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	<title>Junge Volkspartei - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: wohl so</title>
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		<updated>2026-04-26T10:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wohl so&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#DDDDDD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Vorstand&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bundesobfrau: || [[Claudia Plakolm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/politik/inland/claudia-plakolm-25-wird-neue-chefin-der-jungen-oevp/400954256 |titel=Claudia Plakolm (25) wird neue Chefin der Jungen ÖVP |datum=2020-06-26 |abruf=2021-01-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stellvertreter: || Julian Geier&amp;lt;br /&amp;gt;[[Antonia Herunter]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sebastian Stark]]&amp;lt;br /&amp;gt;Moritz Otahal&amp;lt;br /&amp;gt;[[Sophia Kircher]]&lt;br /&gt;
[[Harald Zierfuß]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Generalsekretär: || Anthony Grünsteidl&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#fff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Website: || http://www.junge.oevp.at/&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junge Volkspartei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (JVP), eigentlich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Junge ÖVP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;die &amp;#039;&amp;#039;Junge ÖVP&amp;#039;&amp;#039; gemäß &amp;#039;&amp;#039;Teilorganisationen der ÖVP,&amp;#039;&amp;#039; §&amp;amp;nbsp;5 Abs.&amp;amp;nbsp;1 lit. a) des &amp;#039;&amp;#039;Bundespartei-Organisationsstatuts der Österreichischen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; in der Fassung vom 1. Juli 2017 ([https://www.dieneuevolkspartei.at/Download/Organisationsstatut_2017.pdf Volltext Online] auf der Website der Bundes-ÖVP, abgerufen am 2. Juli 2019).&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1971 &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Jugendbewegung&amp;#039;&amp;#039;, ist eine politische Jugendorganisation und eine der sechs Teilorganisationen der [[Österreichische Volkspartei|Österreichischen Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Struktur ==&lt;br /&gt;
Ihr Ziel ist die politische [[Interessenvertretung]] für junge Menschen bis zu einem Alter von 35 Jahren. Sie ist in neun Landesgruppen organisiert, die sich weiter in Bezirks- und Ortsgruppen aufteilen. Die Bundesorganisation hat ihren Sitz in [[Wien]], das Mindestalter für einen Beitritt beträgt 15 Jahre, mit Erreichen des 35.&amp;amp;nbsp;Lebensjahrs scheidet man (normalerweise) aus der Organisation aus. Die JVP hat nach eigenen Angaben etwa 100.000 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stand vom 31. Juli 2024 stellt die Junge Volkspartei (JVP) eine Staatssekretärin, acht Nationalratsabgeordnete, drei Bundesrätinnen, sechzehn Landtagsabgeordnete sowie zahlreiche Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Diese Vertreter setzen sich auf allen Ebenen für die Anliegen junger Menschen in Österreich ein. Seit der Europawahl 2024 stellt die JVP zudem zwei Europaabgeordnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://junge.oevp.at/das-sind-wir/unsere-abgeordneten/ |titel=Unsere Abgeordneten |werk=www.junge.oevp.at |hrsg=Junge Volkspartei |sprache=de |abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Inhalte ==&lt;br /&gt;
Die Junge Volkspartei wurde 1946 als eigenständiger Bund innerhalb der ÖVP gegründet. Ihre politische Ausrichtung wird als [[Christdemokratie|christdemokratisch]] bezeichnet. Die JVP bekennt sich „zu einem selbstständigen Österreich und zur europäischen Integration“. Innerhalb der ÖVP war die Junge Volkspartei der erste Bund, der einen Beitritt [[Österreich]]s zur damaligen [[Europäische Gemeinschaft|Europäischen Gemeinschaft]] befürwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größte politische Jugendorganisation in Österreich, vertrat die JVP oftmals Standpunkte, die sie in Konflikt mit der Bundespartei brachten, war jedoch seit ihrer Gründung das wichtigste Instrument der Partei, um junge Wählerschichten anzusprechen. Ihre Hauptthemen hierbei sind [[Schule]], Lehre und [[Hochschulen]] aber auch Familie, [[Generationengerechtigkeit|Generationen