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	<title>Julius Gauhe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:06:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Gauhe&amp;diff=805545&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-08T08:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fabrikant Julius Gauhe.jpg|mini|hochkant|Kommerzienrat Julius Gauhe war ein [[Mäzen]] der Gemeinde [[Eitorf]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstaette Gauhe.jpg|mini|Das Familiengrab der Industriellenfamilie Gauhe auf dem [[Alter Friedhof (Eitorf)|Alten Friedhof in Eitorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Industrielle &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Gauhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. April]] [[1835]] in [[Barmen]]; † [[25. Juni]] [[1912]] in [[Eitorf]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heidermanns.net/gen-pers.php?ID=30680-30681 |titel=Johann Friedrich Julius Gauhe / Maria Schlieper |hrsg=Frank Heidermanns |datum=2014-07-18 |zugriff=2014-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Textilie|Textilfabrikant]] und [[Färben|-färber]]. Er besaß unter anderem ein Patent auf die [[Substantive Farbstoffe|Textilfarbe]] &amp;#039;&amp;#039;[[türkischrot]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Julius Gauhe, der Sohn von Julius Gauhe sen. (* 1809) und Julie von Eynern, stammte aus Barmen. Er war verheiratet mit Maria Schlieper. Die Familie betrieb bereits in Barmen die [[Türkischrotfärbung|Türkischrotfärberei]] &amp;#039;&amp;#039;Höstery &amp;amp; Gauhe&amp;#039;&amp;#039;, die anfangs mit [[Naturfarbstoff]]en arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde mittels [[Alizarin]] eine synthetische Herstellung von Türkischrot möglich und von den Gauhes patentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fabrikant in Eitorf ==&lt;br /&gt;
1870 planten sie den Bau einer Türkischrotfärberei in Eitorf, erbauten dort aber dann zuerst eine Alizarinfabrik. Diese ging am 1.&amp;amp;nbsp;März 1873 in Betrieb unter Leitung der Brüder Julius, Fritz und Adolf Gauhe. Die Alizarinfabrik bestand bis zum 1.&amp;amp;nbsp;August 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 wurde die Barmer Türkischrotfärberei &amp;#039;&amp;#039;Höstery &amp;amp; Gauhe&amp;#039;&amp;#039; nach Eitorf verlegt. Der Sohn von Julius Gauhe, Walter (*&amp;amp;nbsp;1864; † 2.&amp;amp;nbsp;November 1898) leitete die wegen häufiger Brände erforderliche Werkfeuerwehr. Die Firma bestand bis 1909, der Versuch einer Neugründung als &amp;#039;&amp;#039;Eitorfer Türkischrot-Stückfärberei&amp;#039;&amp;#039; wurde 1910 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres Wirken ==&lt;br /&gt;
1887 wurde ihm von Kaiser Wilhelm I. der Titel [[Kommerzienrat]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 plante Julius Gauhe mit an der [[Paris]]er [[Weltausstellung Paris 1889|Weltausstellung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 wurde er von der Bonner Handelskammer zum Präsidenten aller Ausschüsse ernannt, kurz darauf auch zum Vorsitzenden des Kölner Eisenbahnrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales Engagement ==&lt;br /&gt;
Gauhe ermöglichte seinen Arbeitern durch günstige Kredite den Bau eigener Häuser. 1891 besaßen 107 von 174 verheirateten Arbeitern bereits Wohneigentum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893/94 spendete er seiner neuen Heimatgemeinde [[Eitorf]] fünfzigtausend [[Goldmark]] zum Bau eines Krankenhauses. Außerdem kaufte er die Grundstücke am [[Kelters]]berg auf und überschrieb sie dem Verschönerungsverein, der den Berg aufforstete und für Wege und Aussichtspavillons sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch darüber hinaus waren Julius Gauhe und seine Familie prägend für das Eitorfer Gemeindeleben und das Eitorfer Dorfbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villen in Eitorf ===&lt;br /&gt;
* Haus Gauhe, abgerissen für Haus Max Gauhe, Ecke Brückenstraße/Hochstraße&lt;br /&gt;
* heutiges CBT-Heim [[Villa Gauhe]] in der Parkstraße&lt;br /&gt;
* Villa Adolf Gauhe, seit ca. 1930 [[Villa Boge]], Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhof&lt;br /&gt;
* Haus von Isabelle Gauhe, ehemals Gärtnerhaus der Villa Adolf Gauhe, Am Kapellenhof 4&lt;br /&gt;
* Haus Max Gauhe, zuletzt genutzt als Polizeiwache, abgerissen vor Globus-Neubau, Ecke Brückenstraße/Hochstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann-Josef Ersfeld: &amp;#039;&amp;#039;Eitorfer Bild-Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Eitorf 1980.&lt;br /&gt;
* [[Karl Schröder (Heimatforscher)|Karl Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Eitorf unter den Preußen: 1815–1918&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Franz Schmitt, Siegburg 2002, ISBN 3-87710-321-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gauhe, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilunternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eitorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gauhe, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Textilfabrikant und -färber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1912&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eitorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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