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	<title>Julius Neubronner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Doc Taxon: ref fix</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ref fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Neubronner with pigeon and camera 1914 cropped.jpg|mini|Julius Neubronner (1914)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrbarer Brieftaubenschlag (4).jpg|mini|Fahrbarer Brieftaubenschlag mit Dunkelkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Gustav Neubronner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1852]] in [[Kronberg im Taunus]]; † [[17. April]] [[1932]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Renkhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Biographie: Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;. Historische Kommission für Nassau, 1992, S. 571&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiaf&amp;quot; /&amp;gt;) war ein deutscher Apotheker, Erfinder, Firmengründer und Pionier der Amateurfotografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vater und Großvater ==&lt;br /&gt;
Die Familie Neubronner, abstammend von Tobias [[Neubronner (Geschlecht)|Neubronner]] (1694–1762), Zunftmeister der Kaufleute der [[Ulm|Reichsstadt Ulm]],&amp;lt;ref&amp;gt;Taunusnachrichten am 17. Dezember 2014: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.taunus-nachrichten.de/kronberg/aktuelles/kronberg/neubronners-brieftaubenfotografie-stadthaus-ulm-gezeigt-id17781.html Neubronners Brieftaubenfotografie wird im Stadthaus Ulm gezeigt]&amp;#039;&amp;#039; (Abgerufen am 19. Juni 2019.)&amp;lt;/ref&amp;gt; war in Kronberg als Apothekersfamilie ansässig, seit Christian Neubronner dort 1808 eine Apotheke übernommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 ging die Apotheke an seinen Sohn [[Wilhelm Neubronner]] (1813–1894)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Biographisches Archiv]].&amp;lt;br /&amp;gt;Georg Hirth: Hirth’s Parlaments-Almanach. Fünfte Ausgabe. 1867, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; über, einen langjährigen Freund des Malers [[Anton Burger (Maler)|Anton Burger]] und Vater von Julius Neubronner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kronberger-maler.de/museum/burger2005.html Anton Burger 1824–1905: Ausstellung in der Streitkirche Kronberg], kronberger-maler.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Märzrevolution]] 1848 leitete er die örtliche [[Bürgerwehr]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kronberg.de/de/buerger/ueber-kronberg/geschichte/maerzrevolution-in-kronberg.html |text=Märzrevolution in Kronberg 1848 |wayback=20100413214600}}, kronberg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frau von Wilhelm Neubronner und Mutter von Julius Neubronner stammte aus der Schauspielerfamilie [[Löwe (Schauspielerfamilie)|Löwe]], ihre Schwester war die Sängerin [[Sophie Löwe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Neubronner 1877.jpg|mini|links|Julius Neubronner 1877 zu seiner Gießener Studienzeit&amp;lt;ref&amp;gt;Gießener Burschenschaft Frankonia&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Schon als Jugendlicher war Julius Neubronner ein begeisterter Amateurfotograf. 1865 fand er eine von seinem Vater kurz nach Erfindung der Fotografie selbst gebaute Kamera für das [[William Henry Fox Talbot|Talbotsche]] Verfahren. Alle Experimente damit scheiterten an den zu kurzen Belichtungszeiten im inzwischen üblichen Minutenbereich. Den Erwerb seiner ersten funktionierenden Kamera verheimlichte er vor den Eltern. Die Finanzierung erfolgte durch ein Darlehen beim Dienstmädchen der Familie eines Freundes. Bei deren Entlassung musste der Apparat verkauft werden, es kam zu einem Prozess mit dem Käufer, und die Sache flog auf. Während seines Studiums hatte er später mehr Erfolg mit der Fotografie. Gemeinsam mit einem anderen Freund richtete er in rustikaler Lage ein Fotoatelier ein, das als Treffpunkt ihrer Schwestern von Anton Burger karikiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot;&amp;gt;Neubronner, Julius (1920), &amp;#039;&amp;#039;55 Jahre Liebhaberphotograph&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubronner wurde zunächst zusammen mit zwei Schwestern zu Hause unterrichtet. Sein Patenonkel [[Julius Löwe (Chemiker)|Julius Löwe]] betrieb in Frankfurt ein chemisches Laboratorium, und ab 1864 besuchte der zunächst zwölfjährige Junge dort das Gymnasium ab der Quarta. Nach drei Jahren wechselte er nach [[Weilburg]] und machte dort die mittlere Reife. Nach einem Jahr Lehrzeit in der väterlichen Apotheke ging er zum Königlichen [[Realgymnasium]] in Wiesbaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; Seinen Militärdienst leistete er zumindest zeitweise in der [[Provinz Hannover]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--Ist das hier chronologisch richtig untergebracht? Sonst scheint es nirgends reinzupassen, und 1870/71 ist zumindest nahe liegend.