Gerechtigkeit]] und [[Umwelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Buero52 Gmbh |url=https://www.jvp-wien.at/themen/ |titel=Themen |werk=JVP - Junge ÖVP Wien |abruf=2020-11-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Thema der Jungen Volkspartei ist der Einsatz gegen den [[Antisemitismus]], wofür die politische Organisation im Jahr 2020 den [[Österreichischer Jugendpreis|Jugendstaatspreis]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=jAdmin |url=https://jugendarbeitinoesterreich.at/kategorie-nationale-jugendarbeit-2020/ |titel=Kategorie „Nationale Jugendarbeit“ 2020 |sprache=de |abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die JVP wurde 1945 als „Österreichische Jugendbewegung“ gegründet und verstand sich zunächst als Vorfeldorganisation der ÖVP. 1971 wurde sie – unter dem Namen Junge Volkspartei – zur gleichberechtigten Teilorganisation der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/2012.07.21-121224/http://jvpwien.at/17085/ JVP Wien: Unsere Geschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Bezirks- und Ortsorganisationen verwenden die frühere Bezeichnung bis heute als Namenszusatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die proeuropäische Linie der Organisation wurde besonders unter Bundesobmann [[Othmar Karas]] geschärft, der die JVP von 1981 bis 1990 führte. Unter ihm stellten die &amp;quot;Jung Schwarzen&amp;quot; innerhalb der ÖVP den Antrag auf Aufnahme Österreichs in die damalige [[Europäische Gemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Bonzen quälen, Himmer wählen“ ===&lt;br /&gt;
Ab 1990 übernahm [[Harald Himmer]] die Junge Volkspartei. In seine Zeit als Bundesobmann fiel auch der Nationalratswahlkampf 1990. Der damals 26-Jährige wurde wie die meisten jüngeren Kandidaten auf einem eher aussichtslosen Listenplatz gereiht. Er versuchte daher im Wahlkampf, über Vorzugsstimmen ein Mandat zu erringen, und trat mit Aufklebern mit der Aufschrift „Bonzen quälen – Himmer wählen“ mit dem Untertitel „Bonzen, wollt Ihr ewig fressen?“ an. Himmer lud unter dem Motto „Diätvorschläge gegen die Politversklavung“ zu einer Pressekonferenz ein. Seine Forderungen waren eine Beschränkung der parlamentarischen Tätigkeit auf zwei Funktionsperioden in einer Folge und ein Persönlichkeitswahlrecht. Harald Himmer bekam durch seine Kampagne allerdings nicht die nötige Anzahl von Vorzugsstimmen, um in den Nationalrat einziehen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/fs/1256744031481/OeVP-Wien-Ein-Ex-Lausbub-soll-Wiener-VP-Chef-werden Ein &amp;quot;Ex-Lausbub&amp;quot; soll Wiener VP-Chef werden] in [[Der Standard]] vom 5. November 2009 (abgerufen am 5. November 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 übergab Himmer sein Amt an Werner Amon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Werner Amon erstmals im Nationalrat ===&lt;br /&gt;
1993 wurde der Steirer [[Werner Amon]] zum neuen Bundesobmann gewählt. Ein Jahr später zog dieser für die Junge ÖVP in den Nationalrat ein und engagiert sich ab dem Zeitpunkt im Parlament. Als ehemaliger Bundesschulsprecher etablierte er ein enges Kooperationsverhältnis zwischen der Bundes-JVP und der [[Schülerunion]], weswegen er auch zum Förderer der damaligen Bundesobfrau der Schülerunion Silvia Grünberger wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_02819/index.shtml Werner Amon] Biografie auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;parlament.gv.at&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 3. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silvia Grünberger – die erste Bundesobfrau ===&lt;br /&gt;
Am Bundestag von [[Knittelfeld]] wurde [[Silvia Grünberger]] (&amp;#039;&amp;#039;geb. Fuhrmann&amp;#039;&amp;#039;) 2001 mit 91&amp;amp;nbsp;Prozent zur ersten Bundesobfrau in der Geschichte der Organisation gewählt. Während ihrer Amtszeit setzte sie u.&amp;amp;nbsp;a. in den Bereichen Wehr- und Zivildienst sowie Generationengerechtigkeit Schwerpunkte, geriet aber aufgrund ihres von Teilen der Organisation als „eigenwillig“ erachteten Stils (u.&amp;amp;nbsp;a. „Wurstsemmelsager“) sehr bald in die Kritik. Nicht zuletzt auch deshalb hatte Grünberger 2004 am Bundestag in [[Linz]] mit [[Lukas Mandl]] einen Gegenkandidaten. Sie konnte jedoch die Wahl mit 64,7&amp;amp;nbsp;Prozent für sich entscheiden. 