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	<title>Julius Sulzer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Sulzer Julius Komponist 1834-1891.jpg|mini|Julius Sulzer]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Sulzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1830]] in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nach ÖBL, übereinstimmend mit Geburtenbuch IKG Wien, Band A, Rz. 179. Abweichend auch 1834 und 1837.&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[13. Februar]] [[1891]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Komponist]] und [[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sulzer war ein Sohn des [[Chasan (Kantor)|Kantor]]s Prof. [[Salomon Sulzer]] und dessen Ehefrau Fanni Hirschfeld. Der Schriftsteller [[Paul d’Abrest]] war sein Schwager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen ersten musikalischen Unterricht bekam Sulzer durch seinen Vater, später wurde [[Simon Sechter]] sein Lehrer. Unterstützt durch Sechter konnte Sulzer bereits nach einigen Jahren eine längere Studienreise nach und durch Italien unternehmen. In einigen Städten dort ergaben sich kleinere Engagements als &amp;#039;&amp;#039;[[Konzertmeister|Maestro concertatore]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Wien, wirkte Sulzer fast ausschließlich kompositorisch und anlässlich eines Konzerts des [[Wiener Musikverein]]s im Mai 1861 waren einige seines Stücke erstmals öffentlich zu hören. U.&amp;amp;nbsp;a. ein &amp;#039;&amp;#039;[[Gebet|Preghiera]] für Horn und Klavierbegleitung&amp;#039;&amp;#039;. In der musikalischen Zeitschrift „Rezensionen und Mittheilungen über Theater und Musik“ von Fürst [[Georg Konstantin Czartoryski]] wurden diese Kompositionen gnadenlos verrissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob dieser [[Verriss]] Anlass dafür war oder nicht, Sulzer startete noch im selben Jahr zu einer längeren Gastspielreise durch halb Europa. Im November 1864 spielte er in [[Konstantinopel]] vor Sultan [[Abdülaziz]] und am 9. August 1865 wurde unter seiner persönlichen Leitung am [[Státní opera Praha|Ständischen Theater]] in [[Prag]] seine Oper &amp;#039;&amp;#039;Johanna von Neapel&amp;#039;&amp;#039; uraufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirkung von Ostern 1868 übernahm Sulzer das Amt des &amp;#039;&amp;#039;Ersten Kapellmeisters&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Italienischen Oper&amp;#039;&amp;#039; in [[Bukarest]]. Sein Debüt war dort die äußerst erfolgreiche Premiere von [[Charles Gounod]]s  Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Faust (Gounod)|Faust]]&amp;#039;&amp;#039;. Fürst [[Karl I. (Rumänien)|Carol I.]], der ebenfalls anwesend war, beauftragte Sulzer mit dem Aufbau einer Hofkapelle und ernannte ihn im Mai 1868 zu seinem Hofkapellmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das von der Schließung bedrohte [[Deutsches Theater (Bukarest)|Deutsche Theater]] machte sich Sulzer ebenfalls verdient, indem er ein &amp;#039;&amp;#039;Rettungs-Comité&amp;#039;&amp;#039; gründete und mit Fürst Carol I. eine jährliche Subvention von 500 Ducaten aushandelte. Auf persönliche Einladung Sultans Abdülaziz gab Sulzer erneut ein Gastspiel in Konstantinopel. Unter den Zuhörern weilte auch der Vizekönig von Ägypten, [[Ismail Pascha]], mit dem er auch Bekanntschaft machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Bukarest, beauftragte ihn der rumänische Kulturminister „eine grosse Oper über einen nationalen Stoff“ zu komponieren. Im Winter 1869/70 konnte er bereits die [[Partitur]] seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;Held Michael&amp;#039;&amp;#039; abliefern. Weihnachten 1869 erhielt er auch das Angebot, während der [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karneval-Saison]] 1870 am [[Teatro Regio di Torino|königl. Hoftheater]] in [[Turin]] als künstlerischer Leiter zu fungieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm an und reiste von dort nach [[Mailand]], wo er in mehreren privaten Salons auftrat. Dort organisierte er auch ein großes Benefiz-Konzert (er trat auch selbst mit auf) zur Unterstützung des italienischen Librettisten [[Francesco Maria Piave]]. Im Frühjahr 1871 gastierte er auf [[Malta]], Höhepunkt dieses Gastspiels war sein Auftritt im [[Royal Opera House|königl. Opernhaus]] in der Hauptstadt [[Valletta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1873 in Wien die fünfte [[Weltausstellung 1873|Weltausstellung]] von Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] war auch Sulzer dabei. Zusammen mit [[Alexander von Barathy]] hatte er die Genehmigung während der Ausstellung im [[Wiener Prater]] „... theatralische Vorstellungen und Concerte, insbesondere italienische Opern, Spielopern, Volksdramen, Possen und Balladen ... zu geben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 berief man Sulzer als Kapellmeister in Wien ans [[Burgtheater]]. Dieses Amt hatte er ca. zehn Jahre inne und zog sich dann nach und nach ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1864 – Offizierskreuz des [[Mecidiye-Orden]]s&lt;br /&gt;
* Sachsen-Coburgsche Medaille für Kunst und Wissenschaft&lt;br /&gt;
* [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]]&lt;br /&gt;
* [[Berufstitel Professor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Preghiera für Horn und Klavierbegleitung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johanna von Neapel. Oper in 3 Akten&amp;#039;&amp;#039; (1865, [[Libretto]] von [[Otto Prechtler]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Held Michael. Dreiaktige Nationaloper&amp;#039;&amp;#039; (1869)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wanderer in der Sägemühle&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Sulzer, Julius|40|308|311|}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Purin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Salomon Sulzer. Kantor, Komponist, Reformer&amp;#039;&amp;#039;. Land Vorarlberg, Bregenz 1991, ISBN 3-9500043-0-0 (Begleitband der gleichnamigen Ausstellung).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|14|45||Sulzer Julius|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142636738|LCCN=n92082684|VIAF=1145003591561341280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sulzer, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sulzer, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist und Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kari008</name></author>
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