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	<title>Julius Meinl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Meinl&amp;diff=216191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Milennial-Optimist: Klareres Wording in der Einleitung; Link in der Infobox auf Unternehmensseite statt Webshop korrigiert; Info über Meinl am Graben aktualisiert</title>
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		<updated>2025-12-21T10:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klareres Wording in der Einleitung; Link in der Infobox auf Unternehmensseite statt Webshop korrigiert; Info über Meinl am Graben aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Julius Meinl AG&lt;br /&gt;
| Logo             = Julius Meinl (2004).svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Österreich)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = [[1862]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Julius Meinl V.]]&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 1.077 (2024)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 260 Millionen Euro (2024)&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Kaffee]]&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://juliusmeinl.com/at www.juliusmeinl.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Meinl AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein österreichisches Unternehmen, dessen Kernbereich heute die Erzeugung und der Handel von [[Kaffee]] ist. Bis zum Jahr 1999 war Julius Meinl außerdem ein bedeutender österreichischer Lebensmittelhändler. Ihr [[Marke (Recht)|Markenzeichen]] ist der von [[Joseph Binder (Designer)|Joseph Binder]] entworfene &amp;#039;&amp;#039;Meinl-[[Mohr]]&amp;#039;&amp;#039;, bis 2004 ein schwarzer Kinderkopf mit hohem rotem [[Fes (Kopfbedeckung)|Fes]] auf gelbem Grund, seitdem in rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Meinl (1824-1914).jpg|mini|Firmengründer [[Julius Meinl I.]]]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen entstand aus dem im Jahre 1862 von [[Julius Meinl I.]] in [[Wien]] ([[Innere Stadt (Wien)|1. Bezirk]], [[Fleischmarkt (Wien)|Fleischmarkt]]) gegründeten Gewürzgeschäft, in dem anfangs nur grüne [[Kaffeebohne]]n, später auch frisch gerösteter [[Kaffee]] angeboten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meinlcoffee.com/de/geschichte/ |titel=Geschichte von Julius Meinl |hrsg=Julius Meinl |zugriff=2018-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das von Meinl entwickelte Verfahren zur schonenden [[Kaffeerösterei|Kaffeeröstung]] wurde das Unternehmen in [[Österreich-Ungarn]] bald in seiner Branche führend. Ab 1893 wurden auch [[Feigenkaffee|Feigen-]] und [[Malzkaffee]] geröstet und 1896 wurde das Unternehmen in eine [[Offene Gesellschaft (Österreich)|offene Gesellschaft]] umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Margareta Lehrbaumer |Titel=Womit kann ich dienen? |Verlag=Pichler Verlag |Ort=Wien |Datum=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem bereits 1905 in der Heigerleinstraße in [[Hernals|Wien-Hernals]] eine eigene Schokoladenfabrik errichtet wurde, bezog Meinl im Jahr 1912 die auf der anderen Seite der [[Vorortelinie]] in der Neuseagasse (heute Julius Meinl-Gasse) gelegene, nach wie vor bestehende Firmenzentrale. Nach und nach wurde das Sortiment um weitere selbst erzeugte Produkte wie Tee, Schokolade, Pralinen, Kakao, Kekse, Waffeln und Marmeladen erweitert, denen sich später Erzeugungen für Obst- und Gemüsekonserven, Essig, Senf, Fruchtsäfte, Teigwaren, Destillate, Margarine sowie hauseigene Öl- und Weinkellereien anschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Sileitsch |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/240266_Der-Untergang-des-Hauses-Meinl.html |titel=Der Untergang des Hauses Meinl |sprache=de |abruf=2020-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen entwickelte sich so zum ersten [[Vertikale Integration|vertikal integrierten]] Lebensmittelkonzern in Österreich. 