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	<title>Jungingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Jungingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/19/44/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 09/02/33/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Jungingen in BL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Zollernalbkreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 597&lt;br /&gt;
|PLZ = 72417&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07477&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08417036&lt;br /&gt;
|Straße = Lehrstraße 3&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.gemeinde-jungingen.de/ www.gemeinde-jungingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Oliver Simmendinger&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] knapp sieben Kilometer südöstlich von [[Hechingen]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Zollernalbkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungingen.JPG|mini|links|Jungingen vom [[Raichberg]] im Südwesten aus gesehen, im Hintergrund der [[Kornbühl]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungingen, Südostansicht.JPG|mini|300px|Nordostansicht von Jungingen, im Hintergrund der [[Raichberg]] und die [[Burg Hohenzollern]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Jungingen liegt auf {{Höhe|597|DE-NN|link=true}} im hier zu einem kleinen Kessel geweiteten Tal der [[Starzel (Neckar)|Starzel]], die nach Nordwesten zum [[Neckar]] entwässert. Das Steiltal, das der Fluss in die [[Schwäbische Alb]] gegraben hat, heißt &amp;#039;&amp;#039;Killertal&amp;#039;&amp;#039; nach dem nächsten Dorf [[Killer (Burladingen)|Killer]] flussaufwärts. Weniger als 1,5&amp;amp;nbsp;km entfernt ragt im Nordosten des Dorfes über Hangwald der &amp;#039;&amp;#039;Köhlberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|853|DE-NN}}) auf, ein kleiner Sporn der waldfreien Albhochfläche rechts des Tales, linksseitig läuft im Süden des Dorfes die Alb im größeren und gänzlich bewaldeten [[Himberg (Schwäbische Alb)|Himberg]] ({{Höhe|854|DE-NN}}) aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach der Topographischen Karte 1:100.000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Jungingen gehören das Dorf Jungingen und das Gehöft Bürglishof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde liegt die [[Wüstung]] Weiler ob Schlatt. Der Ort wurde 1355 erstmals erwähnt und 1393 von den [[Lichtenstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Lichtenstein]] an die [[Grafschaft Hohenzollern|Zollern]] verkauft. Zuletzt bestand lediglich noch ein fürstlicher Hof, der 1780 durch die Gemeinde Jungingen gekauft und aufgeteilt wurde und die 1806 abgebrochene Katharinenkapelle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 228–229&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Folgende [[Stadt|Städte]] und [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] grenzen an Jungingen:&lt;br /&gt;
* westlich [[Hechingen]]&lt;br /&gt;
* östlich [[Burladingen]]&lt;br /&gt;
* auf dem Himberg im Süden für ein kurzes Stück [[Albstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Jungingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet [[Bürgle (Naturschutzgebiet)|Bürgle]], eine Wacholderheide am Unterhang des Albtraufs. Das restliche Gemeindegebiet gehört, abgesehen vom besiedelten Bereich, zum [[Landschaftsschutzgebiet]] [[Oberes Starzeltal und Zollerberg]]. Große Teile der Gemarkung gehören zudem zu den FFH-Gebieten [[Reichenbach und Killertal zwischen Hechingen und Burladingen]] im Norden und [[Gebiete um Albstadt]] im Süden. Die Gemeinde liegt zudem im [[Vogelschutzgebiet]] [[Südwestalb und Oberes Donautal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 1075 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem einen Kilometer südlich des Dorfes gelegenen Hügel „[[Bürgle (Naturschutzgebiet)|Bürgle]]“ stand die Burg der [[Herren von Jungingen|Adeligen von Jungingen]], die [[Ruine Hohenjungingen|Burg Hohenjungingen]]. Um 1278 ging sie an den [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterorden]] über und kam um 1300 an Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard I. von Württemberg]]. 1311 wurde die Burg im Städtekrieg von [[Reutlingen]] zerstört, wobei auch das Dorf niedergebrannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Träger des Namens Jungingen waren die beiden [[Hochmeister]]-Brüder des [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterordens]], [[Konrad von Jungingen]] und [[Ulrich von Jungingen]]. Unter Konrad erlebte das [[Deutschordensland]] in [[Preußen]] seine höchste Blüte (1393–1407). Ulrich fiel in der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)]], die den Niedergang des [[Ordensstaat]]es in Preußen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1473 kam das Dorf zum Haus der [[Schwäbische Hohenzollern|schwäbischen Hohenzollern]] und war seit dem 16. Jahrhundert Teil der Grafschaft [[Hohenzollern-Hechingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In preußischer Zeit ===&lt;br /&gt;
