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	<title>Junkers Ju 390 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:33:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Junkers_Ju_390&amp;diff=48378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Socius sociologicus: /* Beschreibung */ Linkziel verbessert</title>
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		<updated>2025-07-08T19:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Linkziel verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Ju 390 44220793.jpg|270px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Junkers Ju 390 V1&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = Sechsmotoriges Großflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 20. Oktober 1943&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = Flugerprobung 1944 beendet&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = nie in Serie produziert&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 2 (nur eine Maschine fertiggestellt)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ju 390&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]] in Dessau war eine vergrößerte Weiterentwicklung der viermotorigen [[Junkers Ju 290|Ju 290]]. Der Entwurf stammt vom Junkers-Chefkonstrukteur [[Ernst Zindel]]. Die Ju&amp;amp;nbsp;390 war mit sechs Motoren ausgestattet, ansonsten entsprach sie (bis auf die Maße und die [[Reichweite (Transportwesen)|Reichweite]]) ihrem Vorgängermodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von der Ju 390 wurde lediglich 1943 im Junkerswerk [[Merseburg]] ein [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] gebaut, wofür der Rumpf der [[Junkers Ju 90|Ju 90 V6]] verwendet wurde. Die Maschine wurde verlängert und erhielt völlig neue, um acht Meter längere Tragflächen mit jetzt sechs Motoren und vier Hauptfahrwerken. Außerdem erhielt die Maschine statt der ovalen die neuen und größeren trapezförmigen Seitenleitwerke. Die Maschine besaß auch eine Transportklappe an der Unterseite der Rumpfhecks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ju 390 V1 genannte Flugzeug mit dem [[Stammkennzeichen]] GH+UK und der [[Seriennummer|Werknummer]] 39000001 machte am 20. Oktober 1943 mit Hans-Joachim Pancherz und Erich Gast von [[Flugplatz Merseburg|Merseburg]] aus den [[Erstflug|Jungfernflug]]. Es war ohne [[Bordwaffe]]n als Transporter ausgestattet und wurde auch als Seeaufklärer getestet. Die ausgiebigen Flugerprobungen erfolgten bei der [[Erprobungsstelle Rechlin]] und in [[Prag]] auf Plätzen [[Václav-Havel-Flughafen Prag|Rusin]] und [[Flugplatz Prag-Letňany|Letnan]]. Dort wurde sie auch erfolgreich im Versuchsprogramm für [[Luftbetankung]]en der [[Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug|Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug]] (DFS) getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1944 wurde die Maschine zum [[Flugplatz Dessau|Junkers-Werkflugplatz in Dessau]] verlegt. Sie wurde dort stillgelegt und alle [[Luftschraube|Propeller]] abgebaut. Im April 1945 wurde die Maschine von Junkers-Werksangehörigen in Brand gesetzt, da sie den [[Alliierte]]n nicht in die Hände fallen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Maschine (sie wurde als kompletter Neubau begonnen) war die Ju&amp;amp;nbsp;390&amp;amp;nbsp;V2. Sie war in Merseburg (nach anderer Angabe in Dessau) im Bau, wurde jedoch bis zum Kriegsende nicht fertiggestellt. Dem Flugbuch des Oberleutnants Eisermann von der Erprobungsstelle Rechlin ist hingegen zu entnehmen, dass er die Ju&amp;amp;nbsp;390&amp;amp;nbsp;V2 am 3. Februar 1945 von Rechlin nach [[Flugplatz Rechlin-Lärz|Lärz]] überführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz J. Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftrüstung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angebliche &amp;#039;&amp;#039;echte&amp;#039;&amp;#039; Fotos von der Ju&amp;amp;nbsp;390&amp;amp;nbsp;V2 im Flug mit dem Stammkennzeichen RC+DA sind nachgewiesenermaßen [[Fotomontage]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplante Versionen der Junkers Ju&amp;amp;nbsp;390 waren:&lt;br /&gt;
* Ju 390 A: Transporter&lt;br /&gt;
* Ju 390 B: See- und Fernaufklärer&lt;br /&gt;
* Ju 390 C: Langstreckenbomber&lt;br /&gt;