1912 wurde ein eigenes Importbüro in [[London]] gegründet und der Zwischenhandel damit ausgeschaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bevor [[Julius Meinl II.]] im Jahr 1913 die alleinige Leitung des Konzerns von seinem Vater übernahm, sorgte er für eine Expansion des Unternehmens, welches zum größten Lebensmittelhändler der [[Habsburgermonarchie|Donaumonarchie]] aufstieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sozialpolitisch nennenswerte Maßnahmen des Unternehmens sind die Einführung der [[Sonntagsruhe]] im Jahr 1907 sowie der [[Fünf-Tage-Woche|5-Tage-Woche]] mit 43&amp;amp;nbsp;Wochenstunden im Jahr 1931.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/rk/msg/2004/0513/014.html |titel=80 Jahre Julius Meinl: Wiener Paradeunternehmen feiert |hrsg=Rathauskorrespondenz der Stadt Wien |datum=2004-05-13 |zugriff=2015-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1906 wurde eine eigene Lehrlingsausbildung gegründet, die Meinl-Verkäufer erhielten hier eine strenge Ausbildung in Warenkunde und geschliffenen Umgangsformen. Dies sollte die Firmenkultur nachhaltig prägen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Meinl II (1869–1944).jpg|mini|[[Julius Meinl II.]]]]1919 wurde das Unternehmen in eine [[Aktiengesellschaft (Österreich)|Aktiengesellschaft]] umgewandelt, das Grundkapital betrug 30 Millionen [[Österreichisch-ungarische Krone|Kronen]]. Auch nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] blühte das Geschäft mit frisch geröstetem Kaffee, so dass bereits im Jahr 1927 das Unternehmen die [[Staatliche Auszeichnung]] erhielt und damit das Recht, das [[Bundeswappen Österreichs|Bundeswappen]] im Geschäftsverkehr zu führen. Der Umsatz betrug 1928 insgesamt acht Millionen [[Österreichischer Schilling|Schilling]]. In den 1920er Jahren nahm Meinl die Produktion von [[Margarine]] auf und errichtete 1937 auf seinem [[Gutshof Alt-Prerau]] im [[Weinviertel]] eine eigene Fabrik für Gemüse- und Fleischkonserven. Dort weideten auch an die 300 Kühe, welche die Milch für eine eigene Meinl-[[Teebutter]] gaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 übernahm [[Julius Meinl III.]] das operative Geschäft und erweiterte das Filialnetz auf über 1000 Filialen im Jahr 1939. Das Unternehmen wurde in dieser Zeit aufgrund der Qualität seiner auch in [[Belgrad]] in eigenen Filialen verkauften Produkte [[Königreich Jugoslawien|königlich Jugoslawischer]] [[Hoflieferant]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In den 1930er Jahren übernahm man zudem den 1888 ursprünglich als Beerenmosterei und Champagnererzeugung gegründeten Konkurrenten &amp;#039;&amp;#039;Brüder Kunz&amp;#039;&amp;#039; und führte die Firma als Niedrigpreis-Kette bis Anfang der 1990er Jahre fort.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die ursprüngliche Firma, die [[Offene Gesellschaft (Österreich)|offene Gesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;J.&amp;amp;nbsp;Kunz&amp;#039;&amp;#039; ([[Wien-Innere Stadt]], [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#M|Maximilianstraße]]&amp;amp;nbsp;3), bestand seit 1. Jänner 1888, gegründet von den in [[Graz]] wohnhaften Gemischtwarenhändlern Jakob Kunz (†&amp;amp;nbsp;7.&amp;amp;nbsp;September 1941) sowie Adam Josef Kunz (†&amp;amp;nbsp;16.&amp;amp;nbsp;Jänner 1924).