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	<title>Junkersrott - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:35:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Junkersrott&amp;diff=1945634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Androl am 13. Dezember 2024 um 22:42 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-13T22:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hagermarsch&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Junkersrott.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53.6512&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.26013&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 1.5&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26524&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04938&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junkersrott&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Hagermarsch]], die sich mit den Gemeinden [[Hage]], [[Berumbur]], [[Halbemond]] und [[Lütetsburg]] zur [[Samtgemeinde Hage]] zusammengeschlossen hat. Bis zur [[Gebietsreform in Niedersachsen|Niedersächsischen Kommunalreform]] im Jahr 1972 war Junkersrott eine selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Junkersrott&amp;#039;&amp;#039; verweist indirekt auf den in der Nähe befindlichen Adelssitz [[Schloss Lütetsburg]], der auf dem Junkersrotter Gemeindegebiet umfangreiche Ländereien besaß. Die Bedeutung des Ortsnamens, der 1787 erstmals urkundlich erwähnt wird, lautet: „Die einem [[Deutscher Adel#Edelfreie|Junker]] gehörende Rott (Wohnbezirk)“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arend Remmers]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;, Leer 2004, S. 272 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkersrott Einwohnerentwicklung.JPG|mini|Einwohnerentwicklung 1821 bis 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geologisch handelt es sich bei Junkersrott um ein [[Kalkmarsch]]gebiet. Es liegt rund 1,5&amp;amp;nbsp;Meter über NHN und umfasst eine Fläche von rund 6,9&amp;amp;nbsp;km². Eingedeicht wurde dieses Gebiet zwischen 1300 und 1600.&amp;lt;ref&amp;gt;Arend Remmers: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren – die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;, Leer 204, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der napoleonischen Zeit gehörte Junkersrott bis 1812 verwaltungsmäßig zur &amp;#039;&amp;#039;Mairie [[Hage]]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Canton [[Berum]]&amp;#039;&amp;#039;. Unter der Herrschaft der Hannoveraner wurde Junkersrott von der &amp;#039;&amp;#039;Vogtei [[Dornum|Nesse]]&amp;#039;&amp;#039; aus verwaltet und war damit dem sogenannten Amt Berum zugehörig. Unter der sich anschließenden preußischen Herrschaft bildete der heutige Ortsteil von Hagermarsch ab 1859 einen Ortsteil der Gemeinde [[Ostermarsch (Norden)|Ostermarsch]], die dem &amp;#039;&amp;#039;Amt [[Norden (Ostfriesland)]]&amp;#039;&amp;#039; angehörte. Ab 1885 war Junkersrott eine selbstständige, dem [[Landkreis Norden]] angehörige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] existierte auf dem Gemeindegebiet ein [[Kriegsgefangenenlager]] mit Gefangenen aus [[Frankreich]] und [[Belgien]]. Ort des Gefangenenlagers war das &amp;#039;&amp;#039;Gasthaus Sophienhof&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821 lebten in Junkersrott 319 Einwohner. Diese Zahl verringerte sich 1939 auf 123 Einwohner. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stieg aufgrund des Zuzugs von Flüchtlingen die Einwohnerzahl auf 190 an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=norden.html#ew33hagendkr|name=Junkersrott}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sank dann kontinuierlich bis auf 119 Einwohner im Jahr 1972.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;, Norden 1972, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aktuelle Zahlen sind nicht bekannt. Junkersrott bildet heute mit den Ortsteilen [[Hagermarsch (Ortsteil)|Hagermarsch]], [[Hilgenriedersiel]] und [[Theener]] die Gemeinde Hagermarsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Junkersrott.jpg|mini|60px|left]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde zeigt ein jeweils zur Hälfte in Gold und Schwarz geteiltes Schild. In der oberen Hälfte ist ein schwarzer, rotbewehrter und wachsender Löwe zu sehen. Die untere Hälfte zeigt eine goldene Garbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe in Gold ist das [[Innhausen und Knyphausen|Knyphausensche]] Wappentier und verweist auf die historische Beziehung zwischen Junkersrott und dem Schloss Lütetsburg. Die Garbe symbolisiert die Fruchtbarkeit der schwarzen Junkersrotter Marschenlandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama des Landkreises Norden&amp;#039;&amp;#039;, Norden 1972, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Der weitaus überwiegende Teil der Einwohner Junkersrotts gehört der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] an. Eingepfarrt sind sie nach [[Hage]]; das für sie zuständige Gotteshaus ist die dortige [[St.-Ansgari-Kirche (Hage)|St. Ansgari-Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;, Norden 1972, S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Christen]] gehören zur Pfarreiengemeinschaft St. Ludgerus mit Sitz in Norden. Sie verfügt in Hage über die Filialkirche St. Wiho an der Bahnhofsstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sankt-ludgerus-norden.de/index.php/hage-2 Homepage der Pfarreiengemeinschaft St. Ludgerus: St. Wiho Hage]; eingesehen am 1. März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Freikirche|Freikirchler]] (zum Beispiel [[Baptisten]], [[Mennoniten]] und [[Pfingstbewegung|Pfingstler]]) finden im nahe gelegenen [[Norden (Ostfriesland)|Norden]] die jeweiligen Gemeindezentren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Leiner: &amp;#039;&amp;#039;Panorama Landkreis Norden&amp;#039;&amp;#039;, Norden 1972, S. 201–204.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Junkersrott.pdf Beschreibung von Junkersrott] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hagermarsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hagermarsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1787]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Androl</name></author>
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