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	<title>Julius Dinder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T18:04:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Dinder&amp;diff=2195430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Revert: doch</title>
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		<updated>2025-08-20T17:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: doch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Dinder.jpg|miniatur|180px|Julius Dinder als Priester]]&lt;br /&gt;
[[Datei:COA archbishop PL Dinder Juliusz Jozef.png|miniatur|180px|Wappenschild des &amp;#039;&amp;#039;Primas Poloniae&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;br&amp;gt; Erzbischof Julius Dinder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Dinder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1830]] in [[Rößel]]; † [[30. Mai]] [[1890]] in [[Posen]]) war der erste und einzige deutsche [[Erzbistum Gniezno|Erzbischof von Gnesen]] und [[Primas Poloniae|Primas von Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dinder, dessen Vater Schneidermeister war, besuchte nach der Volksschule zunächst das Progymnasium in Rößel und machte dann am Gymnasium in [[Braniewo|Braunsberg]] das Abitur. Nach dem Theologiestudium am [[Lyceum Hosianum]] in Braunsberg wurde er 1856 zum Priester geweiht. Da er auch die polnische Sprache beherrschte, bekam er zunächst die polnischsprachige Kaplansstelle in [[Biskupiec|Bischofsburg]], sodann die Pfarrstelle in [[Großlienen]], 1868 wurde er [[Propst]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg in Preußen]]. Weil der Königsberger Propst als Seelsorger auch für die wenigen Katholiken im [[Samland]] zuständig war, hatte Dinder eine sehr große Gemeinde zu betreuen, zudem war er auch noch [[Militärgeistlicher|Militärpfarrer]] für [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und [[Baltijsk|Pillau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verkündung des [[Unfehlbarkeitsdogma]]s durch das [[Erstes Vatikanisches Konzil|1. Vatikanische Konzil]] kam es innerhalb der katholischen Gemeinden in Königsberg zu erheblichen Spannungen, da sich ein Teil als [[Alt-Katholische Kirche in Deutschland|Altkatholiken]] selbstständig machte. Im Jahre 1876 musste Dinder dann sogar „seine“ [[Propsteikirche (Königsberg)|Propsteikirche in Königsberg]] den Altkatholiken überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 wurde Dinder zum Erzbischof von Gnesen-Posen mit dem Sitz in Posen ernannt. In diesem Doppel-Bistum waren Deutschsprachige, die zudem noch überwiegend protestantisch waren, nur eine Minderheit, die Mehrheit bestand aus katholischen Polnischsprachigen, [[Masuren]] und [[Kaschuben]]. So wollten sich Polnischsprachige mit einem deutschsprachigen Erzbischof keineswegs abfinden. Der polnischsprachige Propst Jadzewski, der Mitglied des deutschen Reichstags war, formulierte sogar: „Den Dinder hol der Schinder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch seitens des preußischen Staates erhielt Dinder keine besondere Unterstützung, der preußische Kultusminister [[Gustav von Goßler|Goßler]] nannte Dinder einen politisch „zweifelhaften“ und im Sinne der Staatsraison „unsicheren“ Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1875 unterstützte Dinder die neu gegründete katholische Studentenverbindung Borussia im [[Kartellverband|KV]] und wurde deren Ehrenmitglied, bis zu seinem Tode blieb Dinder dem KV eng verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinder starb nach langer schwerer Krankheit, zuletzt war er auch noch fast völlig erblindet. Seine nur vierjährige Amtszeit als Erzbischof hat in Posen keine wesentlichen Spuren hinterlassen, sein Nachfolger im Amt wurde mit [[Florian Stablewski]] wieder ein ethnischer Pole.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinders Grab befindet sich im [[Posener Dom|Dom zu Posen]], sein Grabstein wurde von [[Władysław Marcinkowski]] gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Koß in Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 2. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae&amp;#039;&amp;#039;, Band 3). SH-Verlag, Schernfeld 1993, ISBN 3-923621-98-1, S. 30 f.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Neubach]]: &amp;#039;&amp;#039;Julius Dinder – der einzige deutsche Erzbischof von Gnesen-Posen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Weichsel – Warthe&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1965.&lt;br /&gt;
* H. Preuschhoff: &amp;#039;&amp;#039;Schlechte Ratgeber? Zensuren der Regierung für ermländische Bischöfe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere ermländische Heimat&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1977.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Cardauns]]: Fünfzig Jahre Kartellverband (1913)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Mieczysław Halka Ledóchowski]]|NACHFOLGER=[[Florian Stablewski]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Gnesen|Erzbischof von Gnesen]]|ZEIT=1886–1890&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036801314|VIAF=304824282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dinder, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dinder, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erzbischof von Gnesen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rößel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Mai 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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