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	<title>Julius Tandler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Tandler 1928 Foto Theo Bauer.jpg|mini|Julius Tandler (1928)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1869]] in [[Jihlava|Iglau]]/[[Mähren]]; † [[25. August]] [[1936]] in [[Moskau]]) war ein österreichischer [[Anatomie|Anatom]] und [[Sozialpolitik|sozialpolitisch]] tätiger Mediziner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine anatomischen Forschungsarbeiten nimmt er einen bedeutenden Platz in der Geschichte dieses medizinischen Faches ein. Er begründete die &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Angewandte Anatomie und Konstitutionslehre&amp;#039;&amp;#039;. Große Bedeutung hatte er für die Geschichte des Wohlfahrtswesens in [[Wien]] mit seinem „geschlossenen System der Fürsorge“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Tandler wurde in Iglau im damaligen [[Kronland (Österreich)|Kronland]] Mähren geboren, besuchte aber das [[Gymnasium Wasagasse]] in Wien-[[Alsergrund]]. Zwischen 1889 und 1895 absolvierte Tandler sein Medizinstudium in Wien, das er mit der Promotion abschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot;&amp;gt;[[Peter Schneck (Mediziner)|Peter Schneck]]: &amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang U. Eckart]], [[Christoph Gradmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck München 1995, S. 350–351; &amp;#039;&amp;#039;Ärztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage ebenda 2001, S. 305–306; 3. Auflage Springer Verlag,  Heidelberg/Berlin / New York 2006, S. 318 ([http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=66925234&amp;amp;sess=e521899f8f35fb23c17741776cba566b&amp;amp;art=f&amp;amp;kat1=freitext&amp;amp;kat2=ti&amp;amp;kat3=au&amp;amp;op1=AND&amp;amp;op2=AND&amp;amp;var1=&amp;amp;var2=Ärztelexikon&amp;amp;var3=%22Eckart%2C%20wolfgang%22 Ärztelexikon 2006]), [[doi:10.1007/978-3-540-29585-3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde, nachdem er sich 1899 habilitiert hatte, 1910 Inhaber der 1.&amp;amp;nbsp;Anatomischen Lehrkanzel an der [[Universität Wien]] als Nachfolger seines Vorgesetzten und Lehrers [[Emil Zuckerkandl]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt; und in den Kriegsjahren 1914 bis 1917 Dekan der Medizinischen Fakultät. Am 9. Mai 1919 erfolgte seine Bestellung zum Unterstaatssekretär und Leiter des Volksgesundheitsamtes. Im Jahr 1920 wechselte er vom Volksgesundheitsamt zur Stadt Wien, wo er als Stadtrat für das Wohlfahrts- und Gesundheitswesen des [[Rotes Wien|„Roten Wien“]] vor allem für einen Ausbau der Fürsorge arbeitete. Er engagierte sich besonders gegen die als „Wiener Krankheit“ bezeichnete [[Tuberkulose]] und bestellte den Sozialmediziner [[Alfred Götzl (Mediziner)|Alfred Götzl]] (1873–1946) zum Chefarzt der Tuberkulosefürsorge der Stadt Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Mentzel: &amp;#039;&amp;#039;Götzl, Alfred&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Kolling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte „Who was who in nursing history“&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 10, Hungen 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den frühen dreißiger Jahren wirkte Tandler auch im Rahmen der Hygiene-Sektion des [[Völkerbund]]es mit, der Vorläuferorganisation der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]], so etwa 1933 als medizinischer Berater in [[Republik China (1912–1949)|China]] und der [[Sowjetunion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/strassennamenbericht.pdf Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB), S. 166f, Forschungsprojektendbericht, Wien, Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1925 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6877|IDName=julius-tandler|Name=Julius Tandler|Kommentar=|Datum=16. April 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er begannen Studentenverbindungen, Tandler mit [[Antisemitismus|antisemitischen]] Agitationen in seiner Tätigkeit als Forscher und Wissenschaftler zu behindern. Die Angriffe richteten sich vor allem gegen das Anatomische Institut in der [[Währinger Straße]], wo Tandler unterrichtete, sowie gegen das Hauptgebäude der Universität Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Nemec, [[Klaus Taschwer]] |Titel=Terror gegen Tandler. Kontext und Chronik der antisemitischen Attacken am I. Anatomischen Institut der Universität Wien, 1910 bis 1933 |Hrsg=Oliver Rathkolb |Sammelwerk=Der lange Schatten des Antisemitismus. Kritische Auseinandersetzungen mit der Geschichte der Universität Wien im 19. und 20. Jahrhundert |Band=8 |Verlag=V&amp;amp;Runipress |Ort=Göttingen |Datum=2013 |ISBN=978-3-8471-0145-1 |Seiten=160 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februar-Ereignisse]] des