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	<title>Junghans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Firmengeschichte */</title>
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		<updated>2026-04-26T14:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Firmengeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Uhrenhersteller Junghans; andere Bedeutungen siehe [[Junghans (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
| Logo             = Junghans logo 2010.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[GmbH &amp;amp; Co. KG]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = [[1861]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Schramberg]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Hannes Steim&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NRWZ-Redaktion Schramberg |url=https://www.nrwz.de/schramberg/hannes-steim-wird-alleiniger-junghans-geschaeftsfuehrer/416530 |titel=Hannes Steim wird alleiniger Junghans-Geschäftsführer |datum=2023-08-03 |sprache=de-DE |abruf=2023-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 115&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Braun (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren-Katalog 2021/2022&amp;#039;&amp;#039;, Heel Verlag, Königswinter 2021, ISBN 978-3-96664-297-2, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Stand            = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Uhr]]en&lt;br /&gt;
| Website          = www.junghans.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junghans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutscher Hersteller von [[Uhr|Uhren]], der 1861 in [[Schramberg]] im [[Schwarzwald]] gegründet wurde und mit zeitweise über 3000 Beschäftigten der größte Uhrenhersteller der Welt war. Die Uhren werden zu Preisen zwischen 329 und 16.000&amp;amp;nbsp;Euro verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Markenname &amp;#039;&amp;#039;Junghans&amp;#039;&amp;#039; von zwei voneinander unabhängigen Gesellschaften geführt, der &amp;#039;&amp;#039;Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; und der [[Junghans Microtec|&amp;#039;&amp;#039;Junghans Microtec GmbH&amp;#039;&amp;#039;]], die [[Wehrtechnik]] herstellt. Beide Gesellschaften sind aus der früheren &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Junghans AG&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmengeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erhard Junghans.jpg|mini|[[Kaufmann]] Erhard Junghans]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Junghans 02.jpg|mini|Produktion von Taschenuhren um 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Junghans 00.jpg|mini|Uhrenfabriken Gebrüder Junghans AG, Luftaufnahme um 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebrüder Junghans AG 1931 100 RM.jpg|mini|Aktie über 100 RM der Gebrüder Junghans AG vom Dezember 1931]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Junghans Logo.svg|mini|Ehemaliges Logo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Junghans Terrassenbau.jpg|mini|Der denkmalgeschützte Terrassenbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Terrassenbau Treppenhaus.jpg|mini|Über 9 Stockwerke erstreckt sich das Museum im Terrassenbau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1860 gründete der Kaufmann [[Erhard Junghans]] gemeinsam mit seinem Schwager Jakob Zeller-Tobler in [[Schramberg]] eine [[Ölmühle]], die allerdings wirtschaftlich ein Misserfolg wurde. Im Jahr 1861 gründete Erhard Junghans darauf mit seinem aus den USA zurückgekehrten Bruder Xaver Junghans in Schramberg die Firma Gebrüder Junghans. Zunächst wurden Gehäuseteile für andere Uhrenhersteller im [[Schwarzwald]] fabriziert. Ab 1866/67 konnten die ersten [[Uhrwerk]]e hergestellt werden. Die Tagesproduktion lag im Jahr 1870 bei etwa 60 Uhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhard Junghans starb im Herbst 1870, worauf die Witwe Luise Junghans die Leitung des Unternehmens übernahm. Am 1. Juli 1875 wurde die Firma Junghans von Luise Junghans an die Söhne Erhard d. J. und [[Arthur Junghans|Arthur]] verkauft; laut Gesellschaftervertrag übernahm der ältere Sohn Erhard (d. J.) sowohl die kaufmännische als auch die technische Leitung. In den Jahren nach der Übernahme brachte Arthur Junghans, der vorher für ein Jahr in amerikanischen Uhrenfabriken gearbeitet hatte, eine Reihe von technischen Modernisierungen auf den Weg.