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde das Unternehmen [[Arisierung|arisiert]] und alle jüdischen Vorstände entlassen, der NS-linientreue Leiter der Berliner Niederlassung übernahm die Leitung des Unternehmens. Julius Meinl III. emigrierte als strikter Gegner der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] mit seiner jüdischen Frau und den gemeinsamen Kindern über [[Jugoslawien]] (das dortige [[Schloss Freudenau]] stand im Besitz der Familie) nach [[England]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; 1939 wurde der Süßwarenhersteller [[Charles Cabos]] übernommen und als Tochtergesellschaft weitergeführt. Der Aufsichtsrat des Unternehmens umfasste 1942 neben dem im Unternehmen verbliebenen Seniorchef Julius Meinl II. den deutschen Staatssekretär a.&amp;amp;nbsp;D. [[Rudolf Brinkmann (Staatssekretär)|Rudolf Brinkmann]] sowie [[Josef Joham]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vob&amp;amp;datum=19421201&amp;amp;query=%22Dr.+Robert+Harmer%22&amp;amp;ref=anno-search&amp;amp;seite=6 |titel=ANNO, Völkischer Beobachter, 1942-12-01, Seite 6 |abruf=2022-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit fortschreitender Dauer des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Unternehmen von der [[Kriegswirtschaft im Zweiten Weltkrieg|Kriegswirtschaft]] vereinnahmt, 1943 erhielt das Unternehmen eine arisierte Marmeladenfabrik in [[Tenczynek]] zugeteilt und produzierte dort jährlich 1,5 Millionen Kilo [[Marmelade]] vorwiegend für die [[Deutsche Wehrmacht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Julius Meinl II. verstarb 1944 auf seinem [[Gutshof Alt-Prerau]], er hatte sein Testament so abgefasst, dass im Falle eines Sieges der [[Achsenmächte]] sein Adoptivsohn Fritz Meinl (geb. Hiksch) das Unternehmen erben sollte, bei einem Sieg der [[Alliierte]]n jedoch sein leiblicher Sohn Julius III.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Margareta Lehrbaumer |Titel=Womit kann ich dienen? |Verlag=Pichler Verlag |Ort=Wien |Datum=2000 |Seiten=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Julius Meinl Ottakring 1900.JPG|mini|Die Zentrale in Ottakring (um 1912)]]Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieben vom einst umfangreichen Netz an Filialen und Tochtergesellschaften nur mehr die österreichischen und italienischen Geschäfte und Röstereien übrig. Der „Präsident“ [[Julius Meinl III.]] baute das Unternehmen nach dem Krieg schrittweise wieder auf, so dass Meinl Ende der 1960er Jahre bereits wieder 280 Filialen besaß. Dazu kamen am Ende der 1960er Jahre 78 Filialen der &amp;#039;&amp;#039;Brüder Kunz&amp;#039;&amp;#039;, die im Niedrigpreissegment im Kaffeebereich als [[Dachmarke]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Julius-Meinl-Konzern gehörte bis 1999 auch die Hypermarktkette [[PAM PAM]]. Sie wurde von [[Jenö Eisenberger]], dem Begründer der [[LÖWA]]-Kette, ins Leben gerufen und dann 1974 an Meinl verkauft. Der erste PAM-PAM-Markt war jener am Kreilplatz im 19.&amp;amp;nbsp;Bezirk. Die nächsten Märkte entstanden in der Siebenbrunnengasse und in der Sandleitengasse. Bis 1998 zählte Pam Pam 41&amp;amp;nbsp;Standorte, wovon rund 20 in Wien waren. Der Rest verteilte sich über die restlichen Bundesländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Pleite des [[Konsum Österreich|Konsum]] im Jahr 1995 erwarb Meinl 71 Filialen und führte sie fortan als Meinl-Filialen weiter, womit der Marktanteil kurzfristig auf 5 % gesteigert werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuausrichtung ===&lt;br /&gt;
