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	<title>Junkers G 31 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:46:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Junkers_G_31&amp;diff=46300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Socius sociologicus: Zeitgenössischer Name</title>
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		<updated>2025-07-08T10:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeitgenössischer Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = &lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Junkers G 31 Amsterdam (3).jpg|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;G 31 fo (D–1770 „Preussen“)&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Verkehrsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers Flugzeugwerk AG]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 14. September 1926&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Ursinus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Junkers-Groß-Verkehrs-Landflugzeug G&amp;amp;nbsp;31.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;20. Verlag Flugsport, Frankfurt/Main, 29.&amp;amp;nbsp;September 1926, S.&amp;amp;nbsp;391.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junkers G 31&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein dreimotoriges, als [[Tiefdecker]] ausgelegtes [[Verkehrsflugzeug|Verkehrs-]] und Frachtflugzeug des deutschen Herstellers [[Junkers &amp;amp; Co.|Junkers]] aus den späten 1920er-Jahren. Sie war eine vergrößerte Version der [[Junkers G 24]] und konnte bis zu 16 Passagiere befördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Erstflug fand Anfang September 1926 mit dem ersten [[Prototyp (Technik)|Prototyp]], der G 31 ba statt, welcher das Kennzeichen D-1073 und die Werknummer 3000 hatte. Die zunächst eingesetzten [[Junkers L 5]]-Motoren erwiesen sich als zu schwach, deshalb wurde der Mittelmotor durch einen [[BMW VI]] ersetzt. Die Besatzung saß noch in einem offenen Cockpit. Das Flugzeug ging später, wie die letzten drei Serienmodelle, nach Neuguinea, wo es zunächst bei der Bulolo Gold Dredging &amp;amp; Co, dann bei den Guinea Airways als VH-URQ betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim II. Internationalen Flugmeeting 1927 in Dübendorf (Schweiz) gelang es dem Junkerspiloten Waldemar Röder, mit einer G 31 den Sieg beim Alpenflugwettbewerb zu erringen. Dabei legte er 632 Kilometer zurück und überquerte die Alpen in einer Höhe von 4000 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden nur 13 Flugzeuge dieses Typs hergestellt. Die [[Deutsche Luft Hansa]] setzte ihre Maschinen auf den Strecken [[Berlin]] – [[London]], [[Hamburg]] – London, Berlin – [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], Berlin – [[Malmö]], Berlin – [[Paris]] und Berlin – [[Wien]] ein. Eine G 31 der [[ÖLAG]] beflog die Route von Wien nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem folgenschweren Unfall kam es mit der D-1473 (Werknummer 3005). Die „Rheinland“ verbrannte am 11. Dezember 1928 bei einer Notlandung in [[Letzlingen]] bei [[Stendal]]. Der einzige Passagier konnte sich leicht verletzt retten, Flugzeugführer [[Gustav Dörr]], sein Bordmonteur Müller und sein Funker Orgel starben in den Flammen.&amp;lt;!-- Im Dezember 1928 schlug die Maschine nachts in schlechtem [[Wetter]] (Schneetreiben) in der Nähe von [[Gardelegen]] auf und brannte aus.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-08758, Flugzeug Junkers G-31, Kabine mit Betten.jpg|mini|Junkers G 31, Kabine mit Betten]]&lt;br /&gt;
Die G 31 war wie der Vorgänger G 24 ein dreimotoriges [[Ganzmetallflugzeug]] mit Wellblechbeplankung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt konnte die Maschine als Verkehrsflugzeug 16 [[Passagier]]e aufnehmen, die Besatzung bestand aus drei Personen. Der Passagierraum war in drei Abteile mit einem zentralen Gang aufgeteilt. Es gab einen Waschraum und eine Kleinküche an Bord. Wie damals oft üblich, konnten die Abteilfenster heruntergekurbelt werden. Die Sitzbänke ließen sich in zehn übereinander angeordnete Schlafplätze verwandeln. Im Jahr 1928 erfolgte bei der Luft Hansa erstmals der Einsatz eines [[Flugbegleiter|Stewards]], der diesem Typ den Namen „Fliegender [[Speisewagen]]“ einbrachte. Dazu kamen zwei Piloten, ein Funker und ein Maschinist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit einer seitlichen Ladeluke versehene Frachtversion konnte Lasten von bis zu 3200 Kilogramm befördern. Als Sanitätsflugzeug bot es Platz für einen Pfleger und bis zu 17 Verwundete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-17481, Neu-Guinea, Junkers G 31 mit Kfz auf Dach.jpg|mini|G 31 go wird mit einem [[Austin 7]] beladen]]&lt;br /&gt;