In der Folge der Wirren durch die [[Märzrevolution]] dankte Fürst [[Konstantin (Hohenzollern-Hechingen)|Konstantin]] ab, und Jungingen wurde 1850 dem nun preußischen [[Oberamt Hechingen]] als Teil der [[Hohenzollernsche Lande|Hohenzollernschen Lande]] zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrialisierung in Jungingen begann in preußischer Zeit. Zunächst waren es die Handwerker, die ihre Holzwaren fertigten, und die Händler, welche diese und andere Waren wie Peitschen und Textilien verkauften. Anschließend waren es die Feinmechaniker, die in Jungingen für Arbeit, Einkommen und damit für Wohlstand sorgten. Zu dieser Zeit gründete Ludwig Bosch eine Waagenfabrik, nachdem er als Lehrling in [[Onstmettingen]] die neuen Erkenntnisse über die von „Mechaniker-Pfarrer“ [[Philipp Matthäus Hahn]] entwickelte Pendelwaage gewonnen hatte. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts registrierte man 850 Gemeindeeinwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 kam die Gemeinde zum neuumrissenen [[Landkreis Hechingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fiel Jungingen 1945 der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] zu und wurde deshalb Teil des Nachkriegslandes [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging. Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] ist Jungingen eine Gemeinde des neugebildeten [[Zollernalbkreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jungingen hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Bauern- und Handwerkerdorf zu einer Industrie- und Wohngemeinde entwickelt. Um die Mitte des 20. Jahrhunderts lebten rund 1200 Personen in Jungingen, heute zählt die Gemeinde knapp 1500 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 2. Juni 2008 wurden die Bewohner Jungingens und des restlichen [[Killertal]]s Opfer von schweren Überschwemmungen, die durch ein heftiges Gewitter ausgelöst wurden. Zwei Frauen starben, nachdem ihr Fahrzeug von den Wassermassen in den überfluteten Dorfbach Starzel gespült wurde. In der Nachbarstadt [[Hechingen]] ertrank eine Frau in ihrem Keller, als sie von dem eindringenden Hochwasser überrascht wurde. Es wurden Niederschlagsmengen von 50 bis 80 Litern pro Quadratmeter gemessen, die Schäden beliefen sich auf Millionen. Über 1000 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr waren stundenlang im Einsatz, um vom Wasser eingeschlossene Personen zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-09 |url=http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=3572520/qclze2/index.html |text=Berichterstattung des SWR vom 3. Juni 2008 |archivebot=2025-09-02 11:40:11 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Jungingen hat zehn Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 55.96&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 52.2&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 44.04&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 47.8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | FW&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
| 55,96&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 52,2&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union]]&lt;br /&gt;
| 44,04&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 47,8&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;68,33 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;67,0 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1966–1986: Norbert King (CDU)&lt;br /&gt;
* 1986–1995: Jürgen Weber (FW)&lt;br /&gt;
* 1996–2020: Harry Frick&lt;br /&gt;
* seit 2020: Oliver Simmendinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raumplanung ===&lt;br /&gt;
Jungingen gehört zusammen mit [[Hechingen]], [[Burladingen]], [[Bisingen]], [[Rangendingen]], [[Grosselfingen]] und [[Haigerloch]] als Teil der [[Raumordnungsregion|Raumordnungs-]] und [[Planungsregion]] &amp;#039;&amp;#039;[[Region Neckar-Alb|Neckar-Alb]]&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;[[Mittelzentrum|Mittelbereich]] Hechingen&amp;#039;&amp;#039;. Ferner ist Jungingen zusammen mit Rangendingen Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Hechingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Silvester (Jungingen)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Silvester (Jungingen).JPG|mini|[[St. Silvester (Jungingen)|St. Silvester]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1466 wurde die Junginger Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Sie dürfte die frühere Kirche, die Kapelle auf der Lehr, heute: [[St.-Anna-Kapelle (Jungingen)|St.-Anna-Kapelle]], ersetzt haben. Aufgrund von Platzmangel begann man im 15. Jahrhundert, am heutigen Standort die Kirche St. Silvester zu errichten. Dazu gehörte ein sehr massiver [[Kirchturm]], der erhalten geblieben ist, während das heutige Kirchengebäude im Jahr 1819 errichtet wurde. Dieses Projekt hat 16.999&amp;amp;nbsp;[[Gulden]] gekostet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gemeinde-jungingen.de/freizeit-bildung-soziales/kirchen/detailseite/?tx_wesfacilities_pi1%5Bid%5D=6&amp;amp;tx_wesfacilities_pi1%5BcategoryUid%5D=76&amp;amp;tx_wesfacilities_church%5BshowUid%5D=6&amp;amp;cHash=931507e48dbd875d6389f43907203346 Gemeinde Jungingen – Katholische Kirchengemeinde.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm bietet Platz für ein sechsstimmiges Geläut. Darunter ist die Evangelisten- oder auch Bauernglocke aus dem 14. Jahrhundert, die Jungingens bedeutendstes Kulturdenkmal ist. Eine weitere Glocke stammt aus dem 15., die vier restlichen aus dem 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ebfr-glocken.de/html/liste/glocken_kirchen.html?