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	<title>Junkers D.I - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:39:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Junkers_D.I&amp;diff=46792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-03-06T06:32:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Junkers D.I&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:D I 43638213.jpg|250px|Junkers D.I Werksbezeichnung J 9]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers]]-[[Fokker]] A.G.&lt;br /&gt;
|Erstflug            = April 1918&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = Oktober 1918&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 28&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers J9 Front.jpg|mini|[[Nachbildung|Replikat]] einer Junkers D.I im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorischen Museum Flugplatz Berlin-Gatow]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers J9 Cockpit.jpg|mini|Junkers D.I Cockpit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junkers D.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Werksbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;J 9&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Jagdflugzeug]] der [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers]]-[[Fokker]] A.G., das am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] von der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Fliegertruppe]] als [[Aufklärungsflugzeug]] eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Anknüpfend an die 1917 noch bei [[Junkers &amp;amp; Co.]] entworfene [[Junkers J 7]] wurde im Frühjahr 1918 die J&amp;amp;nbsp;9 von der kurz zuvor gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Junkers-Fokker AG&amp;#039;&amp;#039; in ähnlicher Auslegung mit größerer Spannweite und stärkerem Motor und automobilähnlichem Frontkühler entwickelt. Als Neuheit wurden bei den J&amp;amp;nbsp;7 anstelle von konventionellen [[Querruder]]n drehbare Flügelspitzen verwendet, die sich jedoch nicht bewährten, da dadurch die Vibration der Tragflächen zu stark wurde. Junkers kehrte daher bei der J&amp;amp;nbsp;9 zu normalen Querrudern zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D.I war als [[Ganzmetallflugzeug]] aus Duraluminium-Wellblech gebaut und dadurch äußerst stabil und toleranter gegen widrige Witterungseinflüsse. Der [[Erstflug]] erfolgte im April 1918. Das Flugzeug wurde mit einem 180&amp;amp;nbsp;PS starken [[Mercedes D III]]a-Motor ausgerüstet und nahm am Jagdflugzeug-Wettbewerb im Mai/Juni 1918 in [[Flugplatz Johannisthal|Adlershof]] teil; ein weiteres mit einem [[BMW IIIa|BMW-IIIa]]-Motor mit 185&amp;amp;nbsp;PS Leistung wurde im Wettbewerb im Oktober 1918 vorgestellt. Die D.I zeigte sich als äußerst schnell und beschussfest. Sie erhielt jedoch aufgrund der ungewöhnlichen Erscheinung ein geteiltes Echo und wurde von den Frontfliegern [[Bruno Loerzer]] und [[Hermann Göring]] nur für die Bekämpfung von [[Fesselballon]]s und [[Militärluftschiff|Luftschiffen]] empfohlen, während [[Gotthard Sachsenberg]] die D.I anderen Jägern gegenüber bevorzugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Druck der Militärbehörden wurde zur Fertigung dieses Typs bereits im Oktober 1917 die Flugzeugsparte von &amp;#039;&amp;#039;Junkers&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co.&amp;#039;&amp;#039; zwangsweise mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Fokker]] Aeroplanbau&amp;#039;&amp;#039; in [[Schwerin]] zur &amp;#039;&amp;#039;Junkers-Fokker Werke&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; (Jfa) mit Sitz Dessau [[Fusion (Wirtschaft)|fusioniert]]. [[Anton Herman Gerard Fokker|Anthony Fokker]] nahm hier Einfluss auf die Entwicklung der Junkers-Flugzeuge. Die Zusammenarbeit währte jedoch nur bis zum Frühjahr 1919, als die Junkers-Fokker Werke in [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers Flugzeugwerke AG]] umfirmiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die J 9 waren mit einem 160 PS starken Sechszylinder-Reihenmotor vom Typ Mercedes D IIIaü ausgerüstet und erreichten damit etwa 220&amp;amp;nbsp;km/h Höchstgeschwindigkeit. Versuche im November 1918 mit einem [[BMW IIIa|BMW-IIIa]]-Motor mit 185&amp;amp;nbsp;PS sollen 240&amp;amp;nbsp;km/h erbracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der schwierigen Versorgungslage und der aufwendigen Ganzmetallbauweise war schon im Mai 1918 bereits ein Auftrag für 20 Maschinen platziert worden, von denen jedoch nur etwa 12 Stück ausgeliefert wurden. Die späteren Modelle waren mit dem [[Benz Bz III]]aü-Motor ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens eine D.I wurde testweise mit einem 195 PS starken Achtzylinder-[[V-Motor]] vom Typ [[Benz Bz III]]b ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Nur wenige der etwa 15 von Junkers und 13 von Fokker&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;lt. Kens 1973 wurden 41 gefertigt. Vermutlich wurden neben dem Prototyp 40 Flugzeuge bestellt, aber nicht vollständig geliefert&amp;lt;/ref&amp;gt; gefertigten Exemplare erreichten ab Oktober 1918 die Front in [[Flandern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Junkers D.I blieben noch bis 1919 im Baltikum im Einsatz, wo deutsche [[Freikorps]] gegen die [[Bolschewiki]] kämpften. [[Leutnant zur See|Lt zS]] [[Gotthard Sachsenberg|Sachsenberg]] bezeichnete die Junkers D.I als bestes Flugzeug bei wechselhaften Wetterverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers D.I 3-view L&amp;#039;Aerophile March,1921.png|mini|Dreiseitenansicht]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFDEAD&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! D.I&amp;lt;ref&amp;gt;widersprüchliche Angaben, hier Bezug auf Kroschel 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 7,25 