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	<title>Jungbanner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T09:21:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Geschichte */ ergänzt gemäß mitteilung des reichsbanners</title>
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		<updated>2026-04-21T17:18:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; ergänzt gemäß mitteilung des reichsbanners&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungbanner Schwarz-Rot-Gold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Kurzbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jungba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war die [[Jugendverband|Jugendorganisation]] der überparteilichen Republikschutzorganisation [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] und bestand von [[1926]] bis zum Verbot durch die [[Nationalsozialisten]] [[1933]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltliches Profil ==&lt;br /&gt;
Das Jungbanner hatte es sich zum Ziel gesetzt, (männliche) Jugendliche im Sinne der [[Weimarer Verfassung]] zu überzeugten Republikanern und mündigen Bürgern zu erziehen. Neben der Bildungsarbeit stand die „Körperschulung“ durch gemeinsame sportliche Aktivitäten im Mittelpunkt der Jugendarbeit. Wöchentliche Sportabende und regelmäßige Sportfeste standen Vorträgen und Schulungswochenenden zur Bildung eines politischen Bewusstseins gegenüber. Dem überparteilichen Charakter entsprechend herrschte in der Organisation ein vergleichsweise tolerantes, undogmatisches Klima.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaft ==&lt;br /&gt;
Das Jungbanner bildeten die Reichsbanner-Mitglieder von der Entlassung aus der Volksschule mit 14 Jahren bis zur Vollendung des 21. Lebensjahrs. Bei Jugendlichen, die jünger als 18 Jahre waren und bereits einer der republikanischen Parteien [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] oder einer Gewerkschaft angehörten, verzichtete das Jungba auf aktive Mitgliederwerbung, um Doppelmitgliedschaften oder gar Abwerbeeffekte zu vermeiden. Ähnlich wie im Reichsbanner dominierten auch das Jungbanner Mitglieder, die aus dem sozialdemokratischen Milieu stammten. 1928 soll das Jungbanner knapp 700.000 Mitglieder gezählt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das Jungbanner teilte sich in Gruppen, Züge und Kameradschaften auf und war Teil der technischen Organisation des Reichsbanners. Seit 1929 waren die Jungbannerführer satzungsgemäß automatisch Beisitzer in den Vorständen der entsprechenden Organisationsebene des Reichsbanners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mitglieder trugen grüne Hemden, die schnell zu einem Markenzeichen wurden. Die gleichen Hemden erhielten 1930 auch die Elite-Formationen des Reichsbanners, die [[Schutzformationen]], die sich überwiegend aus ehemaligen Jungba-Mitgliedern rekrutierten. In der verschärften politischen Auseinandersetzung der 1930er Jahre trat für das Jungbanner die Aufgabe der politischen Bildung hinter der Ausbildung militanter Abwehrbereitschaft zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörte zum aktivsten Teil des Reichsbanners, der stärker zu militanten Aktionen neigte und es dabei auch mit der aggressiven [[Sturmabteilung|SA]] aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Basis rückte die parteipolitische Neutralität dabei zunehmend in den Hintergrund. Die Kameradschaften suchten das enge Bündnis mit der [[Sozialdemokratie]]. Ab etwa 1931 betrachtete sich das Jungbanner gemeinsam mit [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]], [[Jusos|Jungsozialisten]], [[Naturfreundejugend Deutschlands]], [[Gewerkschaftsjugend]] und [[Arbeitersportjugend]] als Teil der sozialistischen Jugendverbände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Höhepunkt der Jungbanner-Arbeit war der erste Bundesjugendtag in der Reichsbanner-Hochburg [[Magdeburg]] [[Pfingsten]] [[1930]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2025 wurde das Jungbanner als Arbeitskreis des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold neu gegründet. Es umfasst alle Reichsbanner-Mitglieder unter 35 und widmet sich der politisch-historischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie der demokratischen Traditionspflege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Jungbanner-Mitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Hahn junior]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Hahn, (3) Wilhelm, jun..&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 147; [https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA147&amp;amp;dq=wilhelm+hahn+1904+1975+hannover&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi5ufvQwOXLAhUFnQ4KHSDTAKcQ6AEIJTAC#v=onepage&amp;amp;q=wilhelm%20hahn%201904%201975%20hannover&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kühn]] in Köln&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lipschitz]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wulfert]] in Hannover&lt;br /&gt;
* [[Volkmar von Zühlsdorff]] in Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]]&lt;br /&gt;
* [[Weimarer Koalition]]&lt;br /&gt;
* [[Eiserne Front]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarz-Rot-Gold]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Jungvolk#Einheiten des Deutschen Jungvolks (DJ)|Jungbann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politischer Jugendverband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsgründung 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugend (Weimarer Republik)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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