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	<title>Julius Wilhelm von Oppel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertiewooster: typo</title>
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		<updated>2024-05-06T13:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Wilhelm von Oppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1766]] in [[Freiberg]]; † [[11. Februar]] [[1832]] in [[Gotha]]) war ein deutscher Staatsmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Der Sohn des kursächsischen Oberberghauptmanns [[Friedrich Wilhelm von Oppel]] und der Juliane Sophie, geborene Freiin [[Hartitzsch (Adelsgeschlecht)|von Hartitzsch]], verlor bereits im Alter von vier Jahren seinen Vater und wurde zusammen mit seinem Bruder [[Carl Wilhelm von Oppel|Carl Wilhelm]] durch die Mutter mit Unterstützung von Freunden großgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausbildung===&lt;br /&gt;
1782 begann von Oppel auf Empfehlung von [[Abraham Gottlob Werner]], der ihn bereits zuvor unterrichtet hatte, ein Studium an der [[Bergakademie Freiberg]]. Dort zählte [[Alexander von Humboldt]] zu seinen Kommilitonen. Im selben Jahr begann der preußische Oberbergrat [[Heinrich Friedrich Karl vom Stein|von Stein]] seine Studien in Freiberg, die er im Frühjahr 1783 mit einer bergmännischen Reise durch das [[Erzgebirge]] abschloss. Als Reisebegleiter wurde ihm Julius Wilhelm von Oppel durch &amp;#039;&amp;#039;Werner&amp;#039;&amp;#039; beigegeben und in dieser Zeit entstand eine enge Freundschaft zwischen Stein und Oppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 nahm Oppel ein Studium der Rechte an der [[Universität Leipzig]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karriere===&lt;br /&gt;
Nach Studienabschluss trat er 1787 als Assessor beim [[Bergamt]] Schneeberg in den Dienst der kursächsischen Bergverwaltung. Es folgte ein schneller Aufstieg und 1793 erhielt Oppel seine Ernennung zum Geheimen Finanzrat. 1811 wurde Oppel in die Direktion des Ersten Departements im Geheimen Finanzkollegium berufen, das das Berg-, Hütten- und Salinenwesen umfasste. Als sich Oppel 1812 bei der Neubesetzung des Direktorenamtes gegenüber [[August von Manteuffel|Georg August Ernst von Manteuffel]] (1765–1842), einem Günstling von [[Camillo Marcolini]], benachteiligt sah, legte er sein Amt nieder und widmete sich der Verwaltung und Bewirtschaftung des der Familie gehörigen Rittergutes [[Krebs (Dohna)|Krebs]] bei [[Dohna]] und bereiste Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oppel, der bereits 1811 Vorschläge zu einer Verwaltungsreform Sachsens unterbreitet hatte, wurde durch [[Heinrich Friedrich Karl vom Stein|von Stein]] am 21. Oktober 1813 in das von ihm geleitete [[Generalgouvernement Sachsen|General-Gouvernement der Hohen Verbündeten Mächte]] berufen, das die Verwaltung Sachsens anstelle der geflohenen Regierung übernahm. Während seiner Amtszeit als Abteilungsvorstand war Oppel vor allem von Minderung der drückenden Kriegslasten bemüht. Ebenso fällte er die Entscheidungen zum Treppenbau an der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] in Dresden, zur Gestaltung des Großen Gartens und zum Erwerb der von [[Abraham Gottlob Werner]] hinterlassenen Mineraliensammlung durch den Fiskus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Dietrich von Miltitz (General)|Dietrich von Miltitz]] und [[Hans Georg von Carlowitz]] stellte er sich gegen die Pläne Steins, ganz Sachsen nach Preußen einzugliedern und konnte dies nach intensiven Verhandlungen mit Stein, [[Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski|Repnin-Wolkonski]] und [[Karl August von Hardenberg|Hardenberg]] noch verhindern. Die von ihm gleichfalls zu verhindern versuchte Abtrennung weiter Gebiete wurde 1815 durch den [[Wiener Kongress]] festgeschrieben und im selben Jahre zog sich von Oppel ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 bewarb er sich auf ausdrücklichen Wunsch Steins um ein Amt in der preußischen Staatsverwaltung an dessen Übernahme ihm wenig gelegen war. Nachdem er der Bitte Steins nachgekommen war, beanspruchte er stark überzogene persönliche Freiheiten und fand keine Berücksichtigung mehr. Im gleichen Jahr übereignete er seinem Bruder [[Carl Wilhelm von Oppel|Carl Wilhelm]] seinen Teil an den ererbten Rittergütern [[Wellerswalde]] bei [[Torgau]], [[Modelwitz (Schkeuditz)|Modelwitz]] und [[Krebs (Dohna)|Krebs]], um ab 1816 Europa zu bereisen. Dabei traf er sich in Paris auch mit Humboldt, den er aus seiner Freiberger Studienzeit kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 kehrte von Oppel nach Krebs zurück, wo er sich ein Wohnhaus hatte errichten lassen, um sich dort nun sprachwissenschaftlichen Arbeiten und der Ordnung seiner 30.000-bändigen Bibliothek zu widmen. Daneben traf er Vorbereitungen zur Errichtung der Sophienschule für Arme aus der Landbevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gothaer Zeit===&lt;br /&gt;
1829 folgte Oppel auf Vorschlag [[Ernst Friedrich von Schlotheim]]s einem Ruf Herzog [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Ernst&amp;amp;nbsp;I.]] als Nachfolger des zum Oberhofmarschall ernannten Schlotheim. Für sein Amt als Geheimer Rat, Kammerpräsident und Minister im [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha]] erbat er sich dabei eine dreijährige Befristung und die Zusage eines jährlichen vier- bis sechswöchigen Urlaubs, um sich in den Sommermonaten auf [[Krebs (Dohna)|Krebs]] seiner Stiftung von 20.000 Talern und der Sophienschule widmen zu können. Am 7. August 1830 wurde die nach seiner Mutter benannte Sophienschule eröffnet. Während seiner Amtszeit in Gotha reformierte er vor allem das Forst- und [[Rentamt|Rentwesen]]. Von Oppel verstarb noch vor Ablauf seiner Amtszeit ohne Nachkommen an einer [[Milz]]entzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|390|392|Oppel, Julius Wilhelm von|[[Albert Schumann]]|ADB:Oppel, Julius Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
*[[Carl Schiffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben alter Freiberger Bergstudenten.&amp;#039;&amp;#039; Freiberg 1935, S. 310–313.&lt;br /&gt;
*Anne-Lore Gräfin Vitzthum von Eckstädt: &amp;#039;&amp;#039;Julius Wilhelm von Oppel, ein sächsischer Staatsmann aus der Zeit der Befreiungskriege.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117605360|VIAF=20461922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oppel, Julius Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dohna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Oppell|Julius Wilhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oppel, Julius Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Staatsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1766&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1832&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertiewooster</name></author>
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