Hohe Verluste im Lebensmitteleinzelhandel und die scharfe Konkurrenz bewogen [[Julius Meinl V.]] schließlich zum Rückzug aus diesem Geschäftsbereich mit den Marken &amp;#039;&amp;#039;Julius Meinl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pampam&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jééé-Diskont&amp;#039;&amp;#039;. Im Frühjahr 1999 wurden zunächst die mittel- und westösterreichischen Standorte an [[Billa]] ([[Rewe Group]]) verkauft; im Mai gingen die Märkte in Wien, Niederösterreich und Burgenland an die [[Spar Österreichische Warenhandels-AG|Spar]]. Auch die Filialen in Ungarn (1999 an [[Delhaize Group|Delhaize]]), Tschechien (2005 an [[Ahold]], mittlerweile mit Delhaize zu [[Ahold Delhaize]] fusioniert) und Polen (2005 an [[Tesco]]) wurden aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma konzentriert sich heute wieder auf das ursprüngliche Kaffeegeschäft und betreibt in [[Ottakring]] an der Julius-Meinl-Gasse 3–7 die Firmenzentrale. Lediglich die 1950 eröffnete Wiener Hauptfiliale [[Julius Meinl am Graben|Meinl am Graben]] dient weiter als [[Flagshipstore]] (s.&amp;amp;nbsp;u.). Seit 2002 werden in [[Chicago]] ein Kaffeehaus (&amp;#039;&amp;#039;Coffeehouse&amp;#039;&amp;#039;) und eine &amp;#039;&amp;#039;Coffee Bar&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.juliusmeinlchicago.com/about | titel=About us | hrsg=Julius Meinl Chicago | zugriff=2021-03-04 |sprache=englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Produktpalette an Meinl-Kaffee, darunter auch die traditionelle „Jubiläums-Mischung“ und „Der Präsident“ werden mittlerweile in einer Meinl-Rösterei in [[Italien]] hergestellt. Im Oktober 2021 wurde beschlossen, den Mohrenkopf im Markenzeichen aus Gründen des Zeitgeists aufzugeben und nur noch &amp;#039;&amp;#039;den bekannten Meinl-Hut&amp;#039;&amp;#039; ohne Kopf erscheinen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Meinl ohne Mohrenkopf, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gilt nur für [[Julius Meinl am Graben|Meinl am Graben]], nicht für die [[Tochtergesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Meinl Austria&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Agnes Preusser |url=https://kurier.at/chronik/wien/ein-logo-zwei-zugaenge-mohrenkopf-bei-meinl-nicht-ueberall-geschichte/401780018 |titel=Ein Logo, zwei Zugänge: „Mohrenkopf“ bei Meinl nicht überall Geschichte |werk=Kurier |datum=2021-10-22 |sprache=de |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Adolf Karpellus - Julius Meinl.jpg|alt=|Werbeplakat von [[Adolf Karpellus]]&lt;br /&gt;
Datei:Julius Meinl Tee Polen.jpg|alt=|Teedose der polnischen Meinl-Tochter (vor 1939)&lt;br /&gt;
Datei:Handelshaus Julius Meinl Fleischmarkt 7 Detail.jpg|alt=|Ehemalige Firmenzentrale am Fleischmarkt 7.&lt;br /&gt;
Datei:Stammhaus Julius Meinl - panoramio.jpg|alt=|Das Stammhaus in [[Ottakring|Wien-Ottakring]]&lt;br /&gt;
Datei:Schokoladenfabrik Julius Meinl I.JPG|alt=|Schokoladenfabrik von Meinl in [[Wien-Hernals]]&lt;br /&gt;
Datei:Arbeitergasse Wien5.jpg|alt=|Typische Meinl-Filiale in Wien vor 1939&lt;br /&gt;
Datei:Šalica kave espresso.JPG|Eine Tasse Espresso Meinl heutzutage &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meinl am Graben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meinl am Graben Vienna Sept 2006.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Meinl am Graben&amp;#039;&amp;#039; in Wien]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Julius Meinl am Graben}}&lt;br /&gt;
Die bekannte [[Wien]]er Filiale Am [[Graben (Wien)|Graben]] 19 (Eingang Graben 20) wurde im Jahr 1999 renoviert und vergrößert und wird als Delikatessengeschäft &amp;#039;&amp;#039;Meinl am Graben&amp;#039;&amp;#039; geführt. Diese Filiale wird von Touristen stark frequentiert. Im Sortiment sind insbesondere internationale Produkte aus den Bereichen Tee, Kaffee, Marmelade, Süßwaren, Wein und Spirituosen stark vertreten. Neben einer Auswahl an frischen Lebensmitteln werden auch verschiedene selbst hergestellte Produkte angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im ersten Stock des Hauses Graben 20 betriebene Restaurant wurde 2004 vom [[Gault-Millau]] mit drei Hauben ausgezeichnet. Ab März 2010 war Metin Yurtseven Chef de Cuisine im Restaurant, er wurde 2012 mit seiner ersten Gault-Millau-Haube ausgezeichnet. Im Mai 2021 wurde die Schließung des Restaurants und der Weinbar bekannt. Im Rahmen des Umbaus wurde die Fläche des Geschäfts reduziert, es umfasst seit der Wiedereröffnung im Oktober 2021 nur noch die Immobilie Graben 19.