Jahres 1934 wurde Tandler vorübergehend verhaftet und verlor seine Professur. Er entschloss sich daraufhin, Österreich zu verlassen und emigrierte über China in die Sowjetunion. Dort starb er 1936 in Moskau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. H. &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Julius Tandler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales ärztliches Bulletin]]&amp;#039;&amp;#039; 3. Jg. (1936), Heft 7–8 (August-September), S. 102–104 ([https://archive.org/stream/IAB_III_1936_7-8#page/n11/mode/2up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Tandler gehörte in seiner Zeit zu den führenden Anatomen der Universität Wien und beschäftigte sich vor allem mit Muskeltonus und Herz- sowie Prostata- und Ureteranatomie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ÄL&amp;quot; /&amp;gt; Auch widmete er sich unter anderem einer wissenschaftlichen Untersuchung des Schädels [[Joseph Haydn]]s. Neben seinem Wirken als Arzt war sein Verdienst ein Bemühen eines Umstieges von einem Sozialsystem, das nur auf Barmherzigkeit beruhte, auf eines, das auf dem Recht gegenüber der Gesellschaft basierte. So errichtete Tandler in Wien zahlreiche soziale Einrichtungen, die heute noch bestehen, wie Mütterberatungsstellen, Säuglingswäschepakete oder Eheberatungsstellen und Trinkerberatungsstellen. Auch regte er den Bau eines Krematoriums und des [[Ernst-Happel-Stadion|Wiener Praterstadion]]s an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VK&amp;quot;&amp;gt;[[Volker Klimpel]]: &amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler (1869–1936)&amp;#039;&amp;#039;, in: Hubert Kolling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte „Who was who in nursing history,“&amp;#039;&amp;#039; Band 7, hpsmedia Nidda 2015, S. 252+253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alsergrund (Wien) - Julius-Tandler-Heim.JPG|mini|Kinderübernahmestelle der Stadt Wien; eröffnet am 18. Juni 1925]]&lt;br /&gt;
1923 initiierte er die Schaffung des heutigen [[Julius-Tandler-Familienzentrum]]s als Kinderübernahmestelle der Gemeinde Wien. Gemeinsam mit dem Chirurgen [[Leopold Schönbauer]] errichtete er in Wien die erste Krebsberatungsstelle. Unter ihm kaufte auch die Stadt Wien als dritte Stadt weltweit [[Radium]], damit im [[Krankenhaus Lainz]] Krebspatienten bestrahlt werden konnten. Die Anpassung und Reformierung der Krankenpflege in Bezug auf die neuen sozialen Projekte und veränderten Krankenhausstrukturen waren ein ständiges Anliegen Tandlers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VK&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Finanzierung dieser Einrichtungen half ihm sein persönlicher Freund, der Wiener Stadtrat [[Hugo Breitner]], der Tandler scherzhaft als seinen &amp;#039;&amp;#039;teuersten Freund&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do?articleId=5731 |text=Der Anatom als Pionier sozialer Einrichtungen}} in der Ärztewoche Nr. 6/2007, abgerufen am 16. März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tandler war Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SDAP) und „wirkte 1919–20 als Unterstaatssekretär im Volksgesundheitsamt unter [[Ferdinand Hanusch]]. Er nahm Einfluss auf die Schaffung der Sozialgesetze, besonders 1920 auf das Krankenanstaltengesetz, das in den Grundzügen noch heute gilt. Bereits 1919 wurde er in den [[Wiener Gemeinderat und Landtag|Wiener Gemeinderat]] gewählt und wirkte nach dem Ausscheiden aus der Regierung als Amtsführender Stadtrat für das Wohlfahrtswesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;K. Sablik: [https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_T/Tandler_Julius_1869_1936.xml &amp;#039;&amp;#039;Tandler, Julius (1869–1936), Anatom und Politiker.&amp;#039;&amp;#039;], In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 (Lfg. 64, 2013), S. 194f., abgerufen am 6. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thesen zu „unwertem Leben“ ===&lt;br /&gt;
Tandler vertrat mehrfach in Aufsätzen und Vorträgen die Forderung nach der Vernichtung bzw. [[Sterilisierung]] von „unwertem Leben“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang Freidl |Titel=NS-Wissenschaft als Vernichtungsinstrument |Verlag=Facultas |Datum=2004 |ISBN=978-3-85076-656-2 |Seiten=203 |Online={{Google Buch |BuchID=uz5f3QRPX-QC |Seite=203 |Hervorhebung=Julius Tandler sterilisierung}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tandlers Ansätze im Bereich der Bevölkerungspolitik werden heute kritisch gesehen, weisen sie ihn doch als einen typischen Vertreter der frühen sozialistischen [[Eugenik]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schrieb er im Jahre 1924 in einem Aufsatz zu  &amp;#039;&amp;#039;Ehe und Bevölkerungspolitik&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
