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	<title>Julius Leber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Leber&amp;diff=99247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Himbeerbläuling: /* Ehrungen */ Doch, nbsp zwischen u. und a. gehört da schon hin</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; Doch, nbsp zwischen u. und a. gehört da schon hin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LeberJulius.jpg|mini|Julius Leber in den frühen 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 151-50-45A, Volksgerichtshof, Julius Leber.jpg|mini|Julius Leber im Volksgerichtshof (vermutlich am 20. Oktober 1944)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Leber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jules&amp;#039;&amp;#039;; * [[16. November]] [[1891]] in [[Biesheim]], [[Elsass]]; † [[5. Januar]] [[1945]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[SPD]]-[[Politiker]], [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Leber wurde als nichtehelicher Sohn von Katharina Schubetzer geboren und später von deren Ehemann, dem Maurer Jean Leber, adoptiert. In der Jugend wurde Julius Leber entscheidend geprägt von seinem Großvater, der Frankreich zugeneigt war. Demgemäß trat er für die Autonomie des 1871 beim [[Frieden von Frankfurt]] zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] gekommenen [[Elsaß-Lothringen]] ein. Durch die Fürsprache des Ortsgeistlichen kam er 1902 auf die Höhere Bürgerschule (heute: [[Martin-Schongauer-Gymnasium Breisach]]) im [[Baden (Land)|badischen]] [[Breisach am Rhein|Breisach]], 1908 schloss Leber dort seine Schulausbildung mit der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] ab und absolvierte dann eine kaufmännische Ausbildung in einer Tapetenfabrik in Breisach. Ab 1910 besuchte er in [[Freiburg im Breisgau]] die Unterprima der [[Oberrealschule]] und schrieb nebenbei Zeitungsberichte. Außerdem gab er Nachhilfeunterricht, um seine Ausbildung zu finanzieren. Bereits als Schüler trat er im Jahre 1912 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justiz im Nationalsozialismus. Verbrechen im Namen des Volkes.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung. Nomos Verlag, Baden-Baden 2002, ISBN 3-7890-8178-7, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1912 studierte Leber in [[Straßburg]] [[Nationalökonomie]] und [[Geschichte]]. Im Wintersemester 1912/13 trat er dem &amp;#039;&amp;#039;Katholischen Studentenverein Rheno-Frankonia&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Rheinpfalz Köln&amp;#039;&amp;#039; im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]) bei, wurde dort aber im Sommersemester wegen des Verstoßes gegen das Prinzip &amp;#039;&amp;#039;fides&amp;#039;&amp;#039; („Treue“) ausgeschlossen. Ab dem Wintersemester 1913/14 studierte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 meldete sich Leber freiwillig zum Kriegsdienst. Als Soldat wurde er zweimal verwundet und erlitt eine Gasvergiftung. Er wurde 1915 zum [[Leutnant]] und Batteriechef bei der Feldartillerie befördert und mit dem Eisernen Kreuz 2. und 1. Klasse ausgezeichnet. Leber diente nach Kriegsende, wiederum als Batteriechef, in der [[Reichswehr]] bei [[Grenzschutz Ost|Grenzschutztruppen im Osten]]. Beim [[Kapp-Putsch]] 1920 stellte er sich mit seiner Einheit von [[Białogard|Belgard]] aus auf die Seite der [[Weimarer Republik|Republik]]. Danach wurde er – unter Protest – aus der Reichswehr entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen W. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann geht seinen Weg. Julius Leber (1891–1945) zum 125. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Westen.&amp;#039;&amp;#039; Erwin von Steinbach-Stiftung. 63. Jg. Heft 3/4 2016. S. 10–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anschließendem weiterem Studium wurde er 1920 an der Universität Freiburg zum Dr. rer. pol. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde Leber zunächst verantwortlicher Redakteur für Politik und Volkswirtschaft, dann Chefredakteur des sozialdemokratischen &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Volksbote]]n&amp;#039;&amp;#039; – für den von 1927 bis 1932 auch [[Willy Brandt]], damals noch der Schüler Herbert Frahm, schrieb. Dem Historiker [[Gregor Schöllgen]] zufolge hat Leber wie kein zweiter den jungen Brandt geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Schöllgen, &amp;#039;&amp;#039;Willy Brandt: die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. München, DVA 2015, S. 1917 [E-Book-Ausgabe].