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	<title>Jungle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jungle&amp;diff=30387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltalf: Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2026-01-17T14:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stil der [[Elektronische Musik|elektronischen Musik]], der sich durch schnelle gebrochene Rhythmen, sogenannte [[Breakbeat]]s, auszeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stil entstand unter starken Einflüssen der Tradition von [[Ragga]]muffin und [[Dancehall]] aus dem britischen [[Hardcore (Breakbeat)|Hardcore]]. Jungle gilt als Vorläufer des stark von synthetischer [[Klangfarbe]], [[Techno]]-Einflüssen und [[Rhythmus (Musik)|Rhythmen]] (Breakbeat) geprägten Musikstils [[Drum and Bass]]. In den 2010ern entstand das Genre [[Jungle-Terror]], für das Jungle jedoch keinen direkten Einfluss darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Im Stadtteil [[Tivoli Gardens (Kingston)|Tivoli Gardens]] von [[Kingston (Jamaika)|Kingston]]/[[Jamaika]], von den Einheimischen auch &amp;#039;&amp;#039;Jungle&amp;#039;&amp;#039; genannt, waren die &amp;#039;&amp;#039;Junglists&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;TGs&amp;#039;&amp;#039; genannt) die dominierende Gang und Kingston-weit gefürchtet. In den Live-Mitschnitten von Soundsystem-Tapes aus Jamaika aus den 1980er-Jahren kann man hören, wie die [[Deejay]]s und [[MC (Hip-Hop)|MCs]] zwischen den Liedern die lokalen Gangs hochleben lassen, etwa „Maximum respect to all the junglists!“ oder „Big up all junglists!“. Diese Tapes kursierten Anfang der 1990er-Jahre auch in England, die &amp;#039;&amp;#039;Big-ups&amp;#039;&amp;#039; wurden gesampelt und in eigenen Produktionen verwendet. Da der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jungle&amp;#039;&amp;#039; auch unabhängig von der eigentlichen Herkunft gut klingt, blieb die Bezeichnung hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In England wird die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Jungle&amp;#039;&amp;#039; bis heute gleichbedeutend mit &amp;#039;&amp;#039;Drum and Bass&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Dies rührt in erster Linie vom großen damaligen Erfolg des Jungle her. Zudem galt Drum and Bass, der sich schnell zum eigenen Genre emanzipierte, anfangs als reiner Unterstil des Jungle. Der Ur-Jungle der Produzenten karibischer Herkunft wird deshalb zur Abgrenzung oft als Ragga Jungle bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilistik ==&lt;br /&gt;
Jungle besteht aus elektronisch beschleunigten, [[Tonhöhe|gepitchten]] und/oder zerhackten Beats. Vor allem die Breaks alter [[Funk-Musik|Funk]]-Stücke wurden dazu eingesetzt. Besonders beliebt ist dabei der so genannte [[Amen Break]]. Ein weiteres gern benutztes Break ist das des Stückes „[[Apache (Musikstück)|Apache]]“ der [[Incredible Bongo Band|Michael Viner’s Incredible Bongo Band]]. Als Kontrast zu den schnellen, [[Synkope (Musik)|synkopierten]] Beats wird meist eine halb so schnelle, also in &amp;#039;&amp;#039;Half Time&amp;#039;&amp;#039; gespielte Bassline eingesetzt. Im Vergleich zum heutigen Drum and Bass hatten die Breakbeats einen metallisch scheppernden, sich scheinbar überschlagenden Klang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungletracks sind allgemein in einem Tempo von rund 170 [[Beats per minute|BPM]] gehalten. Diese Geschwindigkeit ist so gewählt, dass das menschliche Gehör bereits stark versucht ist, die schweren Zählzeiten in halbierter Geschwindigkeit zu hören. Dieser Kontrast wird durch schnelle Drums und die langsame [[Bassline]] noch weiter hervorgehoben und macht einen Gutteil des Reizes dieser Stilrichtung aus. Derselbe Effekt kommt auch im Drum and Bass zum Tragen, der allerdings, der ständigen Beschleunigung der modernen Tanzmusik angepasst, noch um einiges schneller gespielt wird. Die meisten der in der ersten Hälfte der 1990er entstandenen Jungletracks wurden von einem [[Toasting|toastenden]] MC begleitet. Auch in den Texten waren die Anknüpfungspunkte zu Jamaikas Raggamuffin sehr stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Bob Marley]] führte bei seinen Konzerttouren (insbesondere 1979) Elemente des späteren Jungle- und Drum-and-Bass-Stil ein; beispielsweise die instrumentalen Mittelteile der Lieder &amp;quot;The Heathen&amp;quot; (z.&amp;amp;nbsp;B. in Toronto 1979) und &amp;quot;[[Exodus (Album)|Exodus]]&amp;quot; (z.&amp;amp;nbsp;B. in Oakland 1979) beinhalteten laufend eingespielte elektronische Klangverzerrungen, während [[Aston Barrett]] die wabernde Basslinie lieferte und [[Carlton Barrett]] an den Drums im Rockers-Stil mit breakbeat-ähnlichen Improvisationen spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungle wurde in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre in England von Musikern [[Karibik|karibischer]] Herkunft entwickelt und produziert. Dort erreichte er eine derartige Popularität, dass zeitweise mehrere Jungletracks gleichzeitig in den britischen Charts vertreten waren. Viele der ersten Jungletunes wurden mit primitivsten Mitteln produziert, so zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Some Justice&amp;#039;&amp;#039; von [[Aphrodite (DJ)|Aphrodite]] und&lt;br /&gt;
