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	<title>Juliusz Schauder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:19:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juliusz_Schauder&amp;diff=117963&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MichaelSchoenitzer: Audio der Aussprache hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-10T19:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Audio der Aussprache hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchauderJuliusz Moscow1935.tif|mini|Juliusz Schauder]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juliusz Paweł Schauder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|LL-Q809 (pol)-Poemat-Juliusz Paweł Schauder.wav}} (* [[21. September]] [[1899]] in [[Lemberg]] (ukrainisch Львів/Lwiw; polnisch Lwów, russisch Львов/Lwow); † September [[1943]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Mathematiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schauder wurde gleich nach seinem Abitur 1917 zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einberufen, in dem er bald in italienische Kriegsgefangenschaft geriet. 1919 begann er sein Studium in [[Lemberg|Lwów]], 1923 bereits wurde er bei [[Hugo Steinhaus]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|89841|name=Juliusz Pawel Schauder|Kommentar=abgerufen am 6. Juli 2025.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da er an der Universität keine Stelle bekam, unterrichtete er als Gymnasiallehrer und betrieb seine mathematische Forschung nebenher. 1930 hat er Abhandlungen über [[Banachraum|Banachräume]] veröffentlicht (siehe auch [[Schauderbasis]]). Ein Stipendium ermöglichte ihm ab 1932 Forschungsreisen nach [[Leipzig]] und vor allem [[Paris]], wo eine fruchtbare Zusammenarbeit mit [[Jean Leray]] begann. Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der Besetzung Lwóws durch sowjetische Truppen wurde er schließlich zum Professor an der [[Universität Lwów]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauder war Jude, und nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Lwów war es unmöglich für ihn, seine Arbeit fortzusetzen. Er besaß nicht einmal genügend Papier, um seine letzten Forschungsergebnisse niederzuschreiben, und er wurde 1943 von einer Patrouille der [[Gestapo]] ermordet. Seine Ehefrau starb im [[Konzentrationslager Majdanek]] bei [[Lublin]], seine Tochter wurde von katholischen Nonnen gerettet und überlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte mit [[Stefan Banach]], [[Hugo Steinhaus]], [[Stanisław Marcin Ulam]], [[Wacław Sierpiński]], [[Karol Borsuk]], [[Władysław Orlicz]] und anderen zum &amp;#039;&amp;#039;[[Lemberger Mathematikerschule|Lemberger Zweig]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Polnische Mathematikerschule|polnischen Mathematikerschule]] der [[Funktionalanalysis]], die heute wesentliche Anwendungen in allen Bereichen der Analysis und in den Naturwissenschaften hat. Schauders bekanntestes Ergebnis ist der [[Fixpunktsatz von Schauder|schaudersche Fixpunktsatz]], der ein wichtiges abstraktes Werkzeug ist, um die Existenz von Lösungen zahlreicher Probleme zu beweisen. Weitere Konzepte, die er entwickelte, sind [[Schauderbasis|Schauder-Basen]] (die Verallgemeinerung von [[Orthonormalbasis|Orthonormalbasen]] in [[Hilbert-Raum|Hilbert-Räumen]] auf [[Banachraum|Banachräume]]) und das Leray-Schauder-Prinzip, das eine Methode darstellt, Lösungen für [[partielle Differentialgleichung]]en zu konstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=[[Roman Stanisław Ingarden]]&lt;br /&gt;
 | Titel=Juliusz Schauder – Personal Reminiscences&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=Topological Methods in Nonlinear Analysis&lt;br /&gt;
 | Band=2&lt;br /&gt;
 | Nummer=1&lt;br /&gt;
 | Jahr=1993&lt;br /&gt;
 | Seiten=1–14&lt;br /&gt;
 | Online=https://cbn.umk.pl/juliusz-schauder-personal-reminiscences}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Schauder|title=Juliusz Pawel Schauder}}&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/schauder.juliusz Juliusz Schauder] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118794914|LCCN=n78059606|VIAF=27867701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schauder, Juliusz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lemberger Mathematikerschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schauder, Juliusz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schauder, Juliusz Pawel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. September 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lemberg|Lvov]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lemberg|Lvov]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MichaelSchoenitzer</name></author>
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