<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Langbehn</id>
	<title>Julius Langbehn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Langbehn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Langbehn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T11:03:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Langbehn&amp;diff=291024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: &quot;Werke (Auswahl)&quot; ergänzt und bearbeitet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Langbehn&amp;diff=291024&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-17T15:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;Werke (Auswahl)&amp;quot; ergänzt und bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Langbehn autograph.jpg|miniatur|Julius Langbehn (um 1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Julius Langbehn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1851]] in [[Haderslev|Hadersleben]]; † [[30. April]] [[1907]] in [[Rosenheim]]) war ein deutscher [[Schriftsteller]] und [[Kulturkritik]]er. Der Nationalist und Mitbegründer eines kulturpessimistischen [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Piefel: &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus und völkische Bewegung im Königreich Sachsen 1879–1914.&amp;#039;&amp;#039; V&amp;amp;R unipress, Göttingen 2004, S.&amp;amp;nbsp;86f.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde vor allem mit seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher&amp;#039;&amp;#039; bekannt und auch als Rembrandtdeutscher bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Behrend, August Julius Langbehn, der »Rembrandtdeutsche«, aus dem Buch Handbuch zur &amp;quot;Völkischen Bewegung&amp;quot; 1871–1918 {{DOI|10.1515/9783110964240.94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Langbehn wuchs als drittes Kind des Lehrers und Philologen [[Johann Jakob Langbehn]] und einer Pastorentochter in [[Kiel]] auf. Ein Großvater war der Theologe [[Andreas Johannes Boysen]]. Sein Vater starb, als er 14 Jahre alt war. 1870 meldete Langbehn sich mit 19 Jahren als Freiwilliger zum Militär und wurde nach dem Ende des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] als Leutnant der Reserve entlassen. Danach studierte er [[Kunstgeschichte]] und [[Archäologie]] in Kiel. Während seines Studiums wurde er 1869 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft Teutonia zu Kiel]]&amp;#039;&amp;#039;. Später unternahm er Reisen nach Italien. Nachdem er 1875 aus seiner Kieler [[Burschenschaft]] vorübergehend [[Dimission|dimittiert]] worden war, ging er nach [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], wo er im Mai 1875 seinen Austritt aus der evangelischen Kirche erklärte&amp;lt;ref&amp;gt;Vermerk zum Taufeintrag im Kirchenbuch der Marienkirche Hadersleben (bei Familysearch.org).&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1880 mit einer Arbeit über „Flügelgestalten der ältesten griechischen Kunst“ zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. [[Promotion (Doktor)|promovierte]]. Für die Arbeit wurde ihm das [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]] 1881/82 zuerkannt, mit dem er den [[Mittelmeerraum]] bereisen konnte. Nach Ende des Stipendiums führte er – befreundet mit dem Maler [[Otto Vorländer]] – ein unstetes Leben mit wechselnden Arbeitsstellen und Wohnsitzen – beispielsweise wohnte er für längere Zeit beim Maler [[Hans Thoma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 nahm Langbehn Kontakt zu [[Franziska Nietzsche]], der Mutter des geisteskranken [[Friedrich Nietzsche]] auf und wollte ihren Sohn durch eine Gesprächstherapie heilen. Auf einen früheren Huldigungsbrief hatte der noch gesunde Nietzsche nicht reagiert. Nach einem Anfall Nietzsches reiste Langbehn nach [[Dresden]] ab und verlangte brieflich von Nietzsches Mutter die [[Vormundschaft]] über den Kranken. Dies wurde durch Eingreifen [[Franz Overbeck]]s verhindert. 1891 wurde Langbehn wegen angeblicher Verbreitung [[Pornografie|pornographischer]] Inhalte in seinem Gedichtband „40 Lieder von einem Deutschen“ angeklagt. Daraufhin verließ er Dresden und zog nach Wien. 1900 [[Konversion (Religion)|konvertierte]] Langbehn zum [[Katholizismus]]. Maßgeblich beeinflusst war dieser Schritt durch den Bischof von [[Rottenburg am Neckar|Rottenburg]] [[Paul Wilhelm von Keppler]] und Langbehns Freund und späteren Biographen [[Benedikt Momme Nissen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rembrandt als Erzieher ===&lt;br /&gt;