2007 erreichte sie in [[Alpbach]] ohne Gegenkandidaten 53,4&amp;amp;nbsp;Prozent. Dieses Ergebnis löste letztlich eine JVP-interne Diskussion über Grünberger aus. Innerhalb mehrerer Landesorganisationen wurde bald offen ein Wechsel an der Spitze der Bundesorganisation gefordert. Die JVP-Landesgruppen in der Steiermark und in Kärnten bekräftigten dies zusätzlich durch Vorstandsbeschlüsse zur Abhaltung eines außerordentlichen Bundestags. Grünberger gab dem internen Druck schließlich am 3. Mai 2009 nach und man einigte sich auf den damaligen Wiener JVP-Chef [[Sebastian Kurz]], der von der JVP-Bundesleitung einstimmig zum neuen Obmann gekürt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/476113/index.do?from=suche.intern.portal Jung-Schwarze: Neue Führung nach Querelen].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die JVP in der Ära Sebastian Kurz ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2009 wurde Sebastian Kurz in Eisenstadt mit 99&amp;amp;nbsp;Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen JVP-Bundesobmann gewählt. Die erste Phase seiner Arbeit widmete er der internen Stabilisierung und Neuausrichtung der Jungen ÖVP, sowohl inhaltlich als auch personell. Einen hohen Aufmerksamkeitsgrad erlangte er dabei mit z.&amp;amp;nbsp;T. provokant geführten Kampagnen. Bei den [[Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010|Wiener Gemeinderatswahlen]] am 10.&amp;amp;nbsp;Oktober erreichte er 858 Vorzugsstimmen und zog in den Landtag ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wien.gv.at/advwahlkand/internet/KandidatAlphabet.aspx?WID=BV101&amp;amp;N=K|titel=Vorzugsstimmenergebnisse der Wahlen zum Wiener Gemeinderat und Landtag|autor=|datum=|zugriff=2011-05-20|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20131103101107/http://www.wien.gv.at/advwahlkand/internet/KandidatAlphabet.aspx?WID=BV101&amp;amp;N=K|archiv-datum=2013-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21.&amp;amp;nbsp;April 2011 wurde Kurz im Rahmen einer Kabinettsumbildung als neuer Integrations-Staatssekretär angelobt – mit 24 Jahren war er somit das jüngste Regierungsmitglied in der Geschichte der Zweiten Republik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/652481/Gerechtigkeit-fuer-Sebastian-Kurz|titel=Gerechtigkeit für Sebastian Kurz|titelerg=|autor=[[Oliver Pink]]|werk=[[Die Presse]]|datum=2011-04-22|zugriff=2011-04-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14.&amp;amp;nbsp;April 2012 präsentierte die JVP auf ihrem Bundestag in Graz ihre Vorschläge zum Ausbau der direkten Demokratie in Österreich. Sebastian Kurz wurde zudem mit 100 Prozent in seinem Amt als Bundesobmann bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/749399/Kurz-mit-100-Prozent-als-JVPObmann-wiedergewaehlt-?from=suche.intern.portal|titel=Kurz mit 100 Prozent als JVP Obmann wiedergewählt|titelerg=|autor=|werk=[[Die Presse]]|datum=2012-04-14|zugriff=2012-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Nationalratswahl in Österreich 2013|Nationalratswahl 2013]] waren mit [[Asdin El Habbassi]] aus Salzburg und [[Eva-Maria Himmelbauer]] aus Niederösterreich zwei Abgeordnete aus den Reihen der Jungen ÖVP im Nationalrat vertreten. Seit 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013 ist Sebastian Kurz österreichischer [[Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten|Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2004 war Linz am 10.&amp;amp;nbsp;Jänner 2015 erneut Austragungsort eines JVP-Bundestags, wo Kurz wieder mit 100&amp;amp;nbsp;Prozent in seinem Amt bestätigt wurde. Zudem beschloss die JVP einen Forderungskatalog, der u.&amp;amp;nbsp;a. ein detailliertes [[Direkte Demokratie|Vorzugsstimmenmodell]] zur Erlangung von Mandaten beinhaltete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://jungeoevp.com/Anliegen.pdf|titel=Anliegen der JVP zum Bundestag 2015|zugriff=2015-01-12|archiv-datum=2016-03-04|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160304092342/http://jungeoevp.com/Anliegen.pdf|offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Sebastian Kurz im Mai 2017 die Obmannschaft in der ÖVP übernommen hatte, folgte auch ein Wechsel an der Spitze der Jungen ÖVP. [[Stefan Schnöll]] folgte Sebastian Kurz nach, der seit 2009 an der Spitze der Jungen ÖVP stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesobmann Stefan Schnöll ===&lt;br /&gt;