&amp;lt;ref&amp;gt;F.L. Neher: „Ein Jahrhundert Junghans“- Firmenschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Fa. Junghans Schramberg 1961.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1870er Jahre nahm Junghans auch die Fertigung von [[Wecker]]n nach amerikanischem Vorbild auf, was zu einer starken Vergrößerung des Unternehmens führte. Bereits 1883 und nochmals 1894 versuchte Arthur Junghans, eine Fertigung einfacher [[Taschenuhr]]en aufzubauen. Eine Reihe von Fehlschlägen zwang jedoch dazu, diese Bemühungen einzustellen. Durch die Fusion mit der [[Villingen-Schwenningen|Schwenninger]] [[Thomas Haller (Uhrenfabrikant)|Thomas Haller AG]], die bereits seit Mitte der 1890er Jahre erfolgreich Taschenuhren fabrizierte und vermarktete, konnte Junghans ab 1900 sein Sortiment auch um die Sparte Taschenuhren erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der deutschen Uhrenindustrie 1850–1980 Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;218/219.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 präsentierte das Unternehmen einen fünfstrahligen Stern mit einem „J“ in dessen Mitte als [[Marke (Recht)|Markenzeichen]]. Im Jahr 1890 bekam dieser Stern acht Zacken und ist heute noch das Markenzeichen des Unternehmens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.junghans.de/de/junghans-junghans-welt/zeitreise/1888.html |titel=Junghans Welt |werk=junghans.de |hrsg=Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co.KG |datum=2014-11-19 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141202014236/https://www.junghans.de/de/junghans-junghans-welt/zeitreise/1888.html |abruf=2025-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903 war Junghans mit mehr als 3000 Beschäftigten und einer Produktion von über drei Millionen Uhren pro Jahr der weltweit größte Uhrenhersteller. Im Jahr 1906 nahm Junghans ferner die Fertigung von Munitionszündern auf, die im Ersten Weltkrieg in Schramberg in großen Mengen hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 begann Junghans mit der Produktion von [[Armbanduhr]]en, wobei anfangs zugekaufte Werke der [[Uhrenwerke Ruhla#Gebrüder Thiel GmbH|Gebrüder Thiel GmbH]] in [[Ruhla]] verwendet wurden. Ab 1930 fertigte Junghans eigene Werke. Zur gleichen Zeit begann die Zusammenarbeit mit der französischen [[Léon Hatot|ATO]] und die Herstellung der gleichnamigen elektrischen Pendeluhren bis 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url= http://www.lothar-frerking.de/de/ato_uhren.htm |wayback=20190911033110 |text=&amp;#039;&amp;#039;ATO – Uhren&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] wurde Junghans von Generaldirektor Erwin Junghans (* 1875; † 1944, Sohn von Arthur Junghans) auf Rüstungsproduktion ausgerichtet. Junghans erhielt aufgrund der Kriegsvorbereitungen zahlreiche Rüstungsaufträge (Präzisionsuhren für Flugzeuge und Schiffe sowie Munitionszünder aller Arten). In den Kriegsjahren stellten über 9000 Beschäftigte in bombensicheren Räumen in Schramberg vorwiegend [[Zünder]] und weitere Rüstungsgüter her. Von Junghans entwickelte Zünder wurden auch in sehr großem Umfang von anderen Unternehmen besonders in Pforzheim hergestellt, was wohl die Ursache der totalen Zerstörung Pforzheims durch die Alliierten war. Junghans gründete unter neutralem Namen auch in anderen Städten Zweigwerke für die Herstellung von Rüstungsgütern (z.