1890 ließ Langbehn anonym („Von einem Deutschen“) in dem Leipziger Verlag [[C.&amp;amp;nbsp;L. Hirschfeld]] seine zweite Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher&amp;#039;&amp;#039; erscheinen, die im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]] innerhalb von zwei Jahren 39 Auflagen erlebte. Das Buch wurde von den beiden Kunsthistorikern [[Woldemar von Seidlitz]] und [[Wilhelm von Bode]], mit denen Langbehn befreundet war, protegiert und dem Verleger Hirschfeld empfohlen, der es zu einem niedrigen Preis von 2&amp;amp;nbsp;Reichsmark anbot. Als Verfasser des Rembrandtbuches wurde zunächst [[Paul de Lagarde]] angenommen, der dies jedoch bald bestritt. Obwohl die wahre Verfasserschaft Langbehns daraufhin schnell bekannt wurde, blieb sein Name den meisten Lesern unbekannt. Langbehn erhielt später den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;der Rembrandtdeutsche&amp;#039;&amp;#039;, den er auch selbst verwendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen [[Kulturpessimismus|kulturpessimistischen]] Betrachtungen begriff Langbehn [[Rationalität]], Wissenschaftlichkeit, [[Materialismus]], [[Liberalismus]], [[Kosmopolitismus]] und geistig-kulturellen Uniformismus als Degenerationserscheinungen, für die er [[Aufklärung]] und [[Urbanisierung]] verantwortlich machte. Langbehn hat versucht den deutschen Nationalcharakter auf eine neue Position hin zu verschieben: weg vom slawisch, französisch, jüdisch dominierten Preußen, hin zu einem an den Niederlanden orientierten »Niederdeutschtum«, zu einer »höchst intensiven Innerlichkeit«. Als mystisch-romantischen Gegenpol zur verhassten Moderne setzte Langbehn den niederländischen Maler [[Rembrandt]]. Aus seinem Geist solle eine [[Völkische Bewegung|völkische Wiedergeburt]] durch Kunst erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Link]]: Anhang: Nationale Konfigurationen, nationale »Charakter-Dramen«. In Link/Wülfling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nationale Mythen&amp;#039;&amp;#039; (s. Anm. 79), S. 53–71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher&amp;#039;&amp;#039; nahm gekonnt den antiliberalen und antimodernen Zeitgeist der aufkommenden [[Heimatkunst]] auf, verkaufte sich deshalb gut und erlebte zahlreiche Auflagen. Das Buch wurde allerdings auch zum Gegenstand von [[Persiflage]]n, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Pieter Brueghel der Jüngere|Höllenbreughel]] als Erzieher&amp;#039;&amp;#039; ([[Ferdinand Pfohl]], Leipzig, Carl Reißner, 1890), die Langbehns „Möchtegernphilosophie“ als Wortklauberei darstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Raulf: &amp;#039;&amp;#039;„In unterirdischer Verborgenheit“. Das geheime Deutschland – Mythogenese und Myzel. Skizzen zu einer Ideen- und Bildergeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: Barbara Schlieben u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsbilder im George-Kreis. Wege zur Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2004, S.&amp;amp;nbsp;93ff., hier S.&amp;amp;nbsp;99f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst [[Theodor Fontane]] provozierte das Werk zu einer gereizten [[Parodie]] in der Figur des Berliner Originals &amp;#039;&amp;#039;[[Eckensteher Nante]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Nante Strump als Erzieher. Von einem Berliner. Frei nach „Rembrandt als Erzieher“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Birger Solheim: &amp;#039;&amp;#039;Zum Geschichtsdenken Theodor Fontanes und Thomas Manns oder Geschichtskritik in „Der Stechlin“ und „Doktor Faustus“.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2004, S.&amp;amp;nbsp;65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin verwendete er absichtlich Langbehns [[Rhetorik]], um sie [[Reductio ad absurdum|ad absurdum]] zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel ist eine Anspielung auf Nietzsches dritte [[Unzeitgemäße Betrachtungen|Unzeitgemäße Betrachtung]] &amp;#039;&amp;#039;Schopenhauer als Erzieher&amp;#039;&amp;#039;. Langbehn übernahm Gedanken des jungen Nietzsche und integrierte sie in ein deutschnationales Weltbild. Spätere Werke Nietzsches lehnte er als [[Blasphemie|blasphemische]] „Verirrungen“ ab. Langbehns Deutung Nietzsches, die derjenigen seiner Schwester [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] ähnelt, war im frühen 20. Jahrhundert wirksam, wird in der heutigen [[Nietzsche-Rezeption]] aber abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von Auflage zu Auflage überarbeiteten Werk schlugen sich zunehmend antisemitische Tendenzen nieder, die Langbehn u.&amp;amp;nbsp;a. aus einem Briefwechsel mit [[Theodor Fritsch]] schöpfte. Unmittelbaren Einfluss auf diese Entwicklung übte [[Max Bewer]] aus, der sich als Freund und „Schüler“ Langbehns profilierte und 1892 eine Verteidigungsschrift für das Rembrandtbuch veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegner der Moderne und Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