[[Micky Finn (Produzent)|Micky Finn]], der auf zwei [[Amiga 500]] mit Hilfe eines [[Tracker (Musik)|Trackers]] produziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simultan mit dem Erfolg des Ur-Jungles hatten Produzenten den Jungle bereits stilistisch weiterentwickelt. Die Musik wurde minimalistischer, insbesondere die Ragga-Elemente verschwanden fast vollständig. [[Darkside (Musikstil)|Darkside]], ein Subgenre des Jungle, setzte beispielsweise auf eine sehr düstere Atmosphäre. 1993 produzierte [[Goldie]] den Track &amp;#039;&amp;#039;Terminator&amp;#039;&amp;#039;. Er gilt als Blaupause eines neuen Stils, der Mitte der 1990er-Jahre Jungle ablösen sollte: Drum and Bass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiltypische Tracks ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em; column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* M Beat feat. General Levy – &amp;#039;&amp;#039;Incredible&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* UK Apache &amp;amp; Shy FX – &amp;#039;&amp;#039;Original Nuttah&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Aphrodite &amp;amp; Mickey Finn – &amp;#039;&amp;#039;Some Justice&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Marvellous Cain – &amp;#039;&amp;#039;The Hitman&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Deep Blue – &amp;#039;&amp;#039;The Helicopter Tune&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* DJ Zinc – &amp;#039;&amp;#039;Super Sharp Shooter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Renegade – &amp;#039;&amp;#039;Terrorist&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ascend &amp;amp; Ultravibe – &amp;#039;&amp;#039;Dread Bass&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LTJ Bukem – &amp;#039;&amp;#039;Demon’s Theme&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Q Project – &amp;#039;&amp;#039;Champion Sound&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Johnny Jungle – &amp;#039;&amp;#039;Johnny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Rufige Kru – &amp;#039;&amp;#039;Dark Rider&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Prizna feat Demolition Man – &amp;#039;&amp;#039;Fire&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Firefox &amp;amp; Fourtree – &amp;#039;&amp;#039;Warning&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* The Dream Team – &amp;#039;&amp;#039;Stamina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* DJ Nut Nut feat. Topcat &amp;amp; Frankie Paul – &amp;#039;&amp;#039;Special Dedication&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Uncle 22 – &amp;#039;&amp;#039;6 Million Ways To Die&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Stevie Hyper D – &amp;#039;&amp;#039;Junglist Soldier&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sub Focus – &amp;#039;&amp;#039;Last Jungle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Vertreter ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--- Die Liste bitte nicht mit irgendwelchen Artists aufblähen, die im Jungle nicht wesentliche Impulse geleistet haben. Die Überschrift lautet nicht ohne Grund „wichtige Vertreter“. Lasst es lieber, die Liste wird sowieso regelmäßig ausgemistet! Und außerdem, UK Hardcore ist kein Jungle! Bitte nicht Masse sondern Klasse.---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em; column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Shy FX]]&lt;br /&gt;
* [[Aphrodite (DJ)|Aphrodite]]&lt;br /&gt;
* [[Nicky Blackmarket]]&lt;br /&gt;
* [[Goldie]]&lt;br /&gt;
* [[LTJ Bukem]]&lt;br /&gt;
* [[Omni Trio]]&lt;br /&gt;
* [[DJ SS]]&lt;br /&gt;
* [[Alex Reece]]&lt;br /&gt;
* [[DJ Zinc]]&lt;br /&gt;
* [[DJ Hype]]&lt;br /&gt;
* [[Roni Size]]&lt;br /&gt;
* [[Dillinja]]&lt;br /&gt;
* [[Grooverider]]&lt;br /&gt;
* [[4hero]]&lt;br /&gt;
* [[Ed Rush]]&lt;br /&gt;
* [[Andy C]]&lt;br /&gt;
* [[Conquering Lion]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Labels ==&lt;br /&gt;
* [[Metalheadz]]&lt;br /&gt;
* [[Moving Shadow]]&lt;br /&gt;
* [[V Recordings]]&lt;br /&gt;
* [[Ram Records]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Simon Reynolds]]: &amp;#039;&amp;#039;On the Hardcore Continuum&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2: [https://www.thewire.co.uk/in-writing/essays/the-wire-300_simon-reynolds-on-the-hardcore-continuum_2_ambient-jungle_1994_ &amp;#039;&amp;#039;Ambient Jungle&amp;#039;&amp;#039;]. In [[The Wire (Zeitschrift)|The Wire]], 1994 (online Februar 2013).&lt;br /&gt;
* Bay B. Kane: {{YouTube|E2SazzcIm8o|Good Good Sensi}}&lt;br /&gt;
* Terror Fabulous: {{YouTube|oWXcQXLTV4M|Ragga Ragga Ragga (Whitehouse Crew Remix)}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=kXiufS3_4WQ |uploader=Arte Tracks |titel=Warum ein verbotener UK-Sound gerade die Clubs übernimmt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stil der elektronischen Tanzmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Breakbeat|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltalf</name></author>
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