<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Voos</id>
	<title>Julius Voos - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Voos"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Voos&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-29T19:35:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Voos&amp;diff=1180423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: HC: Entferne Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde; Ergänze Kategorie:Person, für die in Münster ein Stolperstein verlegt wurde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Voos&amp;diff=1180423&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-14T13:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person,_f%C3%BCr_die_in_Nordrhein-Westfalen_ein_Stolperstein_verlegt_wurde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person, für die in Nordrhein-Westfalen ein Stolperstein verlegt wurde&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person,_f%C3%BCr_die_in_M%C3%BCnster_ein_Stolperstein_verlegt_wurde&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person, für die in Münster ein Stolperstein verlegt wurde (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person, für die in Münster ein Stolperstein verlegt wurde&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein Julius Voos.jpg|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]] im Gedenken an Julius Voos im Rathausinnenhof Münsters]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Voos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1904]] in [[Kamen]], [[Provinz Westfalen]]; † [[2. Januar]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz III Monowitz]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch, Bundesrepublik Deutschland&amp;quot;&amp;gt;Gedenkbuch, Bundesrepublik Deutschland &amp;lt;/ref&amp;gt;  war ein deutscher [[Chasan (Kantor)|Kantor]], [[Rabbiner]] und [[Pädagoge]]. Nach ihm wurde in Münster die Julius-Voos-Gasse benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.stadt-muenster.de/ms/strassennamen/julius-voos-gasse.html |titel=Julius-Voos-Gasse, Bedeutungen und Hintergründe |werk=Vermessungs- und Katasteramt |hrsg=Stadt Münster |datum= |abruf=2021-01-09 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Voos wurde 1904 als ältester Sohn des [[Schächten|Schochet]] Jakob Voos geboren. Ab 1910 besuchte er in Kamen die evangelische [[Adolph Diesterweg|Diesterweg-Schule]]. Ostern 1918 trat er in die Präparandenanstalt der renommierten [[Marks-Haindorf-Stiftung]] in [[Münster]] ein. Von Ostern 1924 bis 1928 war er als Religionslehrer und Kantor in [[Meisenheim]] (Pfalz) tätig. Doch erst im Oktober 1928 legte er an der Oberrealschule in [[Idar-Oberstein]] die Reifeprüfung ab. Anschließend studierte er an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums]] und an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin. Gleichzeitig gab er im Auftrag der [[Jüdisches Leben in Berlin|jüdischen Gemeinde]] bereits Religionsunterricht. Nach einem Universitätswechsel nach [[Bonn]] promovierte er dort über ein Thema aus der mittelalterlichen jüdischen Religionsgeschichte. Zurück in Berlin legte er dort das [[Semicha|Rabbinerexamen]] ab. 1938 wirkte er in [[Guben]] (Brandenburg) als Kantor und musste dort die [[Novemberpogrome 1938]] miterleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 1938 wurde er im KZ Sachsenhausen inhaftiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gedenkbuch, Bundesrepublik Deutschland&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nachfolger [[Fritz Leopold Steinthal]]s stieg Voos 1939 zum letzten Schulleiter der Marks-Haindorf-Stiftung auf. Bis zu seiner Übersiedlung nach [[Bielefeld]] am 30. März 1942 unterrichtete er die verbliebenen jüdischen Kinder. In Bielefeld lebte die Familie Voos im so genannten [[Judenhaus]] in der Detmolder Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er bis 1943 Rabbiner der Bielefelder Gemeinde war, wurde er zur Zwangsarbeit in einer Fahrzeugfabrik verpflichtet, bevor am 2. März 1943 die [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] in das Konzentrationslager Auschwitz erfolgte. Dort starb Julius Voos an den Folgen der Zwangsarbeit. Seine Frau und sein Sohn wurden in den [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammern]] umgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dr.-Julius-Voos-Preis ==&lt;br /&gt;
Die nach Julius Voos benannte Auszeichnung wird seit 2014 von der [[Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit|Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]] für besonderes Engagement für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde vergeben. Traditionell findet die Verleihung im [[Historisches Rathaus Münster#Festsaal|Festsaal]] des historischen Rathauses in Münster statt. Der Preis berechtigt zum Tragen des Dr.-Julius-Voos-Ansteckers und ist mit einem Preisgeld verbunden. Zuletzt wurden Moritz Kortüm, Jannis Völlering, Lukas Grave und Justus Roters mit dem Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Kalitschke |url=https://www.wn.de/Muenster/3700426-Woche-der-Bruederlichkeit-eroeffnet-Judenhass-wird-immer-schlimmer |titel=„Woche der Brüderlichkeit“ eröffnet - „Judenhass wird immer schlimmer“ |werk= |hrsg=Westfälische Nachrichten |datum=2019-03-12 |abruf=2020-01-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;David Reubeni und Salomo Molcho: ein Beitrag zur Geschichte der messianischen bewegung im Judentum in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts,&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1933, {{OCLC|923839028}} (Inaugural-Dissertation Rheinische Friedrich-Wilhelsuniversität 1933, 69 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Susanne Freund: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Bildungsgeschichte zwischen Emanzipation und Ausgrenzung. Das Beispiel der Marks-Haindorf-Stiftung in Münster (1825–1942)&amp;#039;&amp;#039;. Forschungen zur Regionalgeschichte. Ferdinand Schöningh-Verlag, Paderborn 1997. S. 342–343.&lt;br /&gt;
* Gisela Möllenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Dr. Julius Voos&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Auf Roter Erde&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 18, 1. Dezember 1993 und Gisela Möllenhoff/Schlautmann-Overmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Familien in Münster&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, S. 479f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?id=996052&amp;amp;submit=1&amp;amp;page=1&amp;amp;maxview=50&amp;amp;offset=0 &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch, Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch, Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125633998|VIAF=52657680}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Voos, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chasan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Münster ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Voos, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner und Opfer des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamen]], Provinz Westfalen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz I (Stammlager)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
	</entry>
</feed>