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	<title>Julius Exter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:53:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Exter&amp;diff=711173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-11-16T05:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Exter - Selbstportrait.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Exter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. September]] [[1863]] in [[Ludwigshafen am Rhein]]; † [[16. Oktober]] [[1939]] in [[Übersee (Chiemgau)|Übersee am Chiemsee]]; vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Julius Leopold Bernhard Exter&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]] und [[Bildhauerei|Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius Exter entstammte einer weit verzweigten Pfälzer Kaufmannsfamilie, die in Ludwigshafen, Neustadt und Bad Dürkheim ansässig war. Er war ein Sohn des Kaufmanns Karl August Exter und ein Cousin des Architekten [[August Exter]]. Zunächst besuchte er das [[Karl-Friedrich-Gymnasium Mannheim|Großherzogliche Gymnasium]] in Mannheim. Mit dem 26. April 1881 ist sein Eintritt in die Antikenklasse an der Kunstakademie München dokumentiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://matrikel.adbk.de/@@search?SearchableText=Julius+Exter |titel=Matrikeldatenbank – Akademie der Bildenden Künste München |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er sich im weiteren Verlauf zum Maler ausbildete. Mit dem gleichaltrigen und im selben Jahr von der Kunstgewerbeschule an die Akademie übergetretenen [[Franz von Stuck|Franz (von) Stuck]] verband ihn bald eine Künstlerfreundschaft, geprägt vor allem durch beider Vorliebe für die [[Freilichtmalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1898 heiratete Julius Exter die Malerin und Pianistin Judith Anna Köhler (1868–1952), eine Tochter des Darmstädter Verlagsbuchhändlers [[Karl Christian Köhler]]. Die Ehe, aus der die Kinder Judith (1900–1975; Malerin und Bildhauerin) und Karl (1902–1982; Maler, Zeichner und Bühnenbildner) hervorgingen, wurde 1917 geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1902 von Julius Exter in Übersee-Feldwies am [[Chiemsee]] erworbene Bauernhaus &amp;#039;&amp;#039;Zum Stricker&amp;#039;&amp;#039; wurde Künstlersitz und Standort seiner in ganz Europa bekannten Malschule. Er selbst verlegte seinen Wohnsitz 1917 endgültig von München nach Feldwies. 1902 wurde er zum Titular-Professor und zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste ernannt. Befreundet war er mit dem Bildhauer [[Mathias Gasteiger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Exter starb am Morgen des 16. Oktober 1939 im Exter-Haus an Herzschwäche. Die Tochter Judith vermachte 1972 den Nachlass ihres Vaters und das Haus in Feldwies dem Bayrischen Staat gegen eine Leibrente. Das [[Künstlerhaus Exter]] ist als Museum und Galerie öffentlich zugänglich;  zahlreiche Werke Exters befinden sich im [[Kloster Herrenchiemsee|Alten Schloss]] auf [[Herrenchiemsee]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Exter - Frühling.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Frühling&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Exter - Im sommerlichen Laubwald.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Im sommerlichen Laubwald&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Exter gehörte zur [[Münchner Secession]], die er 1892 mitbegründete. Zwei Jahre später schloss er sich der progressiven [[Freie Vereinigung der XXIV|Freien Vereinigung der XXIV]] an. In dieser Zeit entstanden vor allem monumentale Gemälde mit religiösen und symbolistisch aufgefassten Themen, darunter &amp;#039;&amp;#039;Mutter und Kind&amp;#039;&amp;#039; (1893), das Triptychon &amp;#039;&amp;#039;Adam und Eva: Geburt – Versuchung – Verlorenes Paradies&amp;#039;&amp;#039; (1894) oder &amp;#039;&amp;#039;Es ist vollbracht!&amp;#039;&amp;#039; (1896) sowie zahlreiche Bildnisse, darunter das 1884/85 entstandene Porträt seines japanischen Studienkollegen und Freundes [[Harada Naojirō]] und sein Selbstbildnis. Von seinen Skulpturen waren 1895 &amp;#039;&amp;#039;DYO ANTROPOI – ein Menschenpaar&amp;#039;&amp;#039; und 1896 die Porträtbüste der Mutter in den Münchner Jahresausstellungen zu sehen. Eine Porträtbüste des Malers [[Karl Leipold]], um 1900/1905 entstanden, erwarb die [[Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Bayerische Schlösserverwaltung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/presse/archiv13/exter/ausst.htm |titel=Bayerische Schlösserverwaltung {{!