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	<title>Julius Wiggers - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Wiggers.jpg|mini|Julius Wiggers]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Otto August Wiggers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1811]] in [[Rostock]]; † [[7. März]] [[1901]] ebenda) war ein deutscher Theologe, Hochschullehrer und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Wiggers war der ältere von zwei Söhnen des Rostocker Theologen, Hochschullehrers und späteren Universitätsrektors [[Gustav Friedrich Wiggers]] und der Wilhelmine Henriette, geb. Wolff (* 13. September 1789; † 30. September 1860).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Geschlechterbuch|Genealogisches Handbuch Bürgerlicher Familien, ein Deutsches Geschlechterbuch]] 15 (1909), S. 481 f. ([https://archive.org/details/deutschesgeschle15koer/page/n1051/mode/2up Web-Ressource]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein jüngerer Bruder war der Jurist und (bis zu seiner Verurteilung und [[Amnestie]]rung) [[Rechtsanwalt]] [[Moritz Wiggers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte ab Mai 1831 [[Philosophie]] und [[Evangelische Theologie]] an der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/100041782 Immatrikulation von Julius Wiggers] im [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wechselte er für dieselben Fächer an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. An der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] konnte er 1835 sein Studium erfolgreich mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. phil.]] beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 [[Habilitation|habilitiert]], wurde er [[Extraordinarius|a.o. Professor]] für Theologie an der Universität Rostock. Seit seinem Studium politisch interessiert und engagiert, wurde Wiggers 1848/49 mit seinem Bruder [[Moritz Wiggers]] als Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Konstituierenden Abgeordnetenversammlung&amp;#039;&amp;#039; der beiden Teilstaaten [[Mecklenburg-Schwerin]] und [[Mecklenburg-Strelitz]] ins erste demokratische [[Landesparlament|Parlament]] [[Mecklenburg]]s gewählt, dem er bis zur Auflösung 1850 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele standhafte Demokraten seiner Zeit hatte Wiggers nach der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution 1848/49]] die [[Reaktionsära]] zu ertragen, was auch bei ihm zu quasi Berufsverbot und Karriereende führte. 1850/51 konnte er sich zwar noch erfolgreich gegen die gesetzwidrige Hausdurchsuchung durch das Bützower [[Criminal-Collegium Bützow|Criminal-Collegium ]] wehren; im Sommer 1852 wurde er aber seines akademischen Lehramtes enthoben. 1853 wurde er im [[Rostocker Hochverratsprozess]] angeklagt und zu 15 Monaten Haft verurteilt, die er bis 1857 verbüßte.&amp;lt;ref&amp;gt;vergleiche: [[Diskussion:Friedrich Dornblüth#zum Hochverratsprozess]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach blieb Wiggers eine neuerliche Anstellung als Hochschullehrer versagt. Er kehrte nach Rostock zurück, wo er sich fortan als freier Schriftsteller durchschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurde Wiggers als Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 6]] ([[Güstrow]]–[[Ribnitz]]) in den [[Reichstag (Norddeutscher Bund)]] gewählt, dem er bis zur [[Reichstagswahl 1871]] angehörte. Von 1877 bis 1881 vertrat er den Wahlkreis erneut als Abgeordneter. Im Reichstag schloss er sich keiner Fraktion an und blieb ein unabhängiger Liberaler.&amp;lt;ref&amp;gt;Specht, Fritz / Schwabe, Paul: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. [[Carl Heymanns Verlag]], Berlin 1904, S. 271.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Wiggers war seit 1853 mit &amp;#039;&amp;#039;Auguste geb. Schnelle&amp;#039;&amp;#039; (1832–1884) verheiratet, einer Tochter seines Kampfgefährten und demokratischen Gesinnungsgenossen, des Juristen und Gutsbesitzers [[Samuel Schnelle]] (1803–1877). Aus der Ehe gingen mindestens vier Kinder hervor, darunter mehrere Söhne. Wiggers starb im Alter von 89 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Revolution in Mecklenburg (1848)|Liste der Abgeordneten des ersten ordentlichen Reichstags des Norddeutschen Bundes|Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Mission.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Hamburg 1845/1846&lt;br /&gt;
* [mit [[Moritz Wiggers]]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der drei Mecklenburgischen Landesklöster Dobbertin, Malchow und Ribnitz. Erste Hälfte: Von der Stiftung der drei Klöster bis zur Überweisung derselben an die Stände im Jahre 1572.&amp;#039;&amp;#039; G. B. Leopoldsche Universitätsbuchhandlung, Rostock 1848 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10030678-4 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]]), mehr nicht erschienen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatik der plattdeutschen Sprache. In Grundlage der Mecklenburgisch-Vorpommerschen Mundart.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1858.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte Mecklenburgs.&amp;#039;&amp;#039; 1840 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10028360-6 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Statistik oder Darstellung der gesammten christlichen nach ihrem gegenwärtigen äußeren und inneren Zustände&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Perthes, Hamburg/Gotha 1842/43&lt;br /&gt;
** Band 1 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10028361-1 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
** Band 2 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10028362-7 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die kirchliche Bewegung in Deutschland in einer Reihe von öffentl. geh. Vorträgen dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Leopold, Rostock 1848 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10028363-2 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mecklenburgische constituirende Versammlung und die voraufgegangene Reformbewegung. Eine geschichtliche Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; 1850 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10562384-1 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Verfassungsrecht im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1860&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierundvierzig Monate Untersuchungshaft. Ein Beitrag zur Geschichte des Rostocker Hochverratsprozesses.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1861 ([https://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10395874-2 Digitalisat] des Exemplars der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben.&amp;#039;&amp;#039; Hirschfeld, Leipzig 1901 ([https://purl.uni-rostock.de/rosdok/ppn769546471 Digitalisat] des Exemplars der [[Universitätsbibliothek Rostock]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117370843}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235812579}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117370843}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|16|627|spezialkapitel=Wiggers|kapiteltext=Wiggers, Julius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 6}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117370843|LCCN=no/99/29189|VIAF=74628049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiggers, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Mecklenburgischen Abgeordnetenversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiggers, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiggers, Julius Otto August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Hochschullehrer und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. März 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rostock]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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