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	<title>Julius Pauly - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 11. Februar 2025 um 22:06 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Pauly (1933).png|alternativtext=Julius Pauly, NSDAP Politiker in Oldenburg|mini|Julius Pauly als Staatssekretär in Oldenburg im Mai 1933]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Heinrich Pauly&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1901]] in [[Birkenfeld]]; † [[30. März]] [[1988]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Birkenfeld nahm Pauly, der Sohn des Postoberschaffners Julius Pauly (1875–1945), ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en auf, das er 1923 mit dem Ersten Staatsexamen abschloss. Nach Ablegung des Zweiten Staatsexamens 1927 trat er im Dezember 1927 in den oldenburgischen Staatsdienst ein. Er wurde zunächst zum [[Richter|Amtsgerichtsrat]] ernannt und arbeitete in den folgenden Jahren an den Amtsgerichten in [[Brake (Unterweser)|Brake]] und ab Dezember 1928 in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]. Am 1. April 1929 erhielt er die Ernennung zum [[Landgerichtsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauly trat zum 1. Oktober 1931 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 707.033),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31810381&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er als Jurist rasch Karriere machte. Anfang 1932 wurde er [[Ortsgruppenleiter]] in Oldenburg. Von Mai bis Juni 1932 war er Mitglied des [[Oldenburgischer Landtag|Oldenburgischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Juni 1932 die erste nationalsozialistische Landesregierung unter Ministerpräsident [[Carl Röver]] gebildet wurde, amtierte Pauly vom 16. Juni 1932 bis zum 6. Mai 1933 als Staatsminister der Finanzen in der Regierung des [[Freistaat Oldenburg|Freistaates Oldenburg]]. In der von Ministerpräsident [[Georg Joel]] geleiteten Folgeregierung war er bis zum 15. Mai 1933 erneut Finanzminister. Im Anschluss übernahm er von [[Heinz Spangemacher]] zusätzlich das Justiz- und das Kultusministerium (Ministerium für Kirchen und Schulen). Die Leitung des Justizministeriums oblag ihm noch bis zu dessen Auflösung am 4. Dezember 1934. Danach war er noch Minister der Finanzen und für Kirchen und Schulen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauly versuchte in den Schulen die nationalsozialistische Weltanschauung durchzusetzen und ordnete per sogenanntem &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzerlass]]&amp;#039;&amp;#039; vom 4. November 1936 die Entfernung von kirchlichen und religiösen Symbolen (Kruzifixe und Lutherbilder) aus den öffentlichen Gebäuden und Schulen an. Der Erlass löste besonders im katholischen [[Oldenburger Münsterland]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzkampf]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Massenproteste aus, die Ministerpräsident Röver letztlich zwangen, den Erlass am 25. November 1936 bei einer Großveranstaltung in [[Cloppenburg]] zurückzunehmen. Trotz dieses Rückschlags setzte Pauly in den nächsten Jahren seine antikatholische Schulpolitik fort, wobei er u. a. eine Anzahl katholischer Ordensschulen schloss, den Religionsunterricht behinderte und [[Konfessionslosigkeit|konfessionslose]] Gemeinschaftsschulen einführte. Im Frühjahr 1938 kam es deswegen zu einem Schulstreik in [[Goldenstedt]], der von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] unterdrückt wurde und für eine Anzahl der Beteiligten im [[KZ Oranienburg|Konzentrationslager Oranienburg]] endete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Fortdauer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde auch Pauly Ende 1942 Soldat, zuletzt mit dem Dienstgrad [[Leutnant]]. Am Ende des Krieges geriet er in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] und kam erst im Herbst 1947 nach Oldenburg zurück. In seinem [[Entnazifizierung]]sverfahren wurde er 1950 in die &amp;#039;&amp;#039;Kategorie III&amp;#039;&amp;#039; (Minderbelasteter, der aber den Nationalsozialismus „wesentlich gefördert“ hatte) eingestuft. In den [[Öffentlicher Dienst|Öffentlichen Dienst]] wurde Pauly danach nicht wieder übernommen, sondern war zeitweilig als [[Rechtsanwalt]] bzw. als juristischer Mitarbeiter einer Rechtsanwaltskanzlei tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pauly war seit 1928 verheiratet mit der aus [[Birkenfeld]] stammenden Erna geb. Schneider (* 1903). Das Ehepaar hatte fünf Kinder (zwei Töchter und drei Söhne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Röver]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Joel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 270.&lt;br /&gt;
* Werner Vahlenkamp: &amp;#039;&amp;#039;Pauly, Julius Heinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 556–557 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/pq.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|133696456}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133696456|VIAF=25800168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pauly, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pauly, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pauly, Julius Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Birkenfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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