}} Presse {{!}} Pressemitteilungen |abruf=2024-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Um 1900 war Exter ein Vorkämpfer der modernen Malerei in München und galt nicht nur unter Kollegen als „Farbenfürst“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülerinnen gehörten die serbische [[Anton Ažbe|Ažbe-Schülerin]] [[Nadežda Petrović]], die Freiburger Malerin und Bildhauerin [[Eva Eisenlohr]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{AKL|33|49||Eisenlohr, Eva|Dankmar Trier}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die als Blumenmalerin bekannt gewordene [[Anna Gasteiger]] aus [[Lübeck]], Olga Fritz-Zetter aus [[Solothurn]] (1881–1973) sowie Juliet Melms-Brown (1869–1943) aus [[Winterthur]] und [[Berta Kaiser]] (1875–1962) aus Kitzingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ganz Deutschland und besonders in der Schweiz fanden die Bilder des avantgardistischen Malers Absatz. Exter entwickelte sich vom [[Historismus]] zur vitalen Farbigkeit des [[Expressionismus]]. Im Winter 1908 pflegte er intensiven Kontakt mit [[Franz Marc]]. Mit seinen maltechnischen und farbenfrohen Experimenten stand er der Künstlergruppe der [[Neue Künstlervereinigung München|Neuen Künstlervereinigung München]] und der Redaktion des [[Der Blaue Reiter|Blauen Reiters]] nahe. Den Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens bildeten figürliche Kompositionen, Porträts, Landschaften und Akte. Sein expressives Spätwerk zählt zu den Höhepunkten der süddeutschen Malerei am Beginn der Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Ewald Bender]] |Lemma=Exter, Julius |Band=11 |Seite=124}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=5 |Seite=466 |SeiteBis=467 |Lemma=Exter, Julius |Autor=}}&lt;br /&gt;
* Elmar D. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Julius Exter, 1863–1939. Unbekannte Werke aus dem Nachlaß seiner Schülerin Olga Fritz-Zetter.&amp;#039;&amp;#039; München 1996.&lt;br /&gt;
* Elmar D. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Julius Exter. Aufbruch in die Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Klinkhardt &amp;amp; Biermann, München 2000, ISBN 978-3-7814-0415-1.&lt;br /&gt;
* {{AKL|35|499||Exter, Julius|Ruth Stein}}&lt;br /&gt;
* Elmar D. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Julius Exter. Freilichtmalerei.&amp;#039;&amp;#039; Beuroner Kunstverlag, Beuron 2005, ISBN 978-3-87071-127-6.&lt;br /&gt;
* Historisches Museum der Pfalz Speyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Julius Exter (1863–1939).&amp;#039;&amp;#039; Speyer 2006, ISBN 978-3-930239-16-0.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Weiß (Kunsthistoriker)|Siegfried Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Berufswunsch Kunst. Maler, Grafiker, Bildhauer. Ehemalige Schüler des Münchner Maximiliansgymnasiums der Jahre 1849 bis 1918.&amp;#039;&amp;#039; Allitera Verlag, München 2012, ISBN 978-3-86906-475-8, S. 569–575.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118917307}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/ub_exter.htm Künstlerhaus Exter] bei schloesser.bayern.de&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20111103003849/http://www.art-perfect.de/julius-exter-historisches-museum-speyer.htm Julius Exter (1863–1939)] auf art-pefect.de (Webarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118917307|LCCN=nr98032084|VIAF=42636743}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Exter, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chiemseemaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Exter, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Exter, Julius Leopold Bernhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ludwigshafen am Rhein]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Übersee (Chiemgau)|Übersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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