* G 31 ce: Wnr. 3001, D-1137, nacheinander mit verschiedenen Motoren bestückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G 31 de: Wnr. 3002, D-1310 „Hermann Köhl“, später D-ADIN und 3003, als A 46 „Österreich“, später OE-LAG, bei der Österreichischen Luftverkehrsgesellschaft. Neben der geschlossenen Pilotenkabine zeichnete sich diese Ausführung durch drei [[Sternmotor]]en [[Bristol Jupiter|Gnôme-Rhône Jupiter VI]] zu je 375&amp;amp;nbsp;kW / 510&amp;amp;nbsp;PS aus. Auch die Wnr.&amp;amp;nbsp;3004, D-1427 „Deutschland“ der DLH, gehörte zu dieser Gruppe von Flugzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G 31 fi: Wnr. 3005, D-1473 „Rheinland“. Statt der Gnôme-Rhône-Antriebe wurde jetzt die von [[Siemens]] in Lizenz gefertigte Jupiter-Ausführung mit ebenfalls 375&amp;amp;nbsp;kW / 510&amp;amp;nbsp;PS eingebaut, bei gleichzeitig geänderten Abmessungen der Maschine. Die Spannweite betrug hier 30,30&amp;amp;nbsp;m, die Flügelfläche 102&amp;amp;nbsp;m² und die Länge 17,30&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G 31 fo: Wnr. 3006, D-1523 „Nordmark“, später D-ADAR und Wnr. 3007, D-1770 „Preußen“, später D-ABAR, Wnr.&amp;amp;nbsp;3008, D-1722 „Brandenburg“, später D-ABIL und Wnr.&amp;amp;nbsp;3009, D-1786 „Westmark“, später D-ADUR. Als Motoren wurden jetzt [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690|BMW &amp;#039;&amp;#039;Hornet&amp;#039;&amp;#039;]] mit je 404&amp;amp;nbsp;kW / 550&amp;amp;nbsp;PS gewählt, die mit [[Luftschraube|Metallluftschrauben]] ausgerüstet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G 31 ho: Der Mittelmotor war nun ein [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690|Pratt &amp;amp; Whitney Hornet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* G 31 go: Diese Version entsprach der G 31 fo, hatte jedoch wieder ein offenes Cockpit und als [[Frachtflugzeug]] eine große Ladeluke im Rumpfrücken. Drei Stück davon, die Wnr.&amp;amp;nbsp;3010, 3011 und 3012, gingen als VH-UOW, UOU und UOV in den Jahren 1930/31 an die Firma Bulolo Gold Dredging &amp;amp; Co. in Neuguinea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers G.31 3-view L&amp;#039;Aérophile November,1927.png|mini|Dreiseitenansicht]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFDEAD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten (G 31 de)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günter Schmitt |Titel=Junkers. Bildatlas aller Flugzeugtypen |Verlag=Motorbuch |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-613-01339-8 |Seiten=206/207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Daten (G 31 fo)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung  || 3 || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 15 || 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 16,50 m || 17,30 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 30,30 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 6,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 94,60 m² ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 4970 kg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 2730 kg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 7700 kg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 81,50 kg/m² ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| drei luftgekühlte Neunzylinder-Viertakt-[[Sternmotor]]en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typ || [[Bristol Jupiter|Gnôme-Rhône Jupiter VI]] || [[Pratt &amp;amp; Whitney R-1690|BMW &amp;#039;&amp;#039;Hornet&amp;#039;&amp;#039;]] A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || je 375&amp;amp;nbsp;kW (510&amp;amp;nbsp;PS) || je 400&amp;amp;nbsp;kW (ca.&amp;amp;nbsp;550&amp;amp;nbsp;PS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 200 km/h || 211 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 170 km/h || 180 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigleistung || 3,0 m/s ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startrollstrecke || 320 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landerollstrecke || 380 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 4400 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 850 km || 1050 km&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Junkers-Verkehrsgroßflugzeug G31.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure&amp;#039;&amp;#039;, 71. Jahrgang, Nr. 19 (7. Mai 1927), S. 648–650.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Schmitt |Titel=Junkers und seine Flugzeuge |Verlag=Transpress |Ort=Berlin |Datum=1986 |ISBN=3-344-00192-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Junkers G.31}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jan Christiansen |url=https://hugo.junkers.de/blog/erstflug-der-junkers-g-31/ |titel=Erstflug der Junkers G 31 |titelerg=Kalenderblatt vom 7. September 1926 |werk=hugo.junkers.de |datum=2008-09 |sprache=de-DE |abruf=2023-05-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Junkers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzstreckenflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Junkers-Luftfahrzeug|G 31]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Socius sociologicus</name></author>
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