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	<title>Julius Lenzmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-23T14:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Lenzmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1843]] in [[Hagen]]; † [[21. März]] [[1906]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Jurist und [[Linksliberalismus|linksliberaler]] Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lenzmann begann zunächst ein Medizinstudium in [[Würzburg]]. Er wechselte zu den [[Rechtswissenschaften]] und studierte in [[Bonn]] und [[Berlin]]. Während seines Studiums wurde er 1863 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Arminia Würzburg]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Burschenschaft Alemannia Bonn]]. Im Jahr 1866 trat er als [[Auskultator]] in den preußischen Justizdienst ein. Im Jahr 1868 war er [[Referendar]] und 1870 [[Assessor]]. In den Jahren 1870/71 nahm Lenzmann am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. Zwischen 1871 und 1873 war er Kreisrichter in [[Bochum]] und danach in [[Lüdenscheid]]. Lenzmann war Mitglied zunächst der [[Deutsche Fortschrittspartei|Fortschrittspartei]], später der [[Deutsche Freisinnige Partei|Freisinnigen Partei]]. Zwischen 1885 und 1895 war er Mitbegründer und zusammen mit [[Adolph Phillips]] einer der Vorsitzenden der [[Demokratische Partei (Deutsches Kaiserreich)|Demokratischen Partei]]. Außerdem war er Mitherausgeber der „Demokratischen Blätter“. Die kleine und letztlich erfolglose Partei sollte nach Lenzmanns Meinung vor allem die Politik von [[Otto von Bismarck]] angreifen, um „darauf hinzuwirken, dass das ganze Volk sich in Opposition zu dem Kanzler stelle.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=11614109%2F1885%2F1885-04-28.xml&amp;amp;s=3 |wayback=20071109125020 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neueste Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 47/1885 |archiv-bot=2022-03-06 09:52:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Dienste Bismarcks stehende Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Provinzial-Correspondenz|Neueste Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039; positionierte Lenzmanns Partei zwischen den Freisinnigen und der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=11614109%2F1886%2F1886-04-13.xml |wayback=20071027183326 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neuste Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 43/1886 |archiv-bot=2022-03-06 09:52:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Freisinnigen Partei unterschied sich die Richtung der Demokratischen Partei insbesondere dadurch, dass sie staatliche Maßnahmen zur Lösung der [[Soziale Frage|sozialen Frage]] befürwortete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=11614109%2F1885%2F1885-09-11.xml |wayback=20071029102138 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neueste Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 87/1885 |archiv-bot=2022-03-06 09:52:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Scheitern der Demokratischen Partei gehörte Lenzmann der [[Freisinnige Volkspartei|Freisinnigen Volkspartei]] an. Dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gehörte er zunächst von 1874 bis 1887 und erneut zwischen 1893 und 1906 an. Sein Hauptinteressenschwerpunkt waren juristische Fragen. Unter anderem forderte er die Entschädigung zu Unrecht Verurteilter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=11614109%2F1882%2F1882-12-06.xml |wayback=20071029124626 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neueste Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, 6/1882 |archiv-bot=2022-03-06 09:52:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er engagierte sich aber auch für Reformen in der [[Psychiatrie]]. So kritisierte er die Praxis, missliebige nicht wirklich psychisch kranke Personen in den Anstalten zu isolieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseBMS |Autor=Martin Küster |Titel=„… ein merkwürdig begabter Mensch.“ Der Schlosser Ferdinand Lorenz im Kampf gegen die Bismarcks |ID=prod |Nr=3 |Jahr=2000 |Seite=22–29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im kommunalpolitischen Bereich war Lenzmann Stadtverordneter und unbesoldeter Stadtrat in Lüdenscheid sowie Mitglied im Kreistag des [[Kreis Altena|Kreises Altena]]. Er war auch Mitbegründer des Sportvereins TUS Jahn-Lüdenscheid.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tusjahn-luedenscheid.de/index.php/verein/chronik.html Chronik TUS-Jahn Lüdenscheid]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1884 arbeitete Lenzmann hauptberuflich als [[Rechtsanwalt]] und [[Notar]] in Lüdenscheid und Hagen. Im Jahr 1885 war er neben anderen bekannten Juristen Anwalt führender SPD-Mitglieder, die im Zusammenhang mit dem [[Sozialistengesetz]] angeklagt waren, in dem großen Prozess in [[Chemnitz]]. Im Prozess selbst trat er aber nicht auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://library.fes.de/fulltext/bibliothek/00146036.htm Johann Heinrich Wilhelm Dietz: Verleger der Sozialdemokraten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 3: &amp;#039;&amp;#039;I–L.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0865-0, S. 272–273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/amtspresse/personen/alpha/L/ Kurzbiografie.] Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|102754837}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Julius Lenzmann|1452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102754837|VIAF=29929267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lenzmann, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Freisinnigen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lüdenscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lenzmann, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (DFP, FVp), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. März 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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