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leber gab dem Blatt zwölf Jahre lang sein Gesicht. Er schrieb seine Leitartikel und Glossen meist unter dem Kürzel und Pseudonym „Dr. L.“. Er war für einen spritzigen bis kämpferischen Ton, Ironie und scharfe Polemik bekannt, mit der er konkurrierende Parteien und deren nahestehende Zeitungen, insbesondere den bürgerlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Lübecker Nachrichten|Lübecker Generalanzeiger]]&amp;#039;&amp;#039; und später den nationalsozialistischen &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Beobachter,&amp;#039;&amp;#039; lächerlich zu machen versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Oddey, „Ein Stück sozialdemokratische Lebenskultur : der ,Lübecker Volksbote&amp;#039; zwischen Weimarer Republik und ,Drittem Reich&amp;#039;“, in: &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Geschichte. Jahrbuch für Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16. 2004, S. 109–120, hier: S. 111, 114. Abgerufen am 22. August 2025 von [https://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_16/Demokratische_Geschichte_Band_16_Essay_7.pdf Beirat für Geschichte in der Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holsteins].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in der Zeit von 1921 bis 1933 Mitglied der [[Lübecker Bürgerschaft 1927|Lübecker Bürgerschaft]]. Er war erklärter Gegner des deutschnational eingestellten [[Lübeck]]er Bürgermeisters [[Johann Martin Andreas Neumann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Bouteiller |url=https://michaelbouteiller.de/wp-content/uploads/2021/07/Leber-Neumann-Konflikt-1.pdf |titel=Der Leber-Neumann-Konflikt der 1920er Jahre im Freistaat Lübeck |format=PDF |abruf=2021-08-07 |archiv-datum=2021-08-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210808094838/https://michaelbouteiller.de/wp-content/uploads/2021/07/Leber-Neumann-Konflikt-1.pdf |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer mehrjährigen Kampagne gegen ihn führte er 1926 dessen Rücktritt herbei. Das war Voraussetzung für die Wahl von [[Paul Löwigt]] zum ersten sozialdemokratischen [[Lübeck#Bürgermeister|Bürgermeister Lübecks]]. Als [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] der SPD von 1924 bis 1933 befasste sich Leber vor allem mit der Wehrpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.digitale-sammlungen.de/0000/bsb00000003/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00000003&amp;amp;seite=299 Reichstagshandbuch, 3. Wahlperiode, 1924, S. 298.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei rückte er mehr und mehr von den marxistischen Theorien ab und gehörte zum Reformflügel seiner Partei. Am 21. November 1927 heiratete er in Lübeck [[Annedore Leber|Annedore Rosenthal]], die Tochter des Direktors des [[Katharineum zu Lübeck|Katharineums]], [[Georg Rosenthal (Pädagoge)|Georg Rosenthal]]. Leber war Mitglied des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] und gehörte dem reformorientierten [[Freimaurerei|Freimaurerbund]] &amp;#039;&amp;#039;[[Großloge|Zur aufgehenden Sonne]]&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Goeller: &amp;#039;&amp;#039;Freimaurer – Aufklärung eines Mythos.&amp;#039;&amp;#039; be.bra verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-89809-071-1, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fackelzug zur Ernennung [[Adolf Hitler]]s zum [[Reichskanzler]] am 31. Januar 1933 kam es zu Zusammenstößen zwischen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Sturmabteilung|SA]], [[Schutzstaffel|SS]], [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]] und dem [[Deutscher Kriegerbund|Preußischen Landeskriegerverband]] einerseits und den Mitgliedern des Reichsbanners sowie der [[Antifa#Historischer Hintergrund|Antifaschistischen Aktion]] andererseits. In den Morgenstunden des 1. Februar 1933 gab es weitere Straßenkämpfe zwischen Reichsbanner und einer SA-Gruppe. Dabei stach Lebers Reichsbanner-Leibwächter Willi Rath den SA-Marinesturmmann Rudolf Brügmann nieder, der diesen Verletzungen erlag. Unter Missachtung seiner [[Politische Immunität|Immunität]] als Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]] wurde Leber verhaftet, was zu großen Demonstrationen der [[Eiserne Front|Eisernen Front]] am 14. und 19. Februar 1933 führte. Rath wurde später zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfolgung und Widerstand ==&lt;br /&gt;