&amp;amp;tab=detail&amp;amp;scene=detail&amp;amp;m=61566&amp;amp;e=61684&amp;amp;id=1212 Glockeninspektion der Erzdiözese Freiburg – St. Silvester Jungingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kopie des [[Kloster Einsiedeln#Einsiedler Muttergottes|Gnadenbildes der Mutter Gottes]] aus [[Einsiedeln]] in der [[Schweiz]], die sich seit dem 25. März 1935 am Gnadenaltar der Kirche befindet, führte dazu, dass auch hier eine [[Wallfahrt]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Silvester&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Seelsorgeeinheit &amp;#039;&amp;#039;Burladingen-Jungingen&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Zollern]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Den [[ÖPNV|Öffentlichen Nahverkehr]] betreibt der [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (naldo); die Gemeinde liegt in der Wabe 332. Jungingen ist mit dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Jungingen (Hohenz)&amp;#039;&amp;#039; Regionalbahn-Halt an der [[Hohenzollerische Landesbahn#Streckenbau|Bahnstrecke Hechingen–Gammertingen]] der [[Hohenzollerische Landesbahn|Hohenzollerischen Landesbahn]]. An Wochenenden ist der Zugverkehr im [[Killertal]] ausgedünnt und wird größtenteils durch die Buslinie 9 der Hohenzollerischen Landesbahn ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Bahnstrecke verläuft die [[Bundesstraße 32]] durch Jungingen, die die Gemeinde im nahen Hechingen mit der autobahnähnlich ausgebauten [[Bundesstraße 27]] und in der Gegenrichtung über [[Sigmaringen]] mit [[Ravensburg]] und dem [[Allgäu]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls parallel zu Bahn und B&amp;amp;nbsp;32 verläuft der [[Hohenzollern-Radweg]] durch Jungingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwaebischealb.de/rad/hohenzollern-radweg &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollern Radweg&amp;#039;&amp;#039; auf einer Internetseite der Schwäbische Alb Tourismusverband e.&amp;amp;nbsp;V.], abgerufen am 22. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser führt vom [[Bodensee]] über die [[Hohenzollernsche Lande|hohenzollerischen]] Städte Sigmaringen und Hechingen und über [[Rottenburg am Neckar]] und [[Esslingen]] nach [[Weinstadt]] im [[Rems-Murr-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im [[Killertal]] fand die Bevölkerung einen besonderen Weg, um mit der extremen wirtschaftlichen Not, wie sie auch hier im 18. und 19. Jahrhundert herrschte, fertig zu werden: Direktvermarktung von Obst, Faßhahnen, Kochlöffeln, Strümpfen, Textilien, Tellern, Schwefelhölzern und Peitschen im [[Hausierer|Hausierhandel]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stettner3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stettner|Seiten=287 |Hrsg=Heimatkundliche Vereinigung |Titel=Killertal |TitelErg=Heimatkundliche Blätter 1980 |Ort=Balingen |Datum=1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Lazi: &amp;#039;&amp;#039;Der Zollernalbkreis&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag GmbH Stuttgart, ISBN 3-8062-0205-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boso Jungingen 02.jpg|mini|Bosch + Sohn in Jungingen]]&lt;br /&gt;
1931 wurde die Firma &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Winter OHG&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.winter-instruments.de/geschichte---history Winter instruments]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfänglich wurden meteorologische Geräte produziert. Heute ist die Firma Winter Spezialist für mechanische Flugzeug-Bordgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bosch + Sohn]], ein Hersteller von Blutdruckmessgeräten, hat in Jungingen seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 erzielte Jungingen Einnahmen aus der [[Gewerbesteuer (Deutschland)|Gewerbesteuer]] in Höhe von 2,65 Millionen Euro. Mit einem [[Gewerbesteuerhebesatz]] von 340 % liegt die Gemeinde unter dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz Deutschlands. Dieser beträgt 407 % (Stand: 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gewerbesteuer.net |url=https://gewerbesteuer.net/Gemeinden/Jungingen-6097/ |titel=Gewerbesteuer-Hebesatz Jungingen - Gewerbesteuer 2024 |sprache=de |abruf=2024-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jungingen gibt es eine Grundschule mit rund 100 Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Diebold]] (1807–1885), Pfarrer und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Lambert Bumiller]] (1852–1908), Pfarrer, Reichstags- und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Deckel]] (1871–1948), Feinmechanikunternehmer&lt;br /&gt;
* [[Casimir Bumiller (Schriftsteller)|Casimir Bumiller]] (1895–1973), Schriftsteller und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Marek]] (* 1951), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* Matthias Bumiller (* 1964), Illustrator und Buchgestalter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Konrad von Jungingen]] (1355–1407), Hochmeister des Deutschen Ordens&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Jungingen]] (1360–1410), Hochmeister des Deutschen Ordens&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pick]] (* 1959), ehemaliger Hochschul- und Polizeipräsident, lebt und ist Gemeinderat in Jungingen&lt;br /&gt;
* [[Alessa-Catriona Pröpster]] (* 2001), Radsportlerin und Olympiateilnehmerin, lebt in Jungingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-jungingen.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4226620-8|VIAF=10145193325470461435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1075]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Starzel (Neckar)]]&lt;/div&gt;</summary>
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