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	<title>Julius Ludorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T08:54:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Ludorf&amp;diff=490340&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.8.6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius „Jule“ Ludorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1919]] in [[Oer-Erkenschwick#Rapen|Datteln-Rapen]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spvgg-erkenschwick.de/index.php/erste-mannschaft/presse/5-verein/4583-jule-ludorf-im-alter-von-95-jahren-verstorben |wayback=20160304045727 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Jule“ Ludorf im Alter von 95 Jahren verstorben.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-06 09:56:38 InternetArchiveBot }} Nachruf auf der Homepage der SpVgg Erkenschwick vom 1. Februar 2015 (abgerufen am 1. Februar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[1. Februar]] [[2015]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-legende-jule-ludorf-auf-erkenschwick-gestorben-a-1016195.html &amp;#039;&amp;#039;Ruhrgebiets-Legende Ludorf stirbt mit 95 Jahren.&amp;#039;&amp;#039;] Nachruf auf [[Spiegel Online]] vom 1. Februar 2015 (abgerufen am 1. Februar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Fußball|Fußballspieler]] und [[Fußballtrainer|-trainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Geboren in Rapen (damals zum Amt Datteln gehörig, seit 1926 ein Ortsteil von [[Oer-Erkenschwick]]) in unmittelbarer Nachbarschaft der [[Zeche Ewald Fortsetzung|Steinkohlenzeche &amp;#039;&amp;#039;Ewald Fortsetzung&amp;#039;&amp;#039;]], wurde er bald Halbwaise (seine Mutter starb an [[Tuberkulose]]); mit 15 begann er eine Ausbildung als Schmied und Schlosser &amp;#039;&amp;#039;auf Ewald&amp;#039;&amp;#039; und spielte nebenbei Fußball, zunächst in der Jugendmannschaft des VfL Rapen, dann bei der [[SpVgg Erkenschwick]], die ihn aufgrund einer Sondergenehmigung schon mit 16 Jahren in der ersten Mannschaft einsetzten durfte. Seinen Wehrdienst absolvierte er in Hannover, wo er für [[Hannover 96|die 96er]] antrat. Anschließend kehrte er in seine Geburtsstadt und zur SpVgg. zurück, mit der er 1943 in die Gauliga Westfalen aufstieg. Als [[Bergmann]] in einem „kriegswichtigen Betrieb“ war er unabkömmlich und wurde nicht in die [[Wehrmacht]] eingezogen. Noch während des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] wurde er aufgrund seiner Torgefährlichkeit erstmals in die [[Westfalenauswahl]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberliga West ==&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1947 spielte der [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] mit Erkenschwick in der Landesliga Westfalen, von 1947 bis 1953 in der neu gegründeten [[Fußball-Oberliga West|Oberliga West]], war dort dreimal unter den besten Torschützen zu finden und zudem mehrfacher Westfalen- und Westdeutschland-Auswahlspieler. In 161 Oberligaspielen erzielte er 75 Treffer für die [[SpVgg Erkenschwick]], war zudem deren Mannschaftsführer. Zu seinen sportlich wichtigsten Momenten zählt Ludorf seinen Treffer, durch den die SpVgg. dem [[FC Schalke 04]] im Oktober 1947 die erste Pflichtspiel-Heimniederlage (1:2) nach dem Zweiten Weltkrieg beibrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die meisten seiner Mitspieler arbeitete er tagsüber auch weiterhin auf der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Ewald&amp;#039;&amp;#039;, an deren Zaun auch seine Wohnung lag, und kam deshalb manchmal erst unmittelbar vor Spielbeginn und in Arbeitskleidung in das Stimberg-Stadion, wohin er es aber nicht weit hatte: das Stadion lag ebenfalls auf dem Zechengelände. Anders als beispielsweise sein Mitspieler [[Siegfried Rachuba]] widerstand Ludorf den finanziellen Verlockungen, mit denen etwa die reichen [[Preußen Münster|Preußen aus Münster]] sich ab Ende der [[1940er]] Jahre ihren „100.000-Mark-Sturm“ zusammenkauften. Dafür ließ er sich Anfang der [[1950er]] überreden, als Gastspieler bei [[Borussia Dortmund]] drei Freundschaftsspiele in England auszutragen – für Ludorf der erste Flug überhaupt und, wie er später erzählte, das erste Mal nach dem Wehrdienst, dass er länger als 24 Stunden den [[Förderturm]] von Ewald nicht sehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Ludorf Herberger absagen musste ==&lt;br /&gt;
