<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jurgis_Matulaitis</id>
	<title>Jurgis Matulaitis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jurgis_Matulaitis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jurgis_Matulaitis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T04:20:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jurgis_Matulaitis&amp;diff=541364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 1 Vorlagenparameterfehler beseitigt: Parameter Nummer nach NummerReihe geändert, da Parameter Reihe vorhanden; Fehlenden Sprachparameter eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jurgis_Matulaitis&amp;diff=541364&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T09:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1 Vorlagenparameterfehler beseitigt: Parameter Nummer nach NummerReihe geändert, da Parameter Reihe vorhanden; Fehlenden Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Jerzy Matulewicz.png|mini|Jurgis Matulaitis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jurgis Matulaitis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Marianer|MIC]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Georg Matulaitis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jerzy Matulewicz&amp;#039;&amp;#039;) (* [[13. April]] [[1871]] in [[Marijampolė]]; † [[27. Januar]] [[1927]] in [[Kaunas]]) war ein [[Litauen|litauischer]] Geistlicher und Ordensgründer. Von 1918 bis 1925 amtierte er als [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Vilnius|Vilnius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jurgis Matulaitis wurde 1871 als jüngerer Sohn wohlhabender Bauern geboren,&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; verlor seine Eltern jedoch früh; der Vater starb mir nur 55 Jahren im November 1874&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Mai 1881 starb auch die Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jurgis verblieb in der Obhut seines Bruders Johannes. Durch die Intervention des älteren Bruders Andreas durfte Jurgis das Gymnasium besuchen, arbeitete aber nebenbei auf dem von Johannes geerbten Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 nahm ihn sein Vetter, Jonas Matulevicius, Gymnasiallehrer in [[Kielce]] mit nach Polen und bereitete ihn auf den Besuch des dortigen Priesterseminars vor, in das Matulaitis 1891 eintrat, wobei sein Name zu &amp;#039;&amp;#039;Matulewicz&amp;#039;&amp;#039; polonisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seminar von Kielce blieb Matulaitis bis 1893, als es von der Russischen Besatzungsregierung geschlossen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; danach setzte er seine Studien im Seminar von Warschau fort. 1895 bestand er die Abschlussprüfung wurde wegen seiner zu Tage getretenen Begabung von seinem Bischof zu weitergehenden Studien nach St. Petersburg geschickt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jouzas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Stein am Rhein 1982, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. November 1898 wurde Matulaitis zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht und in das [[Bistum Kielce]] [[Inkardination|inkardiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1907 lehrte er als Professor der [[Theologie]] in [[Sankt Petersburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erneuerung der Marianer ==&lt;br /&gt;
Jurgis Matulaitis erneuerte die Kongregation der [[Marianer]] und wirkte als deren [[Generalsuperior|Generaloberer]]. In [[Universität Freiburg (Schweiz)|Freiburg]] setzte er seine Studien fort und promovierte über orthodoxe Theologie.&lt;br /&gt;
== Episkopat ==&lt;br /&gt;
1918 ernannte ihn Papst [[Benedikt XV.]] zum Bischof von Wilnius. Am 1. Dezember 1918 spendete ihm der Bischof von [[Erzbistum Kaunas|Zemaiciai]], [[Pranciškus Karevičius]], MIC, die Bischofsweihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Amt als Bischof von Vilnius wurde er von der [[Kurie]] abberufen, als Vilnius nach dem Ende des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] an [[Polen]] fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Algirdas Jurevičius |Titel=Die Katholische Kirche Litauens: auf dem Weg zur Erneuerung |Verlag=Dr. Kovač |Ort=Hamburg |Datum=2004 |Reihe=Schriftenreihe Theos |NummerReihe=63 |ISBN=978-3-8300-1474-4 |Seiten=77–78 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde stattdessen mit der Vorbereitung eines Konkordats mit [[Litauen]] beauftragt, starb aber unerwartet auf einer Visitationsreise für den Heiligen Stuhl. Er war von 1925 bis zu seinem Tod Titularerzbischof von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularerzbistum Adulis|Adulis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechung ==&lt;br /&gt;
Papst Pius XI., der selbst Apostolischer Nuntius in Polen gewesen war, und Matualitis gut kannte, soll über ihn gesagt haben, er sei ein „Mann Gottes“, ein „wirklicher Heiliger“ gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Juozas Vaisnora&amp;#039;&amp;#039;:Erzbischof Jurgis Matulaitis. ein Apostel der lebendigen Kirche. Christiana-Verlag, Stein am Rhein, 1982, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 beschloss das Generalkapitel der Marianer formell die Einleitung des Seligsprechungsprozesses, der aber wegen des Kriegseintritts nicht weiter gefördert werden konnte. Auch nach dem Krieg war eine Durchführung des Seligsprechungsprozesses am Todesort (Kaunas) aus politischen Gründen nicht möglich, weswegen das kanonische Verfahren mit Genehmigung von Papst [[Pius XII.]] in Rom eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Juozas Vaisnora&amp;#039;&amp;#039;:Erzbischof Jurgis Matulaitis. ein Apostel der lebendigen Kirche. Christiana-Verlag, Stein am Rhein, 1982, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AM 11. Mai 1982 erkannte die zuständige [[Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse|Kongregation für die Heiligsprechungen]] Matulaitis den [[Heroischer Tugendgrad|heroischen Tugendgrad]] („gradus heroicus“) zu.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Juozas Vaisnora&amp;#039;&amp;#039;:Erzbischof Jurgis Matulaitis. ein Apostel der lebendigen Kirche. Christiana-Verlag, Stein am Rhein, 1982, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde Matulaitis, anlässlich des 600. Jahrestages der Christianisierung Litauens, von [[Papst]] [[Johannes Paul II.]] [[Seligsprechung|seliggesprochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
In Litauen tragen zwei Kirchen den Namen von Matulaitis. Die [[Kirche des seligen Jurgis Matulaitis]] befindet sich in [[Vilnius]] und die [[Kirche des seligen Erzbischofs Jurgis Matulaitis]] in [[Kaunas]]. Überdies trägt der [[Jurgis-Matulaitis-Platz]] in Vilnius seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Juozas Vaisnora: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Jurgis Matulaitis, 1871–1927. Ein Apostel der lebendigen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; Christiana Verlag, Stein/Rhein 1982, ISBN 3-7171-0818-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bmatul|Artikel=Jerzy Bolesław Matulewicz-Matulaitis|Abruf=2024-10-11}}&lt;br /&gt;
{{GCatholic|Person|9464}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lithuanian-american.org/bridges/issue6/matulaitis.html |wayback=20120218184440 |text=Ausführliche Biografie mit Fotos}} auf &amp;#039;&amp;#039;lithuanian-american.org&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Vilnius|Erzbischof von Vilnius]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1918]]-[[1925]]|VORGÄNGER=[[Eduard von der Ropp]]|NACHFOLGER=[[Jan Feliks Cieplak]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118731920|LCCN=n87858200|VIAF=40173529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Matulaitis, Jurgis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seliger|Jurgis Matulaitis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Vilnius|Matulaitis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marianer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gemeinde Marijampolė)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Litauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularerzbischof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Matulaitis, Jurgis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Matulaitis, Georg; Matulewicz, Jerzy&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Vilnius und Seliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. April 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marijampolė]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Januar 1927&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kaunas]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
	</entry>
</feed>