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	<title>Julius Faucher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-06T15:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Die Gartenlaube (1863) b 269.jpg|mini|Julius Faucher]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Faucher Grab in Rom.jpg|mini|Grab auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Nichtkatholischen (Protestantischen) Friedhof Rom]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Faucher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1820]] in [[Berlin]]; † [[12. Juni]] [[1878]] in [[Rom]]) war ein deutscher Journalist. Er verfocht den [[Freihandel]] und den [[Manchesterliberalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fauchers Vater war Mitglied der französischen Kolonie in Berlin. Julius Faucher heiratete 1845 Karoline Sommerbrodt, Tochter eines Hutmachers aus Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faucher studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] [[Philosophie]]. 1841 wurde er Mitglied des [[Corps Marchia Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 10/221&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zum Dr. phil. promoviert. 1844 lernte Faucher [[John Prince-Smith]] kennen. Sie gründeten den wenig bedeutenden Berliner Freihandelsverein. 1848 wurde Faucherer Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Börsennachrichten an der Ostesee&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Ostseezeitung&amp;#039;&amp;#039;) in Stettin; diese Zeitung vertrat freihändlerische Ansichten. Faucher vertrat die liberale Idee mit besonderer Stringenz und forderte unter anderem auch eine Entstaatlichung der Sicherheitsaufgaben sowie die Abschaffung von [[Steuer]]n, was ihn zu einem der ersten (deutschsprachigen) [[Marktanarchismus|Marktanarchisten]] überhaupt macht.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.mises.org/story/1787&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Revolutionen 1848/1849]] in ganz Europa ausbrachen, nahm Faucher am 18. und 19. März an Aufständen in [[Stockholm]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;John Henry Mackay, &amp;#039;&amp;#039;Max Stirner – Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1914, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1850 wurde Faucher Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Abendpost&amp;#039;&amp;#039;, die sich zum freihändlerischen Kampfblatt entwickeln und mit dem Pressegesetz in Konflikt geraten sollte. Bald danach wurde dem Blatt die wirtschaftliche Grundlage  entzogen. Faucher ging danach nach England, wo er als Korrespondent für verschiedene deutsche Zeitungen wirkte. Er wurde außerdem Redakteur des Londoner &amp;#039;&amp;#039;Morning Star&amp;#039;&amp;#039;, einer wichtigen freihändlerischen Zeitung, und sogar zeitweilig der Sekretär [[Richard Cobden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 kehrte Faucher nach Deutschland zurück, wo er dann noch im selben Jahr ins [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] für die [[Deutsche Fortschrittspartei]] gewählt wurde. Dem Abgeordnetenhaus gehörte Faucher zunächst von 1862 bis 1866 an, dann erneut von 1867 bis 1870. 1863 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrschrift für Volkswirtschaft und Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, die zum wichtigsten Medium der deutschen Freihändler und Manchesterliberalen werden sollte. Er saß mehrere Jahre in der Ständigen Deputation vom [[Kongreß deutscher Volkswirte]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Eisfeld: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung der liberalen Parteien in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1969, Seite 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und schloss sich der von ihm und 14 weiteren ehemaligen Mitgliedern der Fortschrittspartei und neun ehemaligen Mitgliedern der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] gegründeten [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Mann, Bernhard]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918.&amp;#039;&amp;#039; Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und Thomas Kühne. Droste Verlag, Düsseldorf 1988, S. 128 (&amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&amp;#039;&amp;#039;: Bd. 3); zu den Wahlergebnissen siehe [[Thomas Kühne]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 603–608.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass der Spaltung war [[Otto von Bismarck]]s [[Indemnitätsgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
In seinen Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;[[Von Zwanzig bis Dreißig]]&amp;#039;&amp;#039; beschreibt [[Theodor Fontane]] Julius Faucher, mit dem er persönlich bekannt war, zunächst als „Genie“, dann als „Pump- und Bummelgenie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/fontane/zwanzig/chap03.html Von Zwanzig bis Dreißig: Zweites Kapitel] projekt-gutenberg.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Julius-Faucher-Straßen&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]], [[Braunschweig]], [[Osterholz (Bremen)]], [[Langenhagen]] und [[Magdeburg]] wurden nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* H. Beta: &amp;#039;&amp;#039;[[:s:Ein deutscher Freihandelsapostel|Ein deutscher Freihandelsapostel.]]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenlaube.&amp;#039;&amp;#039; 1863, Heft 17, S. 266–270.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|29||Faucher, Julius|Hans-Henning Zabel|116413034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [http://pdb.dieschwalbe.de/search.jsp?expression=A=&amp;#039;Faucher&amp;#039;%20and%20FIRSTNAME=&amp;#039;Julius&amp;#039; Einige Schachkompositionen von Julius Faucher auf dem PDB-Server]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116413034|VIAF=69681208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faucher, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachkomponist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faucher, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Politiker (Freihändler und Manchester-Liberaler)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juni 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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