--&amp;gt; 1873 schloss er in einer Berliner Apotheke die Lehre zum Apothekergehilfen ab. Die vorgeschriebenen 3 Jahre „Kondition“ absolvierte er bei Apotheken in [[Bendorf]], Frankfurt, [[Hann. Münden|Hannoversch-Münden]] und [[Nyon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; In Nyon machte er erste Erfahrungen mit der [[Stereoskopie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubronner studierte ab 1876 Pharmazie in [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]], wo er in den vier Jahre zuvor als &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutischer Verein&amp;#039;&amp;#039; gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Akademisch-Naturwissenschaftlichen Verein&amp;#039;&amp;#039; (seit 1906 &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Frankonia Gießen]]&amp;#039;&amp;#039;) eintrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frankonia&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichniß der Mitglieder des acad.naturw. Vereins zu Giessen&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vorort Cassel der [[Vereinigung Alter Burschenschafter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter 1925/26&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der [[Burschenschaftliche Blätter|Burschenschaftlichen Blätter]], Frankfurt am Main 1926, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach der pharmazeutischen Staatsprüfung 1877 begann er 1878 ein Chemiestudium an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Königlichen Universität Berlin]], wechselte jedoch bald nach [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], wo er im Dezember 1879 zum [[Dr. phil.]] promovierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frankonia&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot;&amp;gt;Hans Jürgen Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Apotheker, Erfinder und Fabrikant: Hofapotheker Dr. phil. Julius Neubronner (1852–1932)&amp;#039;&amp;#039;. In: Gernot Schäfer und Rüdiger Fiedler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Gießener Burschenschaft Frankonia 1872–1997&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag der Gießener Burschenschaft Frankonia, Gießen 1997. S.&amp;amp;nbsp;101–104.&amp;lt;!--Schultz ist ein Enkel von JN, sein Beitrag wurde von Gernot Schäfer bearbeitet. Ich habe ihn nach einem Hinweis im Web von der Burschenschaft per Email bekommen. Hans Adler.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Apotheke und Fabrik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Streitkirche-kronberg004.jpg|mini|Kronberger [[Streitkirche]] mit der noch heute dort bestehenden Hof-Apotheke.]]&lt;br /&gt;
1886&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; übernahm Julius Neubronner von seinem Vater die [[Hofapotheke Kronberg|Apotheke in Kronberg]] sowie die Verwendung von Brieftauben zur schnellen Beförderung von Rezepten. 1887 erwarb er ein bedeutendes historisches Gebäude, die ursprünglich als katholische Kirche im evangelischen Kronberg geplante, jedoch nie [[Kirchweihe|geweihte]], [[Streitkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=18298&amp;amp;key=standard_document_24641066 |text=Die Kronberger Streitkirche |archive-is=20070630004752}}, hr-online.