:„Welchen Aufwand übrigens die Staaten für völlig lebensunwertes Leben leisten müssen, ist zum Beispiel daraus zu ersehen, daß die 30.000 Vollidioten Deutschlands diesem Staat zwei Milliarden Friedensmark kosten. Bei der Kenntnis solcher Zahlen gewinnt das Problem der [[Vernichtung lebensunwerten Lebens]] an Aktualität und Bedeutung. Gewiß, es sind ethische, es sind humanitäre oder fälschlich humanitäre Gründe, welche dagegen sprechen, aber schließlich und endlich wird auch die Idee, daß man lebensunwertes Leben opfern müsse, um lebenswertes zu erhalten, immer mehr und mehr ins Volksbewußtsein dringen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Exner, Josef Kytir, [[Alexander Pinwinkler]]: &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungswissenschaft in Österreich in der Zwischenkriegszeit (1918–1938).&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-205-77180-X, S. 43 ([http://books.google.at/books?id=c_q3rKy7ckoC&amp;amp;lpg=PA43&amp;amp;ots=1AzxIzAgpR&amp;amp;dq=Welchen%20Aufwand%20%C3%BCbrigens%20die%20Staaten%20f%C3%BCr%20v%C3%B6llig%20lebensunwertes%20Leben%20leisten%20m%C3%BCssen%2C%20ist%20zum%20Beispiel%20daraus%20zu%20ersehen&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA43#v=onepage&amp;amp;q=Welchen%20Aufwand%20%C3%BCbrigens%20die%20Staaten%20f%C3%BCr%20v%C3%B6llig%20lebensunwertes%20Leben%20leisten%20m%C3%BCssen,%20ist%20zum%20Beispiel%20daraus%20zu%20ersehen&amp;amp;f=false online] auf books.google.at).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widersprüchlich dazu schrieb Tandler im selben Aufsatz:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Es gibt lebensunwertes Leben vom Standpunkt des Individuums aber auch vom Standpunkt der Bevölkerungspolitik und auch hier geraten Individuum und Allgemeinheit oft in Konflikt. Die Einschätzung des Wertes des eigenen Lebens ist und bleibt ein Teil der persönlichen Freiheit; es gibt nicht nur ein Recht auf Leben, sondern auch eine Pflicht zu &amp;#039;&amp;#039;leben&amp;#039;&amp;#039; und die Abschätzung zwischen Pflicht zu bleiben und Recht zu gehen, ist Angelegenheit des Individuums.&lt;br /&gt;
 |Autor=Julius Tandler&lt;br /&gt;
 |Quelle=Sonderdruck aus der „Wiener Medizinischen Wochenschrift“ 1924, Nr. 4–6, S. 17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tandler schlug für die Umsetzung seiner Ideen keine medizinischen Zwangsmaßnahmen (sog. „negative Eugenik“), sondern eine auf Beratung und Aufklärung der Bevölkerung etwa im Bereich der [[Eheberatung]] und [[Familienplanung]] basierende „positive Eugenik“ vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassennamen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerhalle Simmering - Arkadenhof - Tandler, Danneberg, Breitner.jpg|mini|Gemeinsame Grabstätte für Tandler, Danneberg und Breitner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alsergrund (Wien) - Julius-Tandler-Gedenktafel.JPG|mini|hochkant|Gedenktafel für Julius Tandler am [[Julius-Tandler-Familienzentrum]] (Wien-Alsergrund)]]&lt;br /&gt;
Die Urne mit seiner Asche wurde 1950 in einem gemeinsamen [[Liste gewidmeter Gräber der Stadt Wien|Urnendenkmal]] für ihn sowie für [[Hugo Breitner]] und [[Robert Danneberg]] in der [[Feuerhalle Simmering]] beigesetzt (Abteilung ML, Gruppe 1, Nr. 1A). Diese Anlage zählt zu den [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grabstellen der Stadt Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.friedhoefewien.at/media/download/2016/Feuerhalle%20Simmering_199415.pdf |wayback=20210801184731 |text=Ehrenhalber gewidmete und historische Grabstellen im Friedhof Feuerhalle Simmering }} auf friedhoefewien.at (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Alsergrund]], dem 9. Wiener Gemeindebezirk, wurde der &amp;#039;&amp;#039;Althanplatz&amp;#039;&amp;#039; 1949 nach ihm in &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund#J|Julius-Tandler-Platz]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Der Platz befindet sich direkt vor dem [[Wien Franz-Josefs-Bahnhof|Franz-Josefs-Bahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1960 wird die [[Professor-Dr.-Julius-Tandler-Medaille der Stadt Wien]] an Personen verliehen, die sich auf sozialem Gebiet Verdienste erworben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; Jena: Fischer, 1913 (Handbuch der Anatomie des Menschen. Hrsg. von [[Karl von Bardeleben (Mediziner)|Karl von Bardeleben]]. Bd. 3. Anatomie des Gefäßsystems. Abt. 1)&lt;br /&gt;
* Julius Tandler, [[Siegfried Grosz (Mediziner)|Siegfried Grosz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die biologischen Grundlagen der sekundären Geschlechtscharaktere.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Springer, 1913&lt;br /&gt;
