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	<title>Julius Pintsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Pintsch&amp;diff=414403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-02T17:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pintsch Julius 1815 1884.jpg|mini|Julius Pintsch (1815–1884)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Carl Friedrich Pintsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1815]] in [[Berlin]]; † [[20. Januar]] [[1884]] in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]]) war ein deutscher [[Klempner]]meister und [[Unternehmer]]. Nach ihm sind das &amp;#039;&amp;#039;Pintsch-Gas-System&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Pintsch-Boje&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Commerzienrath Julius Pintsch † |Jahr=1884 |Heft=5 |Seiten=46 |zlb=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Selbstständigkeit ==&lt;br /&gt;
Julius Pintsch absolvierte bis 1833 eine Klempnerlehre. Als [[Geselle]] ging er nach altem [[Brauch]] auf die [[Wanderjahre|Wanderschaft]] und war drei Jahre in [[Dresden]] tätig. Wieder zu Hause in Berlin, arbeitete Pintsch fünf Jahre lang bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Koeppen &amp;amp; Wenke&amp;#039;&amp;#039;, einer Lampen- und Lackierwarenfabrik. Er legte in dieser Zeit die [[Meister]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;prüfung&amp;lt;/nowiki&amp;gt; bei der Berliner Klempner-Innung ab und gründete am 26.&amp;amp;nbsp;April [[1843]] am [[Stralauer Platz]]&amp;amp;nbsp;3 im späteren Ortsteil [[Berlin-Friedrichshain]] in einem Kellerraum eine eigene kleine Werkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Magistrat von Berlin|Stadt Berlin]] hatte sich zu der Zeit entschlossen, eine eigene Gasversorgung speziell für die Straßenbeleuchtung aufzubauen, und errichtete dafür eine weitere [[Gaswerk|Gasanstalt]] am Stralauer Platz, also ganz in der Nähe der Werkstatt von Julius Pintsch. In der Folge erhielt er von den Berliner Gaswerken ([[GASAG]]) Reparaturaufträge und kam auf diese Weise frühzeitig mit der Gastechnik in Berührung. Viele der bis dahin teuer aus England eingeführten Gerätschaften waren reparaturanfällig, sodass für Julius Pintsch der Gedanke nahe lag, die Armaturen und Apparate zu verbessern und selbst zu produzieren. Im Jahr 1847 stellte er einen sorgfältig gebauten [[Gasmesser]] eigener Konstruktion vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstieg zum Industriellen ==&lt;br /&gt;
=== Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Tod des Firmengründers ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 erwarb Julius Pintsch das Haus Stralauer Platz&amp;amp;nbsp;8/9&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1847|358| Pintsch, J., Klempner &amp;gt; Stralauer&amp;lt;!----&amp;gt;platz 8, 9|Teil=Teil I|Seite=355}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ließ eine Fabrik errichten, in welcher die neuen [[Gasmesser|Messgeräte]] serienmäßig produziert werden konnten. Jedoch dauerte es noch mehrere Jahre, bis ihm der Berliner [[Magistrat (Deutschland)|Magistrat]] 1851 einen Auftrag über 50&amp;amp;nbsp;Gasmesser erteilte. Die überlegene Qualität dieser Geräte führte dann zu weiteren Bestellungen aus anderen Städten und sogar aus dem Ausland. Der Bedarf war immens, weil Gasmesser eine notwendige Voraussetzung für die Installation von [[Gasbeleuchtung]] in Privathäusern waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auftragslage entwickelte sich in den folgenden Jahren derart positiv, dass Pintsch 1863 eine [[Fabrik]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Andreasstraße*|Andreasstraße]]&amp;amp;nbsp;73 eröffnen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch |1867|470| Pintsch, C.F.J., Klempner und Gasmesser-Fabrikant|Teil=Teil I |Seite=466}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er firmierte nun unter &amp;#039;&amp;#039;Fabrikant für Gasmesser und Gasapparate&amp;#039;&amp;#039;, außerdem hatte sich im gleichen Haus in der zweiten Etage sein Bruder Richard Pintsch als weiterer Produzent von Gasmessern eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1872|601|3=Pintsch, C. F. J. = Fabrikant für Gasmesser und Gasapparate; Pintsch, Richard = Gasmesser-Fabrikant|Teil=I|Seite=582}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschäftigte zunächst 60 Arbeiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv F&amp;#039;hain&amp;quot;&amp;gt;Ralf Schmiedecke: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Friedrichshain. Die Reihe