* und für die Zeit nach [[Adolf Hitler|Hitlers]] „[[Endsieg]]“ war auch eine zivile Version als Ju&amp;amp;nbsp;390&amp;amp;nbsp;D vorgesehen. Hierfür wurden auch Junkers-Dieselmotoren als Antrieb angedacht. Es gab jedoch schon 1940 bei Junkers Projekte für ein sechsmotoriges Zivilflugzeug für die [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Lufthansa]], unter anderem den Entwurf [[EF 100]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab bei Junkers in den Jahren 1941 bis 1943 neben dem oben genannten Entwurf zur sechsmotorigen Ju&amp;amp;nbsp;290/6 mot. (der späteren Ju 390) auch zwei Entwürfe einer achtmotorigen Variante der Junkers Ju&amp;amp;nbsp;290, nämlich als Zwillingsflugzeug &amp;#039;&amp;#039;Ju&amp;amp;nbsp;290Z&amp;#039;&amp;#039; sowie als Einrumpfversion &amp;#039;&amp;#039;Ju&amp;amp;nbsp;290/8mot&amp;#039;&amp;#039; (inoffiziell Ju&amp;amp;nbsp;490). Die entsprechenden Typenbezeichnungen Ju&amp;amp;nbsp;290Z und Ju&amp;amp;nbsp;490 wurden jedoch für diese Projekte vom [[Reichsluftfahrtministerium]] nicht vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abandoned JU-390 IWM CH 15687.jpg|mini|Ju 390 V1, ohne Luftschrauben in Dessau abgestellt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 141-0072, Flugzeug Junkers Ju 390.jpg|mini|Ju 390 V1, Ansicht von vorn]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 4–10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 34,20 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Flügelspannweite|Spannweite]] || 50,32 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 6,89 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 251,6 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 10,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nutzlast]] || über 10.000 kg (als Militärtransporter)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse ||&lt;br /&gt;
* 47.000 kg (V1)&lt;br /&gt;
* 75.500 kg (Serie)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit ||&lt;br /&gt;
* beladen: 456 km/h&lt;br /&gt;
* unbeladen: 505 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dienstgipfelhöhe]] || 6000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite ||&lt;br /&gt;
* theoretischer Maximalwert: bis zu 10.000 km&lt;br /&gt;
* Realwert: 8.000 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstflugdauer || bis zu 32 Stunden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || sechs 14-[[Zylinder (Technik)|Zylinder]]-Doppelsternmotoren [[BMW 801|BMW 801 G-2]] mit je {{PS2kW|1700}} Startleistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || bis zu acht 20-mm-Kanonen und bis zu acht 13-mm-MG-131 (Ju 390 B und C)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Hugo Junkers Pionier der Luftfahrt – seine Flugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Aus der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftfahrt. Band 24.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, Bonn 1996, ISBN 3-7637-6112-8.&lt;br /&gt;
* Horst Lommel: &amp;#039;&amp;#039;Vom Höhenaufklärer bis zum Raumgleiter 1935–1945. Geheimprojekte der DFS.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-02072-6.&lt;br /&gt;
* [[Heinz J. Nowarra]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Luftrüstung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, 1993, ISBN 3-7637-5464-4 (Gesamtwerk), ISBN 3-7637-5467-9 (Band 3).&lt;br /&gt;
* Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039; Deutsche Militärflugzeuge 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; Aus der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Typenkompass&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02850-0.&lt;br /&gt;
* [[Karl Kössler]], Günther Ott: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Dessauer: Junkers Ju 89, Ju 90, Ju 290, Ju 390. Die Geschichte einer Flugzeugfamilie.&amp;#039;&amp;#039; Aviatic, Planegg 1993, ISBN 3-925505-25-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Luftfahrzeugen der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Junkers Ju 390}}&lt;br /&gt;
* [https://www.luftarchiv.de/flugzeuge/junkers/ju290.htm LuftArchiv.de: Junkers Ju 290 / Ju 390]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4162789-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Junkers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Junkers-Luftfahrzeug|Ju 390]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sechsmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Socius sociologicus</name></author>
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