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	<title>Julius Blüthner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:37:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Bl%C3%BCthner&amp;diff=417002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 31. Januar 2026 um 15:42 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-31T15:42:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Blüthner - Klavierbauer.jpg|mini|hochkant|Julius Blüthner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Ferdinand Blüthner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1824]] in [[Falkenhain (Meuselwitz)|Falkenhain]]; † [[13. April]] [[1910]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Klavierbauer]] und [[Unternehmer]], der die [[Julius Blüthner Pianofortefabrik]] gründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Tischler]]s lernte Blüthner die Handhabung von [[Hobel]], [[Säge]] und [[Beitel]]; er stellte z. B. selbständig eine [[Armbrust]] und eine [[Kommode]] her. Seine Wissbegierde beschränkte sich nicht auf die Tischlerei; der örtliche Pfarrer förderte ihn durch Privatunterricht. Nach achtjähriger Schulzeit machte Blüthner bei seinem Vater eine Lehre als Möbeltischler. Nach dem Tod des Vaters konnte der damals 16-jährige Blüthner in [[Zeitz]] seine Ausbildung als Möbeltischler fortführen. Als Achtzehnjähriger nahm er eine Stellung bei der Pianofortefabrik &amp;#039;&amp;#039;Hölling &amp;amp; Spangenberg&amp;#039;&amp;#039; an. Dort entdeckte er seine Liebe zum Klavierbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1845 leistete er seinen [[Militärdienst]] bei einer [[Jäger (Militär)|Jäger]]-Einheit in [[Nordhausen]]. In den [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolutionsjahren]] 1848 und 1849 kam der Instrumentenbau zum Erliegen; es gab kaum Bestellungen für neue Instrumente. In dieser Zeit hielt er sich allein mit dem Reparieren und dem [[Klavierstimmer|Stimmen]] von Klavieren über Wasser. 1850 arbeitete er als Musikpfleger. Blüthner kehrte bald nach Leipzig zurück und arbeitete in der Pianofortefabrik &amp;#039;&amp;#039;Bretschneider&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in der [[Gründerzeit]] wagte er am 7. November 1853 in Leipzig die Gründung seiner eigenen Pianofortefabrik. Er konzentrierte sich auf die Herstellung hochwertiger Instrumente in edler Ausführung. Als Unternehmer kümmerte er sich – dem Trend des späten 19. Jahrhunderts entsprechend – um seine Arbeiter, indem er eine [[Fabrikkrankenkasse]], eine Versicherung für Angestellte und eine [[Unterstützungskasse]] für invalide und alte Arbeiter einrichtete. Er wurde zum [[Hoflieferant]]en des dänischen Königs und des russischen Zaren [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II.]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mdr.de/zeitreise/artikel12256.html Biographie im MDR]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blüthner war seit 1882 Mitglied der Leipziger [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;[[Apollo (Freimaurerloge)|Apollo]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Blüthner wurde im Familien-Erbbegräbnis (Grabstellestelle Nr. 52) in der IV. Abteilung des Leipziger [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhofs]] beerdigt; der Friedhof wurde 1971 aufgelassen und zu einer Parkanlage umgestaltet. Auch seine Söhne fanden dort ihre letzte Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2001 ist die &amp;#039;&amp;#039;Blüthnerstraße&amp;#039;&amp;#039; im Leipziger Ortsteil [[Leutzsch]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.leipzig.de/buergerservice-und-verwaltung/unsere-stadt/gebietsgliederung-und-strassennamen/strassennamen/strassennamenverzeichnis/strasse/strassen-details/bluethnerstrasse Blüthnerstraße]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückzug ===&lt;br /&gt;
Kurz nach dem 50-jährigen Geschäftsjubiläum zog sich der damals 81-jährige Blüthner aus dem Unternehmen zurück und übergab die Geschäfte seinem Sohn Adolf Max Blüthner (1862–1919), der von 1898 bis 1910 mit der Pianistin [[Ella Pancera]] verheiratet war. Insgesamt hatte er elf Kinder, von denen vier im Kindesalter starben. Vier Söhne sowie drei Töchter überlebten ihn. Julius Blüthner förderte ab 1907 das nach ihm benannte [[Blüthner-Orchester]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Julius Blüthner am 13. April 1910 in Leipzig starb, lag die geschäftliche Leitung bei [[Robert Blüthner]] und die technische Leitung bei Adolf Max Blüthner, die nach dessen Tod Heinrich Bruno Blüthner (* 9. August 1869; † 7. März 1946) übernahm. In der dritten Generation ging das Unternehmen auf [[Rudolph Blüthner-Haessler]] über, den Adoptivsohn Robert Blüthners.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|320||Blüthner, Julius Ferdinand|Ada Eyberg|116206047}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Stieda]]. &amp;#039;&amp;#039;Blüthner, Julius&amp;#039;&amp;#039;. In: »Sächsische Lebensbilder« Band 1.1930, S. 17–24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116206047}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bluethner.de/ Pianofortefabrik Blüthner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116206047|LCCN=nr/93/12069|VIAF=32742330}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bluthner, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavierbauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1824]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Blüthner, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Blüthner, Julius Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klavierbauer und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1824&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Falkenhain (Meuselwitz)|Falkenhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1910&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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