&amp;amp;nbsp;B. „MESSAP“ in Hamburg). In Mühlheim an der Donau unterhielt Junghans zusammen mit der Uhrenfabrik Mühlheim einen eigenen Schießplatz zum Testen von Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 waren in Schramberg 440 „[[Ostarbeiter]]“, 332 Kriegsgefangene und [[Service du travail obligatoire|Zwangsarbeiter aus Frankreich]] und 90 Zwangsarbeiter aus Polen bei Junghans untergebracht. Die französischen Arbeiter waren meist in Gemeinschaftsunterkünften oder Gasthäusern einquartiert, während die sowjetischen und polnischen Arbeiter in Baracken wohnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://denktag2006.denktag-archiv.de/Uhrenfabrik-Junghans.867.0.html Uhrenfabrik Junghans: Die Lebens- und Arbeitssituation der Zwangsarbeiter] denktag-archiv.de (abgerufen am 28. Dezember 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.schramberg.de/132 |wayback=20141228224002 |text=Schramberg – Stadt der Uhren}} schramberg.de (abgerufen am 28. Dezember 2014).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden von der französischen Militärverwaltung wesentliche Maschinen demontiert und nach Frankreich verbracht. Die Produktion ziviler Uhren konnte jedoch bereits 1946 wieder aufgenommen werden. Verschiedene Unternehmensgebäude blieben noch eine Zeit lang von den Alliierten als Kaserne beschlagnahmt. Ferner war Junghans gezwungen, lose Uhrwerke nach Frankreich zu liefern, die allerdings nicht in Frankreich, sondern unter dem Firmenzeichen französischer Uhrenhersteller im Ausland verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg konzentrierte sich Junghans auf die Herstellung qualitativ guter Armbanduhren, um bei den Kunden wieder zu Ansehen zu gelangen. Dadurch entwickelte sich Junghans in den 1950er Jahren zum größten Hersteller von [[Chronometer]]n&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gisbert L. Brunner]]: &amp;#039;&amp;#039;Mechanische Armbandchronometer aus der Manufaktur von Junghans in Schramberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Alte Uhren.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1982, S.&amp;amp;nbsp;312–320.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Deutschland, etwa mit dem Anfang der 1960er Jahre auf den Markt gebrachten &amp;#039;&amp;#039;Junghans Chronometer&amp;#039;&amp;#039; für etwa 160 DM mit dem Werkkaliber &amp;#039;&amp;#039;J 85&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der deutschen Uhrenindustrie 1850–1980 Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Kahlert]], [[Richard Mühe]], Gisbert L. Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Armbanduhren: 100 Jahre Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Callwey, München 1983; 5. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-7667-1241-1, S.&amp;amp;nbsp;47–58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer [[Feindliche Übernahme|feindlichen Übernahme]] durch [[Diehl (Unternehmen)|Diehl]] in [[Nürnberg]] verlor die Familie Junghans im Jahr 1956 Unternehmen und Betriebsleitung&amp;lt;!--Fragwürdige Formulierung, sowas passiert nicht einfach so, irgendwer verkauft seine Anteile. Wer hatte welche Anteile? War das Unternehmen börsennotiert?--&amp;gt;. Die offizielle Firmenübernahme erfolgte zum 15.&amp;amp;nbsp;November 1956. Die Diehl-Gruppe führte die Geschäftszweige &amp;#039;&amp;#039;Uhren&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zündertechnik&amp;#039;&amp;#039; separat weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der deutschen Uhrenindustrie 1850–1980 Bd.&amp;amp;nbsp;2, S.&amp;amp;nbsp;222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 stellte Junghans die erste deutsche Quarz-Armbanduhr, die „Astro-Quarz“, vor, fünf Jahre später stellte es die Produktion mechanischer Uhren vorläufig völlig ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Thimo Heeg, Die gute alte Zeit, In: [[FAZ]] vom 17. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 stellte Junghans die offizielle Zeitmessung der [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1984 existieren zwei organisatorisch voneinander getrennte Unternehmen: die Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co. KG und die Junghans Microtec GmbH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 präsentierte Junghans eine funkgesteuerte Tischuhr, eine der ersten kommerziellen [[Funkuhr]]en der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Die ZEIT 40/2002: Erfindungen: Wer hat’s erfunden? Funkuhr |url=http://www.zeit.de/2002/40/200240_c-ing-funkuhr.xml/komplettansicht |wayback=20141231180751}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1990 folgte mit der digitalen &amp;#039;&amp;#039;MEGA 1&amp;#039;&amp;#039; (Gestaltung: [[frog design]]) die weltweit erste funkgesteuerte Armbanduhr. 