Am 23. März 1933 wurde Leber erneut verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Altrichter: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Politik ist keine Religion&amp;quot; – Julius Leber (1891–1945)&amp;#039;&amp;#039;, in: Bastian Klein u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesichter der Demokratie. Porträts zur deutschen Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, München 2012, S. 77–88, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verbrachte die Untersuchungshaft in Lübeck, Schwerin und im [[Justizvollzugsanstalt Bützow|Zuchthaus Dreibergen]]. Ende Mai wurde er zu 20 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt, im September folgte der Haftantritt im [[Justizvollzugsanstalt Lübeck|Lübecker Gefängnis Lauerhof]]. Im Januar 1934 verlegte man Leber nach Wolfenbüttel, wohl auch um seiner Frau Annedore Besuche zu erschweren. Statt der Entlassung folgte im Frühjahr 1935 die [[Schutzhaft]], zunächst im [[KZ Esterwegen]]. Bei dessen Auflösung im Sommer 1936 wurde Leber ins neu errichtete [[KZ Sachsenhausen]] verlegt. Erst am 5. Mai 1937 kam er frei und ging nach Berlin, wo seine Frau inzwischen ein Schneidereigeschäft betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber arbeitete im Widerstand, getarnt als Mitarbeiter einer Kohlenhandlung in der Torgauer Straße (siehe [[Rote Insel]]), und wurde hier unter anderem von [[Gustav Dahrendorf]], [[Ernst von Harnack]] und [[Ludwig Schwamb]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 suchte er Kontakt zur Wehrmachtsführung und lernte [[Claus Graf Schenk von Stauffenberg]] kennen. Er hatte in der Folgezeit Kontakt zu [[Carl Friedrich Goerdeler]] und zum [[Kreisauer Kreis]] um [[Helmuth James Graf von Moltke]]. In den Putschplänen des Kreises um Stauffenberg war Leber als [[Innenminister]] vorgesehen. [[Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg]] setzte sich für ihn als zukünftigen Kanzler ein. Sein bürgerlicher Mitverschwörer [[Hans Bernd Gisevius]] betrachtete ihn dagegen als zu weit links stehend.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bernd Gisevius: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum bittern Ende.&amp;#039;&amp;#039; II. Band. Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1946, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; So pflegte Leber z.&amp;amp;nbsp;B. Kontakte zu aus dem Zuchthaus und der [[Strafdivision 999]] entlassenen Mitgliedern der linkssozialistischen Widerstandsgruppe [[Roter Stoßtrupp]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis Egginger-Gonzalez: &amp;#039;&amp;#039;Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-86732-274-4, S. 20, 93, 300f., 305, 318f., 365, 439, 446, 529f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leber wurde bereits am 5. Juli 1944, also vor dem gescheiterten [[Attentat vom 20. Juli 1944]], von der [[Gestapo]] verhaftet. Ende Juni 1944 hatte er zusammen mit [[Adolf Reichwein]] an einer Besprechung mit drei hochrangigen Vertretern der [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]] teilgenommen, unter denen sich der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Spitzel [[Ernst Rambow]] befand.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Details vgl. Annette Neumann, Bärbel Schindler-Saefkow: &amp;#039;&amp;#039;Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation 1942 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], [[Stefan Heinz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Widerstand der Arbeiter. Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2012, ISBN 978-3-320-02264-8, S. 144–157, hier S. 154 ff. / Hans Bernd Gisevius: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum bittern Ende.&amp;#039;&amp;#039; II. Band. Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1946, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Oktober fand vor dem [[Volksgerichtshof]] ein [[Schauprozess]] gegen Leber, Adolf Reichwein, [[Hermann Maaß]] und Gustav Dahrendorf statt. Leber wurde [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]], das Urteil am 5. Januar 1945 im damaligen Strafgefängnis [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]] vollstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]]. Die Grabstätte in der Abt.XVI-W-701/702 gehört zu den [[Ehrengrab|Ehrengräbern]] des Landes Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Julius-Leber-Kaserne (Berlin)|Julius-Leber-Kaserne]] in [[Berlin-Wedding]], die [[Julius-Leber-Brücke (Berlin)|Julius-Leber-Brücke]] in [[Berlin-Schöneberg]] samt [[Bahnhof Berlin Julius-Leber-Brücke|gleichnamigem S-Bahnhof]], die angrenzende Leberstraße, die [[Julius-Leber-Brücke (Breisach–Vogelgrun)|Julius-Leber-Brücke]] zwischen [[Breisach am Rhein]] (Deutschland) und [[Vogelgrun]] (Frankreich) sowie die [[Julius-Leber-Kaserne (Husum)|Julius-Leber-Kaserne]] in [[Husum]] sind nach ihm benannt. In [[Essen]] befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Julius-Leber-Haus&amp;#039;&amp;#039;, welches als Bildungszentrum, Alten- und Jugendtreff dient. Die [[Julius-Leber-Schule (Hamburg)|Julius-Leber-Schule]], eine [[Stadtteilschule]] in [[Hamburg-Schnelsen]] hat über ihn eine Ausstellung, des Weiteren tragen die Grund- und Gemeinschaftsschulen in [[Breisach]] und [[Julius-Leber-Schule Lübeck|Lübeck]], eine Schule in [[Frankfurt am Main]] und eine [[Integrierte Sekundarschule]] in [[Berlin-Reinickendorf]] den Namen Julius Lebers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Leber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regionalbüro der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] für die Bundesländer Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein trägt seit 1995 den Namen Julius-Leber-Forum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fes.de/julius-leber-forum/ueber-uns/unsere-arbeit/julius-leber |titel=Julius Leber |abruf=2023-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;Julius-Leber-Straße&amp;#039;&amp;#039; findet sich u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Aalen]], [[Aschaffenburg]], [[Bad Segeberg]], [[Baesweiler]], [[Bielefeld]], [[Bonn]]-[[Duisdorf (Bonn)|Duisdorf]], [[Braunschweig-Kanzlerfeld]], [[Bremen]], [[Diepholz]], Donaueschingen, [[Frankfurt am Main]], [[Göttingen]], [[Gütersloh]], [[Hachenburg]], [[Hamburg-Altona]], [[Hanau]], [[Hürth]], [[Kiel]], [[Koblenz]], [[Köln-Longerich]], [[Kranenburg (Niederrhein)|Kranenburg]], [[Leverkusen-Alkenrath]], [[Lüneburg]], [[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]], [[Memmingen]], [[Merzig]], [[Moers]], [[Monheim am Rhein]], [[Mülheim an der Ruhr]], [[Münster]], [[Neuss]], [[Neustadt am Rübenberge]], [[Nordhorn]], [[Nürnberg]], [[Oldenburg (Oldb)]], [[Paderborn]], [[Regensburg]] (Ortsteil [[Burgweinting-Harting#Burgweinting|Burgweinting]]), [[Remscheid]], [[Salzgitter]], [[Soltau]], [[Speyer]], [[Stralsund]], [[Varel]], [[Wesel]], die [[Dr.-Leber-Straße (Wismar)|Dr.-Leber-Straße]] in [[Wismar]] und eine Dr.-Leber-Straße in[[Selmsdorf]], in Lübeck die [[Dr.-Julius-Leber-Straße]], in [[Neustadt an der Weinstraße]] eine Dr.-Julius-Leber-Straße, in [[Erfurt]], [[Krailling]] und [[Schongau]] ein &amp;#039;&amp;#039;Julius-Leber-Ring&amp;#039;&amp;#039; und in [[Hildesheim]] der &amp;#039;&amp;#039;Julius-Leber-Grund&amp;#039;&amp;#039;. In [[Ellwangen (Jagst)]], [[Essen]] (Stadtteil [[Horst (Essen)|Horst]]), [[Hannover]] (Stadtteil Mühlenberg), [[Itzehoe]], [[Ulm]] (Stadtteil Böfingen), [[Wedel]] und in [[Wilhelmshaven]] (Stadtteil Altengroden) existiert ein Julius-Leber-Weg. In [[Bremerhaven]] befindet sich im Stadtteil [[Leherheide]] der Julius-Leber-Platz und in [[Dortmund]]-[[Aplerbeck]] die Leberstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kohlenhandlung Lebers existiert heute nicht mehr, da das Gelände 1944 von einer Bombe getroffen wurde. Die Baracke, die heute noch auf dem Gelände steht, ist ein von Annedore Leber in den 50er Jahren in Auftrag gegebener und seitdem mehrfach veränderter und erweiterter Bau. Der Abriss des Gebäudes konnte verhindert werden. Ein Arbeitskreis, dem der Stadtteilladen Schöneberg, die Geschichtswerkstatt und weitere Anwohner angehören, setzt sich für eine Gedenkstelle an diesem Ort ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedenkort-leber.de/ Lern- und Gedenkort]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Beispiel von Annedore und Julius Leber soll der Widerstand gegen den Nationalsozialismus nachvollziehbar werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Gedenkorte&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gedenktafel Eisvogelweg 71 (Zehl) Julius Leber.JPG|[[Gedenktafel]] am Haus Eisvogelweg 71 in [[Berlin-Zehlendorf]]&lt;br /&gt;
