<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Heinrich_Zimmermann</id>
	<title>Julius Heinrich Zimmermann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julius_Heinrich_Zimmermann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Heinrich_Zimmermann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T12:38:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Heinrich_Zimmermann&amp;diff=641363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, ISBN-Format, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Heinrich_Zimmermann&amp;diff=641363&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-23T14:17:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, ISBN-Format, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius H. Zimmermann um 1900.jpg|mini|Julius Heinrich Zimmermann (ca. 1900)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Franz Heinrich Martin Zimmermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1851]] in [[Sternberg]], Großherzogtum [[Mecklenburg-Schwerin]]; † [[25. April]] [[1922]]&amp;lt;ref&amp;gt;anderslautendes Todesdatum: 23. April 1923, siehe: Andreas Frost: &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Demokratie. Landtage und Abgeordnete in Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin zwischen 1918 und 1920.&amp;#039;&amp;#039; Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2019, ISBN 978-3-9816439-7-8, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war ein deutscher  [[Musikinstrument]]enhersteller und [[Musikverlag|Musikverleger]] mecklenburgischer Herkunft, der lange in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit ===&lt;br /&gt;
Julius Heinrich Zimmermann war der Sohn des Sternberger [[Lohgerber]]s Friedrich August Zimmermann und dessen Frau Dorothea, geborene Doescher. Er wurde am 19. Oktober 1851 in Sternberg evangelisch-lutherisch getauft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kirchenbuch Sternberg.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1851, Taufen S. 255, Nr. 73, In: &amp;#039;&amp;#039;Landeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.archion.de/ Digitalisat], abgerufen am 29. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit in Russland ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Berliner Banklehre wurde Zimmermann 1876 nach [[Sankt Petersburg]] versetzt, eröffnete dort 1880 eine Fabrik für Messinginstrumente und meldete die Fabrikmarke „J.H.Z.“ an. In seine Spezialwerkstätten für Streich-, Blech-, Holzblas- und Zungen-Instrumente holte er [[Markneukirchen]]er Instrumentenbauer, darunter den Blechblasinstrumentenmacher Josef Schimmer (Vater des Geigers Roman Schimmer), zuerst nach Sankt Petersburg, dann nach [[Moskau]] und später auch [[Riga]]. Ab 1901 war Zimmermann [[Hoflieferant]] für Blasinstrumente eigener Produktion für das [[Zar]]enhaus und exklusiv für die [[Kaiserlich Russische Armee|russische Armee]]. Er dominierte den dortigen Musikalienhandel bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Deutschland ===&lt;br /&gt;
1886 ging er zurück nach Deutschland, um sich in [[Leipzig]] niederzulassen und hier die neue Zentrale seiner Unternehmungen zu gründen, zu denen auch der [[Zimmermann Musikverlag]] gehörte. Ab 1893 ging die Firma regelmäßig zu den [[Weltausstellung]]en und gewann für ihre Instrumente zahlreiche Goldmedaillen. Für seine Verdienste erhielt Julius Heinrich Zimmermann 1901 von [[Nikolaus II. (Russland)|Zar Nikolaus II.]] den Kaiserlich-Königlich Russischen [[Sankt-Stanislaus-Orden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 gingen die Adler-Musikwerke in Leipzig in seine Hände über. Die Fortuna-Marke für Musikautomaten wurde registriert, neue Modelle wie das „Orgophon“ und das „Cantophon“ entwickelt und Sprechmaschinen zum Patent angemeldet. 1904 erwarb Zimmermann die Klavierfabrik von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Fiedler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und stellte weiterhin [[Klavier]]e unter diesem Namen her. Die Klavier-Marke „Jul. Heinr. Zimmermann“ war nur für den Leipziger Raum bestimmt. Die Pianofabrik produzierte auch [[Harmonium]]s und mechanische Musikwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1918 war er auch Mitglied des Deutschen Reichstags für den [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 2]] ([[Landkreis Schwerin (Mecklenburg)|Schwerin]], [[Landkreis Wismar|Wismar]]) und die [[Nationalliberale Partei]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaiserliches Statistisches Amt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1912&amp;#039;&amp;#039;. Heft 2. Berlin: Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, 1913, S. 101 (Statistik des Deutschen Reichs, Bd. 250).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde das Unternehmen in Russland als feindliches Vermögen angesehen und 1919 nationalisiert. Die Fabrik für Messinginstrumente wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] neu gegründet und existiert, nach der Privatisierung im Jahre 1991, bis heute unter dem Namen „St. Petersburg Musical Wind Instruments Factory“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 gründete er weitere Filialen in [[Markneukirchen]]. Bis 1936 wurden dort vor allem noch [[Balalaika]]s gebaut, von Paul Fischer hergestellt, der sich später einen eigenen Namen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 war Zimmermann Abgeordneter des [[Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin|Verfassunggebenden Landtags von Mecklenburg-Schwerin]], er gab seinen Posten jedoch schon im November 1919 wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Frost: &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch in die Demokratie. Landtage und Abgeordnete in Mecklenburg-Strelitz und Mecklenburg-Schwerin zwischen 1918 und 1920.&amp;#039;&amp;#039; Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 2019, ISBN 978-3-9816439-7-8, S. 105–106.&lt;br /&gt;
* Denis Lomtev: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche in der musikalischen Infrastruktur Russlands.&amp;#039;&amp;#039; Lage (Westf.) 2012, S. 62–63 und 123–126.&lt;br /&gt;
* Denis Lomtev: &amp;#039;&amp;#039;Julius Heinrich Zimmermann: Erfolgsgeschichte eines Musikmagnaten.&amp;#039;&amp;#039; Beeskow 2023.&lt;br /&gt;
* [[Josef Zuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Laute und Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Zeitschrift für die Gitarre (Anton Goll), Wien 1926 (1928), S. 295.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|303055979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin 2}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116999330|VIAF=15534537}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zimmermann, Julius Heinrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikinstrumentenbauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserlicher Hoflieferant (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Mecklenburg-Schwerin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Stanislausordens (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zimmermann, Julius Heinrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zimmermann, Julius Franz Heinrich Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikinstrumentenhersteller und Politiker (NLP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sternberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. April 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>