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds2000126468924&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000126468924/meinl-am-graben-schliesst-restaurant |titel=Meinl am Graben schließt Restaurant und baut um |datum=2021-05-07|abruf=2021-05-07|autor=Nina Wessely|werk=[[DerStandard.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dp5976657&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/5976657/meinl-am-graben-restaurant-und-weinbar-sind-geschichte |titel=Meinl am Graben: Restaurant und Weinbar sind Geschichte |datum=2021-05-07|abruf=2021-05-07|autor=Karin Schuh|werk=[[Die Presse]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000132354219/millionenschwerer-grabenkampf-im-reich-von-meinl |titel=Millionenschwerer Grabenkampf im Reich von Meinl |sprache=de-AT |abruf=2025-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Logo ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaufhaus Daxböck, Laaben 04 (cropped).jpeg|mini|Historisches Meinl-Logo (vor 2004)]]&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Logo zeigte in einem horizontalen Oval ein besegeltes Handelsschiff auf Wellen, welches später im Logo der [[Meinl Bank|Meinl-Bank]] zu finden war. Es wurde 1924 durch einen vom Wiener Grafiker [[Joseph Binder (Designer)|Joseph Binder]] entworfenen schwarzen Burschen mit rotem [[Fes (Kopfbedeckung)|Fes]] ersetzt, der auf die [[Wiener Kaffeehaus#Geschichte|Geschichte der Wiener Kaffeekultur]] verweist: Der Kaffee erreichte Wien über die Belagerung durch das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]], in dem wiederum afrikanische Sklaven für dienende Tätigkeiten eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Kimmerle |url=https://www.welt.de/politik/ausland/article157533454/Welches-Geheimnis-steckt-hinter-den-Afrotuerken.html |titel=Welches Geheimnis steckt hinter den Afrotürken? |werk= |hrsg=&amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; |datum= |abruf=2020-06-24 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Logo, ähnlich wie der Mohr von [[Sarotti]], hatte einen starken Wiedererkennungswert des Unternehmens und ist auf fast jedem Meinl-Produkt und Filialen dargestellt. Bis in die 1990er-Jahre prägten Metallschilder mit dem Logo das österreichische Straßenbild. Inzwischen erzielen sie bei Auktionen hohe Preise.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oberösterreichische Nachrichten]] vom 3. Jänner 2009, &amp;#039;&amp;#039;Meinl-Banker begannen als Kaffeeröster&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit den Jahren unterlag der Meinl-Mohr verschiedenen Veränderungen, blieb aber lange in seiner Kernkomponente bestehen. 2004 überarbeitete der Designer [[Matteo Thun]] das Logo, indem er es durch eine rote Silhouette des Buben ersetzte und ihn aufrecht schauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://juliusmeinl.com/ |titel=Premium coffee and tea |sprache=en-GL |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative &amp;#039;&amp;#039;Mein Julius&amp;#039;&amp;#039; hat 2007 eine veraltete Version des Logos in ein Protestzeichen umgewandelt, um gegen rassistische Klischees sowie gegen Fehlinterpretationen von Afrika und der Kolonialzeit zu demonstrieren. Allerdings benutzt die Initiative dazu ein