„Jule“ Ludorf wurde nicht zum Nationalspieler, obwohl er tatsächlich in [[Sepp Herberger|Herbergers]] oft zitiertem Notizbuch stand. Es wird die Geschichte kolportiert, er habe auf einen Brief des Bundestrainers, sich zu einem bestimmten Termin zum [[Deutscher Fußball-Bund|DFB]]-Sichtungslehrgang in Duisburg einzufinden, geantwortet: „Lieber Herr Herberger, ich würde gerne zu dem Lehrgang kommen. Aber am 25. kann ich nicht, weil da mein Schwager Kalli&amp;#039;&amp;#039; [gemeint ist Karl Matejka, ebenfalls Erkenschwicker Spieler] &amp;#039;&amp;#039;Hochzeit feiert. Aber ein andermal komm ich gerne.“ Herberger antwortete darauf nicht und lud Ludorf nie wieder ein. In einem Interview fragte [[Ralf Piorr]] Ludorf im Jahr 2007: „Warum reichte es nicht zu einem Länderspiel unter Herberger?“ Und Ludorf antwortete: „Ich habe ihn in Köln [auf der Sporthochschule] gefragt, warum er mich nicht mehr nominiert hat. Er sagte nur: ‚Jule, wie alt waren Sie?‘ Das sagte alles. 1950, als die Nationalmannschaft wiedergegründet wurde, war ich schon 31 Jahre alt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.11freunde.de/interview/zum-tod-von-jule-ludorf &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Himmelsstürmer. Zum Tod von Jule Ludorf.&amp;#039;&amp;#039;] Interview von Ralf Piorr mit Ludorf aus dem Jahr 2007 in &amp;#039;&amp;#039;[[11 Freunde]]&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 5. Februar 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während und nach seiner aktiven Zeit trainierte Julius Ludorf unter anderem die A-Jugend der Erkenschwicker, wo er auch den späteren Nationalspieler [[Horst Szymaniak]] entdeckte, der gleichfalls Bergmann auf &amp;#039;&amp;#039;Ewald-Fortsetzung&amp;#039;&amp;#039; war. In dem 2002 erschienenen Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Im Westen ging die Sonne auf]]&amp;#039;&amp;#039; war Ludorf neben [[Willi Lippens]], [[Hans Tilkowski]] und anderen Ruhrgebietsfußballern zu hören und zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Saison 1960/61 trainierte Jule Ludorf die erste Mannschaft des SV Germania Datteln 1961 und führte sie zur Westfalenmeisterschaft in der Verbandsliga, Gruppe 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Dieter Baroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Jungens, euch gehört der Himmel! Die Geschichte der Oberliga West 1947–1963.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1988, ISBN 3-88474-332-5&lt;br /&gt;
* Hartmut Hering (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Land der 1000 Derbys. Die Fußball-Geschichte des Ruhrgebiets.&amp;#039;&amp;#039; Die Werkstatt, Göttingen 2002, ISBN 3-89533-372-7&lt;br /&gt;
* Harald Landefeld, Achim Nöllenheidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Helmut, erzähl mich dat Tor... Neue Geschichten und Porträts aus der Oberliga West 1947–1963.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1993, ISBN 3-88474-043-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.11freunde.de/interview/zum-tod-von-jule-ludorf &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Himmelsstürmer. Zum Tod von Jule Ludorf.&amp;#039;&amp;#039;] Interview von Ralf Piorr mit Ludorf aus dem Jahr 2007 in &amp;#039;&amp;#039;[[11 Freunde]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1161495975|VIAF=3076152988204212790006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludorf, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Hannover 96)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SpVgg Erkenschwick)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludorf, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ludorf, Jule (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler und Trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oer-Erkenschwick#Rapen|Datteln-Rapen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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