1991 kam die analoge Variante [[Junghans Mega]] auf den Markt. 1995 stellte Junghans eine Kombination aus Funkarmbanduhr mit Solarantrieb und Keramikgehäuse vor, die &amp;#039;&amp;#039;MEGA Solar Ceramic&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diehl-Gruppe verkaufte die Uhrensparte im Jahr 2000 an die [[Holding]]gesellschaft [[Egana Goldpfeil]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gisbert L. Brunner |url=https://www.uhrenkosmos.com/junghans-uhren-geschichte-und-max-bill-edition/ |titel=Junghans Uhren Geschichte und die Junghans max bill Edition Set 60 |hrsg=Uhren Kosmos |datum=2021-08-17 |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wehrtechnik sowie die Unternehmensgebäude in Schramberg verblieben bei Diehl. Die Uhrensparte beschäftigte damals etwa 220 Angestellte, die Wehrtechnik 350.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 präsentierte Junghans die erste Multifrequenz-Funk-Armbanduhr, die Signale der Zeitzeichensender [[DCF77]] in Europa, [[JJY]] in Japan und [[WWVB]] in den USA empfängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hommage an den Firmengründer wurde 2006 die Marke „Erhard Junghans“ eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Junghans Uhren GmbH stellte am 29. August 2008 einen Insolvenzantrag, nachdem der Mutterkonzern [[Egana Goldpfeil]] kurz zuvor in finanzielle Schwierigkeiten geraten war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/uhrenhersteller-junghans-insolvent;2030765 Handelsblatt: &amp;#039;&amp;#039;Uhrenhersteller Junghans insolvent&amp;#039;&amp;#039;] (1. September 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen beschäftigte zu diesem Zeitpunkt 115 Mitarbeiter. Am 22. Januar 2009 erklärte der [[Insolvenzverwalter]], dass ein Käufer für die Junghans Uhren GmbH gefunden worden sei. Der Schramberger Unternehmer [[Hans-Jochem Steim]] übernahm gemeinsam mit seinem Sohn Hannes zum 1.&amp;amp;nbsp;Februar den Geschäftsbetrieb sowie alle Sparten des Unternehmens, das seit 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2009 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; firmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/664127/Kaeufer-fuer-Junghans-Uhren-gefunden.html |wayback=20090123062013 |text=&amp;#039;&amp;#039;Käufer für Junghans Uhren gefunden&amp;#039;&amp;#039;}} (22. Januar 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Übernahmejahr erzielte die Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co. KG einen zweistelligen prozentualen Umsatzzuwachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 feierte Junghans das 150-jährige Unternehmensjubiläum mit limitierten Modellen und Neuinterpretationen historischer Serien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historisch bedeutende und denkmalgeschützte Terrassenbau, entworfen und gebaut 1917/1918 von dem deutschen Architekten [[Philipp Jakob Manz]], wurde unter Aufsicht des Denkmalamtes restauriert und im Juni 2018 der Öffentlichkeit in Form eines Museums zugänglich gemacht. Schwerpunkte des Junghans Terrassenbau Museums bilden Schwarzwalduhren, Uhren mit Musikspieleinrichtungen und die Historie der Uhrenfabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde das Funkuhrwerk J101 vorgestellt. Dieses Kaliber kann über eine [[Mobile App]] gesteuert werden. Es ist klein genug für Uhren der Kollektionen im klassischen Design &amp;#039;&amp;#039;max bill&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Meister.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.junghans.de/junghans-welt/ |titel=Junghans Welt |werk=Junghans.de |hrsg=Uhrenfabrik Junghans GmbH &amp;amp; Co.KG |sprache=de |abruf=2025-03-14 |zitat=2018 ... intelligenten Funkwerks, das in der Meister und max bill MEGA zum Einsatz kommt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 160. Jubiläum im Jahr 2021 erschien die Meister Signatur Handaufzug Edition 160, die mit dem historischen Handaufzugswerk J620 angetrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Uhren ==&lt;br /&gt;
