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	<title>Jungfernheide - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:24:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jungfernheide&amp;diff=405449&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emmridet: /* Projekt Jungfernheide Nord-Ost */ lf</title>
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		<updated>2026-04-19T14:51:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Projekt Jungfernheide Nord-Ost: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Jungfernheide im heutigen Berlin; für das Naturschutzgebiet in der Uckermark siehe [[Jungfernheide (Naturschutzgebiet)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungfernheide um 1820.jpg|mini|hochkant=1.3|Jungfernheide um 1820]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungfernheide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wald östlich von [[Berlin-Spandau|Spandau]]. Das ehemals sehr ausgedehnte Forstgebiet wurde zwischen etwa 1895 und 1960 stark verkleinert. Im Süden entstanden die neuen Ortsteile [[Berlin-Siemensstadt|Siemensstadt]] und [[Berlin-Charlottenburg-Nord|Charlottenburg-Nord]]. Ein großes zentrales Gebiet wurde zum [[Flughafen Berlin-Tegel]]. Nur ein kleiner Teil im Norden westlich vom [[Flughafensee]] ist heute noch als [[Forst]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungfernheide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden benannt:&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Berlin Jungfernheide|Bahnhof Jungfernheide]], seit 1877&lt;br /&gt;
* [[#Volkspark Jungfernheide|Volkspark Jungfernheide]], seit 1923&lt;br /&gt;
* [[#Wasserwerk Jungfernheide|Wasserwerk Jungfernheide]], seit 1896&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Schule an der Jungfernheide&amp;#039;&amp;#039;, eine integrierte Sekundarschule im Ortsteil [[Berlin-Siemensstadt|Siemensstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 ist Jungfernheide der Name einer Ortslage in [[Berlin-Charlottenburg-Nord]]. Von 1904 bis 1920 war Jungfernheide der Name eines [[Gutsbezirk]]s im [[Kreis Niederbarnim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name dieser Gegend ist von dem Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Jungfer]]&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, womit die Angehörigen des [[Benediktinerinnenkloster Spandau|Benediktinerinnenklosters]] in Spandau gemeint waren, zu deren Besitz das Gebiet im [[Mittelalter]] gehörte. Der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Nonnendamm&amp;#039;&amp;#039; geht ebenfalls auf die Spandauer Schwestern zurück, die diese Wegeverbindung von Spandau nach [[Alt-Berlin|Berlin]]-[[Alt-Kölln|Cölln]] befestigen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Forst- und Jagdland ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkspark Jungfernheide 4.JPG|mini|Blick auf den Nordteil des Jungfernheideteiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das östlich von Spandau gelegene Waldgebiet wurde bis um 1800 als [[kurfürst]]liches und [[könig]]liches [[Jagd]]revier genutzt. Entsprechend dem Sprachgebrauch im östlichen Deutschland wurde dieses Waldgebiet als „[[Heide (Landschaft)#Begriffsgeschichte|Heide]]“ bezeichnet. Am 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1813 wurden in der Jungfernheide letztmals in [[Königreich Preußen|Preußen]] [[Todesstrafe|Todesurteile]] durch Verbrennen auf dem [[Scheiterhaufen]] vollstreckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Beier: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik der Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh und München 2007, S.&amp;amp;nbsp;198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kalenderblatt 28. Mai&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Nordbayerischer Kurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 28. Mai 2019, S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1823 wurden aus den Forstrevieren [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] und [[Berlin-Tegel|Tegel]] die [[Gutsbezirk]]e [[Tegeler Forst]] und Jungfernheide gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Nutzung ===&lt;br /&gt;