Beim Bundestag der Jungen ÖVP am 25. November 2017 übergab Sebastian Kurz seine Funktion als Bundesobmann offiziell an seinen Nachfolger Stefan Schnöll. Neben Schnöll wurden [[Nico Marchetti]], [[Claudia Plakolm]], [[Patrik Fazekas]], [[Raphael Wichtl]], [[Lukas Schnitzer]], [[Bernhard Heinreichsberger]], [[Melanie Laure]] und [[Dominik Schrott]] zu Stellvertretern gewählt, [[Laura Sachslehner]] wurde zur JVP-Generalsekretärin bestellt. Außerdem wurde ein Leitantrag mit 100 Zielen beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt stellte die Junge ÖVP zu Beginn der [[Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat (XXVI. Gesetzgebungsperiode)|XXVI. Gesetzgebungsperiode]] (2017) acht Nationalratsabgeordnete, neben Schnöll, Marchetti, Plakolm und Schrott waren dies [[Martina Kaufmann]], [[Klaus Lindinger]], [[Johanna Jachs]] und [[Eva-Maria Himmelbauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kurier.at/politik/inland/junge-oevp-kurz-uebergab-vorsitz-an-schnoell/299.610.775 &amp;#039;&amp;#039;Kurier: Junge ÖVP: Kurz übergab Vorsitz an Schnöll&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 25. November 2017, abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://junge.oevp.at/unsere-abgeordneten/ &amp;#039;&amp;#039;JVP: Unsere Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;]. Abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Rücktritt von Dominik Schrott aus allen politischen Ämtern im August 2018 wurde [[Sophia Kircher]] vom Vorstand der Jungen Volkspartei Tirol zur Landesobfrau gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tirol.orf.at/news/stories/2933490/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Sophia Kircher übernimmt JVP-Obmannschaft&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 1. September 2018, abgerufen am 1. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/westliches-mittelgebirge/c-politik/neue-obfrau-der-jungen-volkspartei_a3220452 &amp;#039;&amp;#039;Neue Obfrau der Jungen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 23. Februar 2019, abgerufen am 5. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat (XXVII. Gesetzgebungsperiode)|XXVII. Gesetzgebungsperiode]] (2019) stellt die Junge ÖVP neun Nationalratsabgeordnete. Neu sind [[Corinna Scharzenberger]] aus der Steiermark und [[Carina Reiter]] aus Salzburg, weiterhin vertreten sind Martina Kaufmann, Nico Marchetti, Claudia Plakolm, Johanna Jachs, Klaus Lindinger, Eva-Maria Himmelbauer sowie [[Lukas Brandweiner]]. [[Marlene Zeidler-Beck]] vertritt die Anliegen der Jungen ÖVP weiterhin im [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;OTS_20191005_OTS0008&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20191005_OTS0008/junge-oevp-zukuenftig-mit-10-abgeordneten-im-parlament-vertreten |titel=Junge ÖVP zukünftig mit 10 Abgeordneten im Parlament vertreten|datum=2019-10-05|abruf=2019-10-05|sprache=de|autor=|werk=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Juni 2020 wurde [[Claudia Plakolm]] als Nachfolgerin von Stefan Schnöll als Bundesobfrau der Jungen ÖVP designiert und am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2021 ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier400954256&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/politik/inland/claudia-plakolm-25-wird-neue-chefin-der-jungen-oevp/400954256 |titel=Claudia Plakolm (25) wird neue Chefin der Jungen ÖVP |datum=2020-06-26|abruf=2020-06-27|autor=|werk=[[Kurier.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesobfrau Claudia Plakolm ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2020 wurde [[Claudia Plakolm]] als Nachfolgerin von [[Stefan Schnöll]] von der Bundesleitung der Jungen ÖVP als Bundesobfrau designiert. Am 27. ordentlichen Bundestag im Mai 2021 wurde Plakolm schließlich von den Delegierten aus ganz Österreich mit 94,4 % zur Bundesobfrau gewählt. Ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden Landesobmann Julian Geier aus Kärnten, die Tiroler Landtagsvizepräsidentin [[Sophia Kircher]], die selbstständige Fotografin Michaela Lorber aus der Steiermark, der Wiener Nationalratsabgeordnete [[Nico Marchetti]], Österreichs jungste Bürgermeisterin Bernadette Schöny aus Niederösterreich und der Vorarlberger Landtagsabgeordnete [[Raphael Wichtl]], zwei weitere Bundesvorstandsmitglieder wurden Bettina Pauschenwein aus dem Burgenland und Tobias Pürcher aus Salzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Wahl des neuen Teams stimmten die Delegierten über den Leitantrag ab. Dieser wurde im Rahmen des größten Programmprozesses in der Geschichte der Organisation gemeinsam von zahlreichen Mitgliedern aus ganz Österreich unter dem Motto „Update Österreich“ erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 2021 wurde Plakolm im Rahmen einer Regierungsumbildung als erste Jugend-Staatssekretärin in der Geschichte der Zweiten Republik angelobt und ist zudem seit Mai 2022 für den [[Zivildienst]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ooe ORF at red |url=https://ooe.orf.at/stories/3133235/ |titel=Plakolm als Staatssekretärin angelobt |datum=2021-12-06 |sprache=de |abruf=2023-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2024 übernahm sie die Digitalisierungsagenden von Florian Tursky.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/3000000212848/claudia-plakolm-startet-ihre-agenden-mit-einem-digitalisierungsgipfel |titel=Claudia Plakolm startet ihre Agenden mit einem &amp;quot;Digitalisierungsgipfel&amp;quot; |sprache=de-AT |abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1. Jänner 2023 hat der Tiroler Dominik Berger, zuletzt Pressesprecher von Jugenstaatssekretärin Claudia Plakolm, Sabine Hager als Generalsekretärin der JVP abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3186748&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3186748/ |titel=Junge ÖVP: Tiroler neuer Generalsekretär|datum=2022-12-17|abruf=2022-12-17|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 2024 hielt die JVP ihren 28. ordentlichen Bundestag in Schladming, wo Plakolm mit 99,5 % für drei weitere Jahre als Bundesobfrau der Jungen Volkspartei (JVP) bestätigt wurde. Als Stellvertreter wurden Julian Geier, Antonia Herunter, Sebastian Stark, Moritz Otahal, Sophia Kircher und Harald Zierfuß gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3362147/ | titel=Plakolm als JVP-Chefin wiedergewählt|datum=2024-06-29|abruf=2024-06-30 |autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 5. Juli 2024 ist bekannt, dass Claudia Plakolm bei der Nationalratswahl 2024 auf Platz 2 hinter Bundeskanzler Karl Nehammer auf der Bundesliste der ÖVP steht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kurier.at/politik/inland/nationalratswahl-oevp-karl-nehammer-karoline-edtstadler-bundesliste/402921598 |titel=Liste Nationalratswahl |werk=Kurier |sprache= |abruf=2024-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Auf europäischer Ebene ist die JVP Mitglied der [[Youth of the European People’s Party|YEPP]]. Außerdem ist die Junge Volkspartei Teil der [[International Young Democrat Union|IYDU]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://iydu.org/our-members/ |titel=Our Members |werk=IYDU |datum=2023-04-25 |sprache=en |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In beiden Organisationen stellt sie aktuell den Vorsitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=tirol ORF at/Agenturen red |url=https://tirol.orf.at/stories/3313250/ |titel=Junge Konservative: Kircher neue Präsidentin |datum=2025-07-12 |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250801_OTS0086/international-young-democrat-union-waehlt-erstmals-oesterreicherin-zur-vorsitzenden |titel=International Young Democrat Union wählt erstmals Österreicherin zur Vorsitzenden |sprache=de |abruf=2025-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf ihrer neun Landesorganisationen sind zudem Mitglieder der [[Junge Alpenregion|Jungen Alpenregion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bisherige Bundesobleute der Jungen Volkspartei ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width: 20em&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1945–1946 [[Franz Kittel]]&lt;br /&gt;
* 1946–1950 [[Josef Hans]]&lt;br /&gt;
* 1950–1955 Karl Ryker&lt;br /&gt;
* 1955–1960 Karl Haider&lt;br /&gt;
* 1960 Otto Müller&lt;br /&gt;
* 1960–1972 [[Friedrich König (Politiker, 1933)|Fritz König]]&lt;br /&gt;
* 1972–1981 [[Josef Höchtl]]&lt;br /&gt;
* 1981–1990 [[Othmar Karas]]&lt;br /&gt;
* 1990–1993 [[Harald Himmer]]&lt;br /&gt;
* 1993–2001 [[Werner Amon]]&lt;br /&gt;
* 2001–2009 [[Silvia Grünberger]]&lt;br /&gt;