Die Uhrenmarke Junghans umfasst alle Uhrentechnologien. Das mechanische Segment beinhaltet Handaufzug und Automatikmodelle, teilweise mit [[Komplikation (Uhrwerk)|Komplikationen]] wie [[Gangreserveanzeige|Gangreserve]], Kalenderwochenanzeige, [[Mondphase]], [[Chronograph (Uhr)|Chronograph]] und so weiter. Gestaltungsklassiker des Signets &amp;#039;&amp;#039;JUNGHANS max bill&amp;#039;&amp;#039; beruhen auf Originalentwürfen des Bauhauskünstlers [[Max Bill]] und sind bei Uhrensammlern sehr geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Lixfeld |Titel=Max Bill für Junghans – eine Handreichung fürs Sammeln |Hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chronometrie e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=Jahresschrift 2020 |Band=59 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Nürnberg |Datum=2020 |ISBN=978-3-923422-29-6 |Seiten=30-49}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Technologiesparte bietet Funkuhren mit junghanseigenen Funkwerken, die die Zeitinformationen des europäischen [[DCF77]]-, des amerikanischen [[WWVB]]- und des japanischen [[JJY]]-Senders empfangen. Antriebsenergie liefern herkömmliche Knopfzellen beziehungsweise moderne [[Solartechnik|Solartechnologie]]. Seit 2011 ist die hauseigene Solar/Quarz-Entwicklung auf dem Markt. Die Quarzwerke stammen aus einem weltweiten [[Global Sourcing|Sourcing]]. Spezielle High-Tech-Materialien wie [[Titan (Element)|Titan]] und [[Keramik]] sind mit der Funk- und Solartechnologie kombiniert. Seit 2018 werden Uhren im klassischen Design mit Junghans-eigenen Connected Funkwerken ausgestattet. 2020 folgte das nachhaltige Funk-Solar-Werk J101.85. Die Uhren haben einen Verkaufspreis zwischen 329 und 8.000 Euro und werden in Schramberg produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Gebrüder Junghans 1900.jpg|Im Katalog für die [[Weltausstellung Paris 1900]]&lt;br /&gt;
  Junghans Indonesien.jpg|Junghans-Uhr im Sultanspalast von [[Yogyakarta]]&lt;br /&gt;
  Junghans-wecker.jpg|Wecker um 1930&lt;br /&gt;
  Junghans Borduhr.jpg|Junghans Borduhr für Flugzeuge der Wehrmacht&lt;br /&gt;
  Junghans Kaliber J88.jpg|Kaliber J88, entwickelt 1946&lt;br /&gt;
  Junghans Bundeswehr Fliegeruhr.jpg|Reproduktion der ersten Flieger&amp;amp;shy;uhr der neu ge&amp;amp;shy;gründeten Bundes&amp;amp;shy;wehr aus dem Jahr 1955, im Original mit dem Hand&amp;amp;shy;aufzugs&amp;amp;shy;werk J 88. 1998 legte Jung&amp;amp;shy;hans dieses Modell nahezu 1&amp;amp;nbsp;:&amp;amp;nbsp;1 neu auf, jedoch angetrieben mit dem Kaliber Valjoux 7760&lt;br /&gt;
  Max Bill Junghans.jpg|Küchenuhr, entworfen von [[Max Bill]] 1956&lt;br /&gt;
  Junghans Astra.jpg|Taschenuhr Junghans Astra, 1960er Jahre&lt;br /&gt;
  Junghans Additionsstoppuhr, 1960er-Jahre (2 qu).JPG|Additionsstoppuhr, 1960er-Jahre&lt;br /&gt;
  Junghans Silentic.jpg|Trivox Silentic&lt;br /&gt;
  Junghans mech Wecker resized.jpg|Mechanischer Wecker, Anfang der 1970er Jahre&lt;br /&gt;
  Junghans RC alarm1 resized.jpg|Einer der ersten Funkwecker von Junghans&lt;br /&gt;
  Junghans erste Funkuhr Mega1.jpg|Welterste Funk&amp;amp;shy;armband&amp;amp;shy;uhr (digital), &amp;#039;&amp;#039;Junghans Mega 1&amp;#039;&amp;#039; 1990&lt;br /&gt;
  Junghans Mega.jpg|Welterste analoge Funk-Armbanduhr, [[Junghans Mega]] 1991&lt;br /&gt;
  Funk-Armbanduhr.png|Funk-Solararmbanduhr &amp;#039;&amp;#039;Junghans Mega Solar Ceramic&amp;#039;&amp;#039; 1995&lt;br /&gt;
  Junghans Funkuhr um 2005 (2022-01-30 Sp).JPG|Funkarmbanduhr um 2005&lt;br /&gt;
  Junghans MeisterChronoscope.jpg|Jubiläumsmodell &amp;#039;&amp;#039;Meister Chronoscope&amp;#039;&amp;#039; 2011&lt;br /&gt;
  Junghans FunkSolaruhr 2011.jpg|Multifrequenz-Funk-Solaruhr &amp;#039;&amp;#039;Spektrum&amp;#039;&amp;#039; 2011&lt;br /&gt;
  Junghans Multifrequenz-Funkwerk J101.jpg|Multifrequenz-Funkwerk J101 2018&lt;br /&gt;
  Meister MEGA mit Werk J101.jpg|Meister MEGA mit Werk J101 2018&lt;br /&gt;
