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	<title>Julius Lippmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LippmannJulius.jpg|mini|Julius Lippmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Lippmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1864]] in [[Danzig]]; † [[13. November]] [[1934]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Jurist und Politiker ([[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]). Er war der einzige liberale [[Oberpräsident]] der [[Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Lippmann besuchte das [[Akademisches Gymnasium Danzig|Danziger Gymnasium]] und begann anschließend ein Studium der [[Klassische Philologie|Klassischen Philologie]]. Ab dem Sommersemester 1882 studierte er Rechtswissenschaften an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Dort gehörte er der [[Berliner Burschenschaft der Märker#Landsmannschaft / Berliner Burschenschaft Normannia|Landsmannschaft Normannia]]&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Landsmannschaft Normannia in Berlin 1842-1902.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt; an (Austritt: 1923). Nach seinem Studium war er seit 1892 Rechtsanwalt in [[Stettin]] und wurde später zum [[Justizrat]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippmann schloss sich zunächst der [[Freisinnige Vereinigung|Freisinnigen Vereinigung]] an. 1900 wurde er in die Stettiner Stadtverordnetenversammlung gewählt. Er wurde 1908 ins [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt, dem er bis 1918 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und [[Thomas Kühne]]. Düsseldorf : Droste Verlag, 1988, S. 248 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien : Bd. 3)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 wurde er Mitglied der [[Fortschrittliche Volkspartei|Fortschrittlichen Volkspartei]] (FVP). Er war stellvertretender Fraktionsvorsitzender und widmete sich im Abgeordnetenhaus besonders wasserrechtlichen Fragen. Maßgeblichen Anteil hatte er an der Vorbereitung des Fischereigesetzes. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte er der Budgetkommission für kriegswirtschaftliche Aufgaben als Berichterstatter an. Nach der Auflösung der FVP Ende 1918 wurde er Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] und gehörte 1919/1920 in der [[Weimarer Nationalversammlung]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der preußische Innenminister [[Paul Hirsch]] berief ihn 1919 zum [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Pommern]]. Die einflussreichen deutschnationalen und konservativen Kräfte in Pommern setzten ihm starken Widerstand entgegen, insbesondere wenn es um die Besetzung von Verwaltungs- und Landratsstellen ging, bei denen diese Kreise ein Mitspracherecht hatten. Wegen seiner jüdischen Abstammung sah sich der [[Konversion (Religion)|konvertierte]] Lippmann antisemitischer Hetze ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippmann engagierte sich für die Vertiefung des Fahrwassers zwischen Stettin und [[Swinemünde]] und förderte die Erweiterung des Stettiner Hafens. Zugunsten der Landwirtschaft in Pommern regte er 1927/28 eine Notstandsaktion an. Den Bibliotheksdirektor [[Erwin Ackerknecht]] unterstützte er beim Ausbau des Bibliothekswesens in der Provinz. 1930 trat Lippmann mit Erreichung der Altersgrenze zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1927 hatte ihn die [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] zum [[Ehrensenator]] ernannt. Ab dem Wintersemester 1930 war er in Greifswald Dozent für Verwaltungslehre, Verwaltungsrecht und -politik. Den sich abzeichnenden Restriktionen und Repressalien gegen Hochschullehrer jüdischer Herkunft entging er, indem er sich 1933 von seinem Lehrauftrag entbinden ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannelore Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Ein Frauenstudium in Umbruchzeiten - Studienjahre in Greifswald 1931–1934.&amp;#039;&amp;#039; In: Konstanze Görres-Ohde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die OLG-Präsidentin. Gedenkschrift für Henriette Heinbostel.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8305-1444-2, S. 36–37. ([https://books.google.de/books?id=iFyMoItKslcC&amp;amp;pg=PA36&amp;amp;hl=de Google bücher]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen des in Stettin unter dem Gauleiter [[Wilhelm Karpenstein]] besonders starken nationalsozialistischen Terrors siedelte Lippmann nach Berlin über. Dort verstarb er 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Oberpräsidenten in preußischen Provinzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 8: &amp;#039;&amp;#039;Supplement L–Z.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 32–33.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Neubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Politiker aus und in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; In: Margret Heitmann, Julius H. Schoeps (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Halte fern dem ganzen Lande jedes Verderben...“ Geschichte und Kultur der Juden in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms, Hildesheim 1995, ISBN 3-487-10074-6, S. 345–247.&lt;br /&gt;
* Bert Becker: &amp;#039;&amp;#039;Die pommerschen Oberpräsidenten der Revolutionsperiode&amp;#039;&amp;#039;. In: Thomas Stamm-Kuhlmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;November 1918. Revolution an der Ostsee und im Reich&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2020 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Pommern, Reihe V: Forschungen zur Pommerschen Geschichte; 53), ISBN 978-3-412-51603-1, S. 209–253.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130014206}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|485006553}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ns-zeit.uni-greifswald.de/projekt/personen/lippmann-julius/ &amp;#039;&amp;#039;Julius Lippmann&amp;#039;&amp;#039;. Auf: www.ns-zeit.uni-greifswald.de (Projekt „Universität Greifswald im Nationalsozialismus“)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberpräsidenten in der Provinz Pommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130014206|VIAF=10940687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lippmann, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FVg-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lippmann, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DDP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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