Logo von vor 2004 und nicht die überarbeitete Version ab 2004, da dieses nicht mehr für die bildliche Darstellung des Protestes und des Rassismus-Klischees geeignet gewesen wäre. Die Initiative weist auch nicht darauf hin, dass sie ein veraltetes Logo benutzt oder dass Meinl das Logo überarbeitet hatte, um den rassistischen Klischees keinen Vorschub mehr zu leisten, was wiederum Kritik an der Initiative ermöglicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;logo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.meinjulius.at/ |titel=mein julius |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erich Kocina |url=https://www.diepresse.com/349610/meinl-mohr-ndash-symbol-des-rassismus |titel=Meinl-Mohr – Symbol des Rassismus? |werk=Die Presse |datum=2007-12-17 |sprache=de |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2021 wurde bekannt, dass das Delikatessengeschäft Meinl in Wien auf den umstrittenen Mohren verzichtet. Von diesem bleibt nur der [[Fes (Kopfbedeckung)|Fez]], seine Kopfbedeckung, künftig auf petrolfarbenem Hintergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;Verena Kainrath: [https://www.derstandard.de/story/2000130615205/totgesagter-meinl-am-graben-eroeffnet-neu-der-mohr-ist-geschichte &amp;#039;&amp;#039;Totgesagter Meinl am Graben eröffnet neu – der Mohr ist Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[DerStandard.at]], 21. Oktober 2021, abgerufen am 28. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Oliver Kühschelm: &amp;#039;&amp;#039;Julius Meinl. Patriarchalisch, (groß)bürgerlich, österreichbewusst&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Emil Brix]], [[Ernst Bruckmüller]], [[Hannes Stekl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Memoria Austriae III. Unternehmer, Firmen, Produkte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 2005, ISBN 3-7028-0419-6, S. 43–97.&lt;br /&gt;
* Margaretha Lehrbaumer: &amp;#039;&amp;#039;Womit kann ich dienen? Julius Meinl – Auf den Spuren einer großen Marke&amp;#039;&amp;#039;. Pichler Verlag, Wien 2000, ISBN 3-85431-164-8.&lt;br /&gt;
* [[Peter Pirker (Historiker)|Peter Pirker]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Exil]]politische Seiten der Julius Meinl AG,&amp;#039;&amp;#039; in: Ursula Seeber, Veronika Zwerger, [[Claus-Dieter Krohn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Kometen des Geldes“: Ökonomie und Exil.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Exilforschung, 33. [[edition text + kritik]], München 2015, ISBN 3-86916-451-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Julius Meinl|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://juliusmeinl.com/at Webpräsenz von Julius Meinl]&lt;br /&gt;
* [https://www.meinlamgraben.eu Webpräsenz von Meinl am Graben]&lt;br /&gt;
* [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/international/97013_Der-legendaere-Mohr-haengt-in-der-Luft.html Der legendäre Mohr hängt in der Luft], [[Wiener Zeitung]], 13. September 2007 (abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;November 2013)&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Meinl,_Julius,_AG}}&lt;br /&gt;
* [https://schlotforum.wordpress.com/2008/09/08/w-1160-julius-meinl/ schlot.at]: Julius Meinl – historische Ansichten und Dokumente&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041939|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Brüder Kunz AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meinl, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Wien)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Meinl (Familie)|Julius Meinl]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Milennial-Optimist</name></author>
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