* als Hrsg. unter Mitwirkung von [[Anton von Eiselsberg]], [[Alexander Kolisko]] und [[Friedrich Martius]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Angewandte Anatomie und Konstitutionslehre.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Julius Springer, Wien 1914 ff., später auch &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Konstitutionslehre&amp;#039;&amp;#039;, fortgesetzt ab 1935 und herausgegeben von [[Günther Just]] und [[Karl Heinrich Bauer]] als &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für menschliche Vererbungs- und Konstitutionslehre.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Topographie dringlicher Operationen.&amp;#039;&amp;#039; 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der systematischen Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, 1918–24.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehe und Bevölkerungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Medizinische Wochenschau, 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wohlfahrtsamt der Stadt Wien.&amp;#039;&amp;#039; 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Volk in China.&amp;#039;&amp;#039; Thalia, Wien 1935.&amp;lt;ref&amp;gt;Daraus das Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitswesen in China. Arzt oder Medizinmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationales ärztliches Bulletin]].&amp;#039;&amp;#039; Prag, 3. Jg. (1936), Heft 7–8 (August-September), S. 104–107 ([https://archive.org/stream/IAB_III_1936_7-8#page/n13/mode/2up Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Julius Tandler, Siegfried Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialbilanz der Alkoholikerfamilie : eine sozialmedizinische und sozialpsychologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Wien: Gerold, 1936&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriftenbeiträge (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
In: [[Der sozialistische Arzt]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krankenhauswesen und offene Fürsorge in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band II (1927), Heft 4 (März), S. 27–29 ([https://archive.org/stream/DSA_II_1927_4#page/n27/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
In: [[Internationales ärztliches Bulletin]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chinesische Spitäler.&amp;#039;&amp;#039; Band I (1934), Heft 7–8 (Juli–August), S. 121–122 ([https://archive.org/stream/IAB_I_1934_7-8#page/n13/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Götzl (Mediziner)|Alfred Götzl]] und Ralph Arthur Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler: a biography&amp;#039;&amp;#039;, San Francisco 1944.&lt;br /&gt;
* Alfred Magaziner: &amp;#039;&amp;#039;Die Wegbereiter.&amp;#039;&amp;#039; Volksbuchverlag, Wien 1975, ISBN 3-85341-039-1.&lt;br /&gt;
* Karl Sablik: &amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler: Mediziner und Sozialreformer.&amp;#039;&amp;#039; Schendl, Wien 1983, ISBN 3-85268-079-4.&lt;br /&gt;
* Karl Sablik: &amp;#039;&amp;#039;Tandler, Julius.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1379.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|776|777|Tandler, Julius|[[Gerhard Melinz]]|118620657}}&lt;br /&gt;
* Gudrun Wolfgruber: &amp;#039;&amp;#039;Von der Fürsorge zur Sozialarbeit – Wiener Jugendwohlfahrt im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Erhard Löcker GesmbH, Wien 2013, ISBN 978-3-85409-696-2.&lt;br /&gt;
* Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Julius Tandler. Zwischen Humanismus und Eugenik.&amp;#039;&amp;#039; Edition Steinbauer, Wien 2017, ISBN 978-3-902494-82-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tandler, Julius.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 754f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Julius Tandler}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118620657}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Tandler,_Julius}}&lt;br /&gt;
* {{Rwien|tandler-julius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Renner II&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Renner III&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Mayr I&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118620657|LCCN=n84142259|VIAF=42630933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tandler, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtsführender Stadtrat und Mitglied der Landesregierung (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eugeniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jihlava)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tandler, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Arzt und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jihlava|Iglau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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