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofapotheke&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hofapothekekronberg.de/chronik/index.html |wayback=20110122234327 |text=Chronik }}, hofapothekekronberg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Umbau des zuletzt als Gastwirtschaft genutzten Hauses durch den Frankfurter Architekten Alfred Günther konnten Familie und Apotheke 1891 umziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem Kaiser [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich III.]] im [[Dreikaiserjahr]] 1888 nach nur 99 Tagen Amtszeit starb, ließ sich seine Witwe [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Kaiserin Friedrich]] im Wald bei Kronberg [[Schlosshotel Kronberg|Schloss Friedrichshof]] als Witwenresidenz errichten; Neubronner hatte nun den Rang eines Hofapothekers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofapotheker&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.hochtaunus.de/kb/artikel.php3?id=1273 |text=Einblicke in das Leben der Kaiserin |wayback=20060321094736}},&amp;#039;&amp;#039; Kronberger Bote 14/2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Wilhelm Neubronner hatte zur schnellen Beförderung von Rezepten Brieftauben eingesetzt; so war die Medizin oft schon fertig vorbereitet, wenn der Bote vom Arzt oder Patienten eintraf. Julius Neubronner baute die Nutzung der Brieftauben weiter aus. Er bezog dringend benötigte Chemikalien in Mengen bis 75 Gramm auf diese Weise aus [[Frankfurt am Main]] und lieferte dringende Medikamente auf dieselbe Weise ins Sanatorium in Falkenstein ([[Königstein im Taunus]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt; Dieses 1876 von [[Peter Dettweiler (Mediziner)|Peter Dettweiler]] gegründete bedeutende Lungensanatorium wurde zwischen 1907 und 1909 durch ein Erholungsheim für Offiziere ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.dein-touristik.net/touristik_news/16796_kempinski_falkenstein_jubilaeen.html|titel=Kempinski Hotel Falkenstein feiert kaiserliches Jubiläum und begeht 2009 auch zwei „hoteleigene“ Jubiläen|datum=2009-01-30|abruf=2021-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1897 erhielt Neubronner die seit fast 30 Jahren von der Familie angestrebte Genehmigung, in Königstein eine Zweigstelle zu eröffnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofapotheke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1920 nahm Neubronner historisch bedeutsame Amateurfilme auf, die von 1994 bis 1996 vom [[Deutsches Filmmuseum|Deutschen Filmmuseum]] restauriert und später auf [[YouTube]] veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fiaf&amp;quot;&amp;gt;Schobert, Walter (November 1996), &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.fiafnet.org/pdf/uk/fiaf53.pdf |text=Early amateur films by Julius Neubronner: restored |wayback=20130121082237}} (PDF; 581&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039;, Journal of Film Preservation 53, S. 47–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.filmarchives-online.eu/hitlist?b_size:int=31&amp;amp;search_holding=all&amp;amp;b_start:int=0&amp;amp;Fulltext=neubronner&amp;amp;select1=all&amp;amp;set_language=de |wayback=20150924012810 |text=Filme von Neubronner. }} filmarchives-online.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim mühsamen Kleben der Foto-Glasplatten zum Zweck von [[Laterna magica|Laterna-magica-Vorführungen]] erfand er den Prozess vereinfachende und haltbarere „Trockenklebestreifen“, die er patentierte. Für Produktion und Vertrieb gründete er 1905 die &amp;#039;&amp;#039;Fabrik für Trockenklebematerial&amp;#039;&amp;#039;, die unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Neubronner GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; mit ca. 80 Mitarbeitern noch heute besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.neubronner.com/Inhalte/historyde.htm |text=Firmengeschichte der Neubronner GmbH &amp;amp; Co. KG. |wayback=20110714170159}} neubronner.com.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben und Brieftaubenfotografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrbarer Brieftaubenschlag (1).jpg|mini|Fahrbarer Brieftaubenschlag mit Dunkelkammer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kronberger-burg-museum010.jpg|mini|Vitrine mit ausgestopfter Brieftaube und Porträtfotos im Museum für Stadtgeschichte der Stadt Kronberg]]&lt;br /&gt;
