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	<title>Julius Hoelder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:37:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Hoelder&amp;diff=978303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-25T15:47:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Hoelder.jpg|miniatur|Julius von Hölder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Hölder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hoelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und ab 1876 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Hölder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1819]] in [[Stuttgart]]; † [[30. August]] [[1887]] ebenda), war ein deutscher Jurist und Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf ==&lt;br /&gt;
Julius Hölder studierte von 1837 bis 1841 Jura in [[Tübingen]] und wurde 1837 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen]]. Im Jahre 1841 trat er in den [[Königreich Württemberg|württembergischen]] Staatsdienst ein, den er 1853 aus politischen Gründen verließ, um sich als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Stuttgart zu betätigen. Dort war er auch Mitglied und später Direktor der württembergischen Rentenanstalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Hölders politische Wurzeln lagen in der [[Deutsche Revolution 1848/49|1848er-Bewegung]]. In den Jahren 1849 bis 1850 nahm Hölder zum ersten Mal einen Sitz in der Zweiten Kammer des [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtags]] ein. Von 1856 bis 1881 saß Hölder zum zweiten Mal ununterbrochen in der Zweiten Kammer des Landtags, deren Präsident er ab 1875 war. Zunächst war Hölder Integrationsfigur und Organisator der liberalen &amp;#039;&amp;#039;Fortschrittspartei&amp;#039;&amp;#039;. In der Zeit der [[Deutsche Einigungskriege|Kriege um die deutsche Führungsrolle]] (1864–1866) entschied er sich für [[Preußen]] und damit für die [[Kleindeutsche Lösung]]. Er war in diesen beiden Jahren wesentlicher Mitbegründer und dann langjähriger Vorsitzender der [[Nationalliberalismus|nationalliberalen]] [[Deutsche Partei (Württemberg)|Deutschen Partei]] in Württemberg (1866–1875) und befürwortete im Gegensatz zur linksliberalen [[Demokratische Volkspartei|Volkspartei]] 1870 vehement den Beitritt Württembergs zum [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] unter preußischer Führung. Von 1871 bis 1881 war er Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags]] und vertrat dort von 1871 bis 1874 den [[Liste der Reichstagswahlkreise des Deutschen Kaiserreichs|Wahlkreis Württemberg 10]] ([[Oberamt Gmünd|Gmünd]], [[Oberamt Göppingen|Göppingen]], [[Oberamt Welzheim|Welzheim]], [[Oberamt Schorndorf|Schorndorf]]). 1875 wurde er in einer Ersatzwahl im Wahlkreis Württemberg 1 (Stuttgart) gewählt. Diesen Wahlkreis vertrat er bis 1881. 1879 trat er aus der Fraktion der Nationalliberalen Partei aus, war zunächst fraktionslos und schloss sich 1880 der Liberalen Gruppe an.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 236 und 242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Minister ==&lt;br /&gt;
Von 1881 bis zu seinem Tod im Jahre 1887 war Hölder Innenminister in der [[Regierung Mittnacht]]. Sein offizieller Titel lautete &amp;#039;&amp;#039;Staatsminister im Departement des Inneren&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:PragJuliusHoelder.jpg|miniatur|Grab Hoelders auf dem [[Pragfriedhof Stuttgart]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Hölder war der Sohn des Direktors im [[Württembergisches Kriegsministerium|württembergischen Kriegsministerium]], Eberhard Ludwig Hölder (1788–1861) und der Luise Hölder geb. Mittler (1799–1872) und hatte vier Geschwister. Ab 1850 war er mit Marie Georgii (1831–1907) verheiratet, mit der er acht Kinder bekam. Hölder gehörte der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|evangelischen Kirche]] an und wurde auf dem [[Pragfriedhof]] bestattet. Sein Grab ziert eine Büste, welche die Inschrift trägt „Dem schwäbischen Volksmann. Dem Vorkämpfer für Deutschlands Einheit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Nobilitierung ==&lt;br /&gt;
1876 wurde Julius von Hölder mit dem Kommenturkreuz des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der württembergischen Krone]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1886&amp;#039;&amp;#039;, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet, welches mit dem persönlichen Adelstitel verbunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3170166042|Seite=366}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|50|446|448|Hölder, Julius von|[[Eugen von Schneider|Eugen Schneider]]|ADB:Hölder, Julius von}}&lt;br /&gt;
* Michael Kitzing: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/ea15c3c7-ba2a-4ccd-b869-92d976aff8b2/1/Julius_von_Hoelder_%281819-1887%29.html Julius von Hölder (1819-1887)]&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtarchiv Stuttgart (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/dts/ Stadtlexikon Stuttgart]&amp;#039;&amp;#039;, publiziert am 5. März 2021.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 352–353.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Langewiesche]]: &amp;#039;&amp;#039;Julius Hölder. Zur Geschichte des württembergischen und deutschen Liberalismus im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte, Jg. 36 (1977), S. 151–166.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|118551973|Hölder, Julius}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Julius von Hoelder|1063}}&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/startbild.php?bestand=6738 Nachlass im Hauptstaatsarchiv Stuttgart]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Innenminister des Königreichs Württemberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118551973|VIAF=100188829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hoelder, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg, Zweite Kammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1819]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hoelder, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hölder, Julius; Hölder, Julius von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1819&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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