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 9,08 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,25 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 14,12 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 5,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 654 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 840 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 220 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit || 200 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 2,18 min auf 1000 m&amp;lt;br /&amp;gt;5,08 min auf 2000 m&amp;lt;br /&amp;gt;6,30 min auf 3000 m&amp;lt;br /&amp;gt;12,30 min auf 5000 m&amp;lt;br /&amp;gt;22,15 min auf 6000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 7500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Reichweite || 300 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 1:30 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| wassergekühlter 6-Zylinder-[[Reihenmotor]] || [[Benz Bz III]]aü, {{PS2kW|185}}&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;auch mit [[Mercedes D III|Mercedes-D.IIIa]]-Motor mit {{PS2kW|180}} und [[BMW IIIa]] mit {{PS2kW|185}} ausgerüstet&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 2 starre, synchronisierte [[MG 08/15|lMG 08/15]], 7,9 mm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Flugzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Junkers D.1 profile.jpg|mini|Junkers D.I im [[Musée de l’Air et de l’Espace]] (Bild von 2020)]]&lt;br /&gt;
Heute existiert noch ein originales Exemplar der Junkers D.I, das durch zwei Nachbauten ergänzt wird.&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Historie dieser Objekte findet man bei&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zöller&amp;quot;&amp;gt;Paul Zöller: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Junkers-Flugzeuge I – Ausgabe 2023&amp;#039;&amp;#039;, BoD, Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7347-3138-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Musée de l’air et de l’espace|Musée de l’Air et de l’Espace]] ist das einzige originale Flugzeug ausgestellt. Es wurde beim Rückzug im November 1918 auf einem Feldflugplatz zurückgelassen und fiel den vorrückenden französischen Truppen in die Hände.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museeairespace.fr/aller-plus-haut/collections/junkers-j-9-di/ Musée de l’Air et de l’Espace:] Junkers J.9 (DI), abgerufen am 25. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Ausstellung des Luftfahrttechnischen Museums [[Rechlin]] befindet sich der Nachbau einer Junkers D.I&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zöller&amp;quot;&amp;gt;Paul Zöller: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Junkers-Flugzeuge I – Ausgabe 2023&amp;#039;&amp;#039;, BoD, Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7347-3138-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Internationalen Luftfahrtmuseum [[Villingen-Schwenningen]] befindet sich der Rumpf eines weiteren Nachbaus einer Junkers D.I&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zöller&amp;quot;&amp;gt;Paul Zöller: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Junkers-Flugzeuge I – Ausgabe 2023&amp;#039;&amp;#039;, BoD, Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7347-3138-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Hugo Junkers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Enzo Angelucci, Paolo Matricardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Flugzeuge. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Falken-Verlag, Wiesbaden 1976, ISBN 3-8068-0391-9, (&amp;#039;&amp;#039;Falken-Handbuch in Farbe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kens, Hanns Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Flugzeuge des Ersten Weltkriegs 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 1973, ISBN 3-453-00404-3.&lt;br /&gt;
* Günter Kroschel, Helmut Stützer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918&amp;#039;&amp;#039;. Lohse-Eissing, Wilhelmshaven 1977, ISBN 3-920602-18-8.&lt;br /&gt;
* Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge. Jagd- und Trainingsflugzeuge 1914–1919&amp;#039;&amp;#039;. Füssli, Zürich 1968, (&amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge der Welt&amp;#039;&amp;#039;), Nr. 18.&lt;br /&gt;
* Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Lehmanns, München 1959.&lt;br /&gt;
* Karl Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge 1914–1918. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Publizistisches Archiv Pawlas, Nürnberg 1976, ISBN 3-88088-209-6, S. 63–65.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Wolfgang Mühlbauer|Titel=Junkers J 9 und J 10. Die Wegbereiter|Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]|Nummer=5|Jahr=2008|ISSN=1617-0725|Seiten=28–33}}&lt;br /&gt;
* Paul Zöller: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Junkers-Flugzeuge I – Ausgabe 2023&amp;#039;&amp;#039;, BoD, Norderstedt 2023, ISBN 978-3-7347-3138-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Junkers D.I}}&lt;br /&gt;
* [http://www.junkers.de/flugzeuge/junkers-j-9 &amp;#039;&amp;#039;Junkers J9 auf Junkers.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* http://users.skynet.be/Emmanuel.Gustin/faq/ger_mil.txt&lt;br /&gt;
* http://www.bredow-web.de/Luftwaffenmuseum/Historisch/Junkers_J-9/junkers_j-9.html Ju D.I (Nachbau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1106462939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Junkers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:D-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Junkers-Luftfahrzeug|D.I]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1918]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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