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	<title>Julius Buths - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jed am 21. September 2025 um 19:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Buths&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1851]] in [[Wiesbaden]]; † [[12. März]] [[1920]] in [[Düsseldorf]]) war ein [[Deutsches Reich|deutscher]] [[Pianist]], [[Komponist]] und [[Dirigent]] sowie städtischer [[Musikdirektor]] in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Julius Buths (1851–1920) © Conrad Kindermann (1842–1926) OeNB 13168953.jpg|mini|Foto des [[Conrad Kindermann#Fotografische Ateliers|Ateliers Benque&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Kindermann]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Julius Buths erhielt ersten Klavierunterricht zunächst von seinem Vater Carl Buths, einem  [[Kammermusik]]er, sowie von [[Kapellmeister]] [[Wilhelm Freudenberg (Komponist)|Wilhelm Freudenberg]] und hatte bereits während seiner Gymnasialzeit erste öffentliche Auftritte. Nach dem Abitur studierte er am [[Musikhochschule Köln|Kölner Konservatorium]] bei [[Ferdinand von Hiller]] und [[Friedrich Gernsheim]]. Danach übernahm er zunächst die Leitung des [[Allgemeiner Cäcilien-Verband für Deutschland|Cäcilienvereins]] in Wiesbaden, bevor er zur Fortführung seines Studiums nach [[Berlin]] zu [[Friedrich Kiel]] zog. Anschließend trat er im Jahr 1873 als [[Stipendiat]] der [[Giacomo Meyerbeer|Giacomo-Meyerbeer]]-Stiftung eine Studienreise durch Italien an, die ihm an den verschiedenen Konzerthäusern große Erfolge bescherte. Allerdings erkrankte er im Verlauf dieser Konzertreise und musste sich in [[Davos]] zu einer Kur begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Genesung trat er zunächst eine kurze Zeit in [[Paris]] in Erscheinung, siedelte aber recht bald nach [[Breslau]] über, wo er das dortige Orchester leitete und einen Gesangsverein gründete. Im Jahr 1879 folgte er einen Ruf nach [[Elberfeld]], wo er auf Empfehlung von [[Johannes Brahms]] die Nachfolge von [[Hermann Schornstein]], dem Sohn des Mitbegründers der [[Niederrheinisches Musikfest|Niederrheinischen Musikfeste]] [[Johannes Schornstein (Musiker)|Johannes Schornstein]], als Leiter mehrerer bedeutender musikalischer Vereinigungen antrat. Hier gelang ihm in den folgenden Jahren trotz eines relativ kleinen zur Verfügung stehenden Budgets eine überzeugende und erfolgreiche Arbeit. Dies führte im Jahre 1890 dazu, dass die Stadt Düsseldorf ihm die Stelle des städtischen Musikdirektors als Nachfolger von [[Julius Tausch]] anbot. Buths nahm das Angebot an und wurde fünf Jahre später zum Königlichen Professor befördert. Darüber hinaus wurde er 1902 noch zum ersten Direktor des von ihm zusammen mit [[Otto Neitzel]] gegründeten privaten „&amp;#039;&amp;#039;Buths-Neitzel-Konservatoriums&amp;#039;&amp;#039;“ ernannt, welche später im Jahre 1935 auf Initiative des Musikdirektors [[Hugo Balzer]] mit zwei anderen Musikinstituten zu der heutigen [[Robert Schumann Hochschule Düsseldorf]] fusionierten. Zusätzlich übernahm er noch die Leitung des Lehrergesangsvereins und machte sich ferner durch die Einrichtung regelmäßiger Kammermusikabende verdient, bei denen er gemeinsam mit seinen Freunden [[Max Reger]] und [[Joseph Joachim]] als Pianist meist auch selbst mitwirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 1907/08 beschloss Buths seine Tätigkeit als Musikdirektor trotz größter Erfolge und unumstrittener Beliebtheit niederzulegen und lediglich die Leitung des Lehrergesangsverein und des Konservatoriums beizubehalten. Dies führte im Frühjahr 1908 dazu, dass mangels eines kurzfristigen und kompetenten Ersatzes für die Festspielleitung das in jenem Jahr turnusgemäß in Düsseldorf stattfindende Niederrheinische Musikfest ausfallen musste. Julius Buths zog sich nun in den folgenden Jahren allmählich aus dem aktiven Musikleben zurück und verstarb schließlich am 12. März 1920. Eine