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	<title>Julius Blau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:29:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: sohin</title>
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		<updated>2023-09-24T09:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;sohin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cemetery-Eckenheimer-Landstrasse-Ffm-2012-540-GS-Julius Blau.jpg|mini|Grabstelle auf dem Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1861]] in [[Pleschen]], [[Provinz Posen]]; † [[16. Februar]] [[1939]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein jüdischer deutscher Rechtsanwalt und Notar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Blau studierte Rechtswissenschaft an der [[Universität Leipzig]] und wurde 1880 Mitglied der dortigen [[Burschenschaft Arminia zu Leipzig|Burschenschaft Arminia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Egon Rode: &amp;#039;&amp;#039;Die Universitätsburschenschaften im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Christian Oppermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 23, [[Universitätsverlag Winter]], Heidelberg 2021, ISBN 978-3-8253-4727-7, S. 354&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war bereits als Referendar nach Frankfurt gekommen, wo er 1890 als Rechtsanwalt am Landgericht zugelassen wurde. 1908 wurde er zum [[Justizrat#Geschichte|Justizrat]] ernannt, 1920 zum [[Notar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blau betätigte sich schon früh in jüdischen Vereinigungen. Mit [[Fritz Auerbach]] und anderen gründete er den Freisinnigen Verein für jüdisches Gemeindeleben, wurde 1900 in den Vorstand des jüdischen Gemeindeausschusses gewählt. Von 1903 bis 1939 führte er den Vorsitz im Vorstand der Israelitischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier konnte er aktiv an der Entwicklung der jüdischen Gemeinde in Frankfurt mitwirken. Die Erbauung der [[Westendsynagoge]], der Neubau des [[Philanthropin (Frankfurt am Main)|Philanthropin]]  sowie eines neuen Krankenhauses, die Erstellung des neuen Friedhofes, die Erweiterung der [[Börneplatzsynagoge]] und der Umzug der Gemeindeverwaltung in das ehemalige Bankhaus [[M. A. Rothschild &amp;amp; Söhne|Rothschild]] in der [[Fahrgasse]] bildeten Marksteine seiner Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderung der Gemeindeverfassung, die Neuorganisation des schulischen Religionsunterrichts, die Schaffung einer liberalen Kultuskommission, ein mustergültiger Ausbau der rituellen Anstalten, die Begründung von Gemeindebibliothek und Museum, die Einbeziehung der Jugendfürsorge in die Gemeindearbeit sind weitere Tätigkeitsfelder, in denen er sich engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Blaus Wirkungskreis spannte sich aber noch weiter und umfasste die einflussreiche Tätigkeit in zahlreichen jüdischen Hilfsorganisationen, welche vielen Glaubensgenossen in Deutschland und im Ausland gerade während der [[Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] beigestanden haben. Auch als Mitglied im Verwaltungsrat der [[Jewish Colonization Association]] leistete Blau seit 1903 Maßgebliches auf den Gebieten Siedlungs-, Ein- und Auswanderungswesen.&lt;br /&gt;
Noch kurz vor seinem Tode hatte er Beratungen mit Hilfsstellen in Paris geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen 1938]] wurde sein Anwesen im Reichenbachweg in [[Falkenstein (Königstein)|Falkenstein]] – heute ein Stadtteil von [[Königstein im Taunus]] – angezündet. In der Dokumentation der Stadt heißt es hierzu: &amp;#039;&amp;#039;…wurde die Feuerwehr durch anwesende Zivilisten von den Löscharbeiten abgehalten, die aber nicht erkannt wurden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sturm-Godramstein, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Königstein&amp;#039;&amp;#039;, Königstein im Taunus, 2. Auflage 1998.&lt;br /&gt;
* Barbara Dölemeyer, [http://www.rechtsanwaltskammer-ffm.de/raka/rub_aboutus/archive/AnwaltOhneRecht/03_Blau.PDF Justizrat Dr. Julius Blau], Online-Lebenslauf (PDF; 185&amp;amp;nbsp;kB) auf der Webseite der Rechtsanwaltskammer Frankfurt, abgerufen am 5. Januar 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1225374529|titel=Blau, Julius Joseph|datum=2023-02-24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1225374529|VIAF=6846161152508835190008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Blau, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blau, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Rechtsanwalt und Notar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pleschen]], Provinz Posen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Februar 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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