Ab 1824 befanden sich Exerzier- und Schießplätze in der Jungfernheide. Unter anderem wurde 1828 der [[Berlin-Reinickendorf|Reinickendorfer]] Artillerie-Schießplatz von König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;III.]] hierher verlegt. Zwischen 1896 und 1901 wurden in der Jungfernheide Kasernenbauten (Architekt: Feuerstein) für das &amp;#039;&amp;#039;Luftschiffer-Bataillon Berlin-Jungfernheide&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=51&amp;amp;sid=120282602471464&amp;amp;z=41&amp;amp;done=120 Detaillierte Planzeichnungen zum Luftschiffer-Bataillon] im Archiv des Architekturmuseums der TU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1930er Jahren wurde auf dem ehemals militärisch genutzten Gelände der privat betriebene [[Raketenflugplatz Berlin|Raketenflugplatz]] betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Berlin Jungfernheide|Bahnhof Jungfernheide]] wurde 1877 eröffnet. In diesem Jahr wurde der westliche Teil der [[Berliner Ringbahn|Ringbahn]] vollendet, der vor allem für militärische Zwecke gebaut worden war. Er führte etwa 500&amp;amp;nbsp;Meter am damaligen westlichen Stadtrand vorbei. Der Bahnhof, von dem seit 1980 mit der Stilllegung der Strecke [[Bahnhof Berlin Sonnenallee|Sonnenallee]]&amp;amp;nbsp;– Jungfernheide keine [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]] mehr fuhr, entwickelte sich seit der Wiedereröffnung im Jahr 1997 zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Nordwesten Berlins. Hier gibt es Umsteigemöglichkeiten zwischen den S-Bahn-Linien S41 und S42, der [[U-Bahn-Linie U7 (Berlin)|U-Bahn-Linie&amp;amp;nbsp;U7]], Regionalzügen und Bussen, darunter ehemals Schnellbusse zum nahegelegenen damaligen Flughafen Tegel. Der Flughafen entstand nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der eigentlichen Jungfernheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forst Jungfernheide ==&lt;br /&gt;
Der heutige Forst Jungfernheide besteht aus Mischwald und liegt zwischen [[Saatwinkel]], [[Bezirk Reinickendorf|Reinickendorf]], dem Tegeler See sowie dem Flughafen Tegel.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Das grüne Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Stapp, 1982, S.&amp;amp;nbsp;156–157&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Forst wird durch das Forstamt Berlin-Tegel betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/forsten/ueber-uns/forstaemter-und-reviere/forstamt-tegel/]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausflugsziel ist der Forst Jungfernheide vor allem wegen seiner Bademöglichkeiten am Tegeler See ([[Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft|DLRG]]-Station [[Reiswerder]]) sowie am [[Flughafensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkspark Jungfernheide ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungfernheide Plan.png|mini|Entwurf der Anlage Volkspark Jungfernheide nach [[Erwin Barth]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volkspark ist eine rund 146&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große Grünanlage (1800&amp;amp;nbsp;m ×&amp;amp;nbsp;800&amp;amp;nbsp;m), die sich vom [[Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal|Hohenzollernkanal]] und dem Saatwinkler Damm südlich bis zum Heckerdamm erstreckt. Westlich wird der Park durch den Jungfernheideweg und östlich durch einen Abschnitt der [[Bundesautobahn 111]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] erwarb 1904 vom [[Königreich Preußen|preußischen Staat]] ein etwa 200&amp;amp;nbsp;Hektar großes Teilstück der Jungfernheide für die Anlage eines [[Volksgarten|Stadtparks]]. Im gleichen Jahr (1904) wurde die &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Gartenfeld Jungfernheide, Kolonie Rotes Kreuz&amp;#039;&amp;#039; auf dem Dienstacker der [[Förster]]ei als eine der ersten [[Berliner Arbeitergärten|Arbeitergarten]]-Anlagen in Berlin gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Volkspark Jungfernheide - Bärendenkmale.JPG|mini|Bären mit spielenden Kindern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Erstellung eines Planes für die Gartenanlage wurde der Gartenbaudirektor [[Erwin Barth]] beauftragt. Allerdings wurde die Umsetzung der ersten Entwürfe durch den Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1914 verhindert. Nach dem Krieg erstellte Barth überarbeitete Pläne, deren Ausführung diesmal wegen der Haushaltssperre aufgrund der bevorstehenden Eingemeindung Charlottenburgs in [[Groß-Berlin]] vereitelt wurde. Im Oktober 1920 wurden im Rahmen eines [[Arbeitsbeschaffung#Geschichte|Notstandsprogramms]] zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit rund 100&amp;amp;nbsp;Erwerbslose für die Vorarbeiten auf dem Gelände eingestellt. Die Verwirklichung der von Barth vorgesehenen Einrichtungen wie Sportplätze, Freibad, Kinderspielplatz, Kindererholung und Wasserturm zog sich bis 1927 hin. In der Zeit von 1923 bis 1925 entstand die nach dem damaligen Oberbürgermeister von Berlin, [[Gustav Böß]], benannte &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Böß-Bühne&amp;#039;&amp;#039;, ein Freilufttheater nach dem Vorbild des antiken Theaters in [[Ephesos]] für 2000 Besucher. Die Eröffnung des Parks fand am 27.