seiner beiden Töchter, Else König-Buths, wurde eine erfolgreiche und ebenfalls in Düsseldorf tätige [[Cembalist]]in. Ihm zu Ehren benannte man in Düsseldorf eine kleine Straße zum „Julius-Buths-Weg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner gesamten Zeit in Düsseldorf studierte Julius Buths mit seinem Orchester  zahlreiche Ur- und Erstaufführungen ein. So kam es unter seiner Leitung unter anderem zu Düsseldorfer Erstaufführungen der Neuauflage der [[H-Moll-Messe]] von [[Johann Sebastian Bach]] und von „[[La damnation de Faust]]“ von [[Hector Berlioz]] sowie der deutschen Erstaufführungen der [[Oratorium|Oratorien]] „[[The Dream of Gerontius]]“ und „The Apostles“ von [[Edward Elgar]] sowie dem Requiem op. 63 von [[Charles Villiers Stanford]], alle jeweils von ihm selbst ins Deutsche übersetzt. Ferner leitete er die Erstaufführungen der „[[Messa da Requiem]]“ von [[Giuseppe Verdi]], der „[[Grand Messe Des Mortes]]“ von Berlioz sowie die Uraufführungen seines Oratorium „Rinaldo“, des „Te deum“ von [[Franz Wüllner (Komponist)|Franz Wüllner]], des Chorwerkes „Athenischer Frühlingsreigen“ von Joseph Frischen und der [[Ballade (Klaviermusik)|Ballade]] „Vom Pagen und der Königstochter“ von  Fritz Vollbach. Neben den jeweiligen jährlichen Konzertplänen war Julius Buths insgesamt sechsmal Festspielleiter des Niederrheinischen Musikfestes, teilweise zusammen mit [[Hans Richter (Dirigent)|Hans Richter]] oder [[Richard Strauss]] und sorgte auch hier für eine ausgewogene Zusammenstellung traditioneller klassischer Musik zusammen mit aktuellen und modernen Kompositionen der aufkommenden [[Neue Musik|Zeitgenössischen Musik]] von teilweise noch nicht so bekannten Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rinaldo&amp;#039;&amp;#039; op. 10, Kantate nach Texten von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] für Soli, Männerchor und Orchester&lt;br /&gt;
* Konzert für Klavier und Orchester d-moll&lt;br /&gt;
* Festmotette für gemischten Chor und Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festzug und Huldigungsfeier römischer Jünglinge und Jungfrauen am Altare der Ceres&amp;#039;&amp;#039; für Chor und Orchester, nach einem Festspiel von [[August Schlüter (Maler)|August Schlüter]] (Uraufführung am 15. November 1905 in der Städtischen Tonhalle Düsseldorf)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.tobias-broeker.de/newpage27fbc3e7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Streichquartett d-moll&lt;br /&gt;
* Klavierquintett D-Dur&lt;br /&gt;
* [[Madrigal (Musik)|Madrigal]] für neunstimmigen [[A cappella|A-cappella]]-Chor nach Goethes [[Scharade (Pantomimespiel)|Scharade]] „[[Wilhelmine Herzlieb|Herzlieb]]“&lt;br /&gt;
* sechs Präludien für Klavier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|78|79|Buths, Julius|Julius Alf|117184195}}&lt;br /&gt;
* Julius Alf: &amp;#039;&amp;#039;Das Düsseldorfer Musikleben unter Julius Buths&amp;#039;&amp;#039;, in: Karl Gustav Fellerer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Musikgeschichte der Stadt Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Köln-Krefeld 1952, S. 54–63 (Heft 1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117184195}}&lt;br /&gt;
* http://www.historische-daten.de/projekte/museum/sterne/buths.htm&lt;br /&gt;
* [http://musikverein-duesseldorf.de/category/lebenslauf/ http://www.staedtischermusikverein-duesseldorf.de/lebenslauf/lebenslauf_druck.php]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117184195|LCCN=n/85/105957|VIAF=94024708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Buths, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Buths, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buths, Julius Emil Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pianist, Komponist und Dirigent sowie städtischer Musikdirektor in Düsseldorf&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jed</name></author>
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