Langbehn wurde ein Gegner der [[Moderne]] und insbesondere aller modernen Wissenschaften. 1891 schickte er seine [[Promotion (Doktor)|Promotions]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;urkunde zerrissen an die Universität München zurück. Nach seiner [[Konversion (Religion)|Konversion]] zum Katholizismus zog er nach München und [[Altötting]] und starb 1907 in [[Rosenheim]]. Auf seinen Wunsch wurde er unter der uralten [[Edignalinde]] neben der Kirche in [[Puch (Fürstenfeldbruck)|Puch]] bei [[Fürstenfeldbruck]] bestattet. Sein Privatsekretär, der Maler [[Benedikt Momme Nissen]], gab nach seinem Tod weitere, aus dem Nachlass kompilierte Werke heraus. Ihre Authentizität gilt als unsicher, indem Momme Nissen als einem [[Dominikaner]] ein Interesse unterstellt wird, die katholischen Elemente in Langbehns Denken einseitig hervorzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langbehns Gedankengut hatte starken Einfluss auf die Ausprägung von Antiintellektualismus und [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] in der deutschen [[Jugendbewegung]]. Der [[Kulturkatholizismus]], der nach einer Vereinbarkeit zwischen [[Katholizismus]] und [[Nationalismus]] suchte, fand in Langbehn einen wichtigen Bezugspunkt. Sein Werk wurde auch in der Kunsterziehung des [[Nationalsozialismus]] wirksam. Seine Schriften erlebten, durch die Nationalsozialisten gefördert und in ihrem Anliegen aufgegriffen, gerade in dieser Zeit eine Renaissance. Besondere Bedeutung erlangte Langbehns antisemitisches Schlüsselwerk &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher&amp;#039;&amp;#039; jedoch für die [[Niederdeutsche Bewegung]]. Die Schrift wurde mit ihrer Ineinssetzung von niederdeutschem Volksgeist und Kultur zu ihrem zentralen Dokument, steht der von Langbehn imaginierte niederdeutsche Menschentyp doch für den idealen Arier: „Indem der Autor Niederdeutsch gleichermaßen als rassisches Merkmal wie als kulturellen Raum bestimmt, lässt sich das Buch ... als ... quasi-religiöse Verheißung eines Niederdeutschtums lesen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ulf-Thomas Lesle: &amp;#039;&amp;#039;Identitätsprojekt Niederdeutsch. Die Definition von Sprache als Politikum.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Langhanke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sprache, Literatur, Raum.&amp;#039;&amp;#039; Fs. für Willy Diercks, Bielefeld 2015, S. 719.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debatte um eine Umbenennung der Langbehnstraße in Puch (Fürstenfeldbruck)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beschloss der Stadtrat der [[Fürstenfeldbruck|Stadt Fürstenfeldbruck]], mögliche Umbenennungen von belasteten Straßennamen im Stadtgebiet zu prüfen. Darunter fiel auch die Langbehnstraße im Ortsteil Puch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreisbote.de/lokales/fuerstenfeldbruck/strassennamen-4602559.html |titel=Von der NS-Zeit belastete Straßennamen auf dem Prüfstand | werk=[[Kreisbote]]| datum=2015-01-05 |abruf=2019-04-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde dem auf dem Friedhof der Kirche [[St. Sebastian (Puch)]] beerdigten Langbehn in den 1960er-Jahren gewidmet. 2015 stimmten der eingerichtete Arbeitskreis sowie der Kultur- und Werkausschuss des Stadtrats jeweils einstimmig für eine Umwidmung der Langbehnstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Bierl |Titel=Geistiger Vorbereiter der Nazis. Nazi-Straßennamen sollen verschwinden |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2015-03-26 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-bruck-verbannt-den-weltraumpionier-1.2412061 |Abruf=2019-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diese Entscheidung protestierten zahlreiche Anwohner der Straße, bei einer Pucher Bürgerversammlung im Jahr 2016 verteidigte die Mehrheit der Anwesenden die Person und das Schaffen Langbehns gegenüber Vertretern des Stadtrats.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Bierl |Titel=Fürstenfeldbruck. Pucher wollen Langbehnstraße behalten |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2016-06-01 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-pucher-wollen-langbehnstrasse-behalten-1.3015733 |Abruf=2019-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 entschied sich der Stadtrat gegen eine Umbenennung und stimmte für das Anbringen einer erklärenden Informationstafel in der Straße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/lokales/fuerstenfeldbruck/fuerstenfeldbruck-ort65548/stadt-fuerstenfeldbruck-lehnt-aenderung-von-strassennamen-ab-9818823.html |titel=Stadt Fürstenfeldbruck lehnt Änderung von Straßennamen ab | werk=[[Münchner Merkur]]| datum=2018-04-26 |abruf=2019-04-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flügelgestalten der ältesten griechischen Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Ackermann, München 1880 ([https://archive.org/details/flgelgestaltend00langgoog/page/n7 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher.&amp;#039;&amp;#039; Hirschfeld, Leipzig 1890&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu: Uwe-K. Ketelsen: &amp;#039;&amp;#039;August Julius Langbehns Buch „Rembrandt als Erzieher“ (1890).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grenzfriedenshefte&amp;#039;&amp;#039; (1990), Heft 2, S. 112–129 ([https://www.dein-ads.de/fileadmin/download/pdf_grenzfriedenshefte/1990/grenzfriedenshefte-1-1990.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ([https://books.google.de/books?id=ByOIw3lpI6AC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Julius+Langbehn+Rembrandt+als+Erzieher&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjqo-LAu4zuAhW1A2MBHU19C5QQ6AEwAHoECAIQAg#v=onepage&amp;amp;q=Julius%20Langbehn%20Rembrandt%20als%20Erzieher&amp;amp;f=false Digitalisat der 35. Aufl., Leipzig 1891]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;40 Lieder von einem Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Glöß, Dresden 1891 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-539151}}).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Der Rembrandtdeutsche, von einem Wahrheitsfreund.&amp;#039;&amp;#039; Glöß, Dresden 1892 ([https://resolver.sub.uni-hamburg.de/goobi/PPN1800862474 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Die kranke deutsche Kunst: Nachträgliches zu Rembrandt als Erzieher.&amp;#039;&amp;#039; Degener, Leipzig 1911.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Jugend und Juden: Mahnwort eines Verstorbenen&amp;#039;&amp;#039;. Deutschvölkische Verlags-Anstalt, Hamburg 1920 (Hammer-Schläge; 13).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niederdeutsches. Ein Beitrag zur Völkerpsychologie&amp;#039;&amp;#039;. Felsenverlag, Buchenbach 1926.&lt;br /&gt;
* mit Benedikt Momme Nissen: &amp;#039;&amp;#039;Dürer als Führer.&amp;#039;&amp;#039; Müller, München 1928.&lt;br /&gt;
* mit Benedikt Momme Nissen: &amp;#039;&amp;#039;Der Geist des Ganzen.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder&amp;#039;&amp;#039;. Kösel, Pustet, München 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Denken, gedrucktes und Ungedrucktes vom Rembrandtdeutschen Julius Langbehn; ein Seherbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hirschfeld, Stuttgart 1933.&lt;br /&gt;
* Benedikt Momme Nissen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Langbehn-Briefe an Bischof Keppler.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Behrendt: &amp;#039;&amp;#039;August Julius Langbehn, der „Rembrandtdeutsche“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Uwe Puschner]], Walter Schmitz, [[Justus H. Ulbricht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur „Völkischen Bewegung“ 1871–1918.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-598-11421-4, S.&amp;amp;nbsp;94–113.&lt;br /&gt;
* Bernd Behrendt: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Paradox und Paralogismus. Weltanschauliche Grundzüge einer Kulturkritik in den neunziger Jahren des. 19. Jahrhunderts am Beispiel August Julius Langbehn&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe&amp;amp;nbsp;1, Bd.&amp;amp;nbsp;804). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1984, ISBN 3-8204-5604-X.&lt;br /&gt;
* Hans Bürger-Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Über die künstlerischen Arbeiten Schizophrener&amp;#039;&amp;#039; In: O. Bumke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geisteskrankheiten&amp;#039;&amp;#039;. Band IX (Spezieller Teil&amp;amp;nbsp;V: Die Schizophrenie). Julius Springer, Berlin 1932, S.&amp;amp;nbsp;668–704.&lt;br /&gt;
* [[Hans Bürger-Prinz]], A. Segelke: &amp;#039;&amp;#039;Julius Langbehn der Rembrandtdeutsche: Eine pathopsychologische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Johann Ambrosius Barth, Leipzig 1940.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-8253-6813-5, S. 435–438.&lt;br /&gt;
* Thomas Gräfe: &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt als Erzieher (August Julius Langbehn, 1890)&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6: Publikationen. De Gruyter, Berlin 2013, S. 595–598.&lt;br /&gt;
* Johannes Heinßen: &amp;#039;&amp;#039;Kulturkritik zwischen Historismus und Moderne: Julius Langbehns „Rembrandt als Erzieher.“&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Bergmann (Soziologe)|Werner Bergmann]], Ulrich Sieg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Antisemitische Geschichtsbilder&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus: Geschichte und Strukturen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;5). Klartext, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0114-8, S.&amp;amp;nbsp;121–138.&lt;br /&gt;
* Jörg Hobusch: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutschunterricht in den Anfängen der bürgerlichen Reformpädagogik&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Germanistik und Anglistik.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;5). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1989, ISBN 3-631-41883-3.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|544|546|Langbehn, Julius|[[Helmut Ibach]]|11872634X}}&lt;br /&gt;
