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	<title>Julius Schoppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Schoppe&amp;diff=669922&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Auguste de Gouges: Digitalisat hinz.</title>
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		<updated>2026-03-15T22:48:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Digitalisat hinz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schoppe Julius 1855.jpg|mini|hochkant=0.7|Julius Schoppe; Selbstporträt, 1855]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schoppe Julius Kinder.jpg|mini|Julius Schoppe; Bildnis zweier Kinder|216x216px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elise von Rauch und ihre Schwester Blanka von Rauch - Ölgemälde von Julius Schoppe, 1839.jpg|mini|224x224px|Julius Schoppe; Elise von Rauch (verheiratete [[Versen (Adelsgeschlecht)|Gräfin von Fersen]]), links, und ihre Schwester Blanka (verheiratete von Schönermark, verwitwete [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|Freifrau Spiegel]]); Ölgemälde, signiert, 1839]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Ferdinand Julius Schoppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1795]] in [[Berlin]]; † [[30. März]] [[1868]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Porträtmalerei|Porträt-]], [[Landschaftsmalerei|Landschafts-]], [[Dekorationsmalerei|Dekorations-]] und [[Historienmalerei|Historienmaler]]. Er gehörte zu den besten Porträtisten der [[Biedermeierzeit]] und der Jahrzehnte danach. Seine Arbeiten auf diesem Gebiet zählen aus heutiger Sicht zu den bleibenden Leistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Julius Schoppe stammte aus einer Berliner Goldschmiedefamilie und war mit dem Bildhauer [[Gottfried Schadow]] verwandt. Von 1810 bis 1817 ging er an die [[Preußische Akademie der Künste|Berliner Akademie]]; sein Lehrer war [[Samuel Rösel]]. Einem Aufenthalt in Wien in den Jahren 1815/16 folgte 1817 eine durch Österreich und die Schweiz führende Wanderung nach Rom. Seine auf dieser Wanderfahrt entstandenen Zeichnungen erschienen 1823/25 als [[Lithografie]]n. In den Jahren in Rom lebte Schoppe von 1817 bis 1822 als [[Stipendiat]] der Berliner Akademie in der Künstlerherberge Casa Buti. Er kopierte in dieser Zeit Maler der  italienischen [[Renaissance]], darunter Werke von [[Raffael]], [[Tizian]] und [[Antonio da Correggio|Correggio]]. Allein sieben seiner Raffael-Kopien kamen in die Raffael-Sammlung [[Friedrich Wilhelm IV.|Friedrich Wilhelms IV.]] in die [[Orangerieschloss (Potsdam)|Orangerie]] von [[Sanssouci]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Berlin zurückgekehrt, wurde Schoppe 1825 Mitglied der Akademie und 1836 zum Professor ernannt. Ab 1833 war er Mitglied des [[Berlinischer Künstler-Verein|Berlinischen Künstler-Vereins]]. Aus seiner Frühzeit sind kaum Werke erhalten, zugleich zeigt das 1840 entstandene Gemälde der &amp;#039;&amp;#039;Hl. Elisabeth, Almosen an die Armen verteilend&amp;#039;&amp;#039;, dass sich Schoppe in den frühen Jahren auch mit anderen Gattungen der Malerei befasst hat. Ansonsten entwickelte er sich in Berlin in erster Linie zum Porträtmaler; herausragend sind seine zahlreichen einfühlsamen Kinderbildnisse. Daneben beteiligte er sich an der Ausmalung von Innenräumen nach Entwürfen von [[Karl Friedrich Schinkel]], darunter dem Teesalon der Kronprinzessin [[Elisabeth Ludovika von Bayern|Elisabeth]] im [[Berliner Stadtschloss]], dem Vestibül des „Neuen Pavillons“ neben [[Schloss Charlottenburg]] und dem Teezimmer der „Kleinen Neugierde“ im [[Pleasureground]] von [[Schloss Glienicke]].&lt;br /&gt;
1845 wurde er mit dem [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] 4. Klasse ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1817 &amp;#039;&amp;#039;Phidias, der das Ideal des Jupiter schafft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Odalisken im Bad&amp;#039;&amp;#039; (beide verschollen)&lt;br /&gt;
* 1823/25 Malerische Ansichten von der Reise durch Österreich, Steiermark, Tirol, Schweiz und Italien (Lithografien)&lt;br /&gt;
* um 1825 &amp;#039;&amp;#039;Abendgesellschaft in einem Haus am Dönhoffplatz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1827 &amp;#039;&amp;#039;Baumkanzel am Havelufer von Glienicke&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1831 &amp;#039;&amp;#039;Malwine von Bismarck,  Schwester des Reichskanzlers&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1836 &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Jakob Schoppe&amp;#039;&amp;#039; (ein Onkel des Künstlers)&lt;br /&gt;
* 1836 &amp;#039;&amp;#039;Gustav Freiherr von Maltzahn Graf [[Plessen (Adelsgeschlecht)|von Plessen]] auf [[Ivenack]]&amp;#039;&amp;#039;, Ölgemälde&lt;br /&gt;
* 1836  &amp;#039;&amp;#039;Cecilie Freifrau von Maltzahn Gräfin [[Plessen (Adelsgeschlecht)|von Plessen]], geb. [[Rauch (Adelsgeschlecht)|von Rauch]]&amp;#039;&amp;#039;, Ölgemälde&lt;br /&gt;
* um 1837 &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Augusta von Preußen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* um 1837 &amp;#039;&amp;#039;Kronprinz [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich Wilhelm von Preußen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1838/39 verschiedene Gemälde der Prinzessin Marie Luise von Sachsen-Weimar-Eisenach (Gemahlin des Prinzen [[Carl von Preußen]]). &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin Marie von Preußen in romantischer Gartenlandschaft&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin Marie von Preußen zu Pferd&amp;#039;&amp;#039;,  Schloss Glienicke, Berlin&lt;br /&gt;
*1839 &amp;#039;&amp;#039;Die Schwestern Blanka und Elise [[Rauch (Adelsgeschlecht)|von Rauch]]&amp;#039;&amp;#039;, Ölgemälde&lt;br /&gt;
* um 1840 &amp;#039;&amp;#039;Hl. Elisabeth, Almosen spendend&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1840 Darstellungen zum Bildersaal der Vaterländischen Geschichte&lt;br /&gt;
* 1842 &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Augenblicke [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|König Friedrich Wilhelms III.]]&amp;#039;&amp;#039; danach Schabkunstblatt von Sixdeniers, Alexandre Vincent (1793–1846 Paris), Le Blanc 10&lt;br /&gt;
* um 1842 &amp;#039;&amp;#039;Königin [[Elisabeth Ludovika von Bayern|Elisabeth von Preußen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* um 1842 &amp;#039;&amp;#039;Prinzessin [[Luise Marie Elisabeth von Preußen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* um 1845 &amp;#039;&amp;#039;Agnes von Scharnhorst&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1859 &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Ferdinand Ermeler]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wandmalereien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1825 Beteiligung an der Ausmalung des Neuen Pavillons neben dem Schloss Charlottenburg, Berlin nach Vorlagen von [[Karl Friedrich Schinkel]] (zerstört, zum Teil in Kopie wiederhergestellt)&lt;br /&gt;
* 1825 Wandmedaillons &amp;#039;&amp;#039;[[Perseus (Mythologie)|Perseus]] und [[Andromeda (Mythologie)|Andromeda]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bacchantin auf gefesseltem [[Kentaur|Zentaur]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hylas]] von Nymphen in ihre Quelle hinabgezogen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Amphitrite (Mythologie)|Amphitrite]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;weiblicher Zentaur mit Jüngling&amp;#039;&amp;#039; im Teesalon des Berliner Schlosses, (zerstört)‘’&lt;br /&gt;
* 1826/28 Malereien nach Vorlagen von Karl Friedrich Schinkel im Palais des Prinzen Carl, am [[Wilhelmplatz (Berlin)|Wilhelmplatz]] in Berlin&lt;br /&gt;
* um 1827 Ausmalung des Teezimmers in der Kleinen Neugierde von Schloss Glienicke im Stil pompejanischer Wandmalereien nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel.&lt;br /&gt;
* 1827 Wandgemälde &amp;#039;&amp;#039;Pegasus von Nymphen gewaschen und getränkt&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich in der Ecke Westflügel-Hauptbau am Gartenhof von Schloss Glienicke, (zerstört)&lt;br /&gt;
* um 1828 Kapelle des [[Kronprinzenpalais (Berlin)|Kronprinzenpalais]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1844 Deckenmalerei in der [[Staatsoper Unter den Linden|Oper Unter den Linden]], Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Irmgard Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Malerei im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 1990, ISBN 3-572-10011-9, S. 126–129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://adk.de/mitglieder(slideout:akademie/mitglieder/august-ferdinand-julius-schoppe) August Ferdinand Julius Schoppe]. In: Akademie der Künste, Mitglieder&lt;br /&gt;
* Digitalisat von Julius Schoppes [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00109719?page=,1 „Die vorzüglichsten Schauspieler der Berliner Theater in ihren Darstellungen“ (13 Tafeln, Berlin, ca. 1840)], München, Bayerische Staatsbibliothek -- Lithogr. 416.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135631181|LCCN=n/97/875594|VIAF=52908287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schoppe, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schoppe, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schoppe, August Ferdinand Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Porträt-, Landschafts-, Dekorations- und Historienmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1795&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Auguste de Gouges</name></author>
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