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	<title>Julius Cebulla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T22:30:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-31T09:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Johannes Cebulla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1917]] in [[Brinnitz]]; † [[24. März]] [[1999]]) war ein deutscher [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Arbeiters absolvierte nach dem Besuch der [[Volksschule]] eine Lehre zum Tischler und war anschließend in diesem Beruf tätig. Nachdem er 1937 zum [[Reichsarbeitsdienst]] (RAD) eingezogen wurde, erfolgte 1938 seine Einberufung zur [[Wehrmacht]], in der er während des gesamten [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bis 1945 als [[Soldat]] diente. In der anschließenden [[Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg|sowjetischen Kriegsgefangenschaft]] bis 1949 besuchte er eine [[Antifa]]-Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach [[Deutschland]] trat er als Wachposten in die [[Deutsche Volkspolizei]] (DVP) ein und wurde nach kurzer Zeit zunächst Kommandoleiter und dann zum Hauskommandanten befördert. Noch im gleichen Jahr absolvierte er ein einjähriges Studium an der Höheren Polizeischule in [[Dessau]]-Kochstedt. Danach war er zwischen 1950 und 1953 Referatsleiter und Instrukteur in der Hauptverwaltung der DVP und wurde nach seinem Eintritt in die [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] 1951 zum Hauptmann befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wechselte er zunächst als Instrukteur in die Abteilung Verkehr des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]] und wurde dort bereits am 15. Juli 1954 zum Stellvertretenden Leiter dieser Abteilung ernannt. Nach einem Studium an der [[Parteihochschule Karl Marx]] von 1956 bis 1959, das er als Diplom-Gesellschaftswissenschaftler abschloss, war er zwischen 1959 und 1985 wieder Stellvertretender Leiter der ZK-Abteilung für Verkehr. Während dieser Zeit war er auch außerplanmäßiger [[Aspirantur|Aspirant]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], an der er 1971 zum Dr.&amp;amp;nbsp;rer.&amp;amp;nbsp;pol. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cebulla war von 1985 bis 1989 selbst [[Liste der ZK-Abteilungen und ihrer Abteilungsleiter|Leiter der Abteilung Verkehr]] des ZK der SED und damit Nachfolger von [[Josef Steidl]]. Die Abteilung Verkehr war verantwortlich für die finanzielle Unterstützung (Bereitstellung materieller Mittel, insbesondere für die Arbeit der [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] und [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|SEW]]) und die Betreuung der kommunistischen und sozialistischen Parteien westlicher Länder durch Organisation der Delegations- und Urlaubsaufenthalte, der medizinischen Betreuung, Schulungen, Beratungen und Konsultationen mit Fachabteilungen im ZK sowie für die Aufrechterhaltung einer ständigen Verbindung zwischen den Parteivorständen der KPD/DKP und der SEW zum ZK der SED durch einen eigenen Kurierdienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sew-dokumente.org/Archive/Westabteilung/index.php Gremien der SED für die Westarbeit]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Funktion arbeitete er eng mit dem Bereich [[Kommerzielle Koordinierung]] unter [[Alexander Schalck-Golodkowski]] zusammen. Dabei war Cebulla für den Personalbereich und Schalck-Golodkowski für die wirtschaftlichen Angelegenheiten zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52397644.html &amp;#039;&amp;#039;Milliarden mit KoKo – Die heimlichen Geschäfte des Alexander Schalck-Golodkowski&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel|Spiegel special]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 2/1990&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 folgte ihm der bisherige Leiter der ZK-Abteilung für Internationale Politik und Wirtschaft, [[Gunter Rettner]], auf dieser Position.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 erhielt er die Ehrenspange zum [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juni 1987, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=julius-johannes-cebulla|lemma=Cebulla, Julius (Johannes)|autor=[[Andreas Herbst]]|band=1|idNum=487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1206082747|VIAF=4896158430390306260005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cebulla, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cebulla, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Cebulla, Julius Johannes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SED-Funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brinnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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