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	<title>Julius Kniese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Kniese&amp;diff=1635101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Reference-Tag eingefügt defekte Links ersetzt wenn möglich, Weblinks benannt, Weblinks in Einzelnachweise umbenannt</title>
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		<updated>2026-02-13T01:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reference-Tag eingefügt defekte Links ersetzt wenn möglich, Weblinks benannt, Weblinks in Einzelnachweise umbenannt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JuliusKniese.jpg|mini|hochkant|Julius Kniese (1901)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Kniese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1848]] in [[Stadtroda|Roda]]; † [[22. April]] [[1905]] in [[Dresden]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt II, Sterbe-Neben-Register 1905, Nr. 929.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Chorleiter]] und [[Dirigent]] sowie städtischer [[Musikdirektor]] in [[Aachen]] und Leiter der [[Bayreuther Festspiele]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Schneiders wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Onkel mütterlicherseits, der von Beruf [[Volksschule|Volksschul]]- und Musiklehrer war, erkannte schon früh das musikalische Talent von Julius Kniese und übte mit ihm Gesang und Klavier. Mit neun Jahren sang er bereits in der [[Kurrende]] seiner Heimatstadt und mit elf den [[Sopran]]part in [[Joseph Haydn|Haydns]] [[Schöpfungsmesse]]. Nachdem er zwischenzeitlich seinen Onkel und im Alter von 14 Jahren auch seinen Vater verloren hatte, war Kniese gezwungen, mit Klavierunterricht zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Dafür erhielt er unentgeltlichen Gesangs- und Klavierunterricht beim örtlichen [[Kantor]], vertrat diesen dabei immer häufiger auf der Orgel und leitete bereits mit 17 Jahren einen Männergesangsverein. Daneben besuchte er nach seinem Schulabschluss für drei Jahre das [[Lehrerseminar]] in [[Altenburg]], unter anderem bei [[Hofkapellmeister]] [[Wilhelm Stade]].&lt;br /&gt;
[[Datei: Julius Kniese Stadtfriedhof Bayreuth 06.04.2007.JPG|mini|hochkant|Grabstätte von Julius Kniese auf dem [[Friedhöfe in Bayreuth|Bayreuther Stadtfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
Auf dessen Empfehlung hin wechselte er 1866 zu [[Carl Riedel]] und [[Franz Brendel]] nach [[Leipzig]], wo er von beiden den musikalischen Feinschliff für seine weitere Laufbahn erhielt. Dort lernte er 1869 auch [[Franz Liszt]] kennen, dessen Werke er besonders schätzte und mit dem ihn zukünftig ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch verband. Im Jahr 1871 wurde Kniese nach [[Głogów|Glogau]] berufen, wo er seine Frau Olga, geb. Mathies, heiratete und bis 1879 als Dirigent die [[Singakademie zu Glogau]] leitete. Es folgte ein Wechsel nach [[Frankfurt am Main]], wo er den Rühl’schen Gesangsverein leitete und mit diesem Chor große Erfolge vor allem bei den Aufführungen der Werke von [[Johann Sebastian Bach]] feierte. Dort wurde er Mitglied der [[Freimaurerloge]] Zur Einigkeit. Wiederum war es Liszt, der ihm vorzügliche Kritiken erteilte und dessen [[Oratorium]] [[Christus (Liszt)|Christus]] er erstmals trotz Ressentiments der Bevölkerung „neumodischer Musik“ gegenüber mit großem Erfolg aufführte. Seine Tätigkeit in Frankfurt beendete er, als er 1884 das Angebot aus Aachen erhielt, am dortigen [[Theater Aachen]] die Stelle des Musikdirektors und [[Kapellmeister]]s zu übernehmen. Ein Jahr später leitete er zusammen mit [[Carl Reinecke]] das [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinische Musikfest]]. Trotz großer Aufführungserfolge mit dem [[Sinfonieorchester Aachen]] kam es in der Folgezeit mit dem dortigen Vorstand zu Verwerfungen, so dass er bereits im Jahr 1887 nach [[Breslau]] wechselte, wo er zwei Jahre lang ohne feste Anstellung lediglich Privatunterricht erteilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit seiner Glogauer Zeit erhielt Kniese durch den Schwiegersohn von Franz Liszt, [[Richard Wagner]], immer wieder Angebote, bei den Aufführungen in [[Bayreuth]] mitzuwirken. So war er 1871 zunächst Mitglied des Chores, wohnte 1872 der Grundsteinlegung in