* Hubertus Kunert: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Reformpädagogik und Faschismus.&amp;#039;&amp;#039; Schroedel, Hannover u.&amp;amp;nbsp;a. 1973.&lt;br /&gt;
* [[Ulf-Thomas Lesle]]: &amp;#039;&amp;#039;Bestseller des Bürgertums und Kursbuch der Plattdeutschen: „Rembrandt als Erzieher“ von August Julius Langbehn. &amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kieler Blätter zur Volkskunde&amp;#039;&amp;#039; 32, 2000, S.&amp;amp;nbsp;51–83.&lt;br /&gt;
* [[Anja Lobenstein-Reichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Julius Langbehns „Rembrandt als Erzieher“. Diskursive Traditionen und begriffliche Fäden eines nicht ungefährlichen Buches.&amp;#039;&amp;#039; In: Marcus Müller, Sandra Kluwe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Identitätsentwürfe in der Kunstkommunikation. Studien zur Praxis der sprachlichen und multimodalen Positionierung im Interaktionsraum ‚Kunst‘&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Sprache und Wissen.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;10). De Gruyter, Berlin / New York 2012, ISBN 978-3-11-027831-6, S.&amp;amp;nbsp;295–318.&lt;br /&gt;
* Konrad Lotter: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Heimatkunde: Julius Langbehn, der „Rembrandtdeutsche“, in Puch bei Fürstenfeldbruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Widerspruch – Münchner Zeitschrift für Philosophie]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 56 (2012), S.&amp;amp;nbsp;157&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Benedikt Momme Nissen: &amp;#039;&amp;#039;Der Rembrandt-Deutsche Julius Langbehn.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 1927.&lt;br /&gt;
* Benedikt Momme Nissen: &amp;#039;&amp;#039; Des Rembrandtdeutschen und mein Weg zur Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joseph Eberle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unser Weg zur Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Luzern 1948.&lt;br /&gt;
* Johannes G. Pankau: &amp;#039;&amp;#039;Wege zurück. Zur Entwicklungsgeschichte restaurativen Denkens im Kaiserreich. Eine Untersuchung kulturkritischer und deutschkundlicher Ideologiebildung&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe&amp;amp;nbsp;1, Bd.&amp;amp;nbsp;717). Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1983, ISBN 3-8204-7663-6.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Apoteosi della germanicità. I sentieri di Julius Langbehn, critico della cultura tedesco di fine Ottocento&amp;#039;&amp;#039;. Icaro, Lecce 2012, ISBN 978-88-95377-23-0.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Pinto: &amp;#039;&amp;#039;Nachwort.&amp;#039;&amp;#039; In: August Julius Langbehn: &amp;#039;&amp;#039;Rembrandt come educatore&amp;#039;&amp;#039;. Freeebrei, Torino, 2013, ISBN 978-88-909147-3-7.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070716151948/http://www.bautz.de/bbkl/l/Langbehn.shtml |band=4|autor=Martin Schewe|spalten=1084-1085}}&lt;br /&gt;
* [[Fritz Stern]]: &amp;#039;&amp;#039;Kulturpessimismus als politische Gefahr.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Bern u.&amp;amp;nbsp;a. 1963 / dtv, München 1986, ISBN 3-423-04448-9 / Klett-Cotta, Stuttgart 2005, ISBN 3-608-94136-3 ([http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesbuch/451057/ Rezension Deutschlandradio Kultur]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|August Julius Langbehn}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11872634X}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|langbehn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.david.juden.at/kulturzeitschrift/57-60/58-Oberndorfer-0.htm &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.] Auszüge einer Untersuchung zum Antisemitismus bei Langbehn&lt;br /&gt;
* [http://www.friedrichnietzsche.de/.bin/showpic.php?picnr=107 Photographie Langbehns]&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-41765 Nachlass von Julius Langbehn] in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11872634X|LCCN=n/86/5783|VIAF=100172421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langbehn, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der völkischen Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutscher Nationalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langbehn, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Langbehn, August Julius; der Rembrandtdeutsche&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hadersleben (heute [[Haderslev]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rosenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
	</entry>
</feed>