringer Allgemeine an der Weißfrauengasse&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-L1002-0021, Erfurt, Juri-Gargarin-Ring, Wohnhochhäuser.jpg|1972: Blick von den Hochhäusern 126 A, B, C nordwärts entlang des Rings&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 183-L1114-0313, Erfurt, Juri-Gargarin-Ring, Neubauten.jpg|Krämpfertor 1972&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1990 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thüringenhaus Erfurt.JPG|Thüringenhaus an der Ecke Johannesstraße&lt;br /&gt;
Forum I Erfurt.JPG|Forum I am Thomaseck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Juri-Gagarin-Ring (Erfurt)}}&lt;br /&gt;
*[https://www.erfurt-web.de/Juri-Gagarin-Ring Juri-Gagarin-Ring auf erfurt-web.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50/58/43/N|EW=11/2/15/E|type=landmark|region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7535851-7}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Erfurt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juri-Gagarin-Ring| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juri Alexejewitsch Gagarin als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetunion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WiesbAdler</name></author>
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