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	<title>Julius Hay - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:47:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Hay&amp;diff=785414&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Bildunterschrift vervollständigt; der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2026-02-24T21:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildunterschrift vervollständigt; der Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H0611-0500-001, Berlin, Intellektuelle bei Friedenskundgebung.jpg|mini|Friedenskundgebung des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands]] 1948, im Vordergrund von links nach rechts: Julius Hay, [[Bertolt Brecht]], [[Ernst Legal]], [[Alexander Abusch]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Hay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gyula Háy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * [[5. Mai]] [[1900]] in [[Abony]], [[Königreich Ungarn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[7. Mai]] [[1975]] in [[Ascona]], [[Schweiz]]) war ein ungarisch-österreichischer kommunistischer Dramatiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Neben Dramen schrieb Julius Hay auch Hörspiele und übersetze Dramen von [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Johann Nestroy]] und [[Arthur Schnitzler]] unter anderem ins Ungarische. Während sich [[Lion Feuchtwanger]] für den jungen Dramatiker sehr einsetzte, kritisierte [[Bertolt Brecht]] Hays später weltbekannt gewordenes Stück „Haben“ grundsätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 diente er der [[Ungarische Räterepublik|Ungarischen Räterepublik]] und war als Propagandist im Volkskommissariat für Unterricht tätig. 1920 begann er in Dresden [[Temporäre Architektur|Bühnenarchitektur]] zu studieren. Seit 1929 wohnte er in Berlin und schloss sich der [[Kommunistische Partei Deutschlands|kommunistischen Bewegung]] an. Bereits nach der Aufführung seines Stücks „Gott, Kaiser, Bauer“ in Berlin 1932 verlangten die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] seine Ausweisung aus Deutschland. Nach deren [[Machtergreifung]] musste er das Land dann verlassen und gelangte über Wien (1933) und Zürich (1934) 1935 nach Moskau. Während der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] beteiligte er sich nicht an der Denunzierung anderer aus Deutschland emigrierter Schriftsteller; in seinen 1971 erschienenen Erinnerungen hat er später über die Repressionen der Stalinzeit berichtet. Hay nahm eine kritischere Haltung gegenüber der Diktatur [[Stalin]]s ein. Nach der [[Schlacht von Stalingrad]] 1943 fing er an, sich um ungarische Kriegsgefangene zu kümmern. Von 1944 an war er neben [[Imre Nagy]] und [[Mátyás Rákosi]] Redakteur eines Propagandasenders für Ungarn. Nach dem Krieg 1945 kehrte er nach Ungarn zurück, wo er als Professor an der [[Universität für Theater und Filmkunst Budapest|Theater- und Filmhochschule]] tätig war. Mit seinem Pamphlet „Warum mag ich den Genossen [[László Kucsera|Kucsera]] nicht“ wurde Hay einer der Wortführer und geistigen Wegbereiter des [[Ungarischer Volksaufstand|Ungarischen Volksaufstandes]] von 1956. Er wurde verhaftet, saß bis 1960 im Gefängnis und ging dann ins Exil. Nach seiner Abschiebung wurde er zum Präsidenten des [[PEN International|Exil-PEN Clubs]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Uraufführung von „Haben“ im August 1945 am [[Wiener Volkstheater]] kam es zum ersten Theaterskandal nach dem Krieg und sogar zu einer Saalschlacht im Parkett, als während einer Szene von der Dorfhebamme Képés, gespielt von [[Dorothea Neff]], unter einer Madonnenstatue Gift versteckt wurde und Schüler des katholischen [[Bundesgymnasium Wien 8|Piaristengymnasium]]s und Angehörige der ehemaligen [[Hitlerjugend]] Tumulte vom Zaun brachen. Mitgliedern des Theaters und Kulturstadtrat [[Viktor Matejka]] gelang es, die Situation zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Julius Hay im [[Kanton Tessin|Tessin]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott, Kaiser, Bauer.&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel. Uraufführung 1932, Breslau&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Paradies.&amp;#039;&amp;#039; Komödie. Uraufführung 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1932, [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Volksbühne]] Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haben.&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel. Entstanden 1938, Uraufführung 1945, Budapest (Fernsehverfilmung 1964 von Rolf Hädrich; mit [[Therese Giehse]], [[Ingmar Zeisberg]] u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerichtstag.&amp;#039;&amp;#039; Tragödie. Uraufführung 1945, Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Energie.&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel in drei Akten. Henschelverlag, Berlin 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Putenhirt.&amp;#039;&amp;#039; Tragikomödie. Uraufführung 1954, Berlin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Pferd.&amp;#039;&amp;#039; Komödie. Uraufführung 1964, Salzburg&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gáspár Varrós Recht.&amp;#039;&amp;#039; Schauspiel. Uraufführung 1965, Wuppertal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Großinquisitor.&amp;#039;&amp;#039; Uraufführung 1969, Wien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mohács.&amp;#039;&amp;#039; Tragödie. Uraufführung 1970, Luzern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Julius Hay geboren 1900, Aufzeichnungen eines Revolutionärs.&amp;#039;&amp;#039; 1971 (Autobiografie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* János Szabó: &amp;#039;&amp;#039;Der „vollkommene Macher“ Julius Hay. Ein Dramatiker im Bann der Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Iudicium-Verlag, München 1992, ISBN 3-89129-092-6.&lt;br /&gt;
* Éva Háy: &amp;#039;&amp;#039;Auf beiden Seiten der Barrikaden&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer, Leipzig 1994.&lt;br /&gt;
* (henschel SCHAUSPIEL): Julius Hay, Stationen eines bewegten Lebens, „Der Eilbote“ Nr. 1, 1997/98&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hay, Julius.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 10: &amp;#039;&amp;#039;Güde–Hein.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2002, ISBN 3-598-22690-X, S.&amp;amp;nbsp;278–286.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118547313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118547313|LCCN=n/50/25026|VIAF=113873107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hay, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ungarischen Volksaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur der Volksrepublik Ungarn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarndeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Transleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hay, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Háy, Gyula (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-österreichischer kommunistischer Dramatiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Abony]], Ungarn&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Mai 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ascona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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