&amp;amp;nbsp;Mai 1923 im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Spiel- und Sportwochen&amp;#039;&amp;#039; im damaligen Bezirk Charlottenburg statt. Auch die Mitarbeiter Pöthig und [[Richard Ermisch]] beteiligten sich an der Realisierung der großen Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Turm Jungfernheide.jpg|mini|hochkant|Wasserturm im Volkspark Jungfernheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserturm war schon in den ersten Planungen von Erwin Barth vorgesehen. Er sollte eine architektonische Landmarke innerhalb der Sichtachse bilden, als Aussichtsturm dienen und eine Kaffeewirtschaft beherbergen. Der zuständige Leiter des [[Hochbau]]&amp;amp;shy;amtes, Walter Helmcke, kürzte den vorgesehenen Turm um mehrere Meter und gestaltete ihn gedrungener, auch wurde auf die Kaffeewirtschaft verzichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Land, Jürgen Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, ISBN 3-7338-0338-8, S.&amp;amp;nbsp;293&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm wurde im Stil des [[Backsteinexpressionismus]] von 1925 bis 1927 errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kudaba.de/?p=1187 Wasserturm&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Attraktion galten damals zwei aus [[Muschelkalk]] in der Bildhauerwerkstatt von [[Hermann Pagels]] hergestellte Bärenskulpturen. Sie zeigten stehende Bären, an deren Seite Kinder spielten, auf aus [[Backstein]]en gemauerten [[Piedestal|Postamenten]]. Die Bären markierten den südöstlichen Haupteingang zum Volkspark und bildeten eine Sichtachse zum Wasserturm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BerlZtg11&amp;quot;&amp;gt;Birgitt Eltzel: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/mit-unesco-mitteln-wird-der-jungfernheide-park-denkmalgerecht-restauriert---kosten--2-2-millionen-euro-der-zweite-baer-ist-wieder-da,10810590,10785860.html &amp;#039;&amp;#039;Der zweite Bär ist wieder da.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Mit [[UNESCO]]-Mitteln wird der Jungfernheide-Park denkmalgerecht restauriert / Kosten: 2,2&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 7./8.&amp;amp;nbsp;Mai 2011, S.&amp;amp;nbsp;27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 wurde ein Ehrenhain für die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen [[Norddeutschland|Niederdeutschen]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=106870 Blätter des Kriegs-Ehrenmals im VP Jungfernheide] im Archiv des Architekturmuseums der TU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Hiermit hatte die niederdeutsche Vereinigung [[Groß-Berlin]]s 1923 Barth beauftragt. Dieser entwarf einen von Hecken umgebenen Andachtsraum mit Vorhalle und einem Platz mit einer großen [[Eichen|Eiche]] in der Mitte sowie drei [[Stele]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Land, Jürgen Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 2005, ISBN 3-7338-0338-8, S.&amp;amp;nbsp;287–291&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen Geldmangel konnte die Gedenkstätte erst im Herbst 1933 bezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gehege für [[Wildschwein|Schwarz-]] und [[Damhirsch|Damwild]] wurde 1931 der Öffentlichkeit übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese für jedermann nutzbare Grünanlage war das größte Projekt von Erwin Barth.