Archivbilder&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-038-X, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Erweiterungsbau legte Julius Pintsch den Grundstein für den steilen Aufstieg des Unternehmens. Zur besseren Versorgung der Abnehmer in den deutschen Provinzen wurden in den Jahren 1866 in [[Dresden]] und 1867 in [[Breslau]] Filialen eingerichtet. Ab 1867/1868 produzierte Julius Pintsch sogar [[Seemine|Unterwasser-Minen]]. In der Andreasstraße 71–73 in Berlin entstand ein fünfgeschossiges Verwaltungs- und Produktionsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Verbreitung der Gasbeleuchtung führte dazu, dass diese Beleuchtungsform als Ersatz für die bis dato vorhandenen Paraffin- oder Stearinkerzen sowie den [[Rüböl]]lampen in Eisenbahnwagen zu verwenden. Nach vielen Versuchen gelang es der Fa.&amp;amp;nbsp;Julius Pintsch, ein aus tierischen und pflanzlichen Fetten hergestelltes [[Ölgas]] herzustellen, welches ein geeignetes Leuchtmittel darstellte. Ohne Einbußen seiner Leuchtkraft konnte das Ölgas komprimiert werden, um so eine ausreichende Versorgung auf Basis der verhältnismäßig kleinen Vorratsbehälter zu erhalten. Ein zusätzlicher Vorteil des Ölgases war, dass eine damit genährte Flamme nur die Hälfte des Gases wie eine Kohlengasflamme benötigte. Die ersten Versuche fanden Ende der 1860er Jahre statt. Auf Grund des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges 1870/71]] mussten sie aber unterbrochen werden. Nachdem die Gasbehälter, Rohrleitungen und insbesondere die Druckregler anders konstruiert worden waren, entsprachen sie den Anforderungen an den harten Einsatzalltag und wurden 1871 als erste in den Wagen der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn]] installiert. Die Produktion von Gasbeleuchtungen in Eisenbahnwaggons fand 1924 durch den [[Eisenbahnunfall von Bellinzona]] ein jähes Ende. Hier verbrannten 15 Reisende in einem mit Pintsch-Produkten ausgerüsteten Zug. – Im Lauf der gesamten Produktentwicklungen entstanden einige wichtige [[Patent]]e in Bezug auf Gasbeleuchtung in Eisenbahnwagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klempner&amp;quot;&amp;gt;Jochen Knoblach: &amp;#039;&amp;#039;Der Klempner vom Stralauer Platz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (Printausgabe), 10. August 2018, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dampfheizungsanlagen für Eisenbahnwaggons und – einzig in Europa – [[Gasglühlicht]]brenner wurden produziert. Um die zunehmende Zahl von Großaufträgen bewältigen zu können, ließ Pintsch in der Andreasstraße das Nachbargrundstück und die daneben liegenden Stadtbahnbögen mit einbeziehen und Produktionshalenn zu bebauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Archiv F&amp;#039;hain&amp;quot; /&amp;gt; Und im Jahr 1872 wurde zunächst ein Zweigwerk in [[Fürstenwalde/Spree|Fürstenwalde]] erbaut. Im Jahr 1890 wurde dieses Werk um die &amp;#039;&amp;#039;Glühlampenfabrik Gebrüder Pintsch&amp;#039;&amp;#039; erweitert, die 1936 ca. 12.000 Mitarbeiter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1884 eröffnete die Familie noch eine Filialfabrik in [[Frankfurt-Bockenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Produktionszweig waren mit Gaslicht beleuchtete [[Schifffahrtszeichen|Bojen]], wofür Julius Pintsch ein Patent anmeldete. 1877 wurde die erste Pintsch-Leuchtboje in der [[Kronstadt (Russland)|Kronstädter Bucht]] ausgelegt. Im Jahr 1908 gab es 2396 bald als &amp;#039;&amp;#039;Pintsch-Bojen&amp;#039;&amp;#039; genannten Schwimmkörper an den Küsten und Wasserstraßen aller Weltmeere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1004842 |titel=Seezeichen der Firma Julius Pintsch aus Fürstenwalde |werk=[[Märkische Oderzeitung]] |datum=2012-01-14 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141202125031/http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1004842 |archiv-datum=2014-12-02 |abruf=2022-08-21 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Suezkanal]] wurde erstmals mit 105 Pintsch-Bojen gesichert, sodass die Durchfahrt auch nachts möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von 1884 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Julius Pintschs Söhne [[Richard Pintsch|Richard]] (1840–1919), [[Oskar Pintsch|Oskar]] (1844–1912), [[Julius Karl Pintsch|Julius]] (1847–1912) und Albert (1858–1920) führten den Familienbetrieb nach seinem Tod ab 1884 fort. Das Privatunternehmen überstand die Börsenkrise der Rezessionsjahre 1873 bis 1895 unbeschadet, und 1907 wurden die Firmen in Berlin, Fürstenwalde und Frankfurt in eine [[Aktiengesellschaft (Deutschland)|Aktiengesellschaft]], die [[Julius Pintsch AG]], mit einem [[Stammkapital]] von 