1886 heiratete Julius Neubronner Charlotte Stiebel (1865–1924).&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Vater Fritz Stiebel (1824–1902) war einer der bekanntesten Frankfurter Ärzte der Zeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Winckelmann:  {{Webarchiv |url=http://www.laekh.de/upload/Hess._Aerzteblatt/2002/2002_02/2002_02_18.pdf |text=Fritz Stiebel: Ratschläge für praktische Ärzte. |wayback=20110719054032}} (PDF; 49&amp;amp;nbsp;kB) Hessisches Ärzteblatt 2/2002. S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Großvater mütterlicherseits war der Kronberger Mäzen und Ehrenbürger Jacques Reiss (1807–1887), der Hauptinitiators der [[Kronberger Bahn|Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kronberg.de/de/buerger/ueber-kronberg/geschichte/villen-in-kronberg/teutonia-und-alemannia.html |text=Teutonia und Alemannia. |wayback=20100428082440}} www.kronberg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv |url=http://www.kronberg.de/de/buerger/ueber-kronberg/ehrenbuerger-der-stadt-kronberg-im-taunus/ehrenbuerger-im-19-jahrhundert/1864-jacques-reiss.html |text=Jacques Reiss |wayback=20090831173649}},&amp;#039;&amp;#039; kronberg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taunus97039&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.taunus-nachrichten.de/kronberg/nachrichten/kronberg/125-geburtstag-carl-neubronner-id97039.html|titel=125. Geburtstag von Carl Neubronner|werk=taunus-nachrichten.de|datum=2021-01-13|abruf=2021-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1915 war sie Mitunterzeichnerin einer Frankfurter Grußadresse an den pazifistischen Internationalen Frauenkongress in Haag.&amp;lt;ref&amp;gt;Internationales Frauenkomitee für Dauernden Frieden: [http://www.archive.org/details/berichtrapportre00womerich Internationaler Frauenkongress; Haag 28. April – 1. Mai 1915]. S. 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Paar hatte drei Söhne und eine Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon sein Vater war Julius Neubronner ein Freund und Förderer der [[Kronberger Malerkolonie]], deren Museum später vorübergehend (bis 2017) im 1. Obergeschoss seines Hauses untergebracht war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kronberger-maler.de/news/press23.html Ausstellungseröffnung in der Streitkirche.] kronberger-maler.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Jagdpächter ließ er 1903 eine Quelle als „Neubronners-Brunnen“ anlegen, die mit einer kleinen Gedenktafel versehen noch heute im Kronberger Stadtwald existiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin von Foerster: {{Webarchiv |url=http://www.drmvf.de/media/37H.pdf |text=Taunusweg 37, Hinweg. |wayback=20151001161911}} (PDF; 117&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde Neubronner Mitglied der [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Direktion der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft: [http://www.archive.org/stream/naturundmuseum1908senc Bericht der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft in Frankfurt am Main 1908].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1909 wurde Neubronner international bekannt, indem er seine um 1903 erstmals angedachte und 1908 patentierte Erfindung der [[Brieftaubenfotografie]] auf der Internationalen Photographischen Ausstellung in Dresden sowie der ersten Internationalen Luftschiffahrtausstellung in Frankfurt am Main einem interessierten Publikum vorstellte. Zuschauer in Dresden konnten das Einfliegen der Tauben beobachten, und die mitgebrachten Luftaufnahmen wurden an Ort und Stelle in Postkarten umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Internationalen Luftschiffer-Ausstellung in Paris erhielt Neubronner zwei goldenen Medaillen, eine für die Methode und eine für die Aufnahmeresultate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schultz&amp;quot; /&amp;gt; Diese Erfindung wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und auch später versuchsweise zur militärischen Luftaufklärung – erfolglos – eingesetzt. Erwähnungen fand sie in [[Meyers Konversationslexikon]] und der [[Brockhaus Enzyklopädie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubronner1920&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kronberg, Grab Julius Neubronner.JPG|mini|Grab von Julius Neubronner]]&lt;br /&gt;
Er ist auf dem Kronberger Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfolger ==&lt;br /&gt;