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=61&amp;amp;D1=Barth&amp;amp;D2=Erwin+Albert&amp;amp;D3=Volkspark+Jungfernheide%2C+Berlin-Charlottenburg Alle 72 Originalpläne zum Volkspark Jungfernheide von Erwin Barth] im Archiv des Architekturmuseums der TU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekt Jungfernheide Nord-Ost ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 lieferte Barth, nunmehr in Zusammenarbeit mit Paul Mittelstädt, Pläne für eine Erweiterung des Jungfernheideparks Richtung Nord-Osten ab (Projekt Jungfernheide Nord-Ost) als grüne Zone zwischen dem [[Volkspark Rehberge]] und dem Volkspark Jungfernheide. Es handelte sich hierbei um eine Fläche nördlich des zuerst eröffneten Geländes, das zum damaligen [[Bezirk Wedding]] zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=61&amp;amp;D1=Barth&amp;amp;D2=Erwin+Albert&amp;amp;D3=Erweiterungsplanung+Volkspark+Jungfernheide+%28Nordostteil%29%2C+Berlin-Wedding 17 Blätter für die Erweiterung des Jungfernheideparks] im Archiv des Architekturmuseums der TU Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sollte der Erholung der Bürger und für Freizeit und kulturelle Unternehmungen genutzt werden. Vorgesehen waren unter anderem eine große Spielwiese, eine [[Schäferei]], ein Strohhaus und Stierskulpturen. 1933 wurde hier die Hermann-Göring-Kaserne errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Land, Jürgen Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Koehler &amp;amp; Amelang, ISBN 3-7338-0338-8, S.&amp;amp;nbsp;295, 384–386.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekonstruktion und Ausbau nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlitt der Park zahlreiche Zerstörungen. Nach dem Krieg wurden durch Straßenausbauten des Kurt-Schumacher-Damms und der [[Bundesautobahn 111|Stadtautobahn]] Teile des Heideparks zerstört, insbesondere der historische Haupteingang. Von den beiden Bärenskulpturen am &amp;#039;&amp;#039;Bärenplatz&amp;#039;&amp;#039; war eine verschwunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BerlZtg11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Krieger-Ehrenhain wurde bei der Verbreiterung des &amp;#039;&amp;#039;Tegeler Weges&amp;#039;&amp;#039; (heute: Kurt-Schumacher-Damm) zerstört. Danach wurden Ersatzeingänge geschaffen, so der Eingang am Heckerdamm und an der Westseite des Parks am Jungfernheideweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Volkspark Junfernheide (CharN) Karl Ludwig Friedrich von Hinckeldey.jpg|mini|hochkant|[[Gedenkstein]] für [[Karl Ludwig Friedrich von Hinckeldey]] im Volkspark Jungfernheide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein am Eingang Kurt-Schumacher-Damm stehendes [[Gedenkkreuz]] erinnert an [[Ludwig von Hinckeldey]], einen [[Der Polizeipräsident in Berlin|Berliner Polizeipräsidenten]], der sich um den kommunalen Aufbau der Stadt verdient gemacht hat und 1856 bei einem [[Duell]] in der Jungfernheide von [[Hans von Rochow (Politiker)|Hans Wilhelm von Rochow]] erschossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ehemaligen Wildgehege der Jungfernheide befindet sich ein rund 5500&amp;amp;nbsp;m² großes eingezäuntes Areal,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/hundewiese--hundeplatz--hundesee---berliner-auslaufgebiete-im-vergleichstest-hol-s-stoeckchen-,10810590,10333676.html &amp;#039;&amp;#039;Hol’s Stöckchen!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 4. November 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; das in den 1990er Jahren zum Hundeauslaufgebiet erklärt wurde. Die Wildgehege wurden hierbei in östliche Parkteile verlegt; im Jahr 2013 wurde der Wildbestand aber nach Brandenburg abgegeben. Im Sommer 2010 nahm ein [[Seilgarten|Hochseilgarten]] den Betrieb auf, dessen Anmeldebereich sich in der Nähe des Wasserturms befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2011 konnte die zweite sieben Tonnen schwere Bärenskulptur, als Kopie aus englischem Muschelkalk geschlagen, wieder aufgestellt werden. Sie war mit 52.000&amp;amp;nbsp;Euro aus dem Investitionsprogramm Nationale [[UNESCO-Welterbe]]stätten finanziert und nach Originalunterlagen von dem Bildhauer Vincenz Repnik aus der Firma Opus Denkmalpflege neu geschaffen worden. Zuvor hatte man in einer nahegelegenen [[Kindertagesstätte]] ein Fragment der ursprünglichen Figur wiederentdeckt. Dieses soll einen Platz im Bezirksmuseum Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten. Weitere Sanierungsarbeiten mithilfe der Fördergelder wie die Erneuerung von Wegen, die Neuanlage von Gehölzflächen, die Aufstellung neuer Bänke nach den Vorlagen des Gartenplaners (daher auch „Barth-Bänke“ genannt) oder die Rekonstruktion eines Pavillons am Teichufer konnten ebenfalls erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jungfernheidepark