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	<title>Julius Jürgensen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_J%C3%BCrgensen&amp;diff=715362&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lieberraldus am 21. August 2025 um 15:06 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-21T15:06:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Jürgensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. April]] [[1896]] in [[Flensburg]]; † [[6. November]] [[1957]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[KPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Jürgensen, Julius.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Jürgensen war Fabrikarbeiter. Er war im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ab 1915 Soldat. Bei Kriegsende war er auf dem Balkan stationiert und wurde dort von seiner Artillerie-Einheit zum Soldatenrat gewählt. Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] wurde er von April bis November 1933 im [[KZ Glückstadt]] interniert. Als er entlassen wurde, arbeitete er als Möbelspediteur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 emigrierte er nach Dänemark. Er kam Anfang 1937 nach Spanien und kämpfte auf der Seite der Republik im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]]. Er war [[Politkommissar]] der Artilleriebasis in Albacete. 1938 wurde er ausgebürgert. Nach der Niederlage der Republik in Spanien hielt er sich in Frankreich auf, wo er 1939/40 interniert und 1943 nach Deutschland ausgeliefert wurde. Ab Januar 1944 war Jürgensen Häftling im [[KZ Buchenwald]], das am 11. April 1945 durch Angehörige der [[United States Army|US-Armee]] befreit wurde. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als Widerstandsleistenden und „oppositionell-gemeinschaftsfremd“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 27. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[KPD-Verbot]] 1956 siedelte Jürgensen in die [[DDR]] über und arbeitete dort am [[Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED]]. Er wurde 1957 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] der DDR in Silber ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 7. Oktober 1957, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne und die seiner Frau Martha (1906–2003) wurden in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Jürgensen war bereits seit 1920 Mitglied der [[KPD]] und gehörte seit 1931 dem regionalen Vorstand auf Sylt an. In Dänemark arbeitete er von 1935 bis 1937 in der dort legalen Emigrantenleitung von KPD und war Leiter des Flüchtlingskomitees der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] in [[Kopenhagen]]. Seine politische Aktivität in Spanien wurde von Spitzenkadern der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] scharf kritisiert. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte er zu den führenden Mitgliedern des KPD-Bezirks &amp;#039;&amp;#039;Wasserkante&amp;#039;&amp;#039; (= Hamburg und Schleswig-Holstein) und seit Mitglied des KPD-Parteivorstandes, wo er bis 1954 die Abteilung Landwirtschaft leitete. Von 1954 bis 1956 war er Mitglied der Parteikontrollkommission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Übersiedlung in die DDR wurde Jürgensen Mitglied der [[SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Jürgensen war von 1929 bis 1933 Stadtverordneter in [[Westerland]] auf [[Sylt]]. Er gehörte 1946 dem [[Ernannter Landtag (Schleswig-Holstein)|Ernannten Landtag von Schleswig-Holstein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Bach, O. Schulze. In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 234–235.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Steensen]]: &amp;#039;&amp;#039;Nordfriesland. Menschen von A–Z&amp;#039;&amp;#039;. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2020, ISBN 978-3-96717-027-6, S. 221.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|359}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-09-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jurgensen, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jürgensen, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flensburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieberraldus</name></author>
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