Nach Julius Neubronners Tod im Jahr 1932 blieb die Apotheke noch für zwei Generationen im Familienbesitz: 1932–1972 wurde sie von Wilhelm Neubronner geleitet († 23. Mai 1972&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.eisstock-verband.de/ausschreibungen.php?action=read&amp;amp;asid=74&amp;amp;select_year=2005]&amp;lt;/ref&amp;gt;). Er schrieb ein Buch über [[Eisstockschießen]], das er in Kronberg populär machte, gründete 1928 den Tennis- und Eissportverein Cronberg&amp;amp;nbsp;(TEVC) und war aktiv im [[Deutscher Eisstock-Verband|Deutschen Eisstock-Verband]]. 1972–1995 führte die Apotheke sein Sohn Kurt-Heinz Neubronner (* 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1926; † 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2015), ebenfalls aktiv im&amp;amp;nbsp;TEVC, danach wurde sie verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.hochtaunus.de/kb/artikel.php3?id=16321 |datum=2018-04}}, {{Toter Link |url=http://www.hochtaunus.de/kb/artikel.php3?id=18446 |datum=2018-04}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klebestreifenfabrik übernahm Julius Neubronners jüngster Sohn Carl Neubronner (* 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1896; † 19.&amp;amp;nbsp;November 1997), der sie dann 70&amp;amp;nbsp;Jahre lang leitete. 1957 erhielt er das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, 1966 beteiligte er die Belegschaft am Gewinn des Unternehmens, und er war im Verband der Papier verarbeitenden Industrie aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kb13052&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadt gedachte Geburtstag Neubronners&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hochtaunus.de/kb/artikel.php3?id=13052}}, Kronberger Bote 3/2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Carl Neubronner wurde für seine Versuche mit [[Modellflug]] bekannt: Mit 16&amp;amp;nbsp;Jahren entwickelte er das „[[Raketenflugzeug #Modellbau|Raketoplan]]“, ein raketengetriebenes Modellflugzeug, und die Raketenmodellsportgemeinschaft e.&amp;amp;nbsp;V. vergibt jährlich den Carl-Neubronner-Preis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.verpackungsrundschau.de/web/archiv/hefte/verpck_rs/1997/Ausg12/VR_12_97.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20100807083351}} (PDF; 5,8&amp;amp;nbsp;MB) {{Webarchiv|url=http://www.ramog.de/aktuell/akt01/ra5.htm |wayback=20150610202812 |text=Archivierte Kopie }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 wurde er Ehrenbürger von Kronberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kronberg.de/kronberg/B%C3%BCrger/%C3%9Cber%20Kronberg/Ehrenb%C3%BCrger%20der%20Stadt%20Kronberg%20im%20Taunus/Ehrenb%C3%BCrger%20seit%201972/1984%20%E2%80%93%20Carl%20Neubronner/ |text=Archivierte Kopie |wayback=20150612074116}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Carl Neubronner-Sportstiftung unterstützt seit&amp;amp;nbsp;1987 den Sport in Kronberg. Carl Neubronner war verheiratet mit Erika Neubronner (* 9.&amp;amp;nbsp;Juni 1923; † 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2005). Im April&amp;amp;nbsp;1997 gründeten sie die &amp;#039;&amp;#039;Carl und Erika Neubronner-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, die sozial ausgerichtet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taunus97039&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121573397}}&lt;br /&gt;
* [http://www.filmarchives-online.eu/hitlist?Sound=all&amp;amp;operator1=and&amp;amp;CarrierAspect=all&amp;amp;Colour=all&amp;amp;operator2=and&amp;amp;to_year=&amp;amp;b_start:int=0&amp;amp;Carriertype=all&amp;amp;CarrierMaterial=all&amp;amp;query2=&amp;amp;query3=&amp;amp;query1=julius%20neubronner&amp;amp;CarrierFormat=all&amp;amp;search_holding=DIF&amp;amp;b_size:int=31&amp;amp;from_year=&amp;amp;select3=all&amp;amp;select2=all&amp;amp;select1=SstrPers Filme von Julius Neubronner] auf filmarchives-online.eu&lt;br /&gt;
* Google Arts &amp;amp;amp; Culture, „Julius Neubronner und seine fliegenden Fotografen“, https://artsandculture.google.com/story/julius-neubronner-und-seine-fliegenden-fotografen/mQLCawGRQxy5LQ&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=121573397|titel=Neubronner, Julius Gustav|datum=2025-10-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121573397|VIAF=23001067|LCCN=no2019020781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neubronner, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kronberg im Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Neubronner|Julius]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neubronner, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Neubronner, Julius Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Apotheker, Erfinder, Firmengründer und Pionier der Amateurfotografie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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