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	<title>Julius Gessinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 25. Dezember 2024 um 10:55 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-25T10:55:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Gessinger&amp;#039;79.jpg|miniatur|rechts|Julius Gessinger 1979]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Gessinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juni]] [[1899]] in [[Kupferzell]]; † [[15. Dezember]] [[1986]] in [[Schwäbisch Hall]]) war ein deutscher Komponist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Julius Gessinger war der Sohn eines Malermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.kupferzell.de/index.php?id=142 |titel=Julius Gessinger |werk= |hrsg=Gemeinde Kupferzell |datum= |abruf=2019-07-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Ausbildung am Lehrerseminar in Heilbronn studierte er an den Musikhochschulen [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart|Stuttgart]] und [[Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig|Leipzig]] bei [[Max von Pauer]] (Klavier), Max Hochkofler (Dirigieren), [[Karg-Elert|Sigfrid Karg-Elert]] und [[Hermann Grabner]] (Komposition). 1925 bis 1930 wirkte er als Akademischer Musikdirektor und Chormeister in Elbing (Ostpreußen).&amp;lt;ref&amp;gt;Elbinger Lehrergesangverein: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt 4(3), S. 8: &amp;quot;Franz Schubert&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er in Stuttgart als Musikpädagoge und Dirigent, seit 1938 in Hohenlohe an verschiedenen Schularten tätig, wo er sich auch um das hohenlohisch-fränkische Liedgut verdient machte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Gessinger |Titel=Hohenlohisch-Fränkisches Sing- und Spielbuch |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=J.G. Musikverlag |Ort=Schwäbisch Hall |Datum=1960 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Februar 1940 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.611.283).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10861361&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Brief an seine Studienfreunde schreibt Gessinger u.&amp;amp;nbsp;a. 1973 folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Text=…Durch die politischen Ereignisse erfuhr ich&lt;br /&gt;
zweimal ein ‚Tief’: 1933 und 1945! Verbunden&lt;br /&gt;
jedesmal mit schweren wirtschaftlichen Schädigungen. 1933 verlor ich, als damals ‚nichtarisch&lt;br /&gt;
versippt’, meine großen Chöre in Stuttgart, mit&lt;br /&gt;
denen ich noch 1932 in der Liederhalle aufgetreten war. Auch vom Kultusministerium war ich &lt;br /&gt;
kaltgestellt, ja diffamiert. Erst 1938, also mit 39&lt;br /&gt;
Jahren, wurde ich auf Lebenszeit angestellt - in&lt;br /&gt;
Waldenburg, wo ich zugleich das Kantorat an &lt;br /&gt;
der evang. Kirche übernahm. (Ich frage, welcher&lt;br /&gt;
Lehrer übernahm 1938 noch ein Kirchenamt?…)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Gessinger dann wegen der formalen Mitgliedschaft in der NS-Partei für drei Jahre nicht zum Lehramt zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein kompositorisches Schaffen umfasst eine lateinische Messe, Kammermusik, Klavier-, Chor- und Orchestermusik; wesentliche Bedeutung haben seine Kompositionen in den Bereichen Kunstlied sowie volkstümliches Lied. Wie in den zahlreichen Liedern zeigt sich auch in seinen übrigen Werken, die in der kleinen Form gehalten sind, seine Erfindungsgabe, seine Vorliebe für die Verwendung kontrapunktischer und imitatorischer Mittel, vor allem aber auch für das Gesangliche. „Polyphonie, aber mit dem Herzen gesungen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut K.H. Lange |Titel=So spiele und lehre ich Chopin |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Franz Steiner Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1994 |ISBN= |Seiten=58 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine seiner Losungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elbinger Lehrergesangverein: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt 4(3), S. 8: &amp;quot;Franz Schubert&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, 1928.&lt;br /&gt;
* Frank-Altmann: &amp;#039;&amp;#039;Tonkünstler-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Heinrichshofen Verlag, Wilhelmshaven, 1936 und 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Musiker-Kalender&amp;#039;&amp;#039;, Walter de Gruyter Verlag, Berlin, 1954.&lt;br /&gt;
* Julius Gessinger: &amp;#039;&amp;#039;Hohenlohisch-Fränkisches Sing- und Spielbuch&amp;#039;&amp;#039;, J.G.Musikverlag, Schwäbisch Hall, 1960 und 1984.&lt;br /&gt;
* Joachim Moser: &amp;#039;&amp;#039;Musik-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Sikorski-Verlag, Hamburg, 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Index to Biographies of Contemporary Composers&amp;#039;&amp;#039;, Storm Bull, New York &amp;amp; London, 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwäbischer Heimatkalender&amp;#039;&amp;#039;, 1985.&lt;br /&gt;
* Bayerischer Musikrat (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Komponisten im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 1992.&lt;br /&gt;
* Helmut K. H. Lange: &amp;#039;&amp;#039;So spiele und lehre ich Chopin&amp;#039;&amp;#039;, S. 58 ff., Franz Steiner Verlag, Stuttgart, 1994.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2202–2204. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.gessingermusik.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13438427X|LCCN=n/90/708300|VIAF=16396096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gessinger, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gessinger, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kupferzell]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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