18&amp;amp;nbsp;Millionen [[Goldmark|Mark]] umgewandelt. Ein Pintsch-Werk in [[Österreich]] produzierte [[Flugzeug]]e. Die bekannteste Maschine war die &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch A.G. Wien SCHWALBE II&amp;#039;&amp;#039;; sie flog in der Zwischenkriegszeit bei den österreichischen Luftstreitkräften mit dem Kennzeichen OE-TAA. Laut dem [[American Jewish Committee]] beschäftigte das Unternehmen während des Nationalsozialismus [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/politik/auszuege-der-ajc-liste-der-firmen-die-zwangsarbeiter-beschaeftigt-haben-sollen-dokumentation/119288.html |titel=Auszüge der AJC-Liste der Firmen, die Zwangsarbeiter beschäftigt haben sollen |werk=tagesspiegel.de |sprache=de |kommentar=Dokumentation |abruf=2020-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführung von Teilen des Unternehmens ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erfolgte eine Enteignung der Fa. Julius Pintsch in Fürstenwalde. Die Gebäude, z.&amp;amp;nbsp;T. [[Denkmalschutz|denkmalgeschützt]], werden anderweitig genutzt. 1946 entstand die &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch West-KG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]], im Jahr 1994 gründete sich aus der &amp;#039;&amp;#039;Pintsch BAMAG Antriebs- und Verkehrstechnik&amp;#039;&amp;#039; GmbH, Dinslaken und der &amp;#039;&amp;#039;Sinus ABEN B.V.&amp;#039;&amp;#039;, Zeist&lt;br /&gt;
die &amp;#039;&amp;#039;Pintsch Aben B.V.&amp;#039;&amp;#039; als Nachfolgeunternehmen. Sie entwickelte sich zu einem der führenden Hersteller von [[Weichenheizung]]en und Sicherheits-Systemen im Bereich maritime Verkehrstechnik. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Maarssen, Niederlande, mit einer Niederlassung in Dinslaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugnis-Beispiele der Julius Pintsch AG ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Julius Pintsch gas meter Gas Museum in Warsaw.JPG|Original [[Gasmesser]] von 1899, Hersteller Julius Pintsch AG Berlin im Gas Museum von Warschau&lt;br /&gt;
   Sunset Limited parlor and compartment car 1895.JPG|Zeichnung des Eisenbahnwaggons von 1895 mit Gasbeleuchtung von Julius Pintsch&lt;br /&gt;
   Sunset Limited diner 1895.JPG|Zeichnung des Speisewaggons von 1895 mit Gasbeleuchtung von Julius Pintsch&lt;br /&gt;
   Leuchttonne.JPG|Leuchttonnenaufbau der Firma Julius Pintsch, Berlin-Fürstenwalde. Deutsches Technikmuseum Berlin&lt;br /&gt;
   Kroeslin Greifswalder Oie Leuchtturm.jpg|Auf der Insel [[Leuchtfeuer Greifswalder Oie|Greifswalder Oie]] steht der lichtstärkste [[Leuchtturm]] von Mecklenburg-Vorpommern. Er erhielt 1911–1914 ein neues Laternenhaus von Pintsch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Gebäude in Berlin ==&lt;br /&gt;
Am Giebel des Verwaltungsgebäudes in der Andreasstraße ließ Pintsch zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf einer geschwärzten [[Fassade]] einen mehrere Quadratmeter großen weißen Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; aufbringen, der von der nahe vorbeiführenden Eisenbahnstrecke gut erkennbar war. Diese Hauswerbung ist bis in die späten 2010er Jahre erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klempner&amp;quot;&amp;gt;Jochen Knoblach: &amp;#039;&amp;#039;Der Klempner vom Stralauer Platz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (Printausgabe), 10. August 2018, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erfolgte eine Enteignung der Fa. Julius Pintsch und in die Gebäude zog ab 1950 der &amp;#039;&amp;#039;VEB Fahrzeugausrüstung Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Nun entstanden in den Produktionshallen Ausrüstungen für Schienenfahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1997 ist das [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] Gebäude ungenutzt, es stand bis Ende 2017 leer. Im Jahr 2018 fand sich ein Käufer für die Immobilie, der sie zu einem Büro- und Geschäftshaus umbauen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klempner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Julius Pintsch AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familiengrab-Pintsch.jpg|mini|Familiengrab Pintsch in Berlin]]&lt;br /&gt;