ist nicht in die Liste der Welterbestätten aufgenommen, aber die benachbarte [[Großsiedlung Siemensstadt|Ringsiedlung am Heckerdamm]], die als ‚Siemensstadt‘ bekannt ist. Die Fördermittel dürfen dabei auch für die Verschönerung benachbarter Gebiete, wie beispielsweise den Volkspark Jungfernheide, verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BerlZtg11&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jungfernheideteich2.jpg|mini|Jungfernheideteich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WaldhochseilgartenJungfernheide2.11.jpg|mini|Der Waldhochseilgarten, Jungfernheide]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LSG-28 - Jungfernheide - Berlin-Reinickendorf - 01.jpg|mini|Blick auf Eingang zum Freibad Jungfernheide vom Jungfernheideweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem in verschiedene Bereiche unterteilten Volkspark befinden sich mehrere Baulichkeiten und Einrichtungen wie:&lt;br /&gt;
* Sportplätze im Nordwesten&lt;br /&gt;
* ein 1956 als Abenteuerspielplatz erweitertes Spielgelände für Kinder&lt;br /&gt;
* die vom Bezirksamt unterhaltene Baumschule&lt;br /&gt;
* die Gustav-Böß-Freilichtbühne mit Kulturbiergarten Jungfernheide&lt;br /&gt;
* der [[Wasserturm]] im Stil des [[Backsteinexpressionismus]], dessen Erdgeschoss als Café mit Biergarten genutzt wird&lt;br /&gt;
* der Wald[[hochseilgarten]] im Südosten&lt;br /&gt;
* ehemaliges Gehege für Wildtiere, jetzt Hundefreilaufgelände&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittleren Bereich gibt es den künstlich angelegten &amp;#039;&amp;#039;Jungfernheideteich&amp;#039;&amp;#039; mit einem [[Strandbad]] an seinem Südufer. Dieser Teich erhält frisches Wasser über den Nonnengrabenkanal aus dem [[Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal]] und gibt sein Wasser an die tiefer gelegene [[Spree]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserwerk Jungfernheide ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1896 wurde das [[Wasserwerk]] Jungfernheide in Betrieb genommen. Hier wurde das Trinkwasser aus dem [[Tegeler See]] aufbereitet. Seit 2001 ist das Wasserwerk stillgelegt mit der Option der jederzeitigen Wiederaufnahme des Betriebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Land, Jürgen Wenzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimat, Natur und Weltstadt. Leben und Werk des Gartenarchitekten Erwin Barth&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Koehler &amp;amp; Amelang]], Leipzig 2005, ISBN 3-7338-0338-8, 480&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
* Jens U. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wassertürme in Berlin. Hauptstadt der Wassertürme.&amp;#039;&amp;#039; Regia-Verlag, Cottbus 2010, ISBN 978-3-86929-032-4.&lt;br /&gt;
* Clemens Alexander Wimmer: &amp;#039;&amp;#039;Parks und Gärten in Berlin und Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Senator für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Abt. III – Gartendenkmalpflege; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1989, ISBN 3-87584-267-7, S.&amp;amp;nbsp;24–26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Volkspark Jungfernheide}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/charlottenburg/volkspark_jungfernheide/index.shtml Der heutige Jungfernheidepark] bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/gruenflaechen/gruenanlagen/volkspark-jungfernheide-index.html Geschichte des Volksparks Jungfernheide] beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf&lt;br /&gt;
* [http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=51&amp;amp;sid=120282602471464&amp;amp;z=121&amp;amp;done=40 159 Originalblätter von Erwin Barth, Felix Buch und anderen Planern aus den Jahren 1920–1927 zum VP Jungfernheide] im Architekturmuseum der TU Berlin&lt;br /&gt;
* {{LDLBerlin|09046337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/32/38/N |EW=13/17/27/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Volksparks in Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parkanlage in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Charlottenburg-Nord]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gartendenkmal in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erwin Barth]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emmridet</name></author>
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