 Rote Insel22.JPG|Gedenkschrift an der Leberbrücke im Kiez [[Rote Insel]] in [[Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
 EF WK2 Gedenkstein Julius Leber.jpg|Gedenkstein auf dem [[Ehrenfriedhof (Lübeck)|Lübecker Ehrenfriedhof]]&lt;br /&gt;
 SarahEwart-138.JPG|[[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
 HL Rathaus Gedenktafel.jpg|Gedenktafel im Lübecker Rathaus&lt;br /&gt;
 Ehrengrab Potsdamer Chaussee 75 (Niko) Julius Leber.jpg|Grab von Leber&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claus Jander, Ruth Möller: &amp;#039;&amp;#039;Julius Leber. Sozialdemokrat – Widerstandskämpfer – Europäer.&amp;#039;&amp;#039; Luisenbau-Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-9815842-1-9.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Altrichter]]: &amp;#039;&amp;#039;„Politik ist keine Religion“ – Julius Leber (1891–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bastian Hein]], [[Manfred Kittel]], [[Horst Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesichter der Demokratie. Porträts zur deutschen Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Eine Veröffentlichung des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin]]. Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71512-5, S. 77–88.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-7700-5183-1}}&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 1. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). SH-Verlag, Schernfeld 1991, ISBN 3-923621-55-8, S. 75.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|18|19|Leber, Julius|Dorothea Beck|118570633}}&lt;br /&gt;
* Dorothea Beck: &amp;#039;&amp;#039;Julius Leber. Sozialdemokrat zwischen Reform und Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin 1983, ISBN 3-88680-091-1 (Dissertation an der [[Ruhr-Universität Bochum]]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Bernd Gisevius]]. &amp;#039;&amp;#039;Bis zum bittern Ende.&amp;#039;&amp;#039; II. Band. Fretz &amp;amp; Wasmuth, Zürich 1946; Gesamtausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bis zum bitteren Ende. Bericht eines Augenzeugen aus den Machtzentren des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Knaur, München / Zürich 1983, ISBN 3-426-03677-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriften, Reden, Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Dorothea Beck und [[Wilfried F. Schoeller]]. Leber, München 1976, ISBN 3-87471-001-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julius Leber&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Blumenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Nach. J. H. W. Dietz, Berlin / Hannover 1959, S.&amp;amp;nbsp;148–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Michael Bouteiller, Der Leber-Neumann-Konflikt der 1920er Jahre im Freistaat Lübeck, https://michaelbouteiller.de/wp-content/uploads/2022/01/Leber-Neumann-Konflikt-220130.pdf&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118570633}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118570633}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG |Bio=julius-leber |Autor=Manfred Wichmann}}&lt;br /&gt;
* [https://gedenkort-leber.de/ Lern- und Gedenkort Annedore und Julius Leber], Berlin-Schöneberg&lt;br /&gt;
* {{GDW|julius-leber}}&lt;br /&gt;
* [https://history.krzyzowa.pl/index.php/de/mitglieder/98-julius-leber Kurzbiografie Julius Lebers] bei der Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/ef8ee4ec-99fb-4e1f-9dca-a4a984895fc9/ Nachlass BArch N 1732]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118570633|LCCN=n82248235|VIAF=54198643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leber, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Julius Leber| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]] &amp;lt;!--siehe: [[Freimaurerei/Geschichte]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kreisauer Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leber, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leber, Jules; Dr. L. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, Widerstandskämpfer, NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Himbeerbläuling</name></author>
	</entry>
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