  Meister Signatur Handaufzug Edition 160.jpg|Meister Signatur Handaufzug Edition 160 mit historischem Handaufzugswerk J620 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heinrich Schmid]], der Autor des &amp;#039;&amp;#039;Lexikons der Deutschen Uhrenindustrie 1850–1980&amp;#039;&amp;#039;, erhielt im Jahr 2011 von Nachkommen der Familie Junghans Einblick in das bis dahin nicht zugängliche Familienarchiv Junghans. Durch das Studium dieser Unterlagen konnten viele Fragen der frühen Firmengeschichte des Familienbetriebes Junghans geklärt werden. Diese Unterlagen, darunter auch das Notizbuch von Arthur Junghans aus seiner Zeit in Amerika, befinden sich heute im Stadtarchiv in Schramberg.&lt;br /&gt;
* Bei der [[Entführung des Flugzeugs „Landshut“]] 1977 musste der Copilot [[Jürgen Vietor]] seine Junghans-Armbanduhr zerstören, weil der palästinensische Entführer [[Zohair Youssif Akache]] das Logo für den jüdischen [[Davidstern]] hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/politik/geschichte/-landshut--entfuehrung--so--jetzt-stirbst-du--3364788.html Martin Knobbe über die Entführung der Landshut. Stern.de]. Abgerufen am 12. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Ludwig Neher]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Jahrhundert Junghans (1861–1961)&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Uhrenfabrik Junghans AG, Schramberg 1961.&lt;br /&gt;
* Kerstin Simon: &amp;#039;&amp;#039;150 Augenblicke aus 150 Jahren Junghans&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Uhrenfabrik Junghans, Schramberg 2011, ISBN 978-3-00034-264-6.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Heinrich Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Deutschen Uhrenindustrie 1850–1980. Firmenadressen, Fertigungsprogramm, Firmenzeichen, Markennamen, Firmengeschichten.&amp;#039;&amp;#039; (3. erweiterte Auflage 2017), Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Chronometrie e.&amp;amp;nbsp;V., ISBN 978-3-94153-992-1.&lt;br /&gt;
* Martin Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Junghans – Sieben Jahrzehnte Armbanduhren aus Schramberg&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg Verlag, Regenstauf 2017, ISBN 978-3-86646-150-5.&lt;br /&gt;
* Rainer Conrad: &amp;#039;&amp;#039;Die Junghans Mysterieusen – die „schwingenden Uhren“ der Uhrenfabriken Gebrüder Junghans&amp;#039;&amp;#039;. Tredition Verlag, Hamburg 2019, ISBN 978-3-74695-163-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Junghans – Das Junghans-Wunder. [[SWR Fernsehen]] vom 25. Juni 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=9ctHzrsDoxo Junghans - Das Junghans-Wunder] auf [[YouTube]] (30 Min.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.junghans.de/ Eigene Website]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zu|GND=10182545-6}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uhren-wiki.net/index.php?title=Junghans Junghans, Firmengeschichte und Uhrenmodelle (Uhren-Wiki)]&lt;br /&gt;
* [https://www.museen-sh.de/ml/digi_einzBild.php?pi=158_AB%20866 Museumsportal Schleswig-Holstein] Wanduhr, 4. Viertel 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [https://auto-und-uhrenwelt.de/de/erfinderzeiten ErfinderZeiten. Museum Auto- und Uhrenwelt Schramberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.junghans-terrassenbau-museum.de/ Junghans Terrassenbau Museum Schramberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/junghans-praesentierte-1971-die-erste-quarz-armbanduhr-17291794.html 50 Jahre Quarzuhr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.22236 |EW=8.37899 |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10182545-6|VIAF=243846752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrenhersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uhrenmarke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Schramberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Schwarzwald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Rottweil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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