* 2009–2017 [[Sebastian Kurz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/490270/Kurz_Ich-esse-keine-Wurstsemmeln | titel=Kurz: „Ich esse keine Wurstsemmeln“ (Interview) | datum=25.06.2009 | zugriff=2016-07-16 | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017–2021 [[Stefan Schnöll]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kurier299.610.775&amp;quot;&amp;gt;[https://kurier.at/politik/inland/junge-oevp-kurz-uebergab-vorsitz-an-schnoell/299.610.775 &amp;#039;&amp;#039;Kurier: Junge ÖVP: Kurz übergab Vorsitz an Schnöll&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 25. November 2017, abgerufen am 25. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2021 [[Claudia Plakolm]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Im Februar 2008 berichtete &amp;#039;&amp;#039;Die Presse&amp;#039;&amp;#039; über einen Vorfall innerhalb der Jungen Volkspartei [[Vorarlberg]], bei dem drei Mitglieder am Rande des ÖVP-Bundesparteitags in Salzburg auf einem Foto den sogenannten „[[Kühnengruß]]“ zeigten – eine von Neonazis genutzte Abwandlung des in Deutschland verbotenen Hitlergrußes. Infolge der öffentlichen Kritik legten die drei betroffenen JVP-Mitglieder sämtliche Funktionen innerhalb der Organisation nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/362698/nach-kuehnengruss-jvp-mitglieder-legen-funktionen-nieder |titel=Nach Kühnengruß: JVP-Mitglieder legen Funktionen nieder |datum=2008-02-13 |sprache=de |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 berichteten mehrere Medien über die Verflechtungen zwischen der ÖVP-nahen Studentenorganisation [[AktionsGemeinschaft|Aktionsgemeinschaft]] und der Jungen Volkspartei im Zusammenhang mit einem Skandal um [[Antisemitismus|antisemitische]] und menschenverachtende Inhalte in internen Kommunikationsgruppen. In geheimen Facebook- und WhatsApp-Gruppen hatten AG-Funktionäre unter anderem den [[Holocaust]] relativiert und sich über Menschen mit Behinderung lustig gemacht. Die Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte entsprechende Screenshots, woraufhin mehrere Beteiligte aus der AG ausgeschlossen wurden. Mehrere der betroffenen AG-Funktionäre waren auch Mitglieder der Jungen ÖVP. Ein weiterer AG-Funktionär, der ein NS-verherrlichendes Bild mit einem „Like“ versehen hatte, war bis August 2016 als Mitarbeiter der Bundes-JVP tätig und fungierte als Pressesprecher. Aufgrund der Menge an Ausschlüssen involvierter Personen im Wiener Bezirk [[Margareten]] galt die Organisation dort vorübergehend als „funktionsunfähig“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://kurier.at/politik/inland/verflechtung-welche-rolle-spielt-die-junge-oevp-beim-ag-skandal/263.478.706 |titel=Welche Rolle spielt die Junge ÖVP beim AG-Skandal? |datum=2017-05-12 |sprache=de |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fm4.orf.at/stories/2842962/ |titel=AG Leaks: Immer mehr Spuren Richtung ÖVP |datum=2017-05-13 |sprache=de |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000057250697/antisemitische-postings-in-gruppe-der-aktionsgemeinschaft |titel=Antisemitische Postings in Gruppe der Aktionsgemeinschaft |sprache=de-AT |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 berichtete &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, dass ein ehemaliges Mitglied der Chatsgruppe und Funktionär der Jungen Volkspartei Margareten während der Amtszeit von Sebastian Kurz eine Anstellung im Außenministerium erhielt. Zwar sei er während der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft beurlaubt gewesen, da die Ermittlungen aber eingestellt wurden, wurde er wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000096477998/antisemitische-ag-chats-mitglied-arbeitet-im-aussenministerium |titel=Antisemitische AG-Chats: Mitglied arbeitet im Außenministerium |sprache=de-AT |abruf=2025-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Konsequent der richtige Weg. Ein Lesebuch zum 60 jährigen Bestehen der Jungen ÖVP Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Molden Wien 2005, ISBN 3-85485-159-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://junge.oevp.at/ Website der JVP]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Politische Jugendorganisationen in Österreich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservative Jugendorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christdemokratische Jugendorganisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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