Bayreuth bei, gehörte 1876 zum Stab der Musiksachverständigen für die [[Bayreuther Festspiele]], arbeitete 1882 als [[Volontär]] mit dem Chor der Festspiele bei der [[Uraufführung]] des [[Parsifal]] unter dem Dirigat von [[Hermann Levi]] zusammen, gab den Töchtern aus dem [[Haus Wahnfried]] Gesangsunterricht, leitete bereits 1888/89 eigenständig den Chor für [[Die Meistersinger von Nürnberg|Meistersinger]] und wurde schließlich 1889 hauptamtlich als  Chorleiter und Festspielorganisator übernommen. Neben dieser Tätigkeit gründete er noch im gleichen Jahr eine [[Gesangspädagogik#Stimmbildung|Stimmbildungsschule]] und den Bayreuther Chorverein, den späteren Philharmonischen Chor Bayreuth. Zu seinen bekanntesten Schülern jener Zeit zählten unter anderem der künftige Nachfolger als Festspielleiter, [[Siegfried Wagner]], sowie die Opernsänger [[Hans Breuer (Sänger)|Hans Breuer]], [[Alois Burgstaller]] und [[Richard Mayr]]. Er unterstützte hierbei [[Cosima Wagner]]s deklamationsorientierte Vorstellungen vom idealen Wagnergesang (siehe dort zur sängerischen Rezeption). Bis zu seinem Tode im Jahr 1905 infolge eines Herzinfarktes auf einer Reise nach Dresden meisterte Kniese seine Aufgaben in Bayreuth mit großem Erfolg und wurde nach dem Tod Wagners als der „Retter und Erneuerer“ der Bayreuther Festspiele angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an Julius Kniese wurde in Bayreuth eine Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.barnick.de/bt/strassennamen.htm Erläuterung der Straßennamen von Bayreuth], auf barnick.de, abgerufen am 13. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; An seinem Geburtshaus in Roda und an seinem Wohnhaus in Bayreuth (Ecke Liszt / Cosima-Wagner-Straße) wurden Gedenktafeln angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtroda.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=123919 Die Gedenktafel für Julius Kniese], auf stadtroda.de, abgerufen am 13. Februar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Teilnachlass von Julius Kniese (u.&amp;amp;nbsp;a. der Briefwechsel mit Cosima Wagner) befindet sich heute im Hochschularchiv des [[Thüringisches Landesmusikarchiv|Thüringischen Landesmusikarchiv]] in [[Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die schönen Augen der Frühlingsnacht&amp;#039;&amp;#039;, op. 10 (Sechs Lieder) no. 8 (Text: [[Heinrich Heine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Julius Kniese, Reinhold Freiherr von Lichtenberg und Julie Kniese: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf zweier Welten um das Bayreuther Erbe. Julius Knieses Tagebuchblätter aus dem Jahr 1883&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1931&lt;br /&gt;
* Norbert Jers: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wagnerianer in Aachen. Julius Kniese als städtischer Musikdirektor&amp;#039;&amp;#039;. In: Hans Jochem Münstermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Musikgeschichte der Stadt Aachen II&amp;#039;&amp;#039;. Arno Volk, Köln 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116254343}}  &lt;br /&gt;
* {{Toter Link | url=https://www.barnick.de/bt/wer/juliuskniese.htm | text=https://www.barnick.de/bt/wer/juliuskniese.htm }}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link | url=http://www.philharmonischer-chor-bayreuth.de/files/PDFs/geschichte.pdf | text=http://www.philharmonischer-chor-bayreuth.de/files/PDFs/geschichte.pdf }} (PDF-Datei; 275&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.lieder.net/lieder/get_settings.html?ComposerId=10714 Composer: Julius Kniese (1848 - 1905)], auf lieder.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116254343|LCCN=no/93/29316|VIAF=64130894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kniese, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorleiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapellmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikdirektor (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kniese, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chorleiter, Dirigent, Musikdirektor in Aachen und Festspielleiter in Bayreuth&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadtroda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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