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	<title>Julius Wahle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:17:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Wahle&amp;diff=155426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-29T07:49:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Max Hecker, Hans Wahl, Hans Gerhard Gräf und Julius Wahle (um 1918).png|mini|Vier Weimarer Germanisten: [[Max Hecker]], [[Hans Wahl (Germanist)|Hans Wahl]], [[Hans Gerhard Gräf]] und Julius Wahle (um 1918). Foto von [[Louis Held (Fotograf)|Louis Held]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Wahle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1861]] in [[Wien]]; † [[7. November]] [[1940]] in [[Dresden]]) war ein österreichisch-deutscher [[Literaturwissenschaft]]ler, der unter anderem als Herausgeber der Briefe [[Johann Wolfgang von Goethe]]s bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Dr. Julius Wahle, Neuer Jüdischer Friedhof Dresden.JPG|mini|hochkant|Grab von Dr. Julius Wahle auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Julius Wahle , Wiener Straße 85a, Dresden.JPG|mini|hochkant|Stolperstein für Julius Wahle, Wiener Str. 85a, Dresden]]&lt;br /&gt;
Wahle studierte in Wien Germanistik, unter anderem bei [[Erich Schmidt (Literaturwissenschaftler)|Erich Schmidt]] studiert, promovierte 1885 und kam durch Vermittlung Schmitts 1886 als Archivar an das [[Goethe- und Schiller-Archiv]] in [[Weimar]] und verbrachte dort sein gesamtes Berufsleben. Von 1887 bis 1919 betreute er als Generalkorrektor die 143-bändige [[Weimarer Ausgabe (Goethe)|Sophienausgabe]] der Werke [[Johann Wolfgang von Goethe]]s. 1908 verlieh im [[Wilhelm Ernst (Sachsen-Weimar-Eisenach)|Großherzog Wilhelm Ernst]] den [[Professor]]entitel. Ab 1920 bis zu seiner Pensionierung 1928 war Wahle als dienstältester Mitarbeiter kommissarisch Direktor des Archivs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KSW&amp;quot;&amp;gt;[https://blog.klassik-stiftung.de/schenkung-julius-wahle/ Klassik-Stiftung Weimar: Provenienzforschung zu Buchschenkung Dr. Julius Wahles im Jahr 1936]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahle war seit ihrer Gründung im Jahr 1885 Mitglied der [[Goethe-Gesellschaft]], gehörte zwischen 1920 und 1932 ihrem Vorstand an. 1910 zeichnete ihn die Gesellschaft mit der Goldenen Goethe-Medaille aus und ernannte ihm 1931 zum Ehrenmitglied. Wahle war außerdem Mitglied der [[Deutsche Shakespeare-Gesellschaft|Deutschen Shakespeare-Gesellschaft]] und des [[Richard-Wagner-Verband#Geschichte|Allgemeinen Richard-Wagner-Vereins]]. Im März 1933 zog sich Wahle aus der Goethe-Gesellschaft zurück, weil er auf ihre Interessen Rücksicht nehmen wollte. Erst im Dezember 1938 legte der Vorstand allen Mitgliedern jüdischer Herkunft den Austritt nahe. Dem war Wahle mit seinem Austritt im November 1938 zuvorgekommen. Im September 1936 schrieb er an [[Anton Kippenberg]]: „Es wird mir furchtbar schwer, die geliebte Stadt zu verlassen. Aber Weimar selbst erleichtert mir den Weggang, es ist eben nicht mehr unser Weimar.“ Wahle, der unverheiratet war, zog nach Dresden zur Familie seiner Nichte Elsa Hirschel. Dort starb er im November 1940. Sein Grab befindet sich auf dem [[Neuer Jüdischer Friedhof (Dresden)|Neuen Jüdischen Friedhof]] in Dresden. Elsa Hirschel, ihr Mann und ihre beiden Söhne wurden 1944 im [[KZ Auschwitz|Vernichtungslager Auschwitz]] ermordet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KSW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Wahles erste Publikation zu Goethe erschien 1892 als Veröffentlichung der Goethe-Gesellschaft Weimar: &amp;#039;&amp;#039;Das Weimarer Hoftheater unter Goethes Leitung. Aus neuen Quellen  bearbeitet von Julius Wahle.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|362998809}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 erschien Wahles Biographie über den Buchhändler und Antiquar [[Bernhard Friedrich Voigt]] (1787–1859).&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|1030995478}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 veröffentlichte Wahle mit [[Bernhard Ludwig Suphan|Bernhard Suphan]] &amp;#039;&amp;#039;Aus Goethes Archiv: Die erste Weimarer Gedichtsammlung in Facsimile-Wiedergabe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579986659}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 gab Wahle mit [[Victor Klemperer]] &amp;#039;&amp;#039;Vom Geiste neuer Literaturforschung – Festschrift für [[Oskar Walzel]]&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579443159}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin erschienen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte Goethes an Frau v. Stein. In Faksimilenachbildung herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Julius Wahle&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579986969}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vimariensia für Max Hecker. Überreicht zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von Julius Wahle. Weimar 1930.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|577985051}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Wahles sechzigstem Geburtstag erschien 1921 im Insel-Verlag Leipzig die Festschrift&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Funde und Forschungen. Eine Festgabe für Julius Wahle zum 15. Februar 1921 / dargebracht von [[Werner Deetjen]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579427501}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Wahle wurde 1908 Professor. Am 30. Dezember 1910 wurde Julius Wahle als erste Person überhaupt mit der höchsten Auszeichnung der [[Goethe-Gesellschaft]] Weimar, der [[Goldene Goethe-Medaille|Goldenen Goethe-Medaille]], geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.goethe-gesellschaft.de/docs/460.html |wayback=20131219021645 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-11-23 11:10:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Wahles 60. Geburtstag veröffentlichten seine Kollegen um [[Werner Deetjen]] ihm zu Ehren die Festschrift &amp;#039;&amp;#039;Funde und Forschungen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579427501}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{DNB|579427501/04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heike Liebsch: &amp;#039;&amp;#039;Der Goethe-Forscher Prof. Dr. Julius Wahle.&amp;#039;&amp;#039; In: Heike Liebsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Neue Israelitische Friedhof in Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von HATiKVA – Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V. Hentrich &amp;amp; Hentrich Verlag Berlin Leipzig, 2021, ISBN 978-3-95565-481-8, S. 216f.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|259|260|Wahle, Julius|[[Jochen Golz]]|117114448}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.juden-in-mittelsachsen.de/shalom/dr_julius_wahle.html Kurzbiografie von Julius Wahle] -- Domain ist nicht mehr gültig, 28.10.2025 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117114448}}&lt;br /&gt;
* [https://blog.klassik-stiftung.de/schenkung-julius-wahle/ Klassik-Stiftung Weimar: Provenienzforschung zu Buchschenkung Dr. Julius Wahles im Jahr 1936]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117114448|LCCN=no2009131984|VIAF=32366495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wahle, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goetheforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wahle, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Literaturwissenschaftler und Herausgeber der Briefe Johann Wolfgang von Goethes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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