Julius Pintschs zweiter Sohn Oskar und dessen Ehefrau [[Helene Pintsch]] (1857–1923) stifteten 1905 den &amp;#039;&amp;#039;Krüppelkinder-Heil- und Fürsorge-Verein für Berlin-Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;, der 1914 in [[Berlin-Zehlendorf]] das &amp;#039;&amp;#039;Oskar-Helene-Heim für Heilung und Erziehung gebrechlicher Kinder&amp;#039;&amp;#039; eröffnete. Bis zu dessen Zusammenlegung mit dem [[Helios Klinikum Emil von Behring|Behring-Krankenhaus]] hat es fast 100&amp;amp;nbsp;Jahre als Krankenhaus gedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Pintsch hat auf dem [[Friedhof I der Georgen-Parochialgemeinde|St.-Georgenfriedhof]] an der [[Greifswalder Straße]] im Berliner Ortsteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] einen imposanten [[Dorische Ordnung|dorischen]] Tempel als Grabmal errichten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pintschstr (1) Friedrichshain110228 AMA fec.jpg|mini|Pintschstraße in [[Berlin-Friedrichshain]] Namenspatron Julius Pintsch]]&lt;br /&gt;
1878 wurde an Julius Pintsch der Ehrentitel eines Königlich-Preußischen [[Kommerzienrat]]s verliehen.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war Julius Pintsch Namensgeber für die &amp;#039;&amp;#039;Pintschstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=05 |id=P297 |zlb98=1541 |kaupert=Pintschstrasse-10249-Berlin |name=Pintschstraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin-Friedrichshain]] sowie für den &amp;#039;&amp;#039;Julius-Pintsch-Ring&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Pintsch-Brücke&amp;#039;&amp;#039; in Fürstenwalde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal ===&lt;br /&gt;
Im niederschlesischen [[Świeradów-Zdrój|Bad Flinsberg im Isergebirge]] stellten Pintschs Freunde einen Findling mit dem Reliefbild des Unternehmers auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Der Pionier des Lichts: vom Klempnergesellen zum Großindustriellen; die Lebensgeschichte des Carl Friedrich Julius Pintsch&amp;#039;&amp;#039;. Trafo, Berlin 2015, ISBN 978-3-86465-069-7.&lt;br /&gt;
* Paul Lindenberg: &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch: Blätter der Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; 1914, {{DNB|361160801}}.&lt;br /&gt;
* Arno Boetticher: &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch (Berlin 1815–1884), seine berlinisch-lausitzischen Vorfahren und seine Abkömmlinge: Eine Familien- und Fabrikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1908, {{DNB|572458819}}. Digitalisiert durch die Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2023: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15483616&lt;br /&gt;
* Ingrid Bauert-Keetman: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Industriepioniere&amp;#039;&amp;#039;. Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins, Tübingen 1966, {{DNB|455665672}}, S. 76.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|459|460|Pintsch, Karl Friedrich Julius|Felix Escher|139211497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fuewa-nord.de/historisches/julius-pintsch/ Julius Pintsch und Fürstenwalde]&lt;br /&gt;
* [http://www.histaviation.com/pintsch_schwalbe.html Foto eines Flugzeugs Typ Julius Pintsch A.G. Wien Schwalbe II]&lt;br /&gt;
* [http://www.123people.at/ext/frm?ti=personensuche%20telefonbuch&amp;amp;search_term=julius%20pintsch&amp;amp;search_country=AT&amp;amp;st=suche%20nach%20personen&amp;amp;target_url=aHR0cDovL3d3dy5sdWlzZS1iZXJsaW4uZGUvbGV4aWtvbi9mcmtyL2ovanVsaXVzX3BpbnRzY2hfYWcuaHRt Zur Baugeschichte des ehemaligen fünfgeschossige Verwaltungs- und Produktionsgebäudes der Julius Pintsch AG, Berlin-Friedrichshain, Andreasstraße 71-73]&lt;br /&gt;
* [http://www.kunst-und-kitsch.de/cpg1419/albums/userpics/10001/fhain040491.jpg Foto des ehemaligen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes der Julius Pintsch AG, Berlin, Andreasstraße 71-73]&lt;br /&gt;
* [http://www.kunst-und-kitsch.de/cpg1419/displayimage.php?album=10&amp;amp;pos=31 Ansicht Rückseite des ehemaligen Verwaltungs- und Produktionsgebäudes]&lt;br /&gt;
* [http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen3/firmadet33422.shtml &amp;#039;&amp;#039;Julius Pintsch Kommanditgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;] auf: &amp;#039;&amp;#039;albert-gieseler.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexBez |Titel=Pintsch, Julius Carl F. |Bezirk=FrKr |ID=ntsch_Julius_Carl_F |Band= |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* [http://www.flanieren-in-berlin.de/bezirke/friedrichshainkreuzberg/die-welt-des-julius-pintsch.html Zur Person Julius Pintsch und seinem Werk].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139211497|LCCN=n85043632|VIAF=45723739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pintsch, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pintsch, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pintsch, Julius Carl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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