<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jupp_Derwall</id>
	<title>Jupp Derwall - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jupp_Derwall"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jupp_Derwall&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:07:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jupp_Derwall&amp;diff=91048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jupp_Derwall&amp;diff=91048&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-28T03:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname = &lt;br /&gt;
| bildname = Derwall1.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Jupp Derwall (2004)&lt;br /&gt;
| langname = Josef Derwall&lt;br /&gt;
| geburtstag = [[10. März]] [[1927]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Würselen]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = [[26. Juni]] [[2007]]&lt;br /&gt;
| sterbeort = [[St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
| sterbeland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| position = [[Stürmer (Fußball)|Sturm]]&lt;br /&gt;
| größe = &lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1938–1943|[[Rhenania Würselen]]}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1943|[[Rhenania Würselen]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1945–1946|[[BV Cloppenburg]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1946–1949|[[Rhenania Würselen]]|mind. 23 (10)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1949–1953|[[Alemannia Aachen]]|109 (41)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1953–1959|[[Fortuna Düsseldorf]]|110 (47)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1959–1961|[[FC Biel-Bienne]]|40 (26)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1961–1962|[[FC Schaffhausen]]|24 {{0}}(8)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1953|[[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|Deutschland B]]|1 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1954|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|2 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1959–1961|FC Biel-Bienne}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1961–1962|FC Schaffhausen}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1962–1963|Fortuna Düsseldorf}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1965|[[1. FC Saarbrücken]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1970–1978|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]] (Co-Trainer)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1978–1984|Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1984–1987|[[Galatasaray Istanbul]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef „Jupp“ Derwall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1927]] in [[Würselen]]; † [[26. Juni]] [[2007]] in [[St. Ingbert]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]]. Vom 11. Oktober 1978 bis zum 20. Juni 1984 war Derwall [[Bundestrainer (DFB)|Bundestrainer]] der deutschen Nationalmannschaft, mit der er [[Fußball-Europameisterschaft 1980|1980]] Europameister und [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|1982]] Vizeweltmeister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und erste Tätigkeit als Fußballspieler ==&lt;br /&gt;
Derwall wuchs in Würselen auf, wo er die Volksschule besuchte, bis er auf ein Gymnasium in [[Aachen]] wechselte. In Würselen begann er auch das Fußballspielen. Bereits mit 16 Jahren spielte er 1943 in der ersten Mannschaft von [[Rhenania Würselen]]. Nach dem Schulende trat er eine Stellung in der Ingenieur-Abteilung des [[Eschweiler Bergwerks-Verein]]s an, weil er [[Maschinenbau]]-Ingenieur werden wollte. Am 8. Februar 1944 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.819.963),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6070393&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Vater war zeitweise stellvertretender Zellenleiter in der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Armin Jäger |Titel=NS-Geschichte im Fußball: Die Nationalspieler des DFB und ihre NS-Verstrickungen |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2024-07-24 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/sport/2024-07/ns-geschichte-fussball-dfb-nationalspieler-nsdap/komplettansicht |Abruf=2024-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derwall wurde zum [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] nach [[Altenburg]] einberufen und danach zur [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]]. Er war in [[Berlin]] und dann in [[Braunschweig]]-Waggum und [[Goslar]] stationiert. Im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] geriet er 1945 in amerikanische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]]. Er gelangte in das Lager [[Welda]] bei [[Warburg]] und wurde dann in französische Kriegsgefangenschaft überstellt, um in einem Bergwerk zu arbeiten. Derwall floh durch einen Sprung vom Güterwagen und schlug sich zu seinen nach [[Cloppenburg]] evakuierten Eltern durch. Dort spielte er für den [[BV Cloppenburg]]. 1946 kehrte er nach Würselen zurück, wo er wieder für die Rhenania spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
Mit [[Rhenania Würselen]] wurde Derwall 1947 Mittelrheinmeister und stieg in die [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]] auf. Jupp Derwall schoss das entscheidende Tor. Nach diesem Spiel lernte er den ehemaligen Reichs- und baldigen Bundestrainer [[Sepp Herberger]] kennen, der ihn zum Tee einlud. Sowohl 1948 als auch 1949 gelang Würselen der Klassenerhalt. 1949 wechselte Derwall zu [[Alemannia Aachen]], für die er 109 Spiele in der Oberliga West bestritt, in denen er 41 Tore schoss. Mit Aachen erreichte er 1953 das [[DFB-Pokal 1952/53|DFB-Pokalfinale]], das am 1. Mai 1953 in [[Düsseldorf]] gegen [[Rot-Weiss Essen]] mit 1:2 verloren ging (Derwall erzielte dabei den Anschlusstreffer). Er bekam daraufhin ein Angebot von [[Fortuna Düsseldorf]] und unterschrieb dort einen Vertrag. Der [[Westdeutscher Fußball- und Leichtathletikverband|Westdeutsche Fußballverband]] verweigerte die Freigabe mit der Begründung, dass ohne Derwall die Existenz der Alemannia auf dem Spiel stehe. Derwall wurde schließlich für zwei Spielzeiten für Pflichtspiele gesperrt. Die Sperre wurde schließlich auf ein Jahr verkürzt. Er kam daher in der Saison 1953/54 zu keinem Pflichtspiel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1954, nach der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1954|Weltmeisterschaft]], bestritt er seine beiden einzigen [[Länderspiel]]e für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]]. Bei seinem ersten Spiel trug er das Trikot mit der Nummer 10, die bei der WM [[Werner Liebrich]] getragen hatte. Er nahm an den Länderspielen gegen England in London am 1. Dezember 1954 teil, welches mit 1:3 verloren ging, und gegen Portugal am 19. Dezember 1954 in Lissabon, welches mit 3:0 gewonnen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Arnhold |url=https://www.rsssf.org/miscellaneous/derwall-intl.html |titel=Josef &amp;#039;Jupp&amp;#039; Derwall – International Appearances |hrsg= [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF.org]] |datum=2019-08-01 |abruf=2019-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Davor hatte er ein Länderspiel für die [[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|B-Nationalmannschaft]] bestritten, die am 22. März 1953 in [[Wien]] gegen die Auswahl Österreichs mit 1:3 verloren hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kicker Sportmagazin|Kicker]] Almanach 1987, ISBN 3-7679-0245-1, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablauf seiner Sperre spielte er von 1954 bis 1959 für [[Fortuna Düsseldorf]] in der Oberliga West, wobei [[Toni Turek]], der „Fußballgott“ und Weltmeister von 1954, anfangs zu seinen Mitspielern zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Raupp]]: Toni Turek – „Fußballgott“. Eine Biographie. Arete Verlag, Hildesheim 2019, ISBN 978-3-96423-008-9, S. 93–95, 131–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Fortuna schoss er in 110 Spielen 47 Tore&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Arnhold |url=https://www.rsssf.org/players/derwalldata.html |titel=Josef &amp;#039;Jupp&amp;#039; Derwall – Matches and Goals in Oberliga |hrsg= [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF.org]] |datum=2019-08-01 |abruf=2019-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erreichte mit der Fortuna [[DFB-Pokal 1956/57|1957]] und [[DFB-Pokal 1957/58|1958]] das DFB-Pokalfinale. 1957 kam er im Finale allerdings nicht zum Einsatz. Er ließ danach seine Karriere in der [[Schweiz]] ausklingen, von wo er ein Angebot als [[Spielertrainer]] des gerade in die [[Super League (Schweiz)|Nationalliga A]] aufgestiegenen [[FC Biel-Bienne|FC Biel]] erhielt. Von 1959 bis 1961 spielte er als Spielertrainer für den FC Biel in der ersten Liga der Schweiz und danach in der Saison 1961/62 ebenfalls als Spielertrainer für den [[FC Schaffhausen]]. Mit dem FC Biel war er 1960 Schweizer Vizemeister, 1961 stand er zum vierten Mal in seiner Karriere in einem Pokalfinale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Trainer ==&lt;br /&gt;
=== Spielertrainer in der Schweiz und erste Stationen in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Seine Trainerkarriere begann der Diplom-Sportlehrer&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Geburtstage&amp;quot;, Sport-Bild vom 10. März 1993, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Derwall 1959 als Spielertrainer beim damaligen Nationalliga-A-Aufsteiger FC Biel in der Schweiz; den Trainerlehrgang absolvierte er in der Nähe, an der Schweizerischen Sportschule in [[Magglingen]]. Mit Biel wurde Derwall in der Saison [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1959/60|1959/60]] mit sechs Punkten Rückstand auf den [[BSC Young Boys]] umgehend Vizemeister. In der [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1960/61|Saison darauf]] belegte er mit dem Verein nur noch den zehnten Platz, erreichte aber mit den Bielern das Finale des [[Schweizer Cup (Fussball, Männer)|Schweizer Cups]], das dann mit 0:1 gegen den [[FC La Chaux-de-Fonds]] verloren ging. Zur [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1961/62|Spielzeit 1961/62]] wechselte Derwall erneut zu einem Aufsteiger, dem [[FC Schaffhausen]], stieg diesmal jedoch mit einem Punkt Abstand zu den [[FC Young Fellows Zürich|Young Fellows Zürich]] als 13. direkt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kehrte er nach dem endgültigen Ende seiner Spielerkarriere als Trainer zurück nach Deutschland, zu seinem ehemaligen Verein [[Fortuna Düsseldorf]], den er ein Jahr lang in der [[Fußball-Oberliga 1962/63|letzten Spielzeit]] der [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]] betreute. Nach anderthalb Jahren Pause übernahm Derwall 1965 während der [[Fußball-Regionalliga 1964/65|Saison]] als Nachfolger von [[Helmut Schneider (Fußballspieler)|Helmut Schneider]] den [[1. FC Saarbrücken]] und wurde mit diesem Meister der zweitklassigen [[Fußball-Regionalliga Südwest (1963–1973)|Regionalliga Südwest]], was zur Teilnahme an Gruppe 2 der Aufstiegsrunde zur [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] berechtigte. Dort belegte der Verein den zweiten Platz hinter dem [[FC Bayern München]] und blieb somit in der Regionalliga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1972/Fußball|Olympischen Spielen 1972]], bei denen die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Amateurnationalmannschaft]] der Bundesrepublik als Veranstalter gesetzt war, trainierte er eine mit Vertragsamateuren besetzte Mannschaft (u.&amp;amp;nbsp;a. mit dem späteren Meistertrainer [[Ottmar Hitzfeld]] sowie dem späteren Weltmeister und Bayern-Manager [[Uli Hoeneß]]), die in der Zwischenrunde an den A-Nationalmannschaften aus [[Ungarn]] und der [[DDR]] scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978|Weltmeisterschaft 1978]] wurde er Nachfolger von [[Helmut Schön]] als Bundestrainer, unter dem er bereits von 1970 bis 1978 als Assistenztrainer der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|A-Nationalmannschaft]] gewirkt hatte; Schön hatte bereits vor der WM seinen Rücktritt angekündigt. Derwalls Amtszeit begann mit der längsten Serie ohne eine Niederlage (23 Spiele), innerhalb dieser Serie lag&amp;amp;nbsp;– mit 12 gewonnenen Spielen&amp;amp;nbsp;– auch die längste Siegesserie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derwalls größte Erfolge als Bundestrainer waren der Gewinn der [[Fußball-Europameisterschaft 1980]] in Italien und der 2. Platz bei der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|WM 1982]] in [[Spanien]]. In seiner Zeit als Nationaltrainer erhielt er von [[Max Merkel]] den Spitznamen „Häuptling ondulierte Silberlocke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem frühen Ausscheiden durch ein 0:1 gegen Spanien in der Vorrunde der [[Fußball-Europameisterschaft 1984|EM 1984]] trat der dadurch&amp;amp;nbsp;– in einem bis zu jenem Zeitpunkt für einen Bundestrainer nicht gekannten Ausmaß&amp;amp;nbsp;– unter Druck geratene Derwall zurück. Er selbst hatte offenbar zunächst seine Tätigkeit fortführen wollen und schon von der Vorbereitung auf die anstehende Qualifikation für die WM 1986 gesprochen. Er war jedoch längst zur Zielscheibe der [[Boulevardpresse]] geworden und obendrein heftigen Verbalattacken in der Öffentlichkeit ausgesetzt, die in persönlichen Beleidigungen und Beschimpfungen gipfelten. In dieser Situation wurde ein Amtsverbleib Derwalls praktisch unmöglich und als erster Bundestrainer überhaupt gab er seinen Posten vorzeitig auf. Sein Nachfolger wurde [[Franz Beckenbauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/sport/fussball/unter-derwall-zurueck-steinzeit-11127712.html &amp;#039;&amp;#039;EM 1984: Unter Derwall zurück in die Steinzeit&amp;#039;&amp;#039;], [[fr.de]], 30. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Türkei und danach ===&lt;br /&gt;
Dass Derwall nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundestrainer in die Türkei wechselte, wurde nach der vorher deutlichen Kritik der Medien an seiner Arbeit einerseits als Flucht, andererseits als finanziell gute Verdienstmöglichkeit eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1984/pdf/19840718.pdf/ASV_HAB_19840718_HA_011.pdf |titel=Warum er diesen Weg wählte… |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1984-07-18 |format=PDF |abruf=2021-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1984 bis 1987 trainierte Derwall [[Galatasaray Istanbul]] und gewann mit dem Verein 1985 den [[Türkiye Kupası 1984/85|türkischen Pokal]] und 1987 die [[1. Lig 1986/87|türkische Meisterschaft]]. Im Jahr 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Ankara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zuletzt schrieb Derwall als Kolumnist beim Fachmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Kicker Sportmagazin|kicker]].&amp;#039;&amp;#039; 2002 erschien seine Autobiographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jupp Derwall starb am 26. Juni 2007 im Alter von 80 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in seinem Haus in [[St. Ingbert]] im [[Saarland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer.merkur.de/MEDIASERVER/content/LH74/obi/0000052625.pdf Todesanzeige]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seiner Beerdigung auf dem alten Friedhof von St. Ingbert kamen Größen des deutschen und des türkischen Fußballs wie Franz Beckenbauer, [[Karl-Heinz Rummenigge]], [[Joachim Löw]], [[Fatih Terim]] und [[Mustafa Denizli]].&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [https://knerger.de/html/derwallsportler_12.html Das Grab von Jupp Derwall]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Länderspiele ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutsche Nationalmannschaft]]: 67 Länderspiele als Bundestrainer – 44 Siege, 12 Unentschieden, 11 Niederlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
=== Spieler ===&lt;br /&gt;
* [[Rhenania Würselen]]: Mittelrheinmeister – Aufstieg in die erstklassige [[Fußball-Oberliga 1948/49#West|Oberliga/West 1948/49]]&lt;br /&gt;
* [[Alemannia Aachen]]: Finalist des [[DFB-Pokal 1952/53|DFB-Pokalfinales 1953]]&lt;br /&gt;
* [[Fortuna Düsseldorf]]: Finalist des [[DFB-Pokal 1957|DFB-Pokalfinales 1957]] und [[DFB-Pokal 1958|DFB-Pokalfinales 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielertrainer ===&lt;br /&gt;
* [[FC Biel-Bienne]]: [[Schweizer Fussballmeisterschaft 1959/60|Schweizer Vizemeister 1959/60]] und [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 1960/61|Finalist Schweizer Cup 1960/61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trainer ===&lt;br /&gt;
* [[1. FC Saarbrücken]]: Meister der zweitklassigen [[Fußball-Regionalliga 1964/65#Südwest|Regionalliga Südwest 1964/65]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutsche Nationalmannschaft]]: [[Fußball-Europameisterschaft 1980|Europameister 1980]] und [[Fußball-Weltmeisterschaft 1982|Vize-Weltmeister 1982]]&lt;br /&gt;
* [[Galatasaray Istanbul]]: [[Türkiye Kupası 1984/85|türkischer Pokalsieger 1984/85]] und [[1. Lig 1986/87|türkischer Meister 1986/87]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Derwall war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13509583.html &amp;#039;&amp;#039;„Guckt mal, da kommt Silberlocke“: SPIEGEL-Redakteur Kurt Röttgen über den Bundestrainer Jupp Derwall&amp;#039;&amp;#039;], [[Der Spiegel]], 25. Juni 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1989 [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1989 [[Ehrendoktor]] der [[Universität Ankara]]&lt;br /&gt;
* 1992 Goldene Ehrennadel des [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]&lt;br /&gt;
* 1993 [[Sedat-Simavi-Preis]]&lt;br /&gt;
* eine Straße in seiner Heimatstadt Würselen wurde nach ihm benannt&lt;br /&gt;
* Nach seinem Tod wurde auf dem Gelände der Galatasaray-Metin-Oktay-Anlagen ein Spielfeld nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 2020 Namensgeber für die neue Sportanlage am Aquana in Würselen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jupp Derwall: &amp;#039;&amp;#039;Fußball ist kein einfaches Spiel.&amp;#039;&amp;#039; Autobiographie, Sportverlag Berlin 2002, ISBN 3-328-00956-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121139972}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|4076|Derwall Jupp &amp;amp;#91;Joseph&amp;amp;#93;}}&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Jupp+Derwall}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|jupp-derwall}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|jupp-derwall}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|171406|Zusatz=1}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|44|Typ=Trainer|Zusatz=1}}&lt;br /&gt;
* {{DFB.de|jupp-derwall}}&lt;br /&gt;
* {{EUFootball|4608}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dfb.de/die-mannschaft/historie/bundestrainer/jupp-derwall/ DFB-Statistik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Europameister-Kader der deutschen Fußballnationalmannschaft 1980&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fußball-Europameistertrainer&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Teamchefs der deutschen Fußballnationalmannschaft&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Meistertrainer der türkischen Süper Lig&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Siegertrainer des türkischen Fußballpokals&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Cheftrainer von Galatasaray Istanbul&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121139972|VIAF=196759925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Derwall, Jupp}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Fortuna Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Schaffhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Biel-Bienne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Alemannia Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (BV Cloppenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Schaffhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Galatasaray Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Fortuna Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (1. FC Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Biel-Bienne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Goldenen Ehrennadel des DFB]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Ankara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (St. Ingbert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballeuropameister (Nationaltrainer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Derwall